KR Ferdinand Eder (Koordinator der SuperSkiCard), Ing. Helmut Holzinger (Vorstand der Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG), Dr. Erich Egger (Vorsitzender der SuperSkiCard), Mag. Gerald Paschinger.(Geschäftsführer der Hochficht Bergbahnen GmbH). © Hiwu,

Hochficht neu bei SuperSkiCard

Mit Hochficht ist nunmehr das sechste oberösterreichische Skigebiet bei der SuperSkiCard, die insgesamt 23 Skiregionen mit 89 Orten und 2.840 km Pistenkilometer umfasst.

Vielskifahrer:innen wissen es schon seit langem: Eine Saisonkarte ist die kostengünstigste Variante, seinen Lieblingssport den ganzen Winter uneingeschränkt ausüben zu können. Mit der aktuellen Saison wird auch das Skigebiet Hochficht nach Hinterstoder und der Wurzeralm Teil der SuperSkiCard (SSC) Salzburg & Kitzbüheler Alpen. Mit den nun insgesamt sechs oberösterreichischen Skidestinationen (Hochficht, Hinterstoder, Wurzeralm, Dachstein West, Krippenstein, Feuerkogel) sind mittlerweile 89 Skiorte mit nicht weniger als 2.840 abwechslungsreichen Pistenkilometern bei der SuperSkiCard.

Die österreichischen Bundesländer Salzburg, Tirol, Kärnten, Oberösterreich und die Steiermark sowie das angrenzende Bayern stehen seit Jahrzehnten für das Zentrum des heimischen Skisports und besondere Wintererlebnisse. Die SuperSkiCard ist die Eintrittskarte für grenzenloses Skivergnügen. Ob Mitfiebern beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel, carven über den Gletscher des Kitzsteinhorns, auf der Hängebrücke am Stubnerkogel im Gasteinertal Nervenstärke beweisen oder die traumhafte Aussicht am Dachstein genießen– das abwechslungsreiche Angebot hält für jeden Geschmack das richtige Wintersportvergnügen bereit.

Oberösterreich stark vertreten in SuperSkiCard

Ab der kommenden Wintersaison 2024/25 ist nun auch der Hochficht als sechste oberösterreichische Skidestination bei der beliebten überregionalen Ski-Saisonkarte dabei. Dazu Dr. Erich Egger, Vorsitzender der SuperSkiCard: „Die in der letzten Saison bei der SuperSkiCard aufgenommenen Skiregionen Hinterstoder & Wurzeralm haben bei unseren Kund:innen, insbesondere aus dem oberösterreichischen Raum, zu äußerst positiven Rückmeldungen geführt. Für uns war es somit eine logische Konsequenz, Gespräche mit den Hochficht Bergbahnen, dem Betreiber des größten Skigebiet Österreichs außerhalb der Alpen, zu führen. Wir sind überzeugt, dass die nunmehr eingegangene Partnerschaft und Aufnahme in unseren Pool durch die geografische Lage im Dreiländereck die SuperSkiCard perfekt ergänzt und für unsere Gäste einen zusätzlichen Mehrwert bietet. Wir freuen uns außerordentlich auf die Zusammenarbeit!“

Hochficht als neuer Partner im Skiverbund  

Erfreut über die Zusammenarbeit zeigt sich auch der Geschäftsführer der Hochficht Bergbahnen GmbH, Mag. Gerald Paschinger. Mit der SuperSkiCard könne man allen Gästen ein spannendes Angebot für Vielskifahrer bieten. „Die SuperSkiCard ist attraktiv für Einheimische, die viel bei uns fahren, aber auch immer wieder einmal andere Pisten und Skigebiete im Westen kennenlernen oder nutzen wollen. Andererseits freuen wir uns auch darauf, dass SuperSkiCard-Besitzer:innen, die nicht in unserer Region wohnhaft sind, unser traumhaftes Skigebiet erkunden und kennenlernen“, so Paschinger. Beim Skigebiet Hochficht handelt es sich um das größte Skigebiet Österreichs außerhalb der Alpen. Es liegt im Dreiländereck Österreich, Deutschland und Tschechien, ist bekannt für seine traumhafte Winterlandschaft und sowohl vom niederbayrischen Raum, von Tschechien und vom Großraum Linz gut erreichbar. Hier geht es direkt zur SuperSkiCard: www.hochficht.at/superskicard

Oberösterreicher:innen als Vielskifahrer

Oberösterreich hat eine lange Tradition als Wintersportdestination. Nicht zuletzt aus diesem Grund gibt es zahlreiche Vielskifahrer:innen und somit Saisonkartenbesitzer:innen. Als Vorstand der Skigebiete Hinterstoder und Wurzeralm sowie als Sprecher der OÖ Seilbahnen weiß Ing. Helmut Holzinger am besten Bescheid über die Motive der Vielskifahrer. „Der Saisonkartenverkauf ist ein Wachstumsmarkt. Neben Nachwuchsrennläufern in Skiclubs erkennen auch immer mehr Familien, die gerne und mehrmals im Winter Ski fahren, die Vorteile von Saisonkarten und insbesondere von jenen, die in mehreren Skidestinationen gelten. Damit ist wirklich ein uneingeschränktes und vor allem kostengünstiges Skifahren für die ganze Familie während des ganzen Winters möglich. Inklusive Schneegarantie, denn es sind auch Gletscherskigebiete im Verbund der SuperSkiCard.“

Bereits die erste Saison – Hinterstoder und Wurzeralm sind seit dem Winter 2023/24 Mitglieder bei der SuperSkiCard – haben laut dem Vorstand deutlich gezeigt, dass die heimischen Skifahrer:innen auf dieses Produkt gewartet haben. Die Verkaufszahlen waren sehr gut und auch die Begeisterung der Kartenbesitzer:innen war groß. „Viele nutzen ihr Heimatskigebiet für Tagesausflüge und fahren dann etwa in den Weihnachts- oder Semesterferien für mehrere Tage in eine der anderen Top-Skidestinationen der SuperSkiCard – und das alles ohne zusätzliche Kosten für die Liftkarte“, so Holzinger. Hier geht es direkt zur SuperSkiCard: www.hiwu.at/superskicard/

Trendprodukt mit Preisvorteilen

Saisonkarten haben sich in den vergangenen Jahren unter Wintersportler:innen zum Trendprodukt entwickelt. Immer mehr nutzen die günstigen Vorverkaufsangebote, um für sich – und oft die ganze Familie – die komplette Saison lang kostengünstiges Skivergnügen zu sichern. Neben lokalen und regionalen Saisonkarten stellt die SuperSkiCard Premium eine überregionale Möglichkeit dar, alle seine Lieblings-Skidestinationen den ganzen Winter uneingeschränkt zu nutzen.

Die SuperSkiCard ist für alle Wintersport-Fans, egal ob heavy-user oder Genussskifahrer:innen, die perfekte Ergänzung zu den lokalen bzw. regionalen Angeboten zu einem attraktiven Preis. Bei durchschnittlich rund 25 Nutzungstagen kostet ein Skitag weniger als 40 Euro, d. h., gegenüber den Tageskarten eine Ersparnis von bis zu 37 Euro pro Tag, so KR Ferdinand Eder, Koordinator der SuperSkiCard.

V.l.n.r.: Vorstand Mag. Christian Wörister, DI Fabio Rockenschaub (AEP), Vorstandsvorsitzender Mag. Anton Bodner und Josef Egger (KitzSki). Foto: Joachim Frenner

Neuer SolarCarport für KitzSki

Bergbahn AG Kitzbühel setzt auf Nachhaltigkeit mit innovativem Solar-Carport von AEP. Produziert werden 65.000 kWh grüner Strom.

Die Bergbahn AG Kitzbühel ergreift laufend Maßnahmen, um Energie einzusparen und Ressourcen zu schonen: vom präzisen Schneemanagement über Wärmeerzeugung aus nachwachsenden Rohstoffen (Pellets) und dem flottenweiten Einsatz des Treibstoffes HVO (aus recycelten Abfällen und Pflanzenöl) bis zu den bereits zehn bestehenden Photovoltaikanlagen.

Nun freut sich die Bergbahn Kitzbühel über die Umsetzung eines weiteren Schrittes auf dem Wege hin zu größtmöglicher Nachhaltigkeit: Auf dem Parkplatz Klosterfeld, unweit der Hahnenkammbahn, wurde in Zusammenarbeit mit dem Linzer Unternehmen AEP ein innovativer Solar-Carport eröffnet. Der neue Carport bietet 19 Fahrzeugen Platz und verfügt über eine Photovoltaik-Leistung von 57,72 kWp, mit der jährlich rund 65.000 kWh grüner Strom erzeugt werden.

Die insgesamt 156 sogenannten bifazialen PV-Module haben die Fähigkeit, sowohl direktes als auch reflektiertes Licht zu nutzen, und können auf diese Weise die Effizienz der Stromerzeugung maximieren. Darüber hinaus sind sie optimal für die anspruchsvollen Wetterbedingungen in den Kitzbüheler Alpen ausgelegt und können einer Schneelast von bis zu 1.050 kg/m² standhalten.

Ein weiteres Merkmal dieses Projekts ist die fundamentlose Konstruktion, die zu 60 Prozent aus Holz besteht. Diese nachhaltige Bauweise ermöglicht nicht nur eine schnelle und kostengünstige Errichtung, sondern bietet auch die Flexibilität, den Carport kostengünstig zu verlegen, sollte die Fläche in Zukunft für andere Zwecke benötigt werden.

Der erzeugte Solarstrom wird künftig direkt für den Betrieb der Bergbahn Kitzbühel genutzt. Durch die erzielte Reduktion von rund 18 Tonnen CO 2 pro Jahr leistet das Unternehmen mit diesem Projekt einen wegweisenden Beitrag zur Klimaneutralität.

 

 

Die Schneeberg Sesselbahn soll durch einen neuen Bikepark zum Tourismusmagneten werden.© Schneeberg Sesselbahn GmbH

Neuer Bikepark macht Schneeberg Sesselbahn zum Tourismusmagneten

Am Schneeberg (Niederösterreich) will man sich beim Freizeitangebot breiter aufstellen und eine neue Ära einleiten. Ab dem Frühjahr 2025 entsteht rund um die Schneeberg Sesselbahn in Losenheim ein actionreicher Bike-Park. 

Sieben Downhill-Trails mit 15 Kilometern Gesamtstreckenlänge sind sukzessive bis 2028 geplant. Beim Konzept wurde insbesondere darauf geachtet, dass möglichst viele Zielgruppen angesprochen werden. Durch die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade der Trails kommen sowohl Adrenalinjunkies, als auch Familien mit Kindern voll auf ihre Kosten“, freut sich Verkehrs- und Sportlandesrat LH-Stv. Udo Landbauer.

Der neue Bikepark am Schneeberg stellt nicht nur eine moderne Erweiterung des Freizeit-Angebots in Niederösterreich dar, sondern kurbelt auch die Wirtschaft an. Gastronomie und Hotellerie profitieren in Folge von steigenden Nächtigungen und Tagesgästen.

Um Kindern den Mountainbike-Sport so richtig schmackhaft machen zu können, entsteht auf Höhe der Talstation eine eigene Kids- und Skills-Area, also ein gesicherter Übungsplatz, der dem Nachwuchs die Möglichkeit bietet, erste Offroad-Erfahrungen auf zwei Rädern zu sammeln. Auch einen Radverleih sowie eine Mountainbike-Schule mit Kursen für Anfänger, aber auch für Fortgeschrittene wird es geben.

Die Eröffnung des Parks und somit der ersten Trails ist für das Frühjahr 2026 geplant, die Erweiterung des Strecken-Angebots erfolgt dann etappenweise. Insgesamt werden 2,6 Millionen Euro investiert.

Nur noch 120 Tage bis zur Ski-WM in Saalbach. Voller Vorfreude im Bild von links - Wolfgang Quas, Michael Walchhofer, Landeshauptmann-Stellvertreter Stefan Schnöll, Bartl Gensbichler und SalzburgerLand-Geschäftsführer Leo Bauernberger. Foto:  SalzburgerLand Tourismus

SalzburgerLand startet in eine besondere Wintersaison 2024/25

Das erste Skigebiet ist bereits eröffnet – die tiefe Schneefallgrenze der vergangenen Wochen macht es möglich: Seit vergangenem Wochenende ziehen Skifahrerinnen und Skifahrer im Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn ihre Spuren. Die Vorfreude auf den Winter ist entsprechend groß: Am Dienstag gaben die Verantwortlichen aus Tourismus, Politik sowie die Organisatoren der FIS Alpinen Ski Weltmeisterschaft 2025 einen Ausblick auf den WM-Winter, den die SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft (SLTG) und ihre Partner mit einer großen Kampagne einläuten..

Bevor sich der Blick in die Zukunft richtete, zog der Salzburger Landeshauptmann-Stellvertreter und Tourismusreferent Stefan Schnöll aber eine erste Zwischenbilanz der derzeit noch laufenden Sommersaison. Von Mai bis August 2024 weist die Tourismusstatistik im SalzburgerLand rund elf Millionen Nächtigungen aus – zum aktuellen Zeitpunkt wäre dies das zweitbeste Sommer-Ergebnis seit Aufzeichnungsbeginn„Das ist der Beweis für die starke Marktposition des Landes und dass die herzliche Gastfreundschaft ebenso wie die hohe Qualität bei Beherbergung, Gastronomie und Infrastruktur im Sommer wie im Winter von unseren Gästen sehr wertgeschätzt wird“, freut sich Schnöll über das „sehr positive Ergebnis. Erfreulich ist für mich auch die Entwicklung der internationalen Märkte: Sowohl die Märkte aus Asien als auch den USA und Großbritannien ziehen wieder an.“

Nur 0,6 Prozent fehlen – auch wegen Nahost-Konflikt

Im Vergleichszeitraum fehlen auf den vergangenen Sommer 2023 gerade einmal 0,6 Prozent. Zu erklären ist dies u.a. auch mit dem logischen Rückgang aufgrund des Nahost-Konflikts von Gästen aus dem zuletzt stark wachsenden Markt Israel. Eine Herausforderung für die Branche sind auch die nach wie vor spürbaren Folgen der weltweiten Inflation, die sich mit einem spürbaren Rückgang bei den Ausgaben der Gäste bemerkbar macht – insbesondere bei den Nebenausgaben wie etwa für den Besuch von Attraktionen oder auch in der Gastronomie.. „Insgesamt sehen wir aber trotz des stagnierenden Wirtschaftswachstums und des Kaufkraft-Verlusts in wichtigen Märkten wie Deutschland eine sehr konstante Nachfrage nach Urlaub im SalzburgerLand. Hier kommt uns auch zugute, dass wir weltweit als sehr sichere Destination wahrgenommen werden“, so Schnöll.

Gute Stimmung in den Tourismusbetrieben

Dies schlägt sich vor Beginn der Wintersaison auch positiv bei der Stimmung in den Betrieben nieder: Eine aktuelle Umfrage des Tourismusberatungs-unternehmens Kohl & Partner zeigt, dass die Stimmung im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen ist. Auf der Optimismus-Skala von 1 (niedrig) bis 5 (hoch) weist die Studie den Wert 4,0 aus – eine Steigerung von beachtlichen 1,2 Punkten innerhalb von nur einem Jahr.

Ski-WM in Saalbach als Highlight der Wintersaison

Die Vorfreude auf den Winter ist also groß – und das hat im SalzburgerLand auch mit einem besonderen Ereignis zu tun: die FIS Alpinen Ski Weltmeisterschaften gastieren von 4. bis 16. Februar 2025 in Saalbach Hinterglemm. „Für den Salzburger Tourismus bedeutet sie einen weiteren Schub. Dieses internationale Großereignis bringt nicht nur tausende Besucher aus aller Welt zu uns, sondern präsentiert unser Bundesland weltweit als erstklassige Wintersportdestination“, sagt Schnöll. „Mit der WM zeigen wir, was das SalzburgerLand und Saalbach im Besonderen zu bieten haben: hervorragende Pisten und Seilbahnen, erstklassige Hotels und herzliche Gastlichkeit.“

Geschichte beweist langfristig positive Wirkung einer Ski-WM

„Eine große Chance, unsere Kompetenz als Austragungsort internationaler Top-Sportveranstaltungen unter Beweis zu stellen und die Wintersport-Leidenschaft, die uns Salzburgerinnen und Salzburger seit Generationen prägt, in der ganzen Welt zu zeigen“, erkennt auch Leo Bauernberger, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft (SLTG). Zumal ein Blick in die Geschichte zeigt, dass auch die bisherigen Weltmeisterschaften eine große und langfristige Auswirkung auf das Image als internationale Top-Wintersportdestination hatten. „1958 fand in Bad Gastein die erste Ski-WM statt, die live im TV übertragen wurde. Und die WM 1991 in Saalbach ging als perfekte ‚Sonnen-WM‘, an die man sich noch heute gerne erinnert, in die Geschichte ein.“

„Dafür leben wir“: Kampagne für alle, die Wintersport im Herzen tragen

Um den Schwung auch diesmal mit- und schon vor der Saison voll aufzunehmen, startet die SLTG bereits kommende Woche eine große Winterkampagne. Das Kampagnen-Motto „Dafür leben wir“ spannt den Bogen von der Ski-WM als Saison-Highlight bis hin zur großen Ski-Leidenschaft im SalzburgerLand seit Generationen: „‘Dafür leben wir‘ – das steht nicht nur für die Athletinnen und Athleten, die ihr ganzes Leben davon träumen, einmal bei einer WM an den Start zu gehen und am Ende vielleicht sogar eine Medaille zu gewinnen. ‚Dafür leben wir‘ steht für alle, die den Wintersport im Herzen tragen und die Bewegung im Schnee lieben. Und es steht für alle Gastgeberinnen und Gastgeber in unseren Wintersportregionen, die dafür leben, ihren Gästen eine wirklich schöne Zeit im Urlaub zu bereiten“, so Leo Bauernberger.

SalzburgerLand-Kampagne mit Beteiligung der Österreich Werbung

Die Kampagne konzentriert sich auf die wichtigsten Herkunftsmärkte für den Tourismus im SalzburgerLand. In Deutschland und Österreich läuft ab 16. Oktober eine TV-Kampagne: der Sendermix beinhaltet in Österreich den ORF und ServusTV sowie den Spartenkanal ORF Sport+, in Deutschland läuft der Spot u.a. auf ProSieben, VOX, Kabel1 oder Eurosport. Sieben Salzburger Regionen beteiligen sich an der Kampagne. Erstmals an Bord ist auch die Österreich Werbung (ÖW), die anlässlich der Ski-WM die Gesamtkampagne und die Kommunikation in internationalen Märkten verstärkt.

Mit dabei sind als Mobilitätspartner auch wieder Eurowings sowie die Deutsche Bahn und die ÖBB. Generell liegt auch in diesem Jahr ein besonderer Fokus darauf, attraktive Angebote zur umweltfreundlichen Anreise mit der Bahn für Gäste aus Österreich und den europäischen Nahmärkten zu kommunizieren.

Märkte: Niederlande mit Hirscher ein echter WM-Gewinn

Weitere Schwerpunkt-Märkte der Winterkommunikation sind u.a. Tschechien mit einer Hörfunkkampagne, Skandinavien mit einer Kommunikationsoffensive rund um den schwedischen Ski-Nachtzug Snälltaget und die Niederlande mit einer Digital-Out-of-Home-Kampagne in den urbanen Ballungszentren. Apropos Niederlande: Marcel Hirscher ist wieder ein Gesicht der „Dafür leben wir“-Kampagne und tritt dabei auch im TV-Spot auf. Die langfristige Zusammenarbeit der SLTG mit Hirscher ist nun doppelt wertvoll, da er nach seiner Rückkehr als aktiver Rennläufer für das Heimatland seiner Mutter an den Start geht: Die treuen Gäste aus den Niederlanden sind mit über zwei Millionen Nächtigungen allein in der Wintersaison der zweitgrößte Auslandsmarkt für den Tourismus im SalzburgerLand.

Auch Moser-Pröll und Walchhofer sind mit dabei

Flankiert wird die Kampagne von weiteren Charakteren, die eng mit dem Wintersportland Salzburg verbunden sind: so produzierte die SLTG auch Videos mit Annemarie Moser-Pröll und Michael Walchhofer, die in den kommenden Monaten auf Online- und Social-Media-Plattformen ausgespielt werden. Darin erzählen die Ski-Legenden von ihrer Leidenschaft für den Skisport und wie sie selbst seit ihrer Kindheit für den Traum gelebt haben, bei einer Ski-WM an den Start zu gehen.

„Für mich als Athleten war der Erfolg bei der WM neben dem Disziplinen-Weltcup das Allergrößte“, erinnert sich Walchhofer an seinen Abfahrts-Triumph bei der WM 2003 in St. Moritz. „Bei einer WM ist die internationale Aufmerksamkeit enorm groß – so ein Ereignis strahlt natürlich auch aus auf unser Image als Wintersportland und gibt einen zusätzlichen Turbo, um auch Kinder vom Skisport zu begeistern.“

Walchhofer, der in seiner Heimat Zauchensee gemeinsam mit seiner Familie drei Hotels und eine Schischule betreibt, berichtet auch von einer großen Vorfreude der Gäste auf die Wintersaison: „Die Buchungen waren schon vor einigen Monaten ungewöhnlich stark. Die Leute freuen sich aufs Skifahren.“

Winterbilder aus Saalbach gehen um die Welt

Eines jedenfalls ist sicher: Die WM in Saalbach Hinterglemm wird Ski-Fans weltweit in ihren Bann ziehen, Live-Bilder gibt es auf allen Kontinenten. So hält etwa Eurosport die Rechte Europa, große Teile Asiens und Afrika, während ESPN in Südamerika ausstrahlt. Große nationale Broadcaster senden winterliche Bilder aus Saalbach u.a. in die USA, nach Kanada, China, Deutschland, Frankreich, Italien oder auch Russland. Mehrere hundert Medien sind vor Ort und berichten vom Geschehen auf und abseits der Piste.

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: „Begeisterung ist grenzenlos“

Die Fans werden eine Ski-WM sehen, in der alle Rennen – sowohl jene der Frauen, als auch der Männer – auf einem einzigen Hang ausgetragen werden. „Was die Vorbereitungen betrifft, sind wir eigentlich schon im Finale“, gibt Bartl Gensbichler, Sport-Chef der FIS Alpinen Ski Weltmeisterschaften 2025 in Saalbach einen Einblick „Im Moment beschäftigen uns etwa die letzten Fragen, wo noch ein Sicherheitsnetz aufgespannt werden muss. Oder wie wir die das Team der freiwilligen Helferinnen und Helfer einteilen.“ 

Insgesamt hätten sich über 4.000 Personen aus der ganzen Welt dafür beworben, im Team der Ski-WM dabei zu sein, knapp 1.500 wurden schlussendlich ausgewählt. „Die Skibegeisterung ist eben grenzenlos. Jetzt freuen wir uns auf den WM-Winter und hoffen, dass es schon bald richtig kalt wird und schneit. Damit die Vorfreude noch größer wird“, so Gensbichler.

Normaler Skibetrieb auch während der WM

Eine Besonderheit, die es so noch bei keiner anderen Ski-Weltmeisterschaft in der jüngeren Vergangenheit gab: Gäste in Saalbach Hinterglemm können trotz der laufenden Großveranstaltung mit Ausnahme des WM-Hangs überall ganz normal Skifahren und sogar mit ihrem Ski-Ticket vom Pistenrand aus zuschauen. „Und die Infrastrukturprojekte sowie der Öffi-Ausbau werten die Region zusätzlich auf“, sagt Landeshauptmann-Stv. Stefan Schnöll.

Wolfgang Quas, Marketingleiter des TVB Saalbach Hinterglemm, ergänzt: „Saalbach ist bereit und freut sich als lässiger, herzlicher und weltoffener Gastgeber auf die Ski-WM im kommenden Februar. Dieses bedeutende internationale Sportereignis bietet für Saalbach als Host Region mit dem Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn wie auch für das SalzburgerLand und ganz Österreich die perfekte Bühne, um uns gemeinsam nachhaltig als führende Winterurlaubsdestination international präsentieren zu können.“

 

 

 

 

Ein Ticket, drei Premium Skiregionen, unendliches Wintersportvergnügen: Dr. Erich Egger, Vorstand der Schmittenhöhebahn AG, Isabella Dschulnigg-Geissler, Geschäftsführerin der Saalbacher Bergbahnen GmbH und Thomas Maierhofer, Vorstand der Gletscherbahnen Kaprun AG freuen sich über den Saisonauftakt im Premium-Verbund (vlnr). © SKI ALPIN CARD

SKI ALPIN CARD: Premium-Regionen blicken gespannt auf die Wintersaison 2024/25

Die Wintersaison 2024/25 verspricht, etwas ganz Besonderes zu werden – nicht nur für Wintersportbegeisterte, sondern auch für den ALPIN CARD-Verbund der Premium- Skiregionen: Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn, die Schmittenhöhe in Zell am See und das Kitzsteinhorn in Kaprun. Neben den gewohnt erstklassigen Pistenverhältnissen und den eindrucksvollen alpinen Erlebnissen sorgen die bevorstehenden FIS Alpine Ski Weltmeisterschaften für ein zusätzliches Highlight, das die gesamte Region elektrisiert.

Im Rahmen des ALPIN CARD-Ticketverbunds bieten der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn, die Schmittenhöhe in Zell am See und das Kitzsteinhorn in Kaprun mit 121 Seilbahnen und Liften sowie bis zu 408 Pistenkilometern ein unvergleichliches Wintersportangebot. Die kommende Saison steht zudem ganz im Zeichen der FIS Alpine Ski Weltmeisterschaften Saalbach 2025. „Diese WM wird nicht nur die weltbesten Athleten in die Region bringen, sondern auch positive wirtschaftliche und touristische Effekte auf alle drei Regionen haben“, betont Isabella Dschulnigg-Geissler, Geschäftsführerin der Saalbacher Bergbahnen GmbH. „Und auf die Pistenliebhaber wartet auch während der WM
unbeschwertes Skivergnügen auf den weitläufigen Abfahrten des Skicircus. Mit ihrer Ski ALPIN CARD können Skifahrer das WM-Geschehen entlang der Rennstrecken sogar kostenlos verfolgen.“

Skigenuss und Umweltbewusstsein im Einklang
Nachhaltigkeit und Qualität stehen dabei weiterhin im Zentrum aller Bemühungen, um auch langfristig einen Wintersport zu gewährleisten, der im Einklang mit der Natur steht. Die Bergbahnbetriebe der ALPIN CARDRegionen setzen verstärkt auf erneuerbare Energien, energieeffiziente Betriebsführung und vielseitige Umweltschutzmaßnahmen. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, den Wintersport so nachhaltig wie möglich zu gestalten“, erklärt Dr. Erich Egger, Vorstand der Schmittenhöhebahn AG. „Unser Ziel ist es, unseren Gästen nicht nur ein herausragendes Skierlebnis zu bieten, sondern dies auch in einer intakten und geschützten Bergwelt zu ermöglichen.“ Mit dieser Kombination aus sportlichen Großereignissen und
Innovationen starten die Regionen voller Optimismus in den Winter. Ein weiterer Meilenstein in der nachhaltigen Entwicklung der Region ist die erstmalige Ausrichtung der FIS Alpine Ski Weltmeisterschaften 2025 als Green Event. Dabei stehen regionale Wertschöpfung, Abfallvermeidung, Energieeffizienz und soziale Verantwortung im Fokus. „Die Ausrichtung nach umweltfreundlichen Gesichtspunkten ist nicht nur für uns als Veranstalter wichtig, sondern auch für unsere Gäste, die immer mehr Wert auf nachhaltige Angebote im Wintersport legen“, unterstreicht Isabella Dschulnigg-Geissler.

Saisonauftakt und Highlights am Kitzsteinhorn
Das Kitzsteinhorn hat die Saison bereits am 5. Oktober 2024 eröffnet und bietet dank des Gletschers ein extralanges Skivergnügen bis in den Frühsommer. „Die Höhenlage des Kitzsteinhorns und unsere zuverlässige Schneesicherheit garantieren Wintersport in allen Facetten auf höchstem Niveau, während die Nähe zum Nationalpark Hohe Tauern ein unvergleichliches Naturerlebnis schafft“, erklärt MMag. Thomas Maierhofer, Vorstand der Gletscherbahnen Kaprun AG. Neben den weiten Gletscherhängen, die bereits geöffnet sind, begeistert im Winter das ortsnahe Skigebiet Maiskogel besonders Familien und
Genussskifahrer:innen. Die K-ONNECTION ermöglicht dabei eine direkte Talabfahrt vom Gletscher ins idyllische Zentrum von Kaprun.

Neuerungen auf der Schmittenhöhe
Einzigartige Aus- und Tiefblicke auf 2.000 m Seehöhe präsentiert die Schmittenhöhe heuer mit ihrer neuen Aussichtsplattform Kaiserblick. „Die Panorama-Plattform mit Glasboden und ihr zugehöriger 20 Meter langer Steg sind eine spektakuläre Ergänzung unserer Attraktionen und bieten unseren Gästen neue Perspektiven auf die beeindruckende Bergwelt und den Zeller See“, betont Dr. Erich Egger, Vorstand der Schmittenhöhebahn AG. Darüber hinaus feiert das Berghotel Schmittenhöhe 150 Jahre Übernachtungsmöglichkeit am Berg. Es bietet seinen Gästen die einzigartige Möglichkeit, jeden Tag als Erste ihre Schwünge auf frisch präparierten Pisten zu ziehen. Start der Skisaison ist, bei ausreichender Schneelage, am 29. November geplant. Die Eventsaison startet am 14. Dezember 2024 mit einem fulminanten Konzert: Popstar LEONY und DJ Dominique Jardin bringen die „Pure Mountain Vibes“ auf die Bühne.

Vorfreude auf die FIS Alpine Ski WM
Im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn steht bereits jetzt alles im Zeichen der Vorbereitungen auf die FIS Alpine Ski Weltmeisterschaften, die vom 4. bis 16. Februar 2025 die weltbesten Skifahrer:innen nach Salzburg bringen werden. „Wir sind unglaublich stolz, die FIS Alpine Ski Weltmeisterschaften 2025 bei uns austragen zu dürfen. Diese Veranstaltung ist eine großartige Gelegenheit, unsere Region auf der Weltbühne zu präsentieren“, erklärt Isabella Dschulnigg-Geissler, Geschäftsführerin der Saalbacher Bergbahnen GmbH. Investiert wird dabei in Komfort und Innovation: Mit der neuen 12er
NORD Bahn und einer modernen, optimierten „nonstop to the top“-Streubödenbahn in Fieberbrunn wird der Zugang zu den Pisten weiter verbessert. Die Investitionen unterstreichen die Ambitionen der Region, als Gastgeber dieses prestigeträchtigen Sportevents perfekt vorbereitet zu sein und die Anreise per Ski zur WM in Hinterglemm zu fördern.

Ski ALPIN CARD: Preise und Angebote 2024/25
Die Tageskartenpreise für den Winter 2024/25 betragen in der Vorsaison 68,50 Euro und in der Hauptsaison 76 Euro. „Wir möchten weiterhin ein attraktives Angebot für Familien schaffen, insbesondere in Zeiten steigender Kosten“, so Erich Egger. Deshalb gibt es auch 2024/25 wieder die Junior XPLORE CARD, die es Jugendlichen unter 19 Jahren ermöglicht, samstags für nur 15 Euro zu fahren. Familien profitieren zudem vom Familienbonus: Für das dritte und alle weiteren Kinder sind die Skipässe kostenlos. Die drei Regionen der ALPIN CARD bieten somit auch in der Wintersaison 2024/25 grenzenlosen Wintersportgenuss, geprägt von Qualität, Nachhaltigkeit und einzigartigen Erlebnissen.

Station des CD6C FIS Lifts in Corviglia. Foto: LEITNER

Ökologisch verantwortungsvoller Betrieb 

In der Seilbahnbranche schreitet der Trend hin zum ökologisch verantwortungsvollen Betrieb und nachhaltigen Investitionen immer intensiver voran. Beispiel dafür ist die umfassende Modernisierung bestehender Anlagen sowie die Errichtung neuer Anlagen entlang bestehender Trassen. Auf diesem Wege kann eine möglichst ressourcenschonende Nutzung bestehender Infrastruktur erreicht werden. LEITNER realisiert zwei  „Retrofit-Projekte“ in den Schweizer Skigebieten St. Moritz – Corviglia und Arosa Lenzerheide. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Erhöhung von Komfort und Sicherheit sowie der Integration neuester Antriebstechnik – samt optischem Facelift für zusätzliche Attraktivität.

Das Skigebiet Corviglia ist der Hausberg des weltbekannten Wintersportortes und zweifachen Olympia-Austragungsortes St. Moritz im Engadin. Auf insgesamt 155 Pistenkilometern, die sich bis auf über 3.000 Meter Höhe erstrecken, bietet es ultimativen Ski- und Snowboardspaß. Hier entschied sich der Betreiber St. Moritz Engadin Mountains nun für ein umfassendes „Facelift“ des beliebten FIS-Lifts. Als Beitrag zu einem ökonomisch und ökologisch nachhaltigen Wirtschaften wird der bestehende – und von LEITNER vor 20 Jahren erstmals in die Schweiz gelieferte – Direktantrieb durch den hauseigenen LEITNER DirectDrive mit einem höheren Wirkungsgrad ersetzt. Im Zuge des Retrofit-Projekts werden auch die Haubensessel der 6er-Sesselbahn überarbeitet, die zukünftig durch ihre bemerkenswerte Laufruhe, eine großzügige Sitzbank und hohe Rückenlehnen bestechen werden.

Auch die Kooperation mit regionalen Herstellern nimmt bei der Überarbeitung der Anlage einen wichtigen Stellenwert ein. So liefert die Sisag AG als technischer Partner von LEITNER in der Schweiz die neue Steuerung für die Bahn. Das Unternehmen installierte bereits mehrere Produkte für Anlagen im Skigebiet, wodurch bereits bekannte Prozesse erhalten bleiben und kein zusätzlicher Schulungsbedarf entsteht. In Zukunft wird der neue FIS-Lift bei gleichbleibender Beförderungskapazität ein deutliches Plus an Gästekomfort und Sicherheit bieten und damit zur nachhaltigen Attraktivierung beitragen. Die Montageund Umbauarbeiten sind erfolgreich abgeschlossen, die Sessel sind bereits geliefert und einer geplanten Inbetriebnahme Mitte Oktober steht nichts im Wege.

Nachhaltiger „Bahntausch“ in Arosa Lenzerheide

In Arosa Lenzerheide, einem der größten Skigebiete im schweizerischen Graubünden, ersetzt LEITNER eine 4er-Sesselbahn durch ein Modell der neuesten Generation. Getreu dem Grundsatz der Nachhaltigkeit setzt man auch hier ganz auf den „Retrofit-Faktor“. Die CD4C „Stätzertäli“ wird entlang der bestehenden Trasse verlaufen, wobei ein Großteil der bestehenden Stützen und Fundamente verwendet werden und somit vorwiegend erhalten werden kann. Auf der Überdachung der Bergstation werden zudem Photovoltaik-Paneele zur nachhaltigen Energiegewinnung installiert. Daneben setzt die Lenzerheide Bergbahnen AG als Betreiberin beim Projekt auf ästhetischen Mehrwert. So wird die neue Anlage im Pininfarina-Design auch für ein optisches Upgrade sorgen – samt neuester Seilbahntechnologie inklusive LEITNER DirectDrive, dem energie- und kostensparenden EcoDrive und einer LEITNER-Steuerung. Ausgestattet mit Premium Sesseln EVO wird für die Fahrgäste hier in Zukunft aus einer gewohnten Fahrt mit der Sesselbahn, eine komfortable Reise im Premium-Segment.

Auch hier schreiten die Arbeiten dem Zeitplan gemäß erfolgreich voran. Zurzeit werden die Montagearbeiten an der Antriebsstation durchgeführt woraufhin der Seilzug in der zweiten Oktoberwoche folgt. Die Inbetriebnahme der CD4C „Stätzertäli“ ist termingerecht für Ende Oktober geplant.

Markus Sigrist – Verkaufsleiter LEITNER Schweiz: „Wir sind überzeugt, dass diese Anlagen nicht nur einen Meilenstein in der Schweizer Seilbahnbranche setzen, sondern auch als leuchtendes Vorbild für zukünftige Projekte dienen werden.“

 

 

Die Seilbahnen Schweiz können eine robuste finanzielle Erholung der Branche nach der Corona-Pandemie verzeichnen. Foto: SBS

Finanzsituation der Schweizer Bergbahnen: Positive Entwicklungen

Die neueste Studie zur Finanzsituation der Schweizer Bergbahnen der Hochschule Luzern in Zusammenarbeit mit Seilbahnen Schweiz zeigt eine robuste finanzielle Erholung der Branche nach der Corona-Pandemie. Die Analyse hält unter anderem fest, dass 30 % der untersuchten Wintersportbahnen und 75 % der Ausflugsbergbahnen über eine gute bis sehr gute Kapitalrendite verfügen. Schneesichere Angebote und werthaltige Sommererlebnisse wirken sich sehr positiv auf die Ertragskraft aus.

Prof. Dr. Philipp Lütolf von der Hochschule Luzern analysierte vertieft die Finanzsituation von 77 Seilbahnunternehmen der Schweiz im Zeitraum 2022/23 und im Mehrjahresvergleich. Die Studie, die nebst 19 Ausflugsbergbahnen auch 58 Wintersportbergbahnen untersucht, beleuchtet die finanzielle Erholung und zukünftige Herausforderungen der Bergbahnen.

Finanzielle Stabilität trotz wetterbedingten Schwankungen bei Wintersportbahnen

In den letzten zehn Jahren hat sich die Finanzsituation der Bergbahnen insgesamt verbessert. Die Wintersportbahnen verzeichneten wie immer ein gemischtes Bild. Rund 30 % der 58 analysierten Seilbahnunternehmen erzielten eine gute bis sehr gute Kapitalrendite, die eine substanzielle Eigenfinanzierung von Investitionen ermöglicht. Die Kapitalrendite ist dabei als Durchschnitt der Jahre 2021/22 (schneereicher Winter) und 2022/23 (schneearmer Winter) gemessen. Besonders große und schneesichere Wintersportregionen gehörten zu den Spitzenreitern. Bei etwa 45 % der Unternehmen kann die Kapitalrendite als genügend eingestuft werden. Am unteren Ende müssen jedoch rund 25 % der Seilbahnen in größerem Stil auf externe Finanzhilfen zurückgreifen, um die Finanzierung der zukünftigen Investitionen sicherzustellen.

Interessanterweise trugen drei der größten Seilbahnunternehmen (Zermatt, Laax und Davos) zu 40 % des gesamten Gewinns vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) der untersuchten Wintersportbahnen bei. Die steigenden Energiekosten in den Jahren 2022 und 2023 belasteten einige Seilbahnunternehmen, was in Einzelfällen zu einer Reduktion des investierbaren EBITDA um bis zu 30 % führte.

Ausflugsbergbahnen: Erholung der finanziellen Lage nach der Pandemie

Die 19 analysierten Ausflugsbergbahnen konnten die Auswirkungen der Pandemie gut überwinden. Obwohl sie zwischen 2020 und 2022 rund 260 Millionen Franken an investierbarem EBITDA verloren haben, investierten sie in den betreffenden Jahren über CHF 340 Mio. 60 % davon konnten sie aus dem EBITDA finanzieren. Daneben mussten sie rund CHF 100 Mio. Schulden aufnehmen und ca. CHF 40 Mio. bestehende flüssige Mittel einsetzen. Auch dank dieser Investitionen und der Erholung des internationalen Tourismus sind die Ausflugsbergbahnen wieder sehr gut auf Kurs. Rund 75 % der untersuchten Bergbahnunternehmen wiesen 2022 eine gute bis sehr gute Kapitalrendite aus.

Das Geschäftsjahr 2023 brachte vor allem Unternehmen, die stark im interkontinentalen Markt agieren, ein kräftiges Ertragswachstum. «Diese Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig der internationale Tourismus für die langfristige Stabilität dieser Unternehmen ist», meint Berno Stoffel vom Verband Seilbahnen Schweiz.

Verhalten der Gäste bei dynamischen Preismodellen

In der Studie wurde auch untersucht, wie sich dynamische Preismodelle auf den Verkehrsertrag der Wintersportbahnen auswirken. Es wurde nachgewiesen, dass eine Einführung dynamischer Preise signifikant positiv auf den Durchschnittsertrag je Skierday (Anzahl Gäste pro Tag) wirkt. Bei den Auswirkungen auf die Anzahl Skierdays ist die Datenlage uneinheitlich. Einige scheinen im Vergleich zur «statischen» Konkurrenz zuzulegen, andere zu verlieren. Auf Stufe Verkehrsertrag zeigt sich die Datenlage daher auch uneinheitlich. Auch das Gästeverhalten bei Unternehmen, welche das dynamische Preismodell verwenden, wurde analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Online-Käufe bei dynamischen Preisen deutlich erhöhen. Dabei buchen bis zu 30 % der Tagesgäste nur wenige Tage im Voraus online ihr Ticket, während Mehrtagestickets von rund 50 % der Gäste einen Monat vorab virtuell eingekauft werden. Es zeigt sich weiter, dass Schneesicherheit besonders für dynamische Preismodelle entscheidend ist.

Schneesicherheit mit technischer Beschneiung als Schlüssel zum Erfolg

Schneearme Winter stellen eine wachsende Herausforderung für die Wintersportbahnen dar, daher wurde diese Thematik in der Studie vertieft analysiert. Rund 20 % der untersuchten Seilbahnunternehmen haben im schneearmen Winter 2022/23 höhere Einnahmen erzielt als im schneereichen Winter 2021/22, dabei handelt es sich vorwiegend um Destinationen in höheren Lagen des Kantons Wallis. Die Studie unterstreicht, dass Investitionen in technische Beschneiungsanlagen von entscheidender Bedeutung für den langfristigen Erfolg sind. Wintersportbahnen, die weniger als 20 % ihrer Pisten beschneien, erzielten im Mehrjahresvergleich niedrigere Kapitalrenditen. Zudem haben sich die Sommerangebote vieler Seilbahnen positiv entwickelt. Der Sommerverkehrsertrag ist im Durchschnitt im untersuchten Zeitraum zwischen 2014 bis 2022 um 45 % gestiegen; wobei das Sommergeschäft mittlerweile um 25 % des Verkehrsertrags ausmacht. Es bleibt festzuhalten, dass die Wintersportbahnen für einen fehlenden Wintergast im Sommer zwischen 1.3 und 4.2 Gäste benötigen, um den ausgebliebenen Ertrag zu kompensieren. «Entscheidend für den Sommererfolg ist, dass werthaltige Angebote bestehen, für welche die Gäste einen annähernd mit der Skitageskarte vergleichbaren Preis bezahlen», hält Philipp Lütolf fest.

Chancen für die Zukunft

Die Mehrheit der Schweizer Bergbahnen hat sich insgesamt positiv entwickelt und ist auf gutem Weg, ihre finanzielle Stabilität zu sichern, auch wenn Veränderungen wie steigende Energiekosten und der Klimawandel sie herausfordern. Mit gezielten Investitionen in technische Beschneiung und der Stärkung des Sommergeschäfts werden sich die Seilbahnunternehmen langfristig behaupten können.

 

 

Mille Miglia Warm Up Austria - SalzburgerLand 2024: Im Bild ein Porsche auf der Großglockner Hochalpenstraße. Foto: SalzburgerLand Tourismus / mattia martegani

Historische Boliden und eindrucksvolle Aussichten

Das SalzburgerLand war in den vergangenen Tagen Gastgeber für die bekannteste Oldtimer-Veranstaltung der Welt. Beim 1000 Miglia Warm Up Austria ging es für die historischen Boliden durch die eindrucksvolle Seen- und Berglandschaft, bis der Zieleinlauf in der Salzburger Altstadt den Schlusspunkt setzte.

Nach erfolgreichen Events in Japan, den USA, den Vereinigten Arabischen Emiraten, China und der Schweiz, reiht sich Österreich mit dem SalzburgerLand in die renommierte Reihe der lizenzierten Warm-Ups ein. Diese Veranstaltungen tragen den Geist der 1000 Miglia in die Welt hinaus und bieten Oldtimerfahrern eine einzigartige Möglichkeit, sich langfristig auf das legendäre Rennen in Italien vorzubereiten.

Vom Fuschlsee über die Großglockner Hochalpenstraße …

Von Donnerstag bis Samstag erstreckte sich das außergewöhnliche Motorsportevent drei Tage lang über die atemberaubenden Straßen im SalzburgerLand. Nach dem Trainingstag am legendären Salzburgring führte die Route am Freitag vom malerischen Fuschlsee mit einem Zwischenstopp im Hans-Peter Porsche Traumwerk in Anger (Deutschland) über die Großglockner Hochalpenstraße auf den höchsten Berg Österreichs. Von dort ging es zum Zielort der ersten Etappe nach Mittersill, wo tausende Besucher die Teilnehmenden empfingen.

… bis in die historische Stadt Salzburg

Am Samstag wies das Roadbook den Weg von Mittersill vorbei am Zeller See weiter durch die europäische Kulturhauptstadt-Region Salzkammergut. Nach einem Zwischenstopp an der Seepromenade von St. Gilgen am Wolfgangsee ging es zurück nach Salzburg. Dort befuhren die teilnehmenden Wagen die altehrwürdige Altstadt mit dem Ziel auf dem Mozartplatz und schließlich einer Fahrzeugpräsentation am prunkvollen Residenzplatz im Zentrum von Salzburg.

Die Unterkünfte der Teilnehmer im Rosewood Schloss Fuschl, im Hotel Schloss Mittersill und im Hotel Sacher Salzburg konnten sich ebenso sehen lassen wie die Fahrzeuge selbst: Startberechtigt waren zum einen Autos aus der 1000 Miglia-Ära – das inkludiert Modelle, die zwischen 1927 und 1957 an der 1000 Miglia teilgenommen haben, und zum anderen Autos aus der Post-1000 Miglia-Ära, d.h. Sport- und Gran-Turismo-Autos, die zwischen 1958 und 1976 gebaut wurden. Parallel zum 1000 Miglia Warm Up Austria fand die Porsche Challenge statt, bei der bis zu 20 Exemplare der Marke Porsche, die von 1977 bis heute gebaut wurden, die historischen 1000 Miglia-Fahrzeuge begleiteten.

Dazu Leo Bauernberger, Geschäftsführer SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft (SLTG): „Oldtimer-Veranstaltungen wie das 1000 Miglia Warm Up Austria sind ein spannender Impulsgeber für den Tourismus, handelt es sich hier doch um die berühmteste Oldtimer-Rallye der Welt. Solche Events bieten eine einzigartige Gelegenheit, die Schönheit unserer Landschaften zu erleben, neue Gästegruppen anzusprechen und gleichzeitig den Tourismus nachhaltig zu stärken. Viele Medienvertreter aus den für uns bedeutenden Märkten kamen ins SalzburgerLand, um das 1000 Miglia Warm Up begleiten und von der Veranstaltung zu berichten.“

 

 

 

Die neue Zutrittslösung sMove von SKIDATA ist eine inklusive Anwendung für Skifahrer, Mountainbiker, Familien und Menschen mit Behinderung. Sie lässt sich mit wenigen Handgriffen von Winter- auf Sommerbetrieb umrüsten. © SKIDATA

SKIDATA präsentiert neue Zutrittslösung sMove

SKIDATA will mit  sMove – einer flexiblen und komfortablen  Zutrittslösung – die Welt des Gästeempfangs für immer verändern. Der Weltmarktführer aus Grödig spricht von einer revolutionären Verbindung von Technologie und Emotion.

SKIDATA revolutioniert die Zugangstechnologie, damit sich jeder Besucher im Winter wie im Sommer vom ersten Moment an wohlfühlt. Die speziellen Features lauten:

+ Inklusive Zutrittslösung für Skifahrer, Mountainbiker, Familien, und Menschen mit Behinderung;
+ Ein modulares und optisch ansprechendes Design erfüllt höchste internationale Sicherheitsstandards;
+ Maximale Durchgangsgeschwindigkeiten und mehr Komfort durch das weiche Wave Element

Als First Mover führt die Ski- und Wanderdestination Serfaus–Fiss–Ladis dieses neue System ein. Dazu ein Kommentar von Christof Schalber, Geschäftsführer Bergbahnen Serfaus: „Bei uns machen viele Familien mit Kindern Urlaub. Deshalb haben wir schon seit längerem darüber nachgedacht, wie wir unseren Gästen den Zutritt zu unseren zahlreichen Aufstiegsanlagen erleichtern können, damit die langersehnten Tage in der Natur unbeschwert beginnen. Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Region als erste alpine Destination weltweit mit der innovativen Zutrittslösung sMove ausstatten durften. Die Besucher waren durchwegs begeistert von den barrierefreien Gates, wir haben sehr viel positives Feedback erhalten und freuen uns, die Region damit noch attraktiver gestalten zu können.“

Skipass und Services können entweder bequem von zu Hause aus gebucht oder über ein Ticketsystem vor Ort erworben werden. Mit dem Skipass am Smartphone, Bar- oder QR-Code passieren die Besucher rasch und unkompliziert das Gate. sMove ist als konventionelles Drehkreuzsystem (sMove Turn), oder mit einem innovativen und patentierten weichen Sperrelement (sMove Wave) verfügbar. Die flexiblen Waves von sMove können im Notfall entweder zentral gesteuert geöffnet werden oder bei einem Stromausfall mit minimalem Kraftaufwand sogar von einem Kind zur Seite gedrückt werden. Dadurch wird der Zugang als Fluchtweg für eine schnellstmögliche Räumung des Geländes oder Gebäudes geöffnet. Das Einrichten zusätzlicher Fluchtwege wird damit überflüssig.

Bergparadies für alle: Inklusivität trifft auf Naturerlebnis
Während im Winter vor allem Skifahrer, Snowboarder oder Schlittenfahrer die Gates passieren, sind Sommergäste mit dem Mountainbike, einem Kinderwagen oder auch im Rollstuhl unterwegs. In 20 Minuten kann sMove übrigens von Winter- auf Sommerbetrieb mit wenigen Handgriffen umgerüstet werden: Mit einer Durchgangsbreite von bis zu 140 cm wird allen Gästen mit ihren Ausrüstungen ein barrierefreier Zugang geboten.

Dank langlebiger Materialien sind die Gates wartungsarm und gewährleisten auch bei rauen Witterungsbedingungen eine zuverlässige Funktion. Der energieeffiziente Betrieb spart Kosten und unterstreicht das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltschutz, das auch im Bergtourismus immer mehr in den Mittelpunkt rückt.

Weitere Hintergrund-Informationen werden im Mountain Manager MM 7 folgen.

Festspiele der Alpinen Küche 2024: mit (v.l.) Karl Obauer, Landesbäuerin Claudia Entleitner, Rudi Obauer, Klemens Gold, Leo Bauernberger (SalzburgerLand Tourismus), Andreas Döllerer, Sven Wassmer, LAbg. Camilla Schwabl, Julia Göschelbauer (AMA), Astrid Steharnig-Staudinger (Österreich Werbung) und Manuel Resch (Zell am See-Kaprun Tourismus). Foto: SalzburgerLand Tourismus

Festspiele der Alpinen Küche wagen Blick „über den Tälerrand“

Wie positionieren sich Österreich und der gesamte Alpenraum als internationale Kulinarik-Destination? Wer sind die herausragenden Persönlichkeiten der Alpinen Küche? Welche Produkte machen unseren Natur- und Lebensraum so besonders? Aber vor allem auch: Wo liegen die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft? Diesen „Blick über den Tälerrand“ wagten die Festspiele der Alpinen Küche 2024 in Zell am See-Kaprun.

Zum fünften Mal ging die führende Veranstaltung rund um die Kulinarik im Alpenraum am Montag im Ferry Porsche Congress Center in Zell am See-Kaprun über die Bühne. Auf dieser trafen sich einige der Besten der Besten der Szene zum Vor- und Nachdenken über die aktuellen Themen, die die Branche bewegen. Die Schirmherrschaft übernahm der Salzburger Spitzenkoch Andreas Döllerer, der gemeinsam mit den Event-Initiatoren SalzburgerLand Tourismus und Zell am See-Kaprun Tourismus ein hochwertiges Programm mit vielen köstlichen Erlebnissen auftischte. Dazu Manuel Resch, CEO, Zell am See-Kaprun Tourismus GmbH: „Zell am See-Kaprun ist der perfekte Ort für die Festspiele der Alpinen Küche, denn Kulinarik und Genuss spielen in der Region das ganze Jahr über eine große Rolle. Mit den Alpinen Genusswochen und den Festspielen der Alpinen Küche im September wird dieser Fokus noch verstärkt und die Sommersaison nachhaltig verlängert. Neben all den internationalen Größen der kulinarischen Szene freut es uns als Veranstalter sehr, dass das Programm von vielen regionalen Köchen und Produzenten geprägt war, die den Gästen ihr Können und ihre Handwerkskunst beim Event präsentierten. Sie machen die Region seit Jahren zu einem einzigartigen kulinarischen Aushängeschild und stützen unsere strategische Handlungsfelder nachhaltig.“

Schweizer Drei-Sterne-Koch als Star-Gast

Unter anderem mit dabei war in diesem Jahr der Schweizer Drei-Sterne-Koch Sven Wassmer (Restaurant Memories, Bad Ragaz / CH), der live auf der Bühne seine „Moderne Alpenküche“ präsentierte und die Gäste mit seinen Signature-Gerichten – Saibling mit karamellisiertem Rahm und Tannenöl sowie die legendären Knöpfli mit gerösteter Hefe und Trüffel – zum Schwärmen brachte.

Über die kulinarische Positionierung Österreichs, heimische Kulinarik-„Originale“ und die Chancen des Alpenraums bei genussaffinen Gästen weltweit diskutierten davor Österreich-Werbung-Geschäftsführerin Astrid Steharnig-Staudinger, die beiden Salzburger Koch-Legenden Karl und Rudi Obauer (Restaurant Obauer, Werfen), der oberösterreichische Youngster Klemens Gold (Restaurant Rau, Großraming) und der renommierte deutsche Journalist und Gastro-Kritiker Wolfgang Faßbender. Einen großen Meilenstein für die internationale Wahrnehmung der heimischen Küche, da waren sich die Diskutanten einig, bedeute die Rückkehr des Guide Michelin, der ab dem kommenden Jahr 2025 wieder die Spitzenleistungen von Köchinnen und Köchen bewertet und auszeichnet.

Kontroverse Themen zur Gegenwart und Zukunft der Kulinarik wurden bei den Festspielen der Alpinen Küche bewusst nicht ausgespart. So widmete sich ein Programmpunkt der veganen Kochlehre und dem Laborfleisch, zu dem auch der frühere Olympiasieger und jetzige Rinderbauer Fritz Strobl seine Meinung sagte. Dass unterschiedliche Auffassungen aber auch zu kreativen Prozessen führen können, zeigte sich im Generationen-Talk mit Hanna und Hannes Müller (Forelle Weissensee, JRE), Fredi Rohrmoser und Alfred Mössler (Reinbachstube, St. Johann im Pongau) sowie Bettina und Dominik Edlinger (Restaurant SeeSushi, Strobl). Dabei ging es um die Chancen und Herausforderungen bei Betriebsübergaben und wie sich neue Ideen mit bewährten Strukturen vertragen.

Ein besonderer Höhepunkt bei den Festspielen der Alpinen Küche ist aber – wie sollte es anders sein – sind regionale Produkte und Gerichte. Beim Alpine Lunchunter der Leitung von Schirmherr Andreas Döllerer zeigten aufstrebende Köchinnen und Köche wie Viktoria Fahringer (Female Chef of the Year 2024 / Restaurant Tiroler Hof im Hotel Viktorias Home, Kufstein), Florian Zillner (Flos Restaurant, Zell am See), Jaimy Reisinger (Patissière des Jahres 2023 aus der Steiermark) und Christof Schernthaner (Restaurant FinESSEN, Kaprun) ihr großes Können. Am Alpinen Marktplatz konnten die Besucherinnen und Besucher herausragende Produkte aus dem Alpenraum verkosten. Und ein sprichwörtlicher „Blick über den Tälerrand“ war schließlich auch das Südtiroler Törggelen mit Wein und herbstlich-saisonalen Köstlichkeiten, das den krönenden Abschluss der Festspiele der Alpinen Küche 2024 bildete.

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