v.l. n. re.: Josef Empl (Geschäftsführer Empl, Vizepräsident Tiroler Adler Runde), Karl Christian Handl (CEO Handl Tyrol, Präsident Tiroler Adler Runde), Klaus Mark (Geschäftsführer MK Illumination, Pressesprecher Tiroler Adler Runde) und Gottfried Sint (Geschäftsführer SIBEG, Kassier & Schriftführer Tiroler Adler Runde); © Franz Oss

Tiroler Adler Runde fordert Entbürokratisierung

Vor kurzem forderte die „Tiroler Adler Runde“ eine nachhaltige Entbürokratisierung und Deregulierung. Basierend auf aktuellen Studien, Analysen der Agenda Austria und den Ergebnissen des Tirol-Konvents, wurde ein Forderungskatalog erstellt, der darauf abzielt, Hürden abzubauen, die Tiroler Wirtschaft zu stärken, die Verwaltung zu modernisieren und die Serviceorientierung zu verbessern. Unter dem Motto „Adler im Dialog“ beginnt nun im Juni ein Austausch mit Vertretern des Landes Tirol.

„Die heimische Wirtschaft sieht sich zunehmenden Herausforderungen durch eine Flut von Verordnungen und Regulierungen gegenüber, die zusätzliche Bürokratie verursachen. Hinzu kommt der erhebliche Druck aufgrund von Auftrags- und Fachkräftemangel sowie steigenden Kosten. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen können diese Belastung immer schwerer stemmen“, so Karl Christian Handl, Präsident der „Tiroler Adler Runde“. Agenda Austria zufolge verbringen österreichische Einzelunternehmer rund 250 Stunden pro Jahr mit bürokratischen Vorgaben. Das ergibt fast zwei Monate an Arbeitszeit. „Angesichts dieser belastenden Situation müssen wir uns fragen: Wollen wir die Bürokratie retten oder den Standort? Wir sehen eine dringende Notwendigkeit in der Reduktion von Bürokratie auf Verwaltungs- ebenso wie Unternehmensebene. Der von uns dahingehend entwickelte Forderungskatalog umfasst konkrete Maßnahmen zur Entlastung und Förderung der Tiroler Wirtschaft, der letztlich der gesamten Bevölkerung zugutekommt“, erklärt Klaus Mark, Pressesprecher der Tiroler Adler Runde.

Mehr Bürgernähe gewünscht

Die Forderungen der Tiroler Adler Runde wurden Landeshauptmann Anton Mattle bereits vorgelegt und entsprechen den Zielen des Tirol-Konvents, die Landesverwaltung bürgernäher zu gestalten und Verwaltungsverfahren sowie Behördengänge durch digitale Lösungen möglichst einfach zu gestalten. Darüber hinaus unterstützen sie die Sparpläne des Landes. Da die Umsetzung dieser Forderungen eines koordinierten Ansatzes und einer klaren politischen Unterstützung bedarf, regte die Tiroler Adler Runde, insbesondere der Vorstand, einen Dialog mit dem Land Tirol sowie hochrangigen Beamten an. Unter dem Motto „Adler im Dialog“ startet jetzt im Juni ein Austausch mit Vertretern des Landes Tirol, um gemeinsam konkrete Resultate im Sinne einer effektiven Entbürokratisierung zu erreichen.

Über die Tiroler Adler Runde

Die „Tiroler Adler Runde“ ist eine politisch unabhängige Plattform namhafter Unternehmerpersönlichkeiten aus unterschiedlichen Branchen. Sie verbindet Gründergeist, Weitblick und eine tiefe Verbundenheit mit ihrer Tiroler Heimat. Die Runde versteht sich als eine impulsgebende Ideenschmiede, mit dem klaren Ziel, bestmögliche Rahmenbedingungen für eine starke Tiroler Wirtschaft im Einklang mit nachhaltigen Werten zu schaffen.

Pistenbully mit Zaugg-Pipe Monster bei der Arbeit, Foto: Zaugg AG

Strategische Zusammenarbeit von Zaugg und Westa

Ziel der in dieser Woche verkündeten Kooperation zwischen der Zaugg AG in Eggiwil aus der Schweiz und der Westa GmbH aus Weitnau im Allgäu (D) ist es, durch gebündelte Marktpräsenz neue Kundengruppen zu erschließen und nachhaltiges Wachstum zu fördern. Beide Unternehmen profitieren somit von einem erweiterten Kundenzugang und einer gestärkten Vertriebsstruktur. Die Zaugg AG, ein sehr renommierter Hersteller und Experte im Bereich Schneeräumgeräte, und die Westa GmbH, die für seine ausgezeichnete Expertise im Bereich Schneefräsen und Sonderlösungen international bekannt ist, ergänzen sich in ihrer Marktabdeckung und mit ihrem jeweiligen Produktportfolio ideal. Im Rahmen der Kooperation wird die Westa GmbH das Produktportfolio der Zaugg AG in definierten Märkten aktiv vertreiben – und umgekehrt.

Statement Wilhelm Rieder, CEO der Zaugg AG:

„Die Kooperation mit Westa ist ein bedeutender Schritt für unser Unternehmen. Wir freuen uns auf eine enge Partnerschaft, die neue Impulse in der Branche setzt. Durch die Zusammenarbeit bauen wir unsere Kundenbasis gezielt aus.“

Statement Alois Weber, Geschäftsführer der Westa GmbH:

„Zaugg verfügt über eine starkes Produktportfolio, mit dieser Kooperation schaffen wir eine echte Win-win-Situation. Gemeinsam können wir unsere Reichweite deutlich erhöhen und unseren Kunden ein erweitertes Angebot bieten.“

Beide Unternehmen planen in den kommenden Monaten erste gemeinsame Projekte umzusetzen. Der Fokus dieser Projekte besteht auf den Kundennutzen, wie die gemeinsame Ersatzteilbevorratung und die verstärkte Zusammenarbeit im Service.

Pistenfahrzeug räumt mit Schneefräse meterhohen Schnee

Pistenbully 600 mit Westa-Anbaufräse 6546 im Einsatz, Foto: Westa

 

Weitere Informationen:

www.westa.de

www.zaugg.swiss

 

 

Die 3S-Bahn Peak 2 Peak Gondola in Whistler-Blackcomb, Foto: C. Mantona/ 3S-Ropeway Peak 2 Peak Gondola in Whistler-Blackcomb, photo: C. Mantona

Rob Katz kehrt als CEO zurück

Vail Resorts, Inc. gab diese Woche bekannt, dass Rob Katz, derzeitiger Executive Chairperson und ehemaliger Chief Executive Officer, zum CEO des Unternehmens ernannt wurde. Katz, 58 Jahre alt, tritt die Nachfolge von Kirsten Lynch an, die von ihrem Amt als CEO und als Vorstandsmitglied zurückgetreten ist. Lynch wird dem Unternehmen für eine Übergangszeit in beratender Funktion erhalten bleiben, um einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen.

Über Vails Reorsts, Inc.

Vail Resorts ist ein Netzwerk der besten Skigebiete der Welt, darunter Vail Mountain, Breckenridge, Park City Mountain, Whistler Blackcomb, Stowe und 32 weitere Skigebiete in Nordamerika, Andermatt-Sedrun und Crans-Montana Mountain Resort in der Schweiz sowie Perisher, Hotham und Falls Creek in Australien.

Mehr Infos dazu: https://news.vailresorts.com/2025-05-27-Vail-Resorts-Announces-Leadership-Transition

Rob Katz to return as CEO

Vail Resorts, Inc. announced this week that Rob Katz, current Executive Chairperson and former Chief Executive Officer, has been appointed CEO of the Company. Katz, age 58, succeeds Kirsten Lynch, who has stepped down as CEO and as a director of the Board. Lynch will remain in an advisory role to the Company for an interim period to facilitate a smooth transition.

About Vali Resorts, Inc.

Vail Resorts is a network of the best destination and close-to-home ski resorts in the world including Vail Mountain, Breckenridge, Park City Mountain, Whistler Blackcomb, Stowe, and 32 additional resorts across North America; Andermatt-Sedrun and Crans-Montana Mountain Resort in Switzerland; and Perisher, Hotham, and Falls Creek in Australia.

More information: https://news.vailresorts.com/2025-05-27-Vail-Resorts-Announces-Leadership-Transition

 

Project 3M: Christian Flühr, der „Bond auf Brettern“ in seiner größten Mission; Foto: Yannik Bikker

Weltrekordversuch Project 3M: in 365 Tagen drei Millionen Höhenmeter auf Skiern

 

Nach 14 Weltrekorden, darunter 264 Stunden Nonstop-Skifahren vor 17 Jahren, will Christian Flühr, der „Bond auf Brettern“, mit seinem Project 3M einen weiteren Meilenstein im Skisport setzen. Der Startschuss soll Ende September 2025 erfolgen, wenn die ersten Schneeflocken auf den europäischen Gletschern fallen. Seinen letzten Guinness-Ski-Rekord mit 80 verschiedenen Seilbahnanlagen und Liften stellte Flühr bei KitzSki und in der SkiWelt Wilder Kaiser 31. Januar 2025 auf.

Was steckt hinter Project 3M? Der Name ist bewusst gewählt: Flühr plant, innerhalb eines Jahres drei Mio. Höhenmeter auf Skiern zu überwinden. Zum Vergleich: Das entspricht einer Distanz von etwa 3.000 km, der Strecke von Frankfurt zu den Kanarischen Inseln. Da Flühr nicht senkrecht die Berge hinabfahren kann, wird die reale Streckendistanz viermal so lang. Dies kommt der Strecke von Lissabon am Atlantik bis Wladiwostok am Pazifik gleich. Das bedeutet täglich eine enorme Herausforderung für Flühr. Um das Ziel zu erreichen, müsste er rechnerisch an jedem der 365 Tage mehr als 8.200 Höhenmeter bewältigen. Da aber von 250 veranschlagten Skitagen ausgegangen wird, muss Flühr 12.000 Höhenmeter pro Tag leisten – das Dreifache dessen, was ein Durchschnittsskifahrer an einem guten Tag schafft. Und das ganz ohne längere Pausen.

Leidenschaft oder Tortur?

Warum tut er sich das an? „Ich liebe Herausforderungen. Project 3M ist eine neue Challenge mit vielen Unbekannten, der ich mich gerne stelle“, erklärt Flühr. Hinter den Kulissen arbeitet ein engagiertes Team von rund 20 Personen aus mehreren europäischen Ländern mit Hochdruck an der Umsetzung. Teamchefin Sabrina Hoever-Houben und Christian Flühr haben in den vergangenen Wochen intensiv Details besprochen, um den Erfolg von Project 3M sicherzustellen. Der Startschuss soll Ende September 2025 fallen.

Rekord über Ländergrenzen hinweg

Flührs Planung geht weit über die üblichen Skigebiete hinaus. An etwa 250 von 365 Tagen wird er unterwegs sein. Dabei wird er eine Vielzahl von Skigebieten in verschiedenen Ländern besuchen. Teilweise soll der Rekord auch in Skihallen, auf Matten und an ungewöhnlichen Orten aufgestellt werden. Besonders herausfordernd ist die Koordination über ein ganzes Jahr hinweg. Viele Skigebiete auf Flührs Liste haben bereits zugesagt. Weitere Details zur Route und den Rekordbedingungen werden Anfang September 2025 bekannt gegeben, sobald die finalen Planungen abgeschlossen sind. Der aktuelle Weltrekord liegt bei rund 2,6 Mio. Höhenmetern und wurde in den Vereinigten Staaten aufgestellt. Flühr plant, diese Marke bis zum Saisonfinale Ende März 2026 in den klassischen Winterskigebieten zu übertreffen. Sein persönliches Ziel von drei Mio. Höhenmetern will er bereits an seinem Geburtstag, dem 2. Mai 2026, erreichen. Danach folgt die Kür über den Sommer.

Weitere Informationen zu Project 3M finden Sie auf:

www.Bond-Auf-Brettern.com

 

MM-Blicke INTERALPIN 2025

Der Mountain Manager hat auf der Interalpin 2025 interessante Eindrücke gesammelt, hier dazu ein Video:

 

OITAF Seminar 2025

Am Mittwoch, den 7.5.2025, fand das diesjährige OITAF Seminar (Thema: KI – Steht die Seilbahnwelt vor einem strukturellen Umbruch ?) im Rahmen der Interalpin in Innbruck statt. Anbei ein paar Video-Impressionen:

 

 

Über MOUNTAINMANAGER

MOUNTAINMANAGER hat sich in 50 Jahren als die internationale Fachzeitschrift für bergtouristisches Management und Alpintechnik an führender Position etabliert. Die kompetentesten Fachjournalisten der Branche mit Sitz in den drei zentralen Alpenländern Österreich, Schweiz und Deutschland sind für den MOUNTAINMANAGER tätig.
Neueste technische Entwicklungen, zukunftsweisende Trendanalysen und internationale Recherchen stehen im Vordergrund der Berichterstattung.
Aktuelle Reportagen über branchenrelevante Ereignisse, interessante Beiträge von renom mierten Gastautoren sowie Interviews mit markanten Persönlichkeiten und wissenswerte News machen den MOUNTAIN MANAGER zur Pflichtlektüre.

Kontakt
  • EuBuCo Verlag GmbH, Geheimrat-Hummel-Platz 4, 65239 Hochheim
  • 0049-(0)6146-605-0
  • vertrieb@eubuco.de