Zusammenschluss Wildschönau-Alpbach nimmt Gestalt an

Bereits seit rund 10 Jahren wird über einen Zusammenschluss der Skiregionen Wildschönau und Alpbach diskutiert. Wenn alles wie geplant läuft, könnte die Verbindung mit der Wintersaison 2012/13 Realität werden.

Mitte Mai 2011 gab der Gemeinderat von Alpbach seine Zustimmung für den Zusammenschluss der Skigebiete Alpbach-Wildschönau. Ende Juni sprach sich die Gesellschafterversammlung der Wildschönauer Bergbahnen für den Zusammenschluss aus, wobei der Gesellschaftervertrag in Anwesenheit von Bürgermeister Rainer Silberberger (Wildschönau) und Anton Hoflacher (Kundl) sogar einstimmig genehmigt wurde. Eine Eröffnung der Verbindung zwischen den beiden Tälern könnte mit Saisonstart 2012 in Angriff genommen werden, sofern alle Genehmigungsverfahren zeitgerecht abgewickelt werden können.Zuwächse erhofft man sich durch das Projekt auf beiden Seiten, da beide Regionen in den letzten Jahren kontinuierlich Gäste verloren hatten. Dazu Ludwig Schäffer, GF Schatzbergbahn GmbH & CoKG: „Generelles Ziel des Projektes ist die Vergrößerung des Lift- und Pistenangebotes beider Täler, das Anwachsen der Winternächtigungen auf den Stand von 2004/2005 sowie das Bestreben, die Infrastruktureinrichtung der Bergbahnen beider Täler weiterhin zu erhalten und zur Verfügung zu stellen. Durch den Zusammenschluss vieler benachbarter Skigebiete verschlechterte sich die Wettbewerbssituation gegenüber den Mitbewerbern kontinuierlich, da unsere eigene Skigebietsgröße relativ dazu abgenommen hat. Weiters stellt die neue Verbindung eine ideale Ergänzung des Angebots dar. Beide Gebiete können somit die Palette vom Familienskigebiet bis zur anspruchsvollen Piste für den sportlich ambitionierten Skifahrer anbieten.“ Und Peter Hausberger, GF Alpbacher Bergbahn GmbH & Co.KG ergänzt: „Wir erwarten einen leichten Anstieg der Winternächtigungen sowie mittelfristig die Absicherung des Wintertourismus in beiden Tälern.“Offiziell vorgestellt wurde der Zusammenschluss einer breiten Öffentlichkeit Mitte Juni 2011 im Alpbacher Kongress-Zentrum. Peter Hausberger, GF Alpbacher Bergbahnen, bezifferte den Investitionsbedarf beider Bergbahngesellschaften für den Zusammenschluss dabei mit rund 14,9 Mio. Euro. Die Alpbacher und Wildschönauer Bergbahnen müssten jeweils 3,4 Mio. Euro an Eigenmitteln beisteuern, die restlichen 7,5 Mio. würden mit einer Laufzeit von 15 Jahren aus Fremdmitteln finanziert.

Planai Opening mit Taio Cruz und Natalia Kills

Nachdem in den Vorjahren Pink, Kid Rock, David Guetta, Kesha und OneRepublic die Schladminger Planai rockten, steht nun fest, wer heuer am 3. Dezember im Rahmen des großen Ski-Openings tausenden Fans einheizen wird: Die Hitparaden-Stürmer Taio Cruz und Natalia Kills werden für Partystimmung im neu errichteten Planai-Stadion sorgen.

Mit der Single „Break your Heart“ hievte sich Taio Cruz im Frühling 2010 in den Pop-Olymp. Seither liest sich die Liste seiner Featuring-Stars wie das Who-is-Who der Hitparade. Kylie Minogue, Ludacris, David Guetta – um nur ein paar Namen zu nennen. Seine Hits „Dynamite“, „Telling the World“ oder „Little Bad Girl“ schossen weltweit gleich nach der Veröffentlichung in die Top 10.  Als zweiter Act konnte „Bad Girl“ Natalia Kills für das Planai-Opening gewonnen werden. Die in England geborene Künstlerin eroberte mit ihrem Hit „Mirrors“ die internationalen Charts und zählt zu den Shooting-Stars des Jahres. Über sich selbst sagt sie: „Die meisten Mädchen wollen eine Prinzessin sein – ich wollte immer Mitglied einer Bad-Girl-Gang sein.“ Nach einigen Rollen in englischen Fernsehserien hat sich Natalia Kills wieder ganz der Musik verschrieben und spielt spätestens seit ihrer Single „Mirrors“ in der Liga der Superstars.Chartbreaker Taio Cruz und das „Enfant terrible des Pop“ Natalia Kills sind mehr als würdige Nachfolger der Opening-Superstars der vergangenen Jahre.“Wir freuen uns, dass es gelungen ist, dieses ‚Künstlerpaket‘ für Schladming begeistern zu können. Natalia Kills wird überhaupt exklusiv die erste Open Air Show in Österreich geben“, so Planai-Chef Mag. Ernst Trummer.

Tirols höchstes Gletscherfest

Am 29. und 30. Oktober wird am Pitztaler Gletscher offiziell der Winter eingeläutet:Bei der multisportiven Veranstaltung „Tirols höchstes Gletscherfest“ erleben Gäste kostenlos die gesamte Angebots-Palette des Pitztaler Gletschers, bekommen die Möglichkeit aktuelle Skimodelle und Material zu testen, ein spannendes Rahmenprogramm und garantiert weiße Pisten.

Wenn die Wanderer im Tal das klare Herbstwetter und die bunte Färbung der Pitztaler Natur genießen, ist der winterliche Betrieb auf Tirols höchstem Gletscher bereits voll im Gange. Und dieser hat Wintersportlern einiges zu bieten: Nach der erfolgreichen Opening-Premiere im vergangenen Jahr findet am 29. und 30. Oktober zum zweiten Mal die Veranstaltung „Tirols höchstes Gletscherfest“ statt. An diesen beiden Event-Tagen können die Gäste mit gültigem Tagesskipass alle Aktivitätsangebote des Gletschers kennen lernen, kostenlos ausprobieren und ein buntes Rahmenprogramm genießen. Wer schon im Herbst erste Schwünge in den Schnee ziehen und Neues ausprobieren will, ist hier genau richtig. Die neuesten Materialien der Skiindustrie stehen zum Testen zur Verfügung: Ob Snowboards, Ski und Tourenski, Protektoren oder Helme – hier ist für Jeden etwas dabei. Zum Gletscherfest kostet der 2-Tagesskipass 77 Euro für Erwachsene und 46 Euro für Kinder.Wer noch früher in den Winter starten will: Für beste Pisten- und Loipenbedingungen, einen garantiert weißen Winterspaß und qualitativ hochwertigen Skitourismus ist auf dem Pitztaler Gletscher bereits ab dem 24. September zur offiziellen Skibetriebseröffnung gesorgt. Bei der Veranstaltung „Tirols höchstes Gletscherfest“ erleben Gäste sprichwörtlich „Höhenflüge“, denn am Samstag und Sonntag steht das bunte Gletscherfestprogramm auf Tirols höchstem Gletscher ganz unter dem Motto „das Höchste“. Zwei Tage lang können die Besucher täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr beim Ski- und Snowboardtest kostenlos die neuen Modelle auf der Piste und auf einem Riesenslalomkurs mit Zeitmessung testen. Tourengeher haben die einmalige Möglichkeit neue Tourenskimodelle, LVS-Geräte und Lawinenausrüstung auf einem extra für diese beiden Tage angelegten LVS-Suchfeld unter der Anleitung von Bergführern genau unter die Lupe zu nehmen. Und – für konditionsstarke Langläufer steht eine frisch gespurte Gletscherloipe bereit. Eine ganz besondere Herausforderung wartet auf Mutige schließlich an den Eiswänden: Beim Eisklettern dürfen Freiwillige mit erfahrenen Bergführern in den eisigen Sport hineinschnuppern und das Kletterfeeling in der Praxis erleben. Auch das Rahmenprogramm macht dem Thema „Das Höchste“ alle Ehre, wenn sich am Samstag furchtlose Piloten bei einer Speedflying-Show spektakuläre Duelle am Himmel liefern. Wer eine Auszeit sucht: Die Sonnenterasse des Gletscherrestaurants Kristall verwandelt sich für „Tirols höchstes Gletscherfest“ kurzerhand zur chilligen Partyzone mit kostenlosen Liegestühlen, in der Besucher mit Erfrischungen von der Schneebar, Schmankerln vom Riesen-Grill und einem DJ verwöhnt werden.

Projekt „Saubere Berge“ von Alpenverein & Almdudler

Der Österreichische Alpenverein und Almdudler starteten im vergangenen Jahr die Aktion ‚Saubere Berge‘ zur Bewusstseinsbildung und setzen diese permanente Clean-Up Aktion der heimischen Berge auch heuer fort.

Der Grundgedanke der Initiative ist es, dass jeder Einzelne durch das Sauberhalten der Almen und Alpen seinen Beitrag zum Naturschutz leisten kann. Almdudler-Geschäftsführer Gerhard Schilling: „Almdudler ist bereits im fünften Jahr Partner des österreichischen Alpenvereins und wir sind stolz darauf den nachhaltigen Schutz der heimischen Alpen und die Erhaltung der Almen in Österreich unterstützen zu können. Es freut uns ganz besonders, dass Almdudler als Hauptpartner der Aktion ‚Saubere Berge‘ seinen Beitrag für die Bewusstseinsbildung zum Schutz des alpenländischen Raums leisten kann, denn eine intakte Umwelt und deren Schutz muss uns allen ein wichtiges Anliegen sein.“Im Rahmen der Aktion ‚Saubere Berge‘ wurden im letzten Jahr alle Alpenvereins-Hütten mit Müllsackspendern ausgestattet, die auch heuer wieder mit einem Jahresbedarf an Abfallsäckchen versorgt wurden. Diese Abfallsäcke, aus leicht verrottbarer Maisstärke, stehen den Bergsteigern kostenlos zur Verfügung, damit diese alle Abfälle mit ins Tal nehmen, dort ordnungsgemäß entsorgen und somit die Landschaft reinhalten können.Zum Auftakt der diesjährigen Saison wurde Anfang Juni eine Gruppe von Kindern am Untersberg in Salzburg aktiv. Die 28 SchülerInnen der ersten Klasse des akademischen Gymnasiums in Salzburg nahmen, nach der von Alpenvereins-Betreuern geführten Wanderung, an einer Rätselrallye zum Thema ‚Naturschutz durch Müllvermeidung‘ beim Zeppezauerhaus teil. Alpenvereins-Präsident Christian Wadsack freute sich über die Hilfe aus Wirtschaft und Politik: „Damit kann der Alpenverein ein langjähriges Anliegen noch besser ins öffentliche Bewusstsein bringen. Ich freue mich auf meine erste Berg-tour, bei der ich wirklich keinen Müll mehr sehe!“

Kaunergrat mit Naturparkpreis ausgezeichnet

Der Naturpark Kaunergrat im Tiroler Pitztal ist mit dem österreichischen Naturparkpreis zum Naturpark des Jahres 2011 ausgezeichnet worden. Überzeugt hat der Schutz der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft, das vielfältige Erlebnis- und Bildungsangebot, die touristische Infrastruktur sowie spezielle Naturpark-Veranstaltungen

Der eiszeitlich geprägte Naturpark Kaunergrat, der sich über das Pitztal, Kaunertal und Teile des Inntals erstreckt, ist Österreichs Naturpark des Jahres. Er umfasst sechs ausgewiesene Schutzgebiete mit einmaligen Natur- und Kulturlandschaften. Neben herausragender Arbeit im Bereich Schutz, Erholung, Bildung, Regionalentwicklung und Forschung überzeugt besonders die nachhaltige Integration in das Tourismus- und Freizeitangebot der Region: Kreative Angebote wie Themenwanderungen zur Naturheilkraft alpiner Kräuter, eine Fotosafari mit professionellem Fotograf oder ganztägige Kinderprojekte wie die Naturpark Junior Scouts schaffen einen exklusiven Mehrwert für Besucher. Dabei gibt es einzigartige Flora und Fauna zu entdecken: weitläufige Moore am Piller Sattel, die „Urwälder“ der Arzler Pitzenklamm, kulturhistorische Fundstätten, mehr als 1.000 Schmetterlingsarten, Tirols erstes Naturparkhaus oder die faszinierenden Gletschergebiete rund um die Wildspitze, den höchsten Gipfel Tirols.Die Auszeichnung ist bereits die zweite Anerkennung: Schon 2010 wurde der Naturpark Kaunergrat mit dem Kulturlandschaftspreis geehrt.

Zipfer Tourismuspreis 2011 „Gipfelwelt 3.000“ am Kitzsteinhorn

Am 16. Juni 2011 fand im Hotel Europäischer Hof in Bad Gastein die Verleihung des diesjährigen Zipfer Tourismuspreises statt. Über die Siegertrophäe freute sich die Gletscherbahnen Kaprun AG mit dem Projekt „Gipfelwelt 3.000“ am Kitzsteinhorn, auf den Plätzen 2 und 3 folgten der Baumzipfelweg in Saalbach Hinterglemm und das Projekt „Gasteiner Skihauben“. Die beiden Jurypreise gingen an das Projekt „Stille Nacht Wagrain“ und das Hotel Unterbergerwirt in Dorfgastein.

Der Zipfer Tourismuspreis, der von Zipfer, dem ORF Salzburg und der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft (SLTG) initiiert worden ist, zeichnete heuer bereits zum achten Mal innovative Tourismusprojekte aus, welche die Urlaubsfreude der Gäste des SalzburgerLandes steigern. Insgesamt 21 Projekte wurden für den diesjährigen Wettbewerb eingereicht, eine Expertenjury wählte in der Vorrunde die drei Finalisten aus. Die drei Projekte wurden vom ORF Salzburg offiziell vorgestellt, eine Woche lang hatten die Salzburgerinnen und Salzburger anschließend Zeit, mittels Telefonvoting ihren Favoriten zu wählen. Als Siegerprojekt ging die „Gipfelwelt 3.000“ am Kitzsteinhorn hervor. Bei der feierlichen Preisverleihung überreichte LH-Stv. Dr. Wilfried Haslauer gestern Abend im Hotel Europäischer Hof in Bad Gastein die begehrte Zipfer Trophäe sowie die Siegesprämie von 5.000,- Euro an das Projektteam von „Gipfelwelt 3.000“ am Kitzsteinhorn. Ebenso wurden die Zweit- und Drittplazierten, der Baumzipfelweg in Saalbach Hinterglemm und die Gasteiner Skihauben, ausgezeichnet. Auf Grund der einzigartig hohen Qualität der eingereichten Projekte sponserte Zipfer auch dieses Jahr wieder zwei Jurypreise. Das Projekt „Stille Nacht Wagrain“ und das Hotel Unterbergerwirt in Dorfgastein freuten sich über diese Auszeichnung.1. Platz: „Gipfelwelt 3000“ am KitzsteinhornDie Kitzsteinhorn-Gipfelstation auf 3.029 Meter Seehöhe ist nicht nur der höchste bequem erreichbare Punkt im SalzburgerLand, sondern auch ein neuer alpiner Erlebnis-Höhepunkt. Die „Gipfelwelt 3000“ in der umgebauten Gipfelstation macht mit dem Cinema 3000 und der Nationalpark Gallery die hochalpine Natur des Nationalparks Hohe Tauern mit allen Sinnen spür- und erlebbar. Ein 360 Meter langer Stollen führt zur Aussichtsplattform „Nationalpark Gallery“, wo sich den Besuchern ein beeindruckender Ausblick auf die Hohen Tauern bietet. Im Verlauf der Strecke sind fünf Infobereiche zu den Themen „Technik in der 3000er-Region“, „Tauerngold und  -silber“, „Kristallschätze der Hohen Tauern“, „Entstehung der Hohen Tauern und des Kitzsteinhorns“ und „Permafrost“ eingerichtet. www.kitzsteinhorn.at 

Katschberg: neu ab 2011/12 EUB Silverjet 2

Für den heurigen Sommer sieht der Investitionsplan der Katschberger Liftdynastie Bogensperger den weiteren Ausbau des Aineck vor. Um 10 Millionen Euro wird auf dessen Salzburger Seite der Silverjet2 errichtet, die neue Bahn erspart die Auffahrt mit den bisherigen Schleppliften „Branntweiner- und Ainecklift“.

Der Silverjet2 überwindet mit seinen 8er-Gondeln bei einer Länge von 2250 Metern eine Höhendifferenz von 520 Metern. Innerhalb von 7 Minuten erreicht man die Bergstation; das entspricht einer Geschwindigkeit von 22 km/h. Hersteller ist wie bei fast allen Katschberg-Liftanlagen das renommierte Vorarlberger Unternehmen Doppelmayr, das für die Berg- und Talstation ein recht futuristisches Aussehen designt hat. In der Talstation befindet sich übrigens auch die Garage der Aineck-Pistenbullyflotte bestehend aus zehn hochmodernen Fahrzeugen.Mit diesem Bauvorhaben wird eines der letzten Nadelöhre am Aineck beseitigt. Die Fahrt vom Tal in St. Margarethen bis auf den Aineck-Gipfel verkürzt sich damit um 10 Minuten. Der Einstieg zum Silverjet erfolgt direkt beim Aineck-Doppelsessellift. Von der Bergstation gibt es eine direkte Anbindung an die A1 oder man fährt über die Almenabfahrt zur Gipfelbahn.

Gelungene Premiere von theALPS 2011 – BILD

Das innovative Messe- und Netzwerkformat theALPS 2011 hat sich bewährt. Bei der Premierenveranstaltung in Innsbruck wurden an drei Tagen rund 500 Teilnehmer gezählt.

90 internationale Vertriebspartner trafen dabei auf führende alpine Touristiker aus Frankreich, Schweiz, Bayern, Südtirol, Trentino und Österreich. Die starken Partner von theALPS repräsentieren rund zwei Drittel des gesamten Nächtigungsaufkommens im Alpen. Bereits die Prologveranstaltung zu theALPS 2011, die am Sonntagnachmittag unter dem Titel „Future Communication in Tourism“ in den Swarovski Kristallwelten in Szene ging, hatte knapp 300 Zuhörer nach Wattens gelockt.GOOGLE analysiert exklusiv alpine SuchanfrageDr. Karl Pall, Head of GOOGLE Austria, präsentierte dabei erstmals und exklusiv Einblicke in das Suchverhalten relevanter Zielgruppen für den Alpentourismus. Pall stellte dabei klar: Die Suchanfragen über GOOGLE zeigen deutlich, dass Österreich weiterhin die wichtigste Alpendestination bleibt!“Montagvormittag startete im Congress Innsbruck theALPS 2011 offiziell mit einem hochkarätig besetzen Podium. Der Schweizer Tourismusforscher Dr. Hansruedi Müller analysierte dabei u.a. den Wert emotionaler Inszenierungen im Alpenraum, Dr. Ralf Roth von der Sporthochschule Köln wiederum betonte das erhebliche Potential des Wintersports in Deutschland und leitete daraus eindeutige Marktchancen für den Alpenraum ab.Positive Resonanz bei Einkäufern und AnbieternIm Anschluss an das Symposium wurde der Handelsraum im Congress Innsbruck von Tirols Landeshauptmann Günther Platter, dem Tiroler Wirtschaftskammerpräsidenten Jürgen Bodenseer, sowie TISCOVER-Vorstand Matthias Grundböck eröffnet. Rund 700 Terminvereinbarungen wurden bereits im Vorfeld des Messeformats virtuell getroffen, an zwei Tagen hatten alpine Touristiker und 90 Vertriebspartner nun real die Möglichkeit konkrete Geschäfte und neue Kontakte zu knüpfen. Bereits am Ende des ersten Handelstages ortete Josef Margreiter, GF der Tirol Werbung und einer der Initiatoren von theALPS, viele positive Rückmeldungen der Teilnehmer. „Auch wenn eine Premiere immer auch Verbesserungspotentiale aufweist, so ist die Resonanz sowohl bei den Einkäufern wie auch den Anbietern überwältigend!“ Diesen positiven Rückenwind gelte es nun zu nützen, um theALPS als zentrales Netzwerkformat der alpinen Tourismuswirtschaft in den kommenden Jahren zu manifestieren.

Google theALPS

Knapp 300 Touristiker verfolgten am 5. Juni das Eröffnungssymposium des neuen Messe- und Netzwerkformats theALPS in den Kristallwelten Wattens unter dem Titel “ Future Communication in Tourism presented by Google“ den Fragen nach dem Wie, Warum und Wer der Digitalisierung widmete.

Ausgerufen wurde das Ende des Massenmarketings. Das einhellige Fazit der hochkarätigen Vortragenden lautete klar: „Individualität siegt. Pauschales hat im digitalen Zeitalter ausgedient.“ Mit Spannung erwartet war der Vortrag von Dr. Karl Pall, Head of GOOGLE Austria. Exklusiv für theALPS bot Pall erstmals Einblicke in das Suchverhalten von alpinen Urlaubsgästen und  lieferte die Antwort auf die Frage, wo der Megatrend des Internets liege: „In der Suche: Und wenn man sich die Zahl von 3,6 Milliarden Suchanfragen pro Tag vor Augen führt, klingt das doch sehr spannend“, so Österreichs Google-Chef. Mit zwei Milliarden Internet-Nutzern weltweit und einer Zahl an Smartphone-Nutzern, die schon 2012 weltweit die Zahl an PC-Nutzern überschreiten wird, hat Google einen Marktplatz, der unglaubliche Möglichkeiten bietet. Im gleichen Zug  kündigte Pall an, den Alpendestinationen via Google-Suchanfrage-Analysen künftig genauere Daten zur Verfügung stellen zu können. „Mit diesen erstmals hier präsentierten Analysen haben wir einen Prototypen entwickelt, den wir in Kooperation mit theALPS in den kommenden Monaten verfeinern wollen.“Neben Dr. Karl Pall referierten im Zuge des hochkarätig besetzten Symposiums auch Arno Ebner, Swarovski Vice-President E-Buisness B2C in Zürich, Stefan Niemeyer und Michael Mrazek (GF) von NCM sowie Georg Ziegler, Head of B2B Marketing der Plattform Holiday Check, der belegte, welchen Stellenwert Online-Plattformen im Zuge der Reise-Entscheidung einnehmen. 2001 waren es noch 15 Prozent, zehn Jahre später bereits stolze 49 Prozent, die vor einer Buchung zuerst das Internet befragen. Interessant war auch der Ausblick auf das von Holiday Check lancierte App, das dem Kunden erlaubt, direkt vor Ort sofort Eindrücke und Emotionen auf der Plattform wiederzugeben. Damit wird es den Gästen möglich, noch spontaner ihre Urlaubserlebnisse weiterzugeben.

Ötztal fuhr Rekordwinter ein

Der Winter 2010/2011 lässt vor allem die Touristiker des hinteren Ötztals jubeln. Sölden und Obergurgl-Hochgurgl bescherten Tirols nächtigungsstärkstem Tourismusverband ein Plus von 2,3%.

493.409 Ankünfte, so viele wie in keinem Winter zuvor, weist die Statistik von Ötztal Tourismus für die vergangene Wintersaison aus. 2.541.380 Nächtigungen resultierten als Ergebnis daraus. Das Ötztal fährt damit in einem Winter, in dem für Gesamttirol ein Nächtigungsminus von ca. -2% erwartet wird, ein Plus von 2,3% ein! Für Obergurgl-Hochgurgl ist es, gemessen an Ankünften und Übernachtungen, der erfolgreichste Winter aller Zeiten.Der in Großbritannien traditionell beliebte Skiort hat in der abgelaufenen Wintersaison auch vom Wiedererstarken des britischen Marktes profitiert.Sölden wiederum konnte seine Rolle als Nr. 1 unter Tirols Wintersportorten mit einem starken Frühlingsfinish unterstreichen. Im nÀchtigungsstärksten Monat März weist die Sölden-Statistik ein Plus von 7,3% auf, im April ein Plus von 13,3%!Die Betriebe des Tals konnten heuer die Früchte der Anstrengungen der letzten Jahre ernten. Unsere Seilbahnen haben enorm investiert, alleine die Eröffnung der Gaislachkoglbahn in Sölden hat international für große mediale Resonanz gesorgt. Auch die über Jahre konsequente Bearbeitung der Wachstumsmärkte in Zentral- und Osteuropa trug sicher das ihre dazu bei“, so Oliver Schwarz, Direktor von Ötztal Tourismus.Die großen Investitionen der Ötztaler in ihre Beschneiungsanlagen dürften sich ebenfalls positiv ausgewirkt haben. Besonders die beiden hoch gelegenen Skigebiete im hinteren Ötztal profitierten in einem der niederschlagsärmsten Winter seit langer Zeit von ihrem Status als schneesichere Destinationen. Kehrseite der Medaille: In den tiefer gelegenen Orten des vorderen Ötztals Haiming, Sautens und Oetz musste man teilweise deutliche Rückgänge hinnehmen. „Hier hat der Standortvorteil, den diese Orte eigentlich besitzen, leider nicht die gewünschten Effekte gebracht. Denn eigentlich liegen sie mit nur wenigen Kilometern Entfernung zu unseren Wintersport-Schwergewichten sehr günstig. Wir müssen das in Zukunft noch klarer kommunizieren“, so Schwarz.

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