Österreichs Destinationen im Vergleich

Laut einer Studie der Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) führt Wien im bundesweiten Destinationsranking im  Vergleich von Ankünften, Nächtigungen, Auslastung und Umsatz vor dem Ötztal und dem Zillertal. Nachfolgendes Ranking zeigt, welche Destinationen sich zwischen 2006 und 2007 am meisten gesteigert haben.

Eine  detaillierte Analyse zeigt: Mehr internationale Gäste, durchdachte   Online-Vermarktung und gemeindeübergreifendes Destinationsmanagement steigern die Performance. Die ÖHV hat anhand der aktuellsten verfügbaren Daten verglichen, wie sich die Wachstumsindikatoren zwischen 2006 und 2007 entwickelt haben und folgendes Ranking erstellt:- Wien- Ötztal- Zillertal- Serfaus-Fiss-Ladis- Bodensee Vorarlberg- Villach Warmbad/Faaker See/Ossiacher See- Schladming-Dachstein- Arlberg (T,V)- Wienerwald- Salzkammergut (OÖ, S, St)Darunter ist mit Wien die größte Stadt des Landes, es folgen erfolgreiche Skiregionen. Villach Warmbad/Faaker See/Ossiacher See, das Salzkammergut und die Destination Wienerwald vervollständigen die Vielfalt, die mit ein Grund ist für den Erfolg des Urlaubslandes Österreich“, so ÖHV-Generalsekretär Thomas Reisenzahn.Die EinzelwertungenDie Ankünfte sind zwischen 2006 und 2007 in Wien am stärksten gestiegen, auf den Plätzen folgen Villach Warmbad/Faaker See/Ossiacher See und die Thermenwelt Burgenland. Beim Nächtigungszuwachs liegt ebenfalls Wien voran, diesmal vor Bodensee/Vorarlberg und Villach Warmbad/Faaker See/Ossiacher See. Die größte Auslastungssteigerung verzeichnete Imst-Gurgltal vor dem Lavanttal und der Destination Katschberg. Auch das Umsatz-Ranking führt Wien an, vor dem Ötztal und der Destination Arlberg (T, V). „Wien hat mit drei ersten Plätzen bei Ankünften, Nächtigungen und Umsatz auch im Gesamtranking die Nase ganz klar vorne“, erklärt Reisenzahn. Bei der Auslastung verzeichnete Wien aber sogar einen Rückgang.Best Practice-BeispieleAls Best Practice-Beispiele gelten das Ötztal und Serfaus-Fiss-Ladis mit 94 bzw. 96 % ausländischen Nächtigungen. Bundesweit liegt der Anteil der ausländischen Gästenächtigungen bei 73 %. Damit einher geht auch eine deutlich überdurchschnittliche Aufenthaltsdauer von 5,2 Tagen im Ötztal bzw. 6,5 Tagen im Serfaus-Fiss-Ladis. Bundesschnitt 3,9 Tage. „Diese beiden Top-Destinationen sind aus dem Zusammenschluss mehrerer Gemeinden entstanden und können sich jetzt noch besser am Markt behaupten als bisher schon. Die zentrale Verwaltung des Destinationsbudgets, die Vermarktung und Positionierung sowie der Gästemix bilden eine hervorragende Basis für den Erfolg“. Als ebenfalls relevant für die tourismuswirtschaftliche Performance einer Destination stellt sich  die professionelle Vermarktung im Internet heraus: Gut strukturierte, durch Suchmaschinen leicht auffindbare Websites liefern einen essentiellen Beitrag zum Erfolg der Destination, wie sich wiederum anhand von Serfaus-Fiss-Ladis zeigt: Die Website unter www.serfaus-fiss-ladis.at verzeichnet mit bis zu 9.000 Besuchern pro Tag auch hier Top-Wert. „Mit dem Bekanntheitsgrad der Destination steigt auch die Besucherfrequenz. Wer das weiß, kann seinen Erfolg durchaus steigern“.Das Ötztal hat einen Internet-Auftritt unter www.oetztal.com mit bis zu 3.300 Besuchern täglich. Das Zugpferd der Region ist aber die Adresse www.soelden.com mit bis zu 14.000 Besuchern pro Tag, die schon vor der Fusion existierte und auf deren hohen Bekanntheitsgrad man auf keinen Fall verzichten wollte. Der professionelle Internetauftritt trug entscheidend zur kontinuierlichen Steigerung der  Besucherzahlen in der Region bei.Erfolgreiches Destinationsmanagement wichtiger denn je“Gerade jetzt, wo sich in manchen Destinationen als erste Folge der Wirtschaftskrise schon starke Buchungs-, Nächtigungs- und Umsatzrückgänge bemerkbar machen, wird sich professionelle Arbeit im Tourismusmanagement als das Um und Auf für die Entwicklung herausstellen. Jetzt geht es darum, die Entwicklung in den einzelnen Herkunftsmärkten zu analysieren und sich im Destinationsmanagement darauf einzustellen“, erklärt Reisenzahn. Eine Detailanalyse der Reisegewohnheiten zeigt, dass Gäste aus den Benelux-Staaten deutlich länger bleiben als andere. Gleichzeitig ist mit einem Rückgang von Fernreisen zu rechnen: „Eine Nahmarkt-Offensive, die sich auf unsere Nachbarländer und erfolgversprechende Herkunftsmärkte wie die Benelux-Staaten, die 13,4 % der ausländischen Gästenächtigungen ausmachen, würde sich gerade jetzt bezahlt machen“, so Reisenzahn.Erfolg in Zahlen gemessenVervollständigt wird die ÖHV-Destinationsstudie 2009 durch wirtschaftliche Kennzahlen aus dem internetbasierten Benchmarksystem „WEBMARK Hotellerie“, das vom Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Manova in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsministerium, der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) und dem Fachverband Hotellerie entwickelt wurde.BestellungÖHV-Destinationsstudie 2009 197 Seiten, 23 Abbildungen, großer Tabellenteil 45,- Euro exkl. USt.; Tel.: +43 (0)1 533 09 52Fax: +43 (0)1 405 25 84 mailto:info@oehv.athttp://www.oehv.at/shop

Dringliche Investitionen in erneuerbare Energien im Alpenraum

Die Wirtschaft ist auf Talfahrt. Doch es gibt Branchen, deren Auftragslage stimmt. Das 19. TourismusForum Alpenregionen (TFA) vom 23. – 25. März 2009 in Pontresina / Engadin zeigt, wie sich Investitionen in erneuerbare Energien im Tourismus positiv auswirken können. Noch nie war die Zeit so günstig und die Technik so reif wie jetzt.

Auch wenn der Ölpreis derzeit tiefer ist – er steigt bereits wieder – und das Gas wieder fließt, wird in Kürze das Thema „wo bekommen wir günstige Energie her“ erneut in aller Munde sein. Die trotz Wirtschaftskrise steigenden Stromkosten tragen das ihre dazu bei.Inmitten von Hiobsbotschaften macht vor allem eine Branche positive Schlagzeilen: Unternehmen im Bereich „erneuerbare Energien“ können sich vor Aufträgen kaum retten. Mit dem Regierungswechsel werden nun auch die USA massiv in alternative Energien investieren, was weltweit noch mehr Aufträge für die Branche bedeuten sollte.Aus diesen Gründen sind „erneuerbare Energien“, auch bei einem stabilen Ölpreis, ein hoch interessanter Investitionsbereich mit rasanten technologischen Fortschritten. Noch nie war es so attraktiv für KMUs, in Gebäudesanierungen, erneuerbare Energien und Solaranlagen zu investieren. Neben den positiven ökologischen Effekten können hier hohe Kosteneinsparungspotentiale und immer kürzere Amortisationszeiten erreicht werden.Am ersten Tag des TourismusForums Alpenregionen zeigt der bekannte Historiker, Dr. phil. Daniele Ganser (Universität Basel) auf, warum es im Hinblick auf den Peak Oil höchste Zeit ist, umzudenken und auf alternative Energiequellen umzustellen.Prof. Dr. Hansjürg Leibundgut vom Institut für Hochbautechnik der ETH Zürich, präsentiert neue Technologien, die heute schon im Tourismus eingesetzt werden können, um die Gäste mit Wasser, Wind und Sonne auf unsere Berge und wieder hinunter zu bringen.Christen Baumann, CEO der Zermatt Bergbahnen, stellt die Energierevolution auf 3883 m vor: das neue Bergrestaurant auf dem kleinen Matterhorn ist ein Kraftwerk!Friedl Kaltenegger, Salzburg, präsentiert das erste mit Windkraft betriebene Skigebiet. Dr. Josef Pesch von der fesa GmbH veranschaulicht, wie die Schwarzwälder Energiegemeinden frische Energie aus Wind, Sonne, Milch und Bio-Abfall in den Tourismus bringen und für Furore sorgen.Zudem stellt Armin Bützberger, Direktor Hotel Europa in Champfèr, seine sagenhaften Ergebnisse mit der größten Schweizer Hotel-Solaranlage vor.Weitere Informationen und Anmeldung unter www.tourismusforum.ch oder +41 (0)81 354 98 00.

Schweizer Tourismuswirtschaft setzt Impulse für die Zukunft

Mit einem gezielten Impuls-Programm wollen der Bundesrat und die Schweizer Tourismuswirtschaft den Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise wirksam begegnen. Dem Parlament wird ein12-Millionen-Stabilitätsprogramm für eine Angebots- und Marketingoffensive im Schweizer Tourismus vorgeschlagen.

Dafür plädierte Schweiz Tourismus (ST) im Namen der ganzen Branche am“Tag der Tourismuswirtschaft 2009″ in Bern. Auch alle Regionen, die SBB, die Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs, hotelleriesuisse, GastroSuisse und die Seilbahnen Schweiz stehen geschlossen hinter diesem zwingend notwendigen Impulsprogramm. Das Ziel ist es, dass sie sich gemeinsam mit weiteren drei Millionen Franken engagieren.Die Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise machen sich insbesondere im Geschäftstourismus und damit in den Städten bereits bemerkbar. Die Prognosen für den Schweizer Tourismus sind ungünstig (mind. – 4 %). Ziel des Impuls-Programms ist es, die negativen Trends zu dämpfen. Mittels eines konkreten Angebots-Marketings soll gemäss Schweiz Tourismus ein zusätzlicher Umsatz von mindestens 150 Mio. Franken erreicht werden. Das Programm setzt gezielt auf die Märkte der Nachbarländer sowie der Schweiz. Der Tourismus hat in der Schweizer Wirtschaft eine sehr große Bedeutung. 2005 betrug die direkte Wertschöpfung 12,6 Milliarden Franken. Das sind 2,9 %der gesamten wirtschaftlichen Bruttowertschöpfung 2005.Mögliche zusätzliche politische Rahmenbedingungen, die aus unternehmerischer Sicht nötig sind, damit touristische Betriebe im internationalen Vergleich bestehen können, erläuterte Christoph Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung der Weissen Arena Gruppe,  Laax. Zur Senkung des Kostenniveaus forderte er den Abbau von tarifären und nicht-tarifären Handelshemmnissen sowie ein Freihandelsabkommen mit der EU im Landwirtschafts- und Lebensmittelbereich. Weiter verlangte Schmidt einfachere Verfahren für die Bewilligung von Bauvorhaben mit Appartements und Ferienwohnungen, welche nur mit Vermietungsauflagen verkauft werden.

6 von 10 Pistenbenutzern tragen Skihelm

Eine aktuelle Erhebung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) zeigt: Die Akzeptanz, einen Helm auf der Piste zu tragen, nimmt zu.

Die Diskussion rund um das Thema Skihelmpflicht zeigt Wirkung – das geht aus einer aktuellen KfV-Erhebung in Österreichs Schigebieten hervor. Österreichweit (ausgenommen: Wien und Burgenland) wurden 16.300 Schifahrer und Snowboarder beobachtet – 58 %davon waren mit Schihelm unterwegs. Das bedeutet sechs von  zehn Schifahrern und Snowboardern schützen ihren Kopf mit einem Helm.“Im Jahr 2006 betrug die Skihelmtragequote noch 28 % – es ist sehr erfreulich, dass wir hier nun einen solchen Anstieg beobachten können!“, betont Dr. Anton Dunzendorfer, Leiter des Bereichs Heim, Freizeit & Sport im KfV. Zwischen Schifahrern und Snowboardern gibt es nur einen geringfügigen Unterschied: Während 59 % der Skifahrer einen Helm trugen, waren es bei den Snowboardern 55 %.
 
Positiver Trend, vor allem bei den kleinen PistenbenutzernGerade für Kinder ist ein Schihelm wichtig, denn durch ihre kindlichen Körperproportionen und die schwächere Muskulatur ist die Gefahr einer Kopfverletzung deutlich größer als bei Erwachsenen. Umso erfreulicher ist, dass von den unter Sieben-Jährigen 90 % mit Schihelm unterwegs waren (2006: 85%). Ein Anstieg konnte auch bei den Sieben- bis 15-Jährigen beobachtet werden: 2006 trugen nur fünf von zehn einen Helm, 2009 sind es bereits acht von zehn. Besonders erfreulich ist, dass auch die Gruppe der über 15-Jährigen vermehrt mit Helm unterwegs ist: Während 2006 nur 14 %Helmträger beobachtet wurden, zeigt die jüngste KfV-Erhebung, dass bereits jeder Zweite einen Helm aufhat (51%). Dieser positive Trend beweist: Auch Erwachsene werden sich zunehmend bewusst, dass Skihelme wichtig sind und schützen ihren Kopf eigenverantwortlich.“Neben der Diskussion um eine Helmpflicht, ist bei Wintersportlern mehr und mehr verankert, dass auch guten Skifahrern und Snowboardern Unfälle passieren können, schwere Verletzungen aber durch entsprechende Schutzausrüstung verhindert oder zumindest gemildert werden“, erklärt Dunzendorfer. Rund 55.000 Skifahrer und Snowboarder  werden sich laut KfV-Hochrechnung in der Wintersaison 2008/09 verletzen – Kopfverletzungen machen etwa 10 %der Verletzungen aus.
 
Bevorstehende Skihelmpflicht zeigt WirkungDie KfV-Ergebnisse zeigen, dass die Diskussion rund um eine geplante Schihelmpflicht in Österreich bereits Früchte trägt. „Viele Schifahrer und Snowboarder haben im Zuge der Helmpflicht-Debatte erkannt, dass es notwendig ist, einen Helm zu tragen. Die bevorstehende Regelung wird von mehr als der Hälfte der Pistenbenutzer bereits jetzt angenommen“, sagt Dunzendorfer. Dennoch: 42% der Schifahrer und Snowboarder sind noch ohne Helm unterwegs.

Seilbahnen Schweiz: Wintersport trotzt Wirtschaftskrise

Die Schweizer Seilbahnen ziehen nach den ersten Monaten der Wintersaison eine optimistische Bilanz: die Umsätze sind gestiegen und die Unfallzahlen gesunken.

Die Schneesportsaison ist in vollem Gang. Nach einem vielerorts rekord-verdächtigen Auftakt mit viel Schnee und strahlendem Wetter über die Festtage verzeichnet die Seilbahnbranche Zuwächse der Verkehrserträge von 10% verglichen mit der ebenfalls guten Periode im Vorjahr. Rund 15 Millionen Ersteintritte konnten verkauft werden. Einmal mehr konnten die Seilbahnen damit ihre Schlüsselfunktion im Wintertourismus unter Beweis stellen. Die Investitionen von 265 Mio. Franken, welche die Branche im Hinblick auf die Wintersaison 08/09 tätigte, boten den Wintersportlern erhöhten Komfort auf der Piste und auf den Transportanlagen.Erfreulicherweise vermelden viele Schneesportgebiete weniger bzw. weniger schwere Unfälle als in der Vorjahresperiode. Dies bestätigt einen langjährigen Trend, wonach der Schneesport in den letzten Jahren für den Einzelnen sicherer geworden ist. Verunfallten im Jahr 1998 noch sechs bis acht Schneesportler pro 10.000 Pistenbenutzer, so sind es im Jahr 2008 nur noch deren drei bis vier (Angaben laut bfu). Eine der Ursachen für diesen Rückgang ist gemäß der Fachleute die professionelle Pistenpräparierung, die heute Standard in den Schneesportgebieten ist. Die Investitionen der Seilbahnen in die Sicherheit auf der Piste zahlt sich aus: Das Unfallrisiko der Schneesportler sinkt.

HEAD neue Nummer zwei am österreichischen Ski-Markt

Die aktuelle GfK-Panelmarkt Studie zeigt, dass HEAD im Jahr 2008 zur Nuzmmer 2 am österreichischen Ski-Markt hinter ATOMIC aufstieg und Fischer auf Rang 3 verdrängte.

Die GfK-Panelmarkt Studie erhob für das Jahr 2008 (April bis Dezember) einen Rückgang des österreichischen Alpin-Skimarktes um 11 %.  Entgegen dieser Entwicklung konnte HEAD im Jahresvergleich 2007/2008 die Marktanteile auf 15 % weiter ausbauen. Damit ist HEAD hinter Atomic die neue Nummer zwei am österreichischen Markt und verdrängt den Konkurrenten Fischer auf den dritten Rang.Diese erfreuliche Entwicklung ist auf eine konstante Marktbearbeitung, die hohe Qualität der Produkte, die Preisstabilität und vor allem auch auf die großen Erfolge des HEAD Racing- und Freeski Teams zurückzuführen.Für die kommende Saison ist diese Situation ein positiver Effekt und Ansporn für das gesamte Team. HEAD als verlässlicher Partner des Sportfachhandels und als Komplettanbieter für den Skisport war auch dieses Jahr wieder auf der weltgrößten Sportartikelmesse ispo vertreten.Die Stammaktien von Head NV notieren an der Wiener Börse („HEAD“). Die Geschäftstätigkeit gliedert sich in vier Bereiche: Wintersport, Racketsport, Tauchsport und Lizenzen. Im Skibereich werden die Produkte u. a. von Top-Athleten wie Hermann Maier, Bode Miller, Didier Cuche, Rainer Schönfelder, Maria Riesch, Anja Pärson, Elisabeth Görgl verwendet.

Qualitätssicherung für Österreichs Wandertourismus

Verleihung der  ersten Österreichischen Wandergütesiegel an das Südliche Waldviertel, die Europa-Wanderhotels, den Wanderweg auf den Hochschwab und die Pronebenalm im Hochkönig-Gebiet.

Marktforschungsinstitute, Umfragen und Tourismusexperten sind sich einig: Wandern liegt ausgesprochen im Trend! Wandern hat den Zeitgeist, die österreichischen touristischen Ressourcen und ein äußerst aufgeschlossenes Publikum auf seiner Seite. Gerade in Zeiten des zunehmenden Gesundheitsbewusstseins und der Sehnsucht nach Natur wird Wandern immer mehr zum Thema. So ist in den letzen Jahren das Urlaubsmotiv Natur genießen zum führenden Reisemotiv avanciert. Darüber hinaus ist für 90 % der Urlauber die Schönheit der Landschaft ein entscheidender Faktor für die Wahl des Urlaubsziels.  Beides – die Natur und Schönheit des Landes genießen – lässt sich empirischen Untersuchungen zufolge am intensivsten beim Gehen genießen.Österreich verfügt über 50.000 km Wanderwege. Viele Feriendörfer und Ferienregionen sowie Beherbergungsbetriebe und Almhütten leben vom Wandertourismus. Der Wettbewerb wird auch in diesem Urlaubssegment härter, die Wanderurlauber anspruchsvoller und Qualität ist auch im Wandertourismus ein Garant für zukünftige Erfolge. Neue Wanderinfrastrukturen, Angebote und Dienstleistungen müssen die Bedürfnisse der neuen Wanderurlauber erfüllen und neue Sehnsüchte wecken. Mit klaren Qualitätskriterien garantiert nun das Österreichische Wandergütesiegel eine verlässliche Wanderqualität in allen Teilbereichen des Wanderns in Österreich. Der Qualifizierungsprozess umfasst eine genaue Stärken-/Schwächenanalyse des Wanderangebots mit einer konkreten Handlungsanleitung zur Verbesserung der Wanderinfrastruktur und des Wanderprogrammes. Bei Erfüllung aller wander-qualitätsrelevanten Standards wird das Österreichische Wandergütesiegel an Regionen, Wanderdörfer, Wanderwege und Wanderbetriebe verliehen. Zusätzliche Beratungsleistungen von erfahrenen Experten sowie die professionelle Visualisierung des Wanderangebotes ergänzen den Prozess. In Wien wurden kürzlich die ersten Österreichischen Wandergütesiegel vergeben. Ausgezeichnet wurde das Südliche Waldviertel, die Tour „Übers G’hackte auf den Hochschwab“ in der Obersteiermark, die  39 Österreichischen Europa-Wanderhotels und die Pronebenalm im Salzburger Hochkönig-Revier. Für 2009 befinden sich 17 weitere Wanderregionen, 22 Wanderwege und 2 Wanderbetriebe im Zertifizierungsprozess,. Das unterstreicht auch das Interesse  und Engagement der verantwortlichen Touristiker, gemeinsam  einen einheitlichen Wander-Qualitätsstandard anzustreben, um Österreich wieder als Wanderurlaubsland Nr.1 in Europa in schwierigen Zeiten zu positionieren.Informationen: http://www.wanderguetesiegel.at

Der längste Skitag: Bestleistung in der SkiWelt Wilder Kaiser

65 Lifte + 5 Kleinlifte wurden an einem Skitag in der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental von Oliver Kern am 27. Jänner geschafft. Das bedeutet neuen Weltrekord!

Mit dieser Leistung steht der deutsche Pisten-Marathonmann jetzt in den Bestenlisten. Dabei bewältigte er nicht weniger als 20.000 Höhenmeter und über 120 Pistenkilometer. Genaue Planungen gingen der Unternehmung Weltrekord am Dienstag voraus: Schließlich musste die gesamte SkiWelt befahren werden, um die alte Bestmarke von 58 Liften zu übertreffen. Die SkiWelt – das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs – bot dafür natürlich die besten Voraussetzungen: 91 Lifte, alle direkt auf Skiern erreichbar. Gestartet wurde mit dem ersten Lift in Going, die Route führte bei besten Pistenverhältnissen über Ellmau, Scheffau, Brixen, Westendorf, Hopfgarten (mit der Hohen Salve als höchstem Punkt der Tour), Itter, Söll wieder zurück nach Going.Am Nachmittag bremste zwar Schneefall auf der Hohen Salve Kern und sein Team ein wenig, doch der Rekord war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in Gefahr. Um 16.45 konnte der neue Weltrekordhalter in Going entspannt zum Einkehrschwung ins Tal wedeln.Für Oliver Kern (Betreiber der Internetplattform Skiresort Service International) ist es bereits der vierte Ski-Weltrekord. Infos zum  Weltrekordversuch gibt es unter dem Direktlink  http://www.skiresort.de/worldrecord4.htm.

Projekt „Dreiländer-Ski-WM“ findet enormen Zuspruch

Die Präsentation der Projektidee mit einer erstmals grenzüberschreitenden Ski-WM im Dreiländereck Kärnten-Slowenien-Italien durch den Kärntner Tourismusreferenten und LH Gerhard Dörfler trifft auf großes Interesse. Ziel ist der Zuschlag für 2017.

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel ist bereits ebenso eingeweiht wie FIS-Marketingchef Christian Knauth und der Präsident des Olympischen  Komitees von Slowenien, Janez Kocijancic. Als „sportliche Botschafter“ der Dreiländer-Ski-WM fungieren die Skilegenden Franz Klammer und Jure Kosir.Die drei Austragungsorte Kranjska Gora (Host City), Bad Kleinkirchheim und Tarvis und damit verbunden Slowenien, Friaul-Julisch Venetien und Kärnten, würden mit diesem gemeinsamen und erstmals grenzüberschreitend von Nachbarregionen durchgeführten Top-Event Sportgeschichte schreiben, ist Dörfler überzeugt. Der Werbewert für alle beteiligten Orte und Regionen wäre gigantisch, ein Riesenvorteil für die gesamte Alpen-Adria-Region, so der Landeshauptmann. Er möchte die Bewerbung 2012 für 2015 abgeben, wohl wissend, dass es sich dabei um eine „Trainingsbewerbung“ handelt. Somit werde es zu einer zweiten Bewerbung im Jahre 2014 kommen, um endgültig den Zuschlag für die Dreiländer-Ski-WM im Jahr 2017 zu erhalten. „Mit diesem Projekt  können wir die Alpen-Adria-Region und speziell unser Bundesland weltweit promoten und Kärnten im internationalen Tourismus noch bekannter machen“, bekräftigt Dörfler.

Tirol startete sensationell mit zweistelligem Plus in 2008/2009

Mehr als erfreulich sind die touristischen Zahlen Tirols für November und Dezember 2008. Die aktuelle Wintersaison beginnt mit einem Gesamtplus von 10,4 % bei den Übernachtungen. Sowohl in den Kernmärkten als auch in den Ländern Zentral- und Osteuropas wurden trotz angespannter Wirtschaftslage Zuwächse generiert.

„Der Tiroler Wintertourismus hat eindrucksvoll seine Stärke gezeigt und der Krise bisher erfolgreich getrotzt. Tirolweit stiegen die Umsätze im Tourismus gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 14,2% bei einer Steigerung des Preisniveaus um rund 4% gestiegen. Mit einem deutlichen Plus stehen hier Polen und Rumänien mit je +53,6% Übernachtungen an der Spitze der Zuwachsraten, gefolgt von der tschechischen Republik: Nächtigungszuwachs 43,2%.In den Kernmärkten Deutschland, Niederlande, Großbritannien konnte der Tiroler Tourismus die ausgezeichneten Zahlen der vergangenen Wintersaison nicht nur halten, sondern sogar ausbauen: Deutschland + 8,6%, Niederlande + 24,4%, Großbritannien + 9,2%.“Der Tiroler Tourismus kann in wirtschaftlich schwierigen Zeiten weiterhin punkten. „Unser Vorteil liegt in der weltweit besten Kombination von qualitativ hochwertigen Skigebieten, attraktiven Beherbergungsangeboten in allen Kategorien und besonders engagierter Dienstleistung gepaart mit Tiroler Gastfreundschaft, fasst es Josef Margreiter, GF der Tirol Werbung, zusammen. In finanziell schwierigen Zeiten reist man gerne dorthin, wo man mit einem fairen Preis-Leistungsangebot herzlich empfangen wird.“Jetzt gilt es, die Wintersaison weiterhin erfolgreich zu gestalten. Die verstärkte Bewerbung des Sonnenskilaufs und eine intensivierte Online-Vermarktung sind die richtigen Maßnahmen zur Belebung der Nachfrage.Die vergangenen Wochen hätten gezeigt, dass die Menschen nicht auf den Urlaub verzichten wollen. „Im Gegenteil: In wirtschaftlich schweren Zeiten ist die Erholung für den Gast ein wertvolles Gut. Für die kommenden Sommersaison müssen wir Tirol als Land für aktive Erholung, Gastfreundschaft und Regeneration positionieren, das durch seine zentrale europäische Lage leicht und bequem zu erreichen ist“, so Landeshauptmann Platter.

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