Bergbahnen Graubünden: Verband und Sommer positionieren

Der Verband Bergbahnen Graubünden will sich künftig vermehrt durch Medienarbeit, Präsenz bei wichtigen Anlässen, konkreten Leistungen für Mitglieder und eindeutigen Stellungnahmen positionieren. „Re-Invent Summer“ von Schweiz Tourismus wird insbesondere durch vielfältige Mountainbike-Angebote der einzelnen Bergbahnen unterstützt.

An der gemeinsam mit Graubünden Ferien auf dem Corvatsch im Engadin durchgeführten Generalversammlung konnte Präsident Silvio Schmid auf einen Winter zurückblicken, der trotzWirtschaftskrise und düsteren Prognosen besser als erwartet verlaufen ist: „Die 46 Unternehmen von Bergbahnen Graubünden mussten im letzten Winter trotz geringer Niederschlagsmengen, schlechtem Wetter und den schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen nur ein Umsatzminus von drei Prozent hinnehmen. Im Fünfjahresschnitt liegt der Umsatz gar um 3,8 Prozent (Transport) bzw. 5,9 Prozent höher (Gastronomie). Die erzielten Ersteintritte von Gästen gingen um 5,2 Prozent zurück,  lagen aber nur 1,3 Prozent unter dem Durchschnitt der letzten fünf Saisons“. Für die künftige Wintersaison erwartet Silvio Schmid aufgrund der Prognosen des BAK (Basel Economics) nochmals einen ähnlichen Rückgang, bevor dann im übernächsten Winter mit geringen Zuwachsraten die Trendwende eingeläutet werden kann.
 
Bergbahnen als WirtschaftsverbandIn den drei Jahren seit der Neustrukturierung von Bergbahnen Graubünden hat sich der Verband gemäss Silvio Schmid vermehrt bei der Tourismusreform engagiert, aktive Arbeit in verschiedenen Gremien geleistet, die Zusammenarbeit mit kantonalen Partnern verstärkt sowie mehr Einfluss auf Seilbahnen Schweiz genommen. Das im Rahmen des kantonalen Impulsprogrammes gestartete Projekt „Alles fährt Ski“ zusammen mit Graubünden Ferien und hotellerie suisse Graubünden habe Graubünden als Schneesportregion Nr. 1 positioniert, betonte der Präsident von Bergbahnen Graubünden. Über die Details des Nachfolgeprojektes werde rechtzeitig informiert. Die Strategie für die nächsten drei Jahre beinhaltet laut Silvio Schmid insbesondere die Positionierung als Wirtschaftsverband in Graubünden, die Intensivierung des politischen Lobbyings und die Steigerung der Kommunikation nach Aussen wie Innen. Die mit Graubünden Ferien neu unterzeichnete operative Leistungsvereinbarung erstreckt sich bis Mai 2013 und bringt eine klare Aufgabenteilung zwischen gästeorientiertem Marketing durch Graubünden Ferien und der Kommunikation über die Branche durch Bergbahnen Graubünden. In der Vernehmlassung zum kantonalen Gesetz über den Natur- und Heimatschutz begrüsste Bergbahnen Graubünden zusammen mit den andern Wirtschaftsverbänden den Verzicht auf den Einbezug eines kantonalen Beschwerderechtes für die Natur- und Heimatschutzorganisationen und hob die Notwendigkeit hervor, keine zusätzlichen Beschränkungen zum Bundesrecht vorzusehen sowie die Verfahren mit der Raumplanung und dem Umweltschutz besser zu koordinieren.
 
„Re-Invent Summer“ mit MountainbikeAuch wenn derzeit im Sommer nur fünf Prozent des Verkehrsertrages erzielt werden, sieht Bergbahnen Graubünden im Sommer durchaus noch Potential: „Die Bündner Bergbahnen tragendurch Ihre Berggastronomie sowie die Mountainbike-Infrastruktur Entscheidendes zumSommererlebnis in den Bündner Bergen bei“, erklärte Silvio Schmid. Vier aktuelle Beispiele zum Thema Mountainbiking von Bündner Bergbahnunternehmen: Die Bahnentour Davos Klosters bietet in einem Tag auf 85 Kilometern mit 1’400 Höhenmeter Aufstieg beinahe 10’000 Höhenmeter Abfahrt. Dabei gilt in Davos Klosters die Trail-Toleranz mit 11 Verhaltensregeln zwischen Bikern und Wanderern. Die Bergbahnen Savognin haben acht Abfahrten für Roller, Trottinetts, Boards und Carts erstellt und mit dem Mietangebot und den Guides des NTC vernetzt. Gesamthaft wurden mehr als CHF 800’000 investiert, um das Angebot am Berg auszubauen. Die 7 Kilometer lange Freeride-Strecke in Laax kann auch in Bike-Camps mit Weltmeister Nino Schurter erlebt werden. Ausserdem sorgen die Bergbahnen Brambrüesch in Zusammenarbeit mit Bike-Profi Silvio Bundi dafür, dass die Downhillstrecke der Schweizer Meisterschaften 2009 vom Hausberg in die Stadt Chur ab diesem Sommer permanent betrieben wird.

Gäste bleiben in Krise kürzer

Die Zahlen der letzten Wintersaison bestätigten die Erwartungen von Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner:  „Der Rekord bei den Ankünften ist erfreulich, allerdings zeigt sich bei den Nächtigungen, dass die Gäste in der Krise nicht mehr so lange bleiben. Das unterstreicht die Notwendigkeit, mit der neuen Tourismusstrategie künftig fokussierter vorzugehen.“

„Die extra dotierte Inlandskampagne war der richtige Schritt und hat mit 14,84 Millionen Nächtigungen von Inländern zu einem neuen Rekord beigetragen“, so Mitterlehner weiter. Das hat den Rückgang der Nächtigungen durch ausländische Gäste fast kompensiert. Dieser Trend zum „Urlaub daheim“ sollte sich fortsetzen. Wie Umfragen des Instituts für Tourismus- und Freizeitforschung und von IMAS ergeben haben, will bis zum Jahresende fast ein Drittel der Österreicherinnen und Österreicher ihren Urlaub im Inland verbringen. Die Österreich Werbung hat daher in Österreich die Kampagne „naturnahe Erholung“ und zusätzlich Web 2.0-Aktivitäten auf Facebook gestartet, um gezielt jüngere Zielgruppen zu erreichen.Im größten Auslandsmarkt Deutschland setzt die Österreich Werbung ihre Kampagne „Österreich neu entdecken“ auch im Sommer fort. „Diese Positionierungen sind vor dem Hintergrund der Aschewolke, der Griechenland-Krise und höherer Flugpreise richtiger denn je zuvor“, so Mitterlehner. Insgesamt hält der Trend zu immer kurzfristigeren Buchungen an und wird durch die wirtschaftliche Unsicherheit noch verstärkt. „Daher gilt es, bis zuletzt um jeden einzelnen Gast zu kämpfen“, sagt Mitterlehner. Die Österreich Werbung wird für die Bewerbung des Sommers 19 Millionen Euro aufwenden. Kommt kein großer Schaden für den gesamten Tourismus mehr zum Tragen, werde das Nächtigungsergebnis des Vorjahres voraussichtlich gehalten werden können, prognostiziert der Tourismusforscher des Wifo, Egon Smeral.

Zillertal feiert sensationelle Winterbilanz

Die Zillertaler haben allen Grund zum Feiern! Die Rekordzahl von vier Millionen Nächtigungen im letzten Winter wurde bereits Ende März durchbrochen. 2,8 % mehr Nächtigungen und 3,6 %mehr Ankünfte übertreffen sogar die Zahlen des Rekordwinters 2008/09 und sorgten beim Gauderfest für beste Stimmung unter den Touristikern.

Zufriedene Gesichter bei Zillertals Tourismusbetrieben. Mit beeindruckenden März-Zahlen kann das Zillertal seinen Aufwärtstrend talweit fortsetzen und seine Top-Position unter den Winterdestinationen weiter ausbauen. 2,8 Prozent mehr Nächtigungen und 3,6 Prozent mehr Ankünfte gegenüber dem Rekordwinter 2008/ 2009 sprechen für sich und sorgen für Feierlaune! Damit wurde nicht nur der Tirol-Durchschnitt (plus 0,7 Prozent bei den Nächtigungen bzw. plus 2,5 Prozent bei den Ankünften), sondern sogar die eigenen Erwartungen übertroffen!Die magische Grenze von 4 Millionen Nächtigungen wurde bereits überschritten. Auch bei den Ankünften konnte kräftig zugelegt werden.Das Ergebnis lässt sich nach Gernot Paesold, Geschäftsführer der Zillertal Tourismus GmbH, auf mehrere Faktoren zurückführen. Neben dem guten Wetter, den hervorragenden Schneebedingungen und den kontinuierlichen Investitionen der Zillertaler Tourismusbetriebe betrachtet er innovative, zielgruppenorientierte Marketingmaßnahmen als weiteren wichtigen Erfolgsfaktor:  „Gezielte, zielgruppenspezifische Presse- und Marketing-Maßnahmen mit über 500 Millionen TV-Kontakten alleine in Deutschland, führten zu gleichmäßigen Winternächtigungen von über 1 Million in den starken Wintermonaten.“

JEVER SKIHALLE Neuss erhält Pistengütesiegel

Die JEVER SKIHALLE Neuss hat als eines von zehn deutschen Skigebieten das neue „Pistengütesiegel Deutschland“ erhalten – und zwar ohne Auflagen.

Für Norbert Höflacher von der Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS) des Deutschen Skiverbandes ist der „Neusser Gletscher“ ein „hervorragendes, sehr ordentliches Skigebiet, das die geforderten, hohen Sicherheitsstandards absolut erfüllt.“ Die Skihalle Neuss ist die einzige Skihalle mit Pistengütesiegel. Man befindet sich nun in einer Liga mit Garmisch und Oberstorf.Sind Wege und Lifte gesichert? Tragen die Pisten sinnvolle Markierungen? Sind Hindernisse gekennzeichnet? Im Rahmen des Pistengütesiegels überprüft die Stiftung Sicherheit im Skisport eine Reihe von Kriterien. Das gilt für In- und Outdoor-Skigebiete gleichermaßen. ‚Unser Konzept für Gebiete in freier Natur ist zu 95 Prozent auf Skihallen übertragbar‘, heißt es von der SIS. Geschäftsführer Norbert Höflacher erläutert: „Natürlich besteht ein Unterschied zu draußen. Lawinen und Off-Piste-Bereiche zum Beispiel gibt es in der Halle nicht. Aber wir haben dort genau so eine Piste, genau so viele Skisportler, die neben- und miteinander unterwegs sind, Lifte, Liftstützen usw.“ In Neuss würden die hohen Sicherheitsstandards, die der DSV vorgibt, umgesetzt. Deutliche Kennzeichnungen der Bereiche, verständliche Hinweise, schnelle „Bergrettung“, sehr gute Sicherheitsvorkehrungen und vieles mehr sprachen dafür, der Skihalle Neuss das neue Pistengütesiegel zu erteilen. Die Stiftung verleiht das Prädikat für drei Jahre.

Schneebergbahn startet mit mehr Komfort

Am 24. April, startete die Schneebergbahn in ihre 114. Saison. Die BesucherInnen, die sich in dieser Saison auf dem Weg zum höchsten Berg Niederösterreichs machen,erwartet sowohl ein neues Fahrgastinformationssystem als auch die neue „Buchtel-Station Baumgartner“.

„Die Schneebergbahn ist die erste der touristischen Bahnen in Niederösterreich, die in die neue Saison startet. Mit dem neuen Fahrgastinformationssystem mit Bildschirmen in den Zügen wird die Fahrt noch kurzweiliger, der neue Bergbahnhof bietet Komfort auf buchstäblich höchstem Niveau, aber auch ein neuer Salamander-Zug wird im Frühling den Betrieb aufnehmen und“, so Verkehrs-Landesrat Mag. Johann Heuras zum Saison-Auftakt. Ein kulinarischer Höhepunkt ist die neu gestaltete „Station Baumgartner“ auf 1.400 Metern Seehöhe; hier kann eine Auswahl von fünf verschiedenenBuchtelvariationen verkostet werden. Darüber hinaus wurden ein neuer Ticketschalter und ein Souvenirshop eingerichtet. Im Laufe des Frühlings wird die Salamander-Familie des Weiteren durch eine zusätzliche Garnitur vergrößert. Dadurch kann der Fahrplan verdichtet und die Wartezeiten für die Fahrgäste können reduziert werden.
Nähere Information:Niederösterreichische Schneebergbahn GmbHSusanne DragschitzTelefon 0676/604 41 95,e-mail: office@schneebergbahn.at,www.schneebergbahn.at

Austro-Betriebe punkten bei Wintersport-Zentren in der Türkei

„Österreichische Firmen haben am neuen Winter-Tourismus-Markt in der Türkei glänzende Chancen“, so der Handelsdelegierte. Die Außenwirtschaft Österreich organisierte Ende April einen Austria Show Case in Kayseri.

Ein für die Türkei noch relativ untypischer Tourismusbereich – der Winter- und Bergsport – eröffnet glänzende Chancen für Austro-Betriebe. „Die Chancen für österreichische Unternehmen mit Ihrem einmaligen Know How stehen sehr gut, in diesem für die Türkei neuen Tourismusmarkt Fuß zu fassen“, zeigt sich der
österreichische Handelsdelegierte in Ankara, Richard Bandera, überzeugt.
Die Außenwirtschaft Österreich (AWO) hat die Entwicklung und das
Potential für rot-weiß-rote Exporteure erkannt und veranstaltete mit
der Außenhandelsstelle Ankara vom 26. bis 28. April 2010 einen
Austria Showcase zum Thema „Winter- und Bergsport Türkei“. 13 Unternehmen nehmen an der Veranstaltung in Kayseri teil. Darunter befinden sich Unternehmen wie Doppelmayr, die soeben den Zuschlag für die Errichtung von vier neuen Aufstiegshilfen erhalten hat, oder auch die Firma Sufag, die gerade bei Beschneiungsanlagen in Verhandlungen steht.
In unmittelbarer Umgebung von Kayseri liegt ein Wintersportzentrum, das unter Anleitung österreichischer Unternehmensberater geplant, komplett umgebaut und ausgestattet wird.
Kayseri/Erciyes gehört neben Erzurum/Palandöken, Bursa/Uludag und
Bolu/Katalkaya zu den vier wichtigsten Wintersportzentren der Türkei.
Die Türkei war von der internationalen Finanzkrise weniger stark betroffen. Nach kurzem Schrumpfen der Wirtschaft im Verlauf des Jahres 2009 wird für 2010 bereits wieder ein Wachstum von 3-4  % erwartet. „Damit steigt einerseits das Pro-Kopfeinkommen, andererseits auch das Interesse der Türken am Wintersport und
internationaler Technologie“, so Bandera.

Österreichs Seilbahnen schließen Saison auf hohem Niveau ab

Trotz Wirtschaftskrise und kürzerer Saison nur moderate Nachfrage-
und Umsatzeinbußen; Tiroler Seilbahnen wichtigste Stütze des österreichischen Wintertourismus.

Die Tiroler Seilbahnen beendeten kürzlich eine durchaus erfolgreiche Wintersaison 2009/10, wie die vorläufigen Zahlen belegen. Trotz ungünstiger Rahmenbedingungen gelang es die Nachfrage- und Umsatzeinbußen im Wintersporttourismus auf ein überschaubares Maß zu begrenzen. Ausgehend von einem sehr hohen Niveau aus dem Rekordwinter 2008/09 mussten die Tiroler Seilbahnen einen Nachfragerückgang von knapp 9 % auf 24,1 Mio. Skier Days
hinnehmen, erzielten damit aber immer noch das zweitbeste Ergebnis
ihrer Geschichte.
Der Umsatzrückgang fiel geringer aus und betrug nur rund 2,5 %. Auf Tirol entfiel im Winter 2009/10 gut 46 % der gesamten Wintersportnachfrage in Österreich.
Der hauptsächlichste Grund für den Rückgang ist die kürzere Saison: so wurde dieses Ergebnis an rund 11.300 Betriebstagen (- 7 %) mit knapp 270 Millionen Beförderungen (-8,5 %) erwirtschaftet. Die Tiroler Seilbahnen konnten damit sogar einen höheren Umsatz pro Betriebstag erzielen als in der Rekordsaison 2008/09. Diese Ergebnisse können sich sehen lassen, da angesichts der Wirtschaftskrise, eigentlich mit einem deutlicheren Minus gerechnet werden musste. Verschärfend
wirkte sich zusätzlich der im Vergleich zum Vorjahr verzögerte Saisonstart aufgrund ungünstigerer Schneebedingungen aus. „Wir sind stolz darauf, dass wir, trotz der Wirtschaftskrise und der damit einhergehenden gebremsten Kauflust bei unseren Kunden weiterhin für Österreichs Tourismus so erfolgreich waren. Und dieses Ergebnis ist angesichts von gut 7% weniger Betriebstagen umso erfreulicher“ meint Franz Hörl, Tourismussprecher im Nationalrat.
 
Zweit erfolgreichster Winter aller Zeiten
Die österreichischen Seilbahnen lukrierten im Winter 2009/10 nach
den vorläufigen Daten eine Nachfrage von rund 52,4 Millionen Ersteintritten („Skier Days“). Damit bewegt man sich auf dem hohen Niveau der letzten beiden Winter, wenngleich auch hier Rückgänge zum Rekordwinter 08/09 zu verzeichnen sind (- 8 %). Der schleppende Saisonbeginn aufgrund des zwar kalten, aber schneearmen Dezember 2009 und die frühen Ostern 2010 haben die Saison verkürzt (-5,3 % auf 31.500 Betriebstage), dennoch verzeichnet die Branche nur ein kleines Umsatzminus von 2 % auf rund  1,13 Milliarden Euro. Nach Ersteintritten gelang damit der dritterfolgreichste Winter aller Zeiten, nach Kassenumsatz war es die
zweiterfolgreichste Saison in der Geschichte der österreichischenSeilbahnen.
„Auch diesen Winter haben die Seilbahnen mit ihrem Kassenumsatz von gut 1,1
Milliarden Euro fast 6 Milliarden Bruttoumsätze im Winter ausgelöst“, so NR Hörl.

Jubel über Winter-Nächtigungszahlen in Saalbach -Hinterglemm

Schon vor Ablauf des Aprils ist jetztt erkennbar, dass Saalbach-Hinterglemm auf ein Top Ergebnis für die Wintersaison 2009/2010 zusteuert.

Tourismusdirektor Wolfgang Breitfuß: „Die Zahlen sind sehr erfreulich. Mit rund 1.450.000 Übernachtungen liegen wir momentan fast gleichauf (-0,4%) mit dem absoluten Ergebnis des Vorjahres – dem zweitbesten Winter aller Zeiten. Und das obwohl der verspätete Saisonauftakt im Dezember Saalbach Hinterglemm ein Monatsminus von -8,4% einbrachte. Der März entschädigte dafür mit einem Plus von 12% und der April brachte mit perfektem Wetter und Schnee noch mal einen starken Saisonausklang.“Für die Sommersaison 2010 haben die Touristiker im Glemmtal übrigens ein Ass im Ärmel: Die neue Joker Card von Saalbach-Hinterglemm ist während eines Aufenthaltes in einem der zahlreichen ausgewählten JOKER CARD-Partnerunternehmen inkludiert und bietet Wanderern, Familien und Bikern unter anderem kostenlose Benützung der in Betrieb befindlichen Seilbahnanlagen, des Wanderbusses und Talschlusszugs sowie der Bäder. Damit aber nicht genug: Die Gäste kommen darüber hinaus auch in den Genuss von zahlreichen Ermäßigungen bei vielen attraktiven Ausflugszielen.
NEWS für den Winter 2010/2011Wolfgang Breitfuß: „Auch in diesem Sommer wird bei einigen Hotels und den Bergbahnen wieder kräftig in Modernisierung und Komfortverbesserung investiert. Ab kommenden Winter sorgt die neue Unterschwarzach-Bahn, eine moderne 8er Kabinenbahn mit Sitzheizung und verbesserter Flutlichtanlage, für mehr Komfort. Im Zuge des Umbaus wird auch der Nightpark in Hinterglemm vergrößert und komplett neu überarbeitet. Einen enormen Komfortanstieg verspricht dort auch die neue Aufzugsanlage aus dem Ortszentrum.“

Jubiläumsforum erlebt Ticketansturm

„emotion in tourism“, so der Titel der TFA Jubiläums-Veranstaltung vom 12. bis 14. April 2010 in Engelberg, hat einen bisher noch nie da gewesenen Ansturm auf Tickets ausgelöst – das TFA ist nahezu ausverkauft! Seit 1989 wartet das TFA regelmäßig mit Top Referenten und frischen Denkanstössen auf, es inspiriert die Tourismusbranche und macht auf aktuelle, branchenbewegende Themen aufmerksam.

Seit 1991 ist das TFA international ausgerichtet und findet jährlich an einem zentra-len Ort im Alpenraum statt. Es ist mittlerweile als Impulsveranstaltung, renommierte Plattform für den Erfahrungsaustausch und Fachtagung mit aktuellen und brisanten Themen, mit Top-Referenten aus Theorie und Praxis international bekannt geworden. Mittlerweile kommen jährlich 200-300 Teilnehmer, zumeist Führungskräfte aus der Tourismusbranche, am TFA zusammen.In diesem Jahr beweist die Nachfrage nach Tickets einmal mehr die Vorreiterrolle des TFAs im Sinne einer Sensibilisierung für aktuelle Themen und Zukunftstrends in Wirtschaft und Tourismus der Alpenregionen. „emotion in tourism“ trifft erneut den Nerv der Branche.Die Wirtschaftskrise fordert die (touristischen) Unternehmen weltweit. Gerade jetzt ist das richtige Marketing erfolgsentscheidend. Jedoch führt nur ein qualitatives und auf die richtigen Massnahmen konzentriertes Marketing zum erhofften Erfolg. Emotionen wecken ist der Schlüssel!So lädt das 20. TFA die Tourismusbranche in diesem Jahr ein, in eine Welt der (tou-ristischen) Emotionen, der phantastischen Positionierungen und der Online-Marketing Ansprachen mit Erfolgsgefühl.An Beispielen internationaler Highlights, wie den Swarovski Kristallwelten und dem Europapark Rust erfahren Forumsgäste aus erster Hand, wie sich touristische Un-ternehmen mit Emotionen einzigartig positionieren und ihre Marke emotional aufla-den. Top-Referenten ergründen, wie Emotionen uns berühren und zum Handeln bewegen, welche Aussichten und Trends den Alpentourismus in Zukunft erwarten, wie Online-Marketing richtig funktioniert und was Facebook, Google & Co. wirklich bringen. Spannende Outdoor-Touren führen die Teilnehmer auf die Berge zu Inszenierungen, interkontinentaler Berggastronomie und originellen Beherbergungskonzepten.Weitere Informationen auf www.tourismusforum.ch oder +41 (0)81 354 98 00

SingleWandern expandiert nach Deutschland

Wie lerne ich meinen Lebenspartner, die Frau fürs Leben kennen? Mit Karin Zörrer-Zeiner kommt Bewegung in diese Frage. Die gebürtige Hinterstoderin organisiert Wanderungen für Singles in unterschiedlichen Altersgruppen und Tourenschwierigkeiten – nun erstmals auch in Deutschland.

Aufgrund der großen Nachfrage werden die geführten Touren ab April 2010 auch in Deutschland angeboten. 5000 Single TeilnehmerInnen sind bisher registriert und täglich kommen begeisterte AnhängerInnen hinzu. Schon lange werden die Touren österreichweit angeboten. Über 40 geprüfte WanderführerInnen sorgen für reibungslosen Ablauf und gute Stimmung.
„Wir sind für Expansionen bestens gerüstet“, kommentiert die findige Jungunternehmerin, die kürzlich mit dem GEMMA Preis für die beste Geschäftsidee ausgezeichnet wurde. Die nächsten „Schritte“ mit ihren Schützlingen sind in Vorbereitung: „Wir haben viele Anfragen aus Deutschland erhalten“, berichtet Karin. Singles aus dem Raum München und Berlin werden nun nicht länger enttäuscht. Mit dem Frühjahr starten im Umland dieser Städte die ersten Singlewanderungen mit dem Know-how aus Österreich:Anmelden zu den Touren kann man sich im Internet unter  www.singlewandern.de. Die Teilnahmegebühr beträgt 35 Euro pro Wanderung, Einschreibegebühren fallen keine an. Die Anonymität bleibt streng gewahrt. Karin achtet auf Seriosität und die Ausgewogenheit der Gruppen, so dass stets möglichst gleich viele Frauen und Männer teilnehmen. Begleitet werden die Wanderungen von erfahrenen Guides, beim gemütlichen Ausklang in der Hütte können sich die Singles zwanglos näher kennen lernen. 50 „offizielle“ Pärchen verzeichnet Singlewandern mittlerweile, dazu kommen zahlreiche Freundschaften fürs Leben. „Der Weg ins Leben zu zweit ist manchmal weit, bei Singlewandern kann ein einziger Ausflug genügen“, weiß Karin aus eigener Erfahrung. Ihren Mann Helmut hat sie beim Aufstieg auf den Großen Priel kennen gelernt – und die Idee für Singlewandern war geboren.

Über MOUNTAINMANAGER

MOUNTAINMANAGER hat sich in 50 Jahren als die internationale Fachzeitschrift für bergtouristisches Management und Alpintechnik an führender Position etabliert. Die kompetentesten Fachjournalisten der Branche mit Sitz in den drei zentralen Alpenländern Österreich, Schweiz und Deutschland sind für den MOUNTAINMANAGER tätig.
Neueste technische Entwicklungen, zukunftsweisende Trendanalysen und internationale Recherchen stehen im Vordergrund der Berichterstattung.
Aktuelle Reportagen über branchenrelevante Ereignisse, interessante Beiträge von renom mierten Gastautoren sowie Interviews mit markanten Persönlichkeiten und wissenswerte News machen den MOUNTAIN MANAGER zur Pflichtlektüre.

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