Skilegende Erwin Stricker ist tot

Unerwartet und plötzlich ist am 28. September nach kurzer schwerer Krankheit der einstige Skirennläufer und spätere weltweite Botschafter des Skisports, Erwin Stricker, verstorben.

Stricker hatte erst vor wenigen Wochen seinen 60. Geburtstag gefeiert und war anschließend zu einer zweiwöchigen Chinareise aufgebrochen, bei der sich erste Symptome der Krankheit zeigten, die ihn in kürzester Zeit nun dahin gerafft hat.Erwin Stricker gehörte von 1969 bis 1977 der italienischen Skinationalmannschaft an, die sich als „valanga azzurra“ weltweit höchste Lorbeeren verdiente. Sein aggressiver Fahrstil vor allem aber seine selbstgebauten und ausprobierten Erfindungen verhalfen ihm schnell zum Übernamen „cavallo pazzo“ und machten schon in jungen Jahren aus dem Namen Stricker ein Markenzeichen.Auch nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Sport blieb Stricker in verschiedensten Positionen bei namhaften Skimarken oder Ausstattern sowie als Manager von Rennläufern und vor allem von Nachwuchstalenten dem Skisport stets eng verbunden. Innovativ und visionär war er in allem was er anfasste und so wundert es nicht, dass er auch beim Aufbau eines italienweit operierenden Skiverleihs und eines innovativen Radprojektes erfolgreich mit an der Spitze stand. In den letzten Jahren investierte er nicht nur seine ganze Kraft sondern auch erhebliche persönliche Mittel „um den Skisport in China bekannt“ und hoffähig zu machen sowie auch in Russland Kontakte für Südtiroler Firmen im Wintersportbereich zu knüpfen.In diese Phase fällt auch das von Erwin Stricker angeschobene dortige Engagement der Messe Bozen mit Alpitec China; schon zuvor hatte er mit der konzeptionell von ihm entworfenen „Prowinter“ einmal mehr seine unternehmerische Weitsicht bewiesen.“Mit Erwin Stricker verliert Südtirol ein Original, eine große Persönlichkeit, einen sympathischen und unkonventionellen Botschafter des gesamten Wintersports, der sich uneigennützig für die Sache engagiert hat“, sagt der Präsident der Messe Bozen AG Gernot Rössler.Die Abschiedsfeier fand am Sonntag, den 3. Oktober um 14 Uhr im Schloss Pienzenau im Meran Obermais statt.

Sattes Plus für Saalbach-Hinterglemm“

Nach einem Plus von 6,2% im Juni konnte Saalbach Hinterglemm noch einmal zulegen und beendet den Juli mit einem satten Plus von 6,9%.

Tourismusdirektor Wolfgang Breitfuß: „Der Trend ist sehr erfreulich und bestätigt uns in unseren Bemühungen um eine Stärkung des Sommertourismus.“Erfreulich auch ein Blick in die Länderstatistik, die zeigt, dass die Kernmärkte Österreich (+15%), Deutschland (+8,7%), England  (+22,3%) und Holland (+12,8%) kräftig zugelegt haben. Starke Zuwächse zeigt auch die 5* und 4*Superior Kategorie mit 60,8% und die 4* Kategorie mit 10%.Breitfuß: „Einer der Gründe für die guten Übernachtungszahlen ist neben dem perfekten Wetter im Juli mit Sicherheit die neue JokerCard. Was wir vorerst als positives Feedback von allen Gästen erhalten haben, zeigt sich nun auch in der Statistik. Die JokerCard, die jeder Gast bei einer Übernachtung in einem JokerCard Partnerbetrieb erhält ermöglicht den kostenlosen Zugang zu vielen Angeboten wie zum Beispiel den Bergbahnen oder dem Freibad.“Als Gäste-Magnet haben sich aber auch neue Events und Attraktionen wie das Dakine Freeridefestival oder die neue Golden Gate Brücke der Alpen mit dem Baumzipfelweg im Talschluss erwiesen.

Countdown für „theALPS“

Die Alpenländer wollen sich gemeinsam für die Zukunft rüsten. Ein gemeinsames touristisches Handeln im europäischen Alpenraum wird nun Realität: „theALPS“ startet am 13. und 14. September 2010 in Innsbruck mit einem Prolog, in dessen Rahmen die führenden alpinen Tourismusdestinationen den Schulterschluss wagen.

Diese Prolog- und Informationsveranstaltung mündet 2011 in die erste Vollversion von „theALPS“, die dann zusätzlich mit „theALPS – A new way of trading“ eine innovative Verkaufsplattform sowie mit „theALPS – Best Experiences & Award“ eine Auszeichnung für herausragende touristische Leistungen bieten wird.“Was die Alpen wesentlich von anderen globalen Urlaubsdestinationen unterscheidet ist die Verknüpfung von Lebens- und Erholungsraum“, erklärt der Tourismusexperte Hubert Siller. „Die Gäste der Alpen machen genau dort Urlaub, wo die Menschen der Alpen ihren Lebensraum haben. Diese Nähe und Authentizität ist für viele Menschen ein schlagendes, aber im Alpenraum sehr unterschätztes Urlaubsargument.“ Siller wird im Rahmen von „theALPS“ anhand von Zahlen, Fakten und Erfolgsfaktoren einen Überblick zum Alpentourismus geben.Mit 500 Millionen Nächtigungen ist der Alpenraum eine der größten Tourismusregionen der Welt. Doch während´der Welttourismus etwa im asiatischen Raum wachsen wird, muss das touristische Erfolgskonzept „Alpen“ von den Regionen gemeinsam weiterentwickelt werden, so Hubert Siller, Leiter des MCI Tourismus Innsbruck. Die Premiere von „theALPS wird nun auch offiziell von Südtirol mitgetragen – die Autonome Provinz Bozen – Südtirol hat sich offiziell dem gleichermaßen prominenten wie grenzübergreifenden Partnerkomitee angeschlossen.Getragen wird die Premiere von „theALPS“ neben den Initiatoren Wirtschaftskammer Tirol, Tirol Werbung mit Land Tirol und Tourismusverband Innsbruck, von zahlreichen starken nationalen wie internationalen Partnern wie der Österreich Werbung, der Wirtschaftskammer Österreich, Tiroler Raiffeisenbanken, feratel media technologies AG, den Landestourismusorganisationen der österreichischen Bundesländer Vorarlberg, Salzburg, Kärnten und Steiermark, Wallis Tourismus (Schweiz), Bavarian Alps (Deutschland), Autonome Provinz Bozen – Südtirol, sowie BOTA – Best of the Alps, dem grenzüberschreitenden Marketingverbund führender Alpindestinationen wie Chamonix Mont-Blanc, Cortina d‘ Ampezzo, Davos, Garmisch Partenkirchen, Grindelwald, Kitzbühel, Lech Zürs am Arlberg, Megève, Olympiaregion Seefeld, St. Anton am Arlberg, St. Moritz und Zermatt.

Goldeckbergbahn feierte 50. Geburtstag

LHStv. Scheuch, LR Prettner bei Jubiläumsfeier – Leuchtturmprojekt Goldeck gibt Tourismus neuen Impuls – Ein Stück Kärnten hautnah Erleben.

Vor fast auf den Tag vor 50 Jahren wurde die erste Teilstrecke der Goldeck Bergbahnen von der Tal- zur Mittelstation eröffnet. Am Samstag, 31. Juli, ein halbes Jahrhundert später, wurde in Anwesenheit von viel Prominenz das 50-jährige Jubiläum gefeiert. Seitens der Landesregierung waren Naturschutzreferent LHStv. Uwe Scheuch und Umweltreferentin LR Beate Prettner vor Ort.“Schon vor 50 Jahren war das Goldeck ein beliebter Ausflugsberg. Daran hat sich nichts geändert. Ganz im Gegenteil, mit dem aktuellen Investitionsprogramm steigern wir die Attraktivität des Goldecks noch einmal und machen es endgültig zum Sportberg Kärntens“, betonte Scheuch. Allein für die Modernisierung und den Ausbau der Lifte werden rund 30 Millionen Euro investiert.2012 soll der Neubau abgeschlossen sein und mit Gipfellift, Seetallift, Bärnbisslift und einer neuen Gondelbahn ins Tal ein völlig neues regionales Skigebiet im Bezirk Spittal entstehen. Außerdem geplant ist ein neues Hotel im Seetal: Investitionsvolumen cirka 30 bis 35 Millionen Euro für rund 250 Betten und 80 neue Arbeitsplätze.“Das Goldeck ist ein Leuchtturm-Projekt für Oberkärnten. Es freut mich besonders, dass jetzt alle an einem Strang ziehen und wir dadurch dem Tourismus im Großraum Spittal einen neuen Impuls geben können“, so Scheuch.

Impulsgeber beim 34. Tiroler Tourismusforum ausgezeichnet

Das Thema „Nachhaltigkeit“ stand am Donnerstag im Mittelpunkt beim 34. Tourismusforum im Congress in Igls. Die versammelte Branche schworen Tourismusreferent LH Günther Platter und Tirol-Werber Josef Margreiter auf einen gemeinsamen starken Marktauftritt ein. Außerdem wurde der „Tirol heuer Touristica“ an fünf Preisträger vergeben.

Die Tirol Werbung ging mit gutem Beispiel voran und brachte alle Mitarbeiter mit dem Bus nach Igls. „Das Tirol Haus wird derzeit auf Energieeffizient geprüft, wir werben bereits für regionale Produkte und um Sponsorgelder der Tirol Werbung zu lukrieren, muss das eingereichte Projekt künftig die Kriterien der Nachhaltigkeit erfüllen“, erklärte Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung. Um zukunftsfähig zu sein, konzentriere sich die Tirol Werbung mehr denn je auf die Markenführung. „Es braucht ein Zusammenwirken der starken, regionalen Marken – sie alle sollen Teil der Marke Tirol sein. Das ist die einzige Strategie, um weiterhin erfolgreich zu sein“, sagte Josef Margreiter.“Dem hohen Maß an Qualität ist es zu verdanken, dass sich der Tourismus auch in Krisenzeiten als Fels in der Brandung bewährt hat“, betonte LH Günther Platter. Tirols Tourismusreferent warnte erneut davor, auf niedrige Preise zu setzen. Über die Zukunft des Alpentourismus wird im September mit allen führenden Alpendestinationen in Innsbruck bei „theALPS“ diskutiert. „Ich freue mich auf einen Schulterschluss der alpinen Tourismusregionen bei dieser Lobbyingveranstaltung. Eine gemeinsame Positionierung macht uns wettbewerbsfähiger“, erklärte Josef Margreiter. Bei „theALPS“ wird es auch ein „Gipfeltreffen der Tourismusminister“ geben, das von LH Günther Platter initiiert wird.Der Höhepunkt des Tourismusforum war die Verleihung des „Tirol Touristica“ an herausragende Projekte und beispielhafte Impulse im Tiroler Tourismus. Geehrt wurden Hubert Klingan für sein touristisches Lebenswerk, die Initiative „Urlaub am Bauernhof“ für ihr Marketing, das Hotel STAY.Inn in Schwaz für sein innovatives Konzept, der Wilde WasserPark Stubai für die Angebotsentwicklung und das Internationale Hahnenkammrennen in der Kategorie Großveranstaltungen.Aus den Einreichungen nominierte die Jury neben den fünf Siegerprojekten auch noch einige Impulsgeber, die eine Anerkennungsurkunde erhielten: die Kooperation „Alpine Gastgeber“, das Projekt „E-Bike-Region Kitzbüheler Alpen“, die „Tiroler Familiennester“ mit ihrem Kinderprogrammen, die Alpbachtal Seenland Card, die Kletterveranstaltungsreihe „Challenge the Wall“ und der Wintersportbewerb „Der weiße Rausch“ in St. Anton am Arlberg.

Neue 8er Sesselbahn auf der Planai

AM 30. Juli wurde eine neue 8er Sesselbahn für die Planai-Bahnen bauverhandelt. Diese ist Teil des heurigen Investitionsvolumens von 26 Mio. Euro, zu dem auch die neue Talstation „Planet Planai“ und ein Speicherteich gehören.

Die neue 8 SBK Mitterhaus-Bahn wird mit einer Förderleistung von 3.200 Personen pro Stunde die stärkste Sesselbahn der Steiermark werden und die beiden bestehenden Schlepplifte ersetzen. Sie wird über den Komfort getönter Scheiben und einer Sitzheizung verfügen.Bereits am 2. 8. begannen die Bauarbeiten, damit rechtzeitig im Dezember auf der 250 m breiten Mitterhaus-Piste nach Herzenslust gecarvt werden kann.Verhandlungsleiterin Mag. Marianne Fritz vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie führte umsichtig und kompetent durch den Verhandlungsmarathon. Dazu Planai-Chef Ernst Trummer: „Es ist nicht selbstverständlich, ein so großes Baulos in so kurzer Zeit durchzuführen.Besonderer Dank gilt den Grundbesitzern für das gute Einvernehmen.“Das Gebiet Mitterhaus wird künftig dem Motto „Skiing in Paradise“ gerecht werden. Das Thema „Paradies“ wird die Skifahrer auch visuell begleiten: Adam & Eva, die Schlange, der Baum der Erkenntnis etc. werden die Gäste überraschen.Auch für die bevorstehende Ski-WM 2013 spielt diese Anlage eine wichtige Rolle, weil die dortigen Pistenflächen auch trotz WM uneingeschränkt für den touristischen Skilauf zur Verfügung stehen. Durch die günstige Höhenlage der Talstation von über 1500m Seehöhe wird die neue Anlage auch besonders schneesicher sein.

Erster alpiner Premiumwanderweg in Deutschland eröffnet

Auf einem schmalen Grat über hohe  Gipfel wandern und „Alpenfreiheit“ erleben – das ist jetzt in  Oberstaufen auch ohne stundenlange Anstiege möglich. Zur Wandersaison wurde im Naturpark Nagelfluhkette Deutschlands erster alpiner „Premiumweg“ eröffnet. Mit den Extratouren „Wildes Wasser“, „Alpenfreiheit“ und „Luftiger Grat“ bietet Oberstaufen Wanderern drei einzigartige Erlebniswege im Allgäu

Die Extratour „Luftiger Grat“ führt von der 1708 Meter hoch  gelegenen Bergstation der Hochgratbahn in knapp fünf Stunden zur  Imbergbahn in 1200 Meter Höhe. Zwar sind auf der zehn Kilometer  langen Tour nur 480 Höhenmeter zu bewältigen, aber Trittsicherheit  ist gefragt: Die Hälfte der Strecke führt über einen schmalen, Wind und Wetter ausgesetzten Grat mit Fernblicken bis in die Österreicher und Schweizer Alpen.Mit der elf Kilometer langen Extratour „Wildes Wasser“ und der  knapp 14 Kilometer langen Rundtour „Alpenfreiheit“ liegen somit alle drei in den Alpen zertifizierten Premiumwanderwege im Naturpark  Nagelfluhkette bei Oberstaufen. „Nagelfluh“ ist ein aus Kieseln  gepresstes Gestein. Im Allgäu heißt der Fels deshalb auch „Herrgottsbeton“.Das Wandersiegel des Deutschen Wanderinstituts bescheinigt den drei „Premiumwegen“ einen besonderen Erlebnischarakter durch den steten Wechsel von Wald, Wasser, Wiesen, einladenden Hütten, faszinierenden Ausblicken, Auf- und Abstiegen.Bei der Extratour „Alpenfreiheit“ faszinieren zum Beispiel bizarre Bergahorn-Bäume, der Alperlebnispfad am Imberg, das Hochmoor und die Kräuter-Alpe Hörmoos. Auf 1300 Meter gedeiht hier eine bunte Vielfalt an Bergkräutern, die gleich nebenan in der höchstgelegenen Brennerei des Allgäus zu Schnaps und Likör verarbeitet werden.Alle drei Premiumwege beginnen und enden an den Bergstationen von  Imberg-, Hochgrat- oder Hündlebahn. Das erspart Wanderern  anstrengende Auf- und Abstiege. Für die Gäste in mehr als 320 „Oberstaufen Plus“-Betrieben sind die Bergbahnfahrten sogar kostenlos.

Zillertal ist die bekannteste Feriendestination in Österreich

Eine aktuelle Umfrage von Tiscover im Mai 2010 hat die bekanntesten und beliebtesten Ferienregionen in Österreich ermittelt. Sieger ist das Zillertal vor den Kitzbüheler Alpen und dem Salzkammergut.

Mehr als 1.000 Gäste wurden im Mai auf www.tiscover.com über dieBekanntheit und Beliebtheit der Urlaubsregionen in Österreich befragt. Dabei haben sich zwei klare Sieger hervorgetan. Bei den Bundesländern hat Tirol eine ungestützte Bekanntheit von 47 %, Salzburg folgt dahinter mit 22 % und Kärnten mit 15 %. Bei den Regionen kam das Zillertal auf 25 %, die Kitzbüheler Alpen und dasSalzkammergut jeweils auf 15 %.Wiener Alpen als Urlaubsregion noch wenig bekanntAuch bei der gestützten Bekanntheit ist Zillertal klarer Sieger mit 79 %. Die Regionen mit der geringsten Bekanntheit sind die Wiener Alpen mit 43 % der Nennungen durch die Befragten, die Region Nationalpark Ennstal mit 44 % und die Region Donau Oberösterreich mit 46 %.Städte und der Neusiedlersee haben noch großes PotentialAusgewertet wurde auch das Verhältnis zwischen der Beliebtheit der Regionen und ob diese Regionen bereits besucht wurden. Daraus lässtsich das Gästepotenzial für die jeweilige Region ableiten. So haben Salzburg, Innsbruck und die Region Neusiedlersee eine sehr hohe Beliebtheit bei den Gästen, wurden aber von den Befragten noch nicht besucht. „Gerade im Ferientourismus ist die Bekanntheit einer Region besonders wichtig um langfristig erfolgreich zu sein“, ist Matthias Grundböck, Tiscover Geschäftsführer überzeugt. „Die Bekanntheit ist ein direkter Indikator für die Marktanteile für Destinationen. Spannend ist es vor allem für jene Regionen, die eine hohe Beliebtheit aufweisen, dies jedoch bisher nicht in gleichem Masse in Übernachtungen umsetzen konnten. Hier gibt es noch einiges an Entwicklungspotenzial.“

Bergbahnen Graubünden: Verband und Sommer positionieren

Der Verband Bergbahnen Graubünden will sich künftig vermehrt durch Medienarbeit, Präsenz bei wichtigen Anlässen, konkreten Leistungen für Mitglieder und eindeutigen Stellungnahmen positionieren. „Re-Invent Summer“ von Schweiz Tourismus wird insbesondere durch vielfältige Mountainbike-Angebote der einzelnen Bergbahnen unterstützt.

An der gemeinsam mit Graubünden Ferien auf dem Corvatsch im Engadin durchgeführten Generalversammlung konnte Präsident Silvio Schmid auf einen Winter zurückblicken, der trotzWirtschaftskrise und düsteren Prognosen besser als erwartet verlaufen ist: „Die 46 Unternehmen von Bergbahnen Graubünden mussten im letzten Winter trotz geringer Niederschlagsmengen, schlechtem Wetter und den schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen nur ein Umsatzminus von drei Prozent hinnehmen. Im Fünfjahresschnitt liegt der Umsatz gar um 3,8 Prozent (Transport) bzw. 5,9 Prozent höher (Gastronomie). Die erzielten Ersteintritte von Gästen gingen um 5,2 Prozent zurück,  lagen aber nur 1,3 Prozent unter dem Durchschnitt der letzten fünf Saisons“. Für die künftige Wintersaison erwartet Silvio Schmid aufgrund der Prognosen des BAK (Basel Economics) nochmals einen ähnlichen Rückgang, bevor dann im übernächsten Winter mit geringen Zuwachsraten die Trendwende eingeläutet werden kann.
 
Bergbahnen als WirtschaftsverbandIn den drei Jahren seit der Neustrukturierung von Bergbahnen Graubünden hat sich der Verband gemäss Silvio Schmid vermehrt bei der Tourismusreform engagiert, aktive Arbeit in verschiedenen Gremien geleistet, die Zusammenarbeit mit kantonalen Partnern verstärkt sowie mehr Einfluss auf Seilbahnen Schweiz genommen. Das im Rahmen des kantonalen Impulsprogrammes gestartete Projekt „Alles fährt Ski“ zusammen mit Graubünden Ferien und hotellerie suisse Graubünden habe Graubünden als Schneesportregion Nr. 1 positioniert, betonte der Präsident von Bergbahnen Graubünden. Über die Details des Nachfolgeprojektes werde rechtzeitig informiert. Die Strategie für die nächsten drei Jahre beinhaltet laut Silvio Schmid insbesondere die Positionierung als Wirtschaftsverband in Graubünden, die Intensivierung des politischen Lobbyings und die Steigerung der Kommunikation nach Aussen wie Innen. Die mit Graubünden Ferien neu unterzeichnete operative Leistungsvereinbarung erstreckt sich bis Mai 2013 und bringt eine klare Aufgabenteilung zwischen gästeorientiertem Marketing durch Graubünden Ferien und der Kommunikation über die Branche durch Bergbahnen Graubünden. In der Vernehmlassung zum kantonalen Gesetz über den Natur- und Heimatschutz begrüsste Bergbahnen Graubünden zusammen mit den andern Wirtschaftsverbänden den Verzicht auf den Einbezug eines kantonalen Beschwerderechtes für die Natur- und Heimatschutzorganisationen und hob die Notwendigkeit hervor, keine zusätzlichen Beschränkungen zum Bundesrecht vorzusehen sowie die Verfahren mit der Raumplanung und dem Umweltschutz besser zu koordinieren.
 
„Re-Invent Summer“ mit MountainbikeAuch wenn derzeit im Sommer nur fünf Prozent des Verkehrsertrages erzielt werden, sieht Bergbahnen Graubünden im Sommer durchaus noch Potential: „Die Bündner Bergbahnen tragendurch Ihre Berggastronomie sowie die Mountainbike-Infrastruktur Entscheidendes zumSommererlebnis in den Bündner Bergen bei“, erklärte Silvio Schmid. Vier aktuelle Beispiele zum Thema Mountainbiking von Bündner Bergbahnunternehmen: Die Bahnentour Davos Klosters bietet in einem Tag auf 85 Kilometern mit 1’400 Höhenmeter Aufstieg beinahe 10’000 Höhenmeter Abfahrt. Dabei gilt in Davos Klosters die Trail-Toleranz mit 11 Verhaltensregeln zwischen Bikern und Wanderern. Die Bergbahnen Savognin haben acht Abfahrten für Roller, Trottinetts, Boards und Carts erstellt und mit dem Mietangebot und den Guides des NTC vernetzt. Gesamthaft wurden mehr als CHF 800’000 investiert, um das Angebot am Berg auszubauen. Die 7 Kilometer lange Freeride-Strecke in Laax kann auch in Bike-Camps mit Weltmeister Nino Schurter erlebt werden. Ausserdem sorgen die Bergbahnen Brambrüesch in Zusammenarbeit mit Bike-Profi Silvio Bundi dafür, dass die Downhillstrecke der Schweizer Meisterschaften 2009 vom Hausberg in die Stadt Chur ab diesem Sommer permanent betrieben wird.

JEVER SKIHALLE Neuss erhält Pistengütesiegel

Die JEVER SKIHALLE Neuss hat als eines von zehn deutschen Skigebieten das neue „Pistengütesiegel Deutschland“ erhalten – und zwar ohne Auflagen.

Für Norbert Höflacher von der Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS) des Deutschen Skiverbandes ist der „Neusser Gletscher“ ein „hervorragendes, sehr ordentliches Skigebiet, das die geforderten, hohen Sicherheitsstandards absolut erfüllt.“ Die Skihalle Neuss ist die einzige Skihalle mit Pistengütesiegel. Man befindet sich nun in einer Liga mit Garmisch und Oberstorf.Sind Wege und Lifte gesichert? Tragen die Pisten sinnvolle Markierungen? Sind Hindernisse gekennzeichnet? Im Rahmen des Pistengütesiegels überprüft die Stiftung Sicherheit im Skisport eine Reihe von Kriterien. Das gilt für In- und Outdoor-Skigebiete gleichermaßen. ‚Unser Konzept für Gebiete in freier Natur ist zu 95 Prozent auf Skihallen übertragbar‘, heißt es von der SIS. Geschäftsführer Norbert Höflacher erläutert: „Natürlich besteht ein Unterschied zu draußen. Lawinen und Off-Piste-Bereiche zum Beispiel gibt es in der Halle nicht. Aber wir haben dort genau so eine Piste, genau so viele Skisportler, die neben- und miteinander unterwegs sind, Lifte, Liftstützen usw.“ In Neuss würden die hohen Sicherheitsstandards, die der DSV vorgibt, umgesetzt. Deutliche Kennzeichnungen der Bereiche, verständliche Hinweise, schnelle „Bergrettung“, sehr gute Sicherheitsvorkehrungen und vieles mehr sprachen dafür, der Skihalle Neuss das neue Pistengütesiegel zu erteilen. Die Stiftung verleiht das Prädikat für drei Jahre.

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