Lösung für Pistentouren in Tirol

10 vernünftige Empfehlungen auf Infotafeln appellieren an Fairness und Sicherheit in Tiroler Skigebieten.

Im letzten Winter gab es in vielen Tiroler Schigebieten ein bestimmendes Thema: Sollen Schitourengeher auf Pisten zukünftig für ihren Sport etwas bezahlen und wie geht man überhaupt mit diesem neuen Boomsport vernünftig um? Während sich in anderen österreichischen Bundesländern die Fronten weiter verhärten, konnten in Tirol, auch mit Unterstützung der Politik durch Sportlandesrat Hannes Gschwentner, sinnvolle und vernünftige Lösungen gefunden werden: Alle Beteiligten – Bergbahnen, Naturfreunde Österreich, OeAV, Wettkampfschibergsteiger, ÖSV, Tiroler Schilehrerverband und Tourismus – zogen konstruktiv an einem Strang und entwickelten gemeinsam mit dem Kuratorium für Alpine Sicherheit die „10 Empfehlungen für Pistentouren“. Gelbe Infotafeln im Bereich der Talstationen und Parkplätze transportieren das richtige Verhalten auf der Piste,  orange Hinweisschilder entlang der Piste markieren die Aufstiegsroute.Topalpinist Peter Habeler und Radprofi Georg Totschnigg unterstützen diese „Tiroler Lösung“ und appellieren an die Fairness und das Verständnis der Pistentourengeher. Habeler: „Als Pistentourengeher bin ich auf einer Piste als Gast unterwegs. Die Bergbahnen betreiben viel Aufwand, damit die Pisten toll präpariert sind. Entsprechend fair muß ich mich verhalten. Und Tour de France Etappensieger Totschnigg: „Ich trainiere meine Kondition auch bei Pisten. Damit ich mich und andere nicht gefährde, halte ich mich selbstverständlich an die 10 Empfehlungen“.

Über 3800 Unfälle im organisierten Skiraum

Fast 4000 Unfälle pro Jahr ereignen sich im organisierten Skiraum Österreichs. Die Alpinpolizei appelliert daher an die Wintersportler, die FIS-Regeln und Warnhinweise unbedingt zu beachten.

Der Start zur Skisaison 2006/2007 zeigte bereits in den ersten Tagen, wie aktuell das Thema „Ski- und Snowboardunfälle“ auf den Skipisten ist. Die geringen Schneefälle in Österreich und die große Anzahl an Urlaubsgästen auf den Skipisten bedeutet auch für die Einsatzkräfte der österreichischen Alpinpolizei  „Alarmstufe rot“. Seit Beginn der Weihnachtsferien ist die Alpinpolizei vermehrt mit der Aufnahme von Ski- und Snowboardunfällen mit teilweise schwer Verletzten beschäftigt.Die Wintersaison 2005/06 brachte eine deutliche Steigerung der Unfallzahlen auf den österreichischen Skipisten. Die Statistik der Alpinpolizei im Innenministerium weist fast 4000 Unfälle aus, bei denen 60 Menschen ums Leben gekommen sind. Auch die Zahl der Verletzten ist gestiegen. Um die Gefahr von Unfällen zu vermindern, appelliert die Alpinpolizei um Einhaltung der FIS-Regeln und Beachtung von Warnhinweisen. Die Alpinpolizisten in den Bundesländern erheben alle Skiunfälle, die vermutlich durch Fremdverschulden verursacht oder bei denen Menschen getötet wurden. Verletzungen aus eigenem Verschulden werden von der Alpinpolizei nicht erhoben. Insgesamt wurden in der letzten Wintersaison 3881 Unfälle im organisierten Skiraum bearbeitet. 238 Unfälle passierten bei der Liftbeförderung, 400 Mal wurden Suchaktionen nach vermissten Wintersportlern gestartet.Auch bei Lawinenunfällen ist die Alpinpolizei häufig im Einsatz. Im vergangenen Jahr wurden 120 Lawinenereignisse erhoben. 22 Menschen wurden durch Lawinen getötet, 62 verletzt. Die Alpinpolizei rät den Wintersportler zu ihrer eigenen Sicherheit, unbedingt die Warnhinweise der Lawinenwarndienste zu beachten und Abfahrten abseits gesicherter Pisten nur mit geeigneter Notfallsausrüstung (Lawinen-Verschütteten-Suchgerät (LVS), Sonde, Schaufel) durchzuführen.

Umfangreiche Qualitätsoffensive im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang

Bei der Eröffnung der „Schönleiten 6er“ Sesselbahn präsentierte der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang erneut eine enorme Qualitätsoffensive für den kommenden Winter: über 22 Mio. Euro wurden in Bahnen, Pisten, Beschneiung und Komfortverbesserung investiert.

Die neue, beheizte und mit Wetterschutzhauben ausgerüstete Doppelmayr-Sesselbahn „Schönleiten 6er“ in Saalbach Hinterglemm wurde noch vor Saisonstart ihrer Bestimmung übergeben. Sie ersetzt die bisherigen Schlepplifte Weissbachlift und Karlift. Bereits im Mai wurde mit dem Bau der neuen Anlage begonnen. Die neue Bahn befördert auf einer Länge von 1.287 m und bei einer Höhendifferenz von 461 m insgesamt 2.411 Wintersportler pro Stunde. Im Bereich der Talstation wurde auch eine Pistengerätegarage mit Werkstatt komplett neu errichtet. Die großzügige Garage mit Tankstelle bietet acht Pistengeräten Platz. „Pistenverbesserungen und der Ausbau der Beschneiungsanlagen im Bereich der neuen Bahn bringen noch mehr Pistenvergnügen für die Gäste im Skicircus. Man kann sich bereits jetzt auf den Winterstart und die schnelle neue Bahn mit Sitzheizung und wetterfesten Kuppeln, die für wohlige Wärme an kalten Tagen sorgen, freuen.“, so Geschäftsführer Anton Schwabl von der BBSH Bergbahnen Saalbach Hinterglemm GesmbH, die 7 Mio. Euro in dieses Projekt investiert hat. Insgesamt sind bereits vier Sechser-Sesselbahnen mit beheizten Sitzflächen im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang im Einsatz, um den Skifahrern und Snowboardern höchstmöglichen Komfort zu garantieren.Auch die bequeme und schnelle Achterkabinenbahn „Schattberg Sprinter“ bringt noch mehr Komfort im Skicircus. Sie ersetzt den bisherigen Doppelsessellift West 3 – in nur wenigen Minuten können die Wintersportler auf den Schattberg Westgipfel schweben.Und bei der Talstation der Asitzkabinenbahn erwartet die Besucher ein neues Ski-Kompetenzzentrum, die „Sport Arena Leogang“ mit Sportshop, Skiverleih, Kassen, Infostelle, Bistro, Skischule, Parkgarage sowie einem Kinderland. Bei der Bergstation Asitz wurde ein neuer Übungslift gebaut.Schließlich wurde auch das Netz an Beschneiungsanlagen erweitert. Zusätzlich zu den bestehenden 7 Speicherteichen im Skicircus wird ein weiterer auf der Hochalm gebaut, dessen Fertigstellung 2007 erfolgt. Frau Holle wird bereits jetzt von 421 Schneemaschinen tatkräftig unterstützt – und das auf allen Hauptabfahrten.

Schigebiet Semmering erhält 250.000 Euro Landesförderung

„Das Projekt ‚Schigebiet Semmering – Ausbau des Seewirtshauses‘ wird mit 250.000 Euro Regionalfördermitteln des Landes gefördert“, berichtet der SP-Sporsprecher, LAbg. Rupert Dworak. Die Region.

Semmering ist eines der bekanntesten und beliebtesten Wintersportgebiete in Niederösterreich und zeichnet sich durch das gute Sportangebot, die verkehrsgünstige Lage und nicht zuletzt durch das gastronomische Angebot aus. „Das Seewirtshaus ist direkt an der Piste gelegen und erfreut sich nicht nur bei den Schifahrern großer Beliebtheit. Durch den Ausbau dieses wichtigen Gastronomiebetriebes wird das Schigebiet Semmering weiter attraktiviert. Denn gerade im Tourismus gilt ja die Devise: Wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein“, so LAbg. Dworak weiter. „Der Tourismus in Niederösterreich ist auf dem richtigen Weg. Gerade die Angebote rund um Gesundheit, Wellness und Sport sind hier besonders auf dem Vormarsch. Die vielfältigen Landschaften und Regionen bieten eine breite Palette an Angeboten. Schneesichere Schigebiete sind in Niederösterreich ebenso zu finden wie Badeseen oder Wanderwege“, führt Dworak aus. „Der Semmering ist für Wintersportbegeisterte ideal! Europas größtes Nachtpistenangebot und die Erlebnisrodelbahn vom Zauberberg machen den Besuch zum Erlebnis! Moderne Liftanlagen sorgen für den bequemen Transport zu den Pisten. Daneben laden auch geräumte Winterwanderwege zum Marschieren ein.

Schweizer Seilbahnen verbessern Winterangebot

Für den Winter 2006/07 hat die Schweizer Seilbahnbranche 210 Mio. Franken investiert. Das vor allem in Ersatzanlagen, unter anderem in die erste 8er-Sesselbahn der Schweiz.

Als Schweizer Meilenstein im Seilbahnbau kann die erste 8-plätzige Sesselbahn Prodalp-Prodkamm im Gebiet Flumserberg bezeichnet werden. Die Bahn geht diesen Winter in Betrieb. Nebst 16 Ersatzanlagen wurde als einzige Neuanlage die Verbindungsbahn Furi-Riffelberg in Zermatt in Betrieb genommen. Insgesamt investierten  die Schweizer Seilbahnen in den Winter 2006/07 rund 210 Millionen Franken. 185 Mio. Franken wurden für den Bau von Seilbahnanlagen eingesetzt.Auch die technische Beschneiung wurde für rund 25 Mio. Franken ausgebaut. Damit können diesen Winter neu 19% der 7400 Kilometer Pisten technisch beschneit werden. Der Beschneiungsanteil ist in der Schweiz im Vergleich zu den Nachbarländern Österreich (54%) und Italien (68%) bescheiden.Geringe PreiserhöhungenWie eine vom Schweizer Seilbahnverband gemachte Umfrage zeigt, bleiben bei der Hälfte der 83 untersuchten Wintersportgebiete die Preise für 1-Tages- und 6-Tageskarten gleich. Die andere Hälfte der Gebiete erhöht ihre Preise um durchschnittlich 2 %.Bis zum Jahr 2009 müssen die Schweizer Seilbahnen 1.2 Mia. Franken in ihre Infrastruktur investieren. Zwei Drittel davon werden für Ersatz- oder Neuanlagen aufgewendet. Der Rest ist für Pisten, technische Beschneiung, Gastronomie und weiteres vorgesehen.

Tiroler Pitztal führt Helmpflicht bei allen Skilehrern ein.

Vorbildrolle auf den Pisten soll Kopfverletzungen vermeiden helfen. „Nie oben ohne!“ – eine Sicherheitsaktion der Skischulen und Helm-Marktführer Uvex im Pitztal zur Saiosn 06/07.

Bereits 21 % der Skifahrer und 25 % der Snowboarder waren laut einer Erhebung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) in der vergangenen Saison mit Sturzhelm unterwegs. Immer mehr Erwachsene greifen mittlerweile zum Kopfschutz. Mit einer beispielhaften Idee will man nun die Popularität der Skihelme weiter steigern und einen entscheidenden Beitrag hin zu mehr Sicherheit auf den Pisten liefern. Mit der Auflage: „Nie oben ohne“ – starten die Skischulen des Tiroler Pitztals Zusammen mit Helmhersteller und Markführer UVEX mit  einer weltweit einmaligen     Sicherheitskampagne in die Wintersaison 06/07: Erstmals wird nun im gesamten Pitztal die Helmpflicht für alle Skilehrer eingeführt. UVEX konstruierte hierfür eine eigene Helmserie neuester Bauweise (Modell X-Ride-Motion, im Handel ab Winter 07/08), die mit „Pitztal-Design“ versehen ist. UVEX-Vertriebsleiter Günther Kocher: „Klares Ziel der Aktion: Der Kopfschutz soll sich auf den Pisten ebenso etablieren wie beim Fahrradfahren – und nicht nur für Kinder selbstverständlich sein. Denn 85 % aller Kopfverletzungen auf den Pisten wären durch Tragen eines Helmes vermeidbar.“Mit knapp einer Million Jahresübernachtungen ist das Pitztal (3440 m) mit den drei Skigebieten Pitztaler Gletscher, Rifflsee und Hochzeiger eine der publikumsstärksten Wintersportregionen überhaupt. „Hierdurch sind wir natürlich in hohem Maße dem Sicherheitsgedanken verpflichtet und wollen dabei die hohe Vorbildfunktion unserer Skilehrer nutzen, um möglichst viele Skifahrer zum Tragen eines Helmes zu animieren“, erklärt Rainer Schultes, der Initiator dieser Sicherheitsaktion und Inhaber der Pitztaler Skischule Hochzeiger.Günther Kocher: „Wir verwenden hochwertigen im Rennlauf erprobten Kunststoff, der sich in Labortests als absolut schlagfest erwiesen hat und den wir aufgrund seines hohen Sicherheitsfaktors bei den Weltcup-Helmen einsetzen. Diese Bauart bietet ein Höchstmaß an Schutz durch die extrem harte, nicht verformbare Schale bei gleichzeitig hoher Dämpfung. Außerdem ist das Innenleben der neuen Helmgeneration hochkomfortabel gepolstert und ausgestattet mit einem atmungsaktiven, gleichzeitig wärmespeichernden Futter, das man herausnehmen und waschen kann.“

Pilotprojekt Hohe Wand Wiese

Mit der Sommerrodelbahn und dem neuen Gebäude, in welchem Skiverleih, Garderoben, Skischule, Sanität und Sanitärräume untergebracht wurden, hat das Sportamt auf der Hohe Wand Wiese eine ganzjährig nutzbare Sporteinrichtung im großstädtischen Raum geschaffen, die ihresgleichen in ganz Europa sucht.

Die neue Sommerrodelbahn, deren bisherige Auslastung alle Erwartungen übertroffen hat, stellt den ganzjährigen Betrieb der Sportanlage Hohe Wand Wiese sicher. „Um auch das Kundenservice optimal zu gestalten, soll es den Wiener und Wienerinnen künftig ermöglicht werden, mit einer Karte sowohl im Winter Ski zu fahren sowie Ski, Schuhe, Helme und Stöcke auszuleihen als auch im Sommer die Rodelbahn zu nutzen“, so Vizebürgermeisterin Grete Laska. „Daher hat das Sportamt ein neues Ticketingsystem entwickelt, das eine Nutzung des gesamten auf der Sportanlage Hohe Wand Wiese angebotenen Spektrums mit einer Karte allein ermöglicht.“Das neue System erfordert zwar ein Abgehen vom bisherigen System einer Tages- oder Halbtageskarte beim Skifahren bzw. einer Einzelfahrt, eines 5er- oder 10er- Blocks beim Sommerrodeln, doch ist mit dem neuen System gewährleistet, dass die Karte – je nach Punkteguthaben – ganzjährig und multifunktional eingesetzt werden kann. Je nach der Art der konsumierten Leistung wird ein unterschiedliches Punktevolumen in Abzug gebracht: So kosten etwa Fahrten im Winter 4 bzw. 8 Punkte (10.00-14.00 bzw.  14.01-21.00 Uhr), der Skiverleih-Preis liegt pro Stunde bei 10 bzw. 20 Punkten (Einzelkomponenten bzw. Set). Für eine Fahrt auf der Sommerrodelbahn werden 25 Punkte in Abzug gebracht. Es gibt 50- bis 300-Punkte-Karten, deren Preis zwischen 6,- und 24,- Euro (für Kinder zwischen 4,- und 15,- Euro) liegt. Aufgrund der Multifunktionalität der Karten sowie durch das neu entwickelte Tarifsystem, das eine degressive Preisgestaltung bei Karten mit höherem Punktevolumen beinhaltet, kommt es im Vergleich zum bisherigen Tarifmodell zu einer wesentlichen Besserstellung der KundInnen.

Klimawandel: Fischler warnt vor Landflucht

Der ehemalige EU-Landwirtschaftskommissar Franz Fischler (ÖVP) kritisiert in der ZEIT die Fixierung vieler Tourismusregionen auf den Skisport. „Ganze regionale Volkswirtschaften“ seien „nahezu exklusiv auf den Wintertourismus ausgerichtet“, sagt Fischler. Durch den bereits einsetzenden Klimawandel sei der Skitourismus in den Alpen jedoch gefährdet.

„Wenn man jetzt nicht damit beginnt, Alternativen anzudenken, ist man in 10 bis 15 Jahren unter Druck und reagiert aus der Not heraus,“ sagte Fischler Der ehemalige Politiker warnt vor einer Landflucht: „Wenn die Arbeitslosigkeit rapide steigt, ziehen die Leute aus den ländlichen Gebieten weg. Das kennt man aus Süditalien oder aus den neuen Bundesländern in Deutschland.“Der Wintertourismus in den Alpen hat sich noch nicht auf die Erwärmung eingestellt. Dazu Herbert Formayer, Klimaforscher an der Universität für Bodenkultur in Wien: „Wenn wir nur einen einzigen Winter haben, der statistisch so außergewöhnlich ist, wie es der Sommer des Jahres 2003 war, fällt in den ganzen Alpen unter 2000 Meter die Saison aus.“Die Wahrscheinlichkeit für einen solchen Winter steigt. Dennoch investieren die Seilbahnunternehmen jährlich Millionen in neue Lift- und Beschneiungsanlagen. Dazu der Grazer Ökonom Stefan Schleicher: „Die großen Gebiete brauchen mindestens 70 Skitage pro Jahr, damit sie sich rechnen.“ Auch Klimaforscher Formayer ortet eine „extreme Verletzlichkeit“ der Regionen: „Das ist wie bei einem Pokerspiel, wo der Einsatz in jeder Runde höher wird und gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit steigt zu verlieren.“

Nachwuchsförderung der Seilbahnen

Die Jugendinitiative der Seilbahnen Österreichs „Go for Ski“ startet mit taschengeldfreundlichen Tarifenan den „Youth Days“ in die Wintersaison.

Die Nachwuchsförderung ist den Seilbahnen Österreichs ein Anliegen. Rechtzeitig zu Saisonbeginn startet die österreichweite Initiative „Go for Ski“ für jugendliche Schneefans. Youngsters bis 18 Jahre erhalten an den „Go for Ski – Youth Days“ 50 % Ermäßigung auf ihre Tageskarte und die Möglichkeit, sich die neueste Skiausrüstung um 10 Euro Tag bei Intersport-Rent auszuborgen. Beteiligt sind über 100 Skigebiete in ganz Österreich, 18 davon im Bundesland Salzburg. Damit die Anreise nicht zum Hindernis wird, stellen die ÖBB vergünstigte „Go for Ski Eventtickets“ zum Download unter www.oebb.at zur Verfügung. All jene, die mit der Bahn zu den „Go for Ski – Youth Days“ anreisen möchten, erhalten 30 % Ermäßigung auf den Normaltarif, Besitzer einer Vorteilscard sogar 60 %.In Salzburg starten die ersten Seilbahnbetriebe am 16. + 17. Dezember mit den „Go for Ski – Youth Days“, weitere sind am 14. + 15. April vorgesehen. Wer sich genauer informieren möchte, findet alles Wissenswerte unter www.seilbahnen.at. Hier wartet auch eine eigene „winning zone“ mit tollen Preisen auf die jugendlichen Skifahrer und Boarder. Zu gewinnen gibt es einen Skitag mit einem Fischer-Skistar, Gutscheine von Intersport, A1 bee free Handys und Skikarten.

Globaler Trend: Freeskiing

Onlinehändler Blue Tomato sieht hohes Marktpotenzial beim Freeskiing. Am 25./26. November traf sich die internationale Elite zum Saisonstart beim „New School Gathering 2006“ im Burton Superpark am Dachstein Gletscher.

Die jugendlichen Wintersportler haben neben dem Snowboard eine neue Trendsportart für sich entdeckt: Freeskiing betreiben all jene, die zwei schmale Bretteln dem einen breiten vorziehen, und trotzdem extrem cool sind.  Zum Freeskiing werden spezielle Skier verwendet, so genannte Twin-Tips. Sie sind nicht nur vorne sondern auch hinten nach oben gebogen. Der Markt der Freeskier wächst schnell, auch der weltweit größte Snowboard-Onlineshop Blue Tomato (www.blue-tomato.at) mit Sitz in Schladming setzt auf die neue Zielgruppe. „Innerhalb der letzten sechs Jahre stieg die Zahl der weltweit verkauften Twin-Tips-Ski von 15.000 auf 260.000“, erklärt Geschäftsführer Gerfried Schuller.Blue Tomato hat Freeski bereist seit drei Jahren in seinem Sortiment. „Während der klassische Handel auf diesen Trend nicht reagiert hat, haben wir gerade am schnellen Wachsen der lokalen Szene bei uns in Österreich gemerkt, dass sich hier neue Kundenkreise erschließen lassen“, erklärt Schuller.Schließlich sind die Kids, die lieber mit zwei Brettern ihre „Airtime“ verbringen, auch Fans und Kunden derselben Softgoods- und Accessoire-Marken wie ihre Snowboard-Freunde. Schuller: „Freeskiing ist momentan für die Youngsters das, was Snowboarding vor Jahren auch war: fresh, cool, radikal, kreativ, Anti-Establishment.“Freeskiing hat prinzipiell eine relativ hohe „Eintrittsschwelle“. Wer sich Twin-Tips unterschnallt steht normalerweise nicht das erste Mal auf Skiern. Freeskiing ist also eher etwas für den „Wieder-Einsteiger“ oder für den Experten, der etwas Neues ausprobieren möchte. Trotzdem sind sich Fachleute einig: Freeskiing verhilft dem Skifahrer generell zu mehr Coolness und einem neuen Lebensgefühl.

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