Eröffnung der „4-Berge Ski Super Connection“, v.li. n.re.: Mag. Peter Weichbold (designierter Planai-Geschäftsführer), Dipl.-Ing. Hermann Trinker (Bürgermeister Stadtgemeinde Schladming), Mag. Klaus Hofstätter (Geschäftsführer Hauser Kaibling), Dr. Michael Krainer (Aufsichtsratsvorsitzender Planai), Mario Kunasek (Landeshauptmann), Dipl.-Ing. Willibald Ehrenhöfer (Landesrat), Dir. Georg Bliem (Geschäftsführer Planai), Matthias Schwab (Bürgermeister Marktgemeinde Haus im Ennstal) und Mag. Andreas Keinprecht MBA (Aufsichtsratsvorsitzender Hauser Kaibling). © Martin Huber

„4-Berge Ski Super Connection“ eröffnet

Am Montag, dem 1. Dezember 2025, wurden die neue 10er-Kabinenbahn „Senderbahn Hauser Kaibling“ und die 8er-Sesselbahn „Mitterhausalm I“  feierlich eröffnet. Zahlreiche Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Seilbahnindustrie waren mit von der Partie.

Unter dem Titel „4-Berge Ski Super Connection“ setzen die beiden neuen Seilbahnanlagen in der Region Schladming-Dachstein ab dieser Wintersaison neue Maßstäbe in Sachen Komfort und Qualität und ermöglichen eine noch schnellere Verbindung zwischen Hauser Kaibling und Planai: Am Hauser Kaibling ersetzt die 10er-Kabinenbahn „Senderbahn Hauser Kaibling“ des Seilbahnherstellers Leitner mit einer Förderleistung von bis zu 2.800 P/h (im Endausbau) die bisherige 4er-Sesselbahn und schafft damit eine deutlich schnellere und komfortable Verbindung von der Planai auf den höchsten Berg der Schlaminger 4-Berge-Skischaukel. In weniger als fünf Minuten gelangt der Wintersportler direkt zum Senderplateau.

Auf der Planai sorgt die neue 8er-Sesselbahn „Mitterhausalm I“ des Seilbahnproduzenten Doppelmayr für eine komfortable Skischaukel-Verbindung. Sie löst die bisherige 4er-Sesselbahn „Sonneck“ ab. Mit einer Förderleistung von 3.000 P/h und einer Fahrzeit von nur drei Minuten gehören Wartezeiten der Vergangenheit an. Sitzheizung, Abdeckhauben und eine bequeme Polsterung garantieren auch an kalten Tagen einen maximalen Sitzkomfort.

Statements der Geschäftsführer der Seilbahnunternehmen:

Hauser Kaibling-Geschäftsführer Mag. Klaus Hofstätter hob hervor: „Für unsere Gäste bedeutet die ‚4-Berge Ski Super Connection‘ einen echten Quantensprung in Sachen Komfort, Geschwindigkeit und Qualität. Gleichzeitig zeigt dieses Projekt, dass gemeinsam Großes erreicht werden kann und die Zusammenarbeit aller Beteiligten neue Maßstäbe für Wintersportler und Wintersportlerinnen setzt.“

Dir. Georg Bliem, Geschäftsführer Planai-Hochwurzen-Bahnen, betonte: „Dieses Projekt war wirklich besonders – zwei Seilbahnen auf engem Raum, die wir dank exzellenter Zusammenarbeit aller Beteiligten erfolgreich umgesetzt haben. Ich möchte allen, die dazu beigetragen haben, herzlich danken. Es erfüllt mich mit Stolz, dass wir unseren Gästen damit ein noch besseres Skierlebnis in der 4-Berge-Skischaukel Schladming bieten können.“

 

Nach der ökumenischen Segnung konnten die Gäste die neue 10er-Kabinenbahn „Senderbahn Hauser Kaibling“ sowie die 8er-Sesselbahn „Mitterhausalm I“ bei einer ersten Probefahrt erleben. Den Abschluss bildete ein gemütlicher kulinarischer Ausklang, bei dem die Gäste den Eröffnungstag bei Speisen und Getränken ausklingen lassen konnten.

Am Donnerstag, den 27. November 2025, erhielt die neue 8er-Sesselbahn „Mitterhausalm I“ auf der Planai die Betriebsbewilligung. © Vettori

Betriebsbewilligung für 8er-Sesselbahn Mitterhausalm I

Gestern, am 27. November 2025, erhielt die neue 8er-Sesselbahn „Mitterhausalm I“ auf der Planai nach sieben Monaten Bauzeit die seilbahnrechtliche Betriebsbewilligung. Die moderne Seilbahnanlage der Doppelmayr-Gruppe ersetzt die bisherige 4er-Sesselbahn „Sonneck“ und sorgt für eine schnellere, komfortablere Verbindung vom Hauser Kaibling auf die Planai. Der offizielle Publikumsbetrieb ist ab Freitag, den 5. Dezember 2025, geplant.

Mit einer Förderleistung von 3.000 P/h und einer Fahrzeit von nur drei Minuten werden Wartezeiten auf ein Minimum reduziert. Sitzheizung, Wetterschutzhauben und ergonomische Polsterungen sorgen für ein komfortables Fahrerlebnis selbst an kalten Wintertagen. Die seilbahnrechtliche Betriebsbewilligung wurde von der zuständigen Behörde, dem Land Steiermark, unter der Leitung von Hofrat Mag. Christopher Grunert, erteilt.

Statement Direktor Georg Bliem, Geschäftsführer der Planai-Hochwurzen-Bahnen:

„Die Freude ist sehr groß, denn mit der neuen 8er-Sesselbahn „Mitterhausalm I“ wird die Skiverbindung vom Hauser Kaibling auf die Planai auf ein neues Qualitätsniveau gehoben. Die neue Bahn steht für höchsten Komfort und Effizienz – und für die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten. Dank ihres großen Engagements konnten alle Arbeiten fristgerecht und erfolgreich abgeschlossen werden. Mein besonderer Dank gilt den Behörden, der Gemeindepolitik, den ausführenden Firmen sowie unserem gesamten Team.“

Auch seitens der für die Betriebsbewilligung zuständigen Seilbahnbehörde, dem Land Steiermark, wurde die präzise und reibungslose Umsetzung des Projekts hervorgehoben.

Nach erfolgreicher Premiere im Winter 2024/25 wird das Schulklassenprojekt „DeineWinterWoche“ auch in dieser Saison fortgesetzt. © Grafik Dein Winter. Dein Sport.

Schulklassenprojekt DeineWinterWoche geht in die 2. Runde

Klassenfahrten in den Schnee sind für viele Schüler und Schülerinnen der Höhepunkt ihrer gesamten Schulzeit. Genau deshalb hat die Wintersportinitiative Dein Winter. Dein Sport. das Schulklassenprojekt „DeineWinterWoche“ ins Leben gerufen. Nach erfolgreicher Premiere im Winter 2024/25 wird das Projekt auch in dieser Wintersaison fortgesetzt. Das Projekt ermöglicht insgesamt neun Schulklassen eine kostenfreie Klassenfahrt in den Schnee. Knapp 1.000 Schulklassen aus allen deutschen Bundesländern haben sich in den vergangenen Wochen beworben. Nun stehen die Gewinnerklassen fest.

Die neun Gewinnerklassen wurden vor kurzem von der Dein Winter. Dein Sport.-Patin Miriam Neureuther ausgelost und können sich jetzt auf eine fünftägige Klassenfahrt in einer Wintersportregion in Deutschland, Österreich oder Südtirol freuen. Die Wintersportinitiative Dein Winter. Dein Sport. wird vom Deutschen Skiverband, dem Deutschen Skilehrerverband, Snowboard Germany und der Stiftung Sicherheit im Skisport getragen.

Wichtig für den Wintersportnachwuchs

Bereits in der vergangenen Saison hat das Schulklassenprojekt gezeigt, wie förderlich gemeinsame Wintersportwochen für das schulische Leben sind und wie wichtig es ist, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche diese prägenden Erfahrungen erleben. Auch in der kommenden Saison ist das Ziel, Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 7 bis 10 aus allen deutschen Bundesländern eine unvergessliche Woche im Schnee zu ermöglichen. Über einen einfachen Anmeldeprozess konnten sich Lehrkräfte zusammen mit ihrer Klasse bewerben. Bei den neun Siegerklassen hat sich ein bunter Mix herauskristallisiert – von der 7. bis zur 10. ist jede Jahrgangsstufe, verteilt auf Gesamtdeutschland, vertreten.

Jubelnde Skifahrergruppe bei strahlendem Sonnenschein auf Piste

DeineWinterWoche im Winter 2024/25: Von 31. März bis 4. April 2025 verbrachte die 9. Jahrgangsstufe des Gymnasium Neutraubling aus Bayern eine tolle Woche in Altenmarkt/Zauchensee, SalzburgerLand © DeineWinterWoche Altenmarkt Zauchenseee Gymnasium Neutraubling

Ab 12. Jänner 2026 geht es in die „WinterWoche“

Bereits nächstes Jahr im Jänner starten die ersten Klassen in ihre „WinterWoche“. Die Destinationen sind dabei so vielfältig wie ihre Skigebiete: In Bayern reisen die Schulklassen mit der Bahn nach Garmisch-Partenkirchen, Lenggries im Tölzer Land und Oberstdorf und in Baden-Württemberg an den Feldberg im Hochschwarzwald. In Österreich geht es nach Tirol, in die „Erste Ferienregion“ im Zillertal sowie ins Stubaital. Und ins Salzburger Land fahren die Schulklassen nach Altenmarkt/Zauchensee und Obertauern. Auch Südtirol ist mit dem Kronplatz vertreten.

Die Anreise in den Schnee erfolgt mit der Deutschen Bahn. Alle Schüler und Schülerinnen werden bei Bedarf zudem mit hochwertiger Leihausrüstung ausgestattet, die Intersport gemeinsam mit ausgewählten Sportartikelherstellern bereitstellt. Die Kosten für Anreise, Mobilität vor Ort, Liftpässe, Ski-/Snowboardunterricht sowie die Übernachtungen mit Vollpension werden vollständig von den beteiligten Dein Winter. Dein Sport.-Partnern übernommen.

Die neue Pendelbahn für das Wahrzeichen der Stadt Brașov in Rumänien kommt ohne Stützen aus, ist barrierefrei und ist für den Nachtbetrieb ausgelegt. © Garaventa AG

Neue Pendelbahn für Hausberg der Stadt Brașov

Garaventa hat im rumänischen Brașov eine neue Pendelbahn auf den Tâmpa-Berg realisiert. Der Ersatzneubau der historischen Anlage aus dem Jahr 1970 vereint modernste Seilbahntechnik und Barrierefreiheit und ermöglicht außerdem Fahrten in der Nacht. Die Seilbahn verfügt über eine stützenlose Linienführung, und die bestehenden Stationen konnten größtenteils weiterverwendet werden.

Die neue Pendelbahn auf den Tâmpa-Berg in Brașov, Rumänien, wurde am 19. Oktober 2025 offiziell in Betrieb genommen. Der Tâmpa-Berg gilt als Wahrzeichen der Stadt Brașov. Er erhebt sich direkt über der Stadt und prägt mit seiner markanten Silhouette das Stadtbild. Die neue Pendelbahn ersetzt die bestehende Seilbahnanlage aus dem Jahr 1970 und verbessert die Erschließung des beliebten Aussichtspunkts oberhalb der Stadt Brașov. Die Wiedereröffnung fiel auf den 55. Jahrestag der ursprünglichen Inbetriebnahme der Tâmpa-Seilbahn.

Stützenlos und für Nachtbetrieb ausgelegt

Die neue, eintragseilige Pendelbahn folgt der bestehenden Linienführung und kommt vollständig ohne Stützen aus. Sie fügt sich harmonisch in die bestehende Strecke und Umgebung ein. Wo möglich, blieb die bauliche Substanz der Tal- und Bergstation erhalten, und die neue Anlage wurde integriert. Die gesamte Seilbahntechnik inklusive Antrieb und Steuerung wurde auf den aktuellen Stand der Technik gebracht und sorgt für einen effizienten und zuverlässigen Betrieb. Die beiden roten Kabinen des Herstellers Carvatech, der wie Garaventa zur Doppelmayr-Gruppe gehört, bieten Platz für je 25 Personen. Damit konnte die Förderleistung im Vergleich zur vorherigen Anlage erhöht werden. Die Pendelbahn überwindet auf einer schrägen Länge von 560 m einen Höhenunterschied von 312 m. Bei einer Fahrgeschwindigkeit von 8 m/s werden 490 Personen pro Stunde und Richtung befördert. Neben dem Personentransport ist auch der Gütertransport vorgesehen, beispielsweise für das neu eröffnete Panorama-Restaurant auf dem Gipfel. Die Anlage ist neu barrierefrei und für den Nachtbetrieb ausgelegt.

Gemeinsames Engagement

Nach Abschluss der Planungs- und Vorbereitungsarbeiten begann im Februar 2025 die Montage der Anlage. Diese erfolgte in enger Kooperation mit dem Betreiber der Seilbahn, ANA Teleferic. Garaventa war vor Ort zuständig für die Montageorganisation und -überwachung, während weitere Arbeitskräfte vom Seilbahnunternehmen bereitgestellt wurden. Dieses Projekt zeigt erneut, was möglich ist, wenn technisches Know-how, kulturelles Verständnis und partnerschaftliche Zusammenarbeit zusammenkommen.

Das ehemalige beliebte Familienskigebiet Gaißau-Hintersee in der Nähe der Stadt Salzburg wird reaktiviert – im Bild die 4er-Sesselbahn Latschenalm. © Archiv CM

Neue Hoffnung für Skigebiet Gaißau-Hintersee

Nach verschiedenen Eigentümerwechseln und Konkursen steht der Liftbetrieb im beliebten Familienskigebiet Gaißau-Hintersee im Salzburger Land seit mehreren Jahren endgültig still. Nun gibt es einen neuen Vorstoß zur Rettung des Skigebiets. Eine neu gegründete Gesellschaft von Tourismusbetrieben aus der Region möchte drei bestehende Liftanlagen sanieren und wieder in Betrieb nehmen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf den Bikesport im Sommer gelegt.

Das Skigebiet Gaißau-Hintersee befindet sich 25 km südlich der Stadt Salzburg und war ein beliebtes Ziel für Familien und Wintersportler aus dem Tennengau, Flachgau, der Mozartstadt Salzburg, aber auch aus dem benachbarten Bundesland Oberösterreich. Das kompakte Wintersportgebiet mit knapp 25 Pistenkilometern auf einer Seehöhe von 750 m bis 1.567 m bot Pisten für jedes Niveau. Neben den Skifahrern und Snowboardern schätzten auch Skitourengeher und Schneeschuhwanderer das Skigebiet. Jetzt gibt es wieder Hoffnung für das inzwischen stillgelegte Skigebiet Gaißau-Hintersee. Hotelier Albert Ebner, der das 4-Sterne-Hotel „Das Hintersee“ und ein Chaletdorf betreibt, sowie weitere größere Hotel-Eigentümer und die Tourismusregion Fuschlsee haben dazu die „Salzkammergut Active FlexCo Gesellschaft“ gegründet und kurz vom Erlöschen der Konzession den Abrissbescheid von drei Liften verhindert. Konkret geht es um eine Dreiersesselbahn sowie einen Schlepplift auf den Anzenberg und um den Schlepplift (Kurvenlift) in Gaißau, der für eine Anbindung in den Tennengau sorgt. Nach ihrem Kauf durch besagter Gesellschaft ist eine Konzessionsverlängerung der drei Lifte erforderlich, dafür müssen die notwendigen Voraussetzungen an den Anlagen geschaffen werden. Dabei soll auch der Biketransport bei mindestens zwei der Lifte berücksichtigt werden. Die derzeit kolportierten Kosten bewegen sich im Bereich von rund 3,2 Mio. Euro. Zur Zeit laufen die Verhandlungen mit den Lift- und Grundbesitzern.

Sommernutzung im Fokus

Im Sommer möchte man Familien, Mountainbiker und Wanderer ansprechen. Auch mehrere Bike-Trails sind geplant. Vorgesehen ist ein Bikepark. Man geht davon aus, dass der Sommer zur Hauptsaison wird.

Pläne für die Winternutzung

Neben der Sommernutzung soll das Gebiet auch im Winter mit den Liften erschlossen sein. Bei ausreichender Schneelage von Dezember bis März können die Bahn- und Liftanlagen für Skifahren, Tourengehen, Langlauf- und Schneeschuhwanderungen genutzt werden. Eine Höhenloipe ist ebenso angedacht. Eine Skischule für Kinder ist im Bereich des Anzenbergs ebenfalls möglich.

Statements der Projektverantwortlichen

Hotelier Albert Ebner: „Es ist wichtig, dass das ehemalige Skigebiet Gaißau-Hintersee erhalten bleibt und sowohl für Einheimische als auch Gäste als Naherholungsgebiet weiterhin genutzt werden kann.“

Christopher Langegger, Geschäftsführer des Tourismusverbands Fuschlseeregion: „Es wäre schade, wenn es wirklich zum Abbruch der alten Liftanlagen gekommen wäre und damit ein zentraler Bestand des touristischen Angebots im Salzkammergut und Salzburgerland verloren gegangen wäre.“

 

Gegenwärtig werden regionale Unternehmen gesucht, die bei der Gesellschaft einsteigen und das Vorhaben unterstützen. Ein Winterbetrieb der Bahn- und Liftanlagen im Skigebiet Gaißau-Hintersee ist für die Saison 2026/27 angedacht, der Bikepark soll voraussichtlich im Sommer 2027 seinen Betrieb aufnehmen.

Brand new: The Mountain Manager Worldwide 15

The latest international edition in English is currently on its way to the readers and is also available online on our website. It includes highlights from the 2025 Mountain Manager issues as well as the latest news from the mountain tourism management and alpine technology.

Excerpt from the contents of the new MM Worldwide:
  • Opinion: Theresa Haid, CEO Zukunftsmanufaktur Zell/Ziller: Greenwashing days are definitely over
  • Interview with Hendrik Wiegand: 50 years of Wiegand – a unique success story
  • SKIDATA provides the digital mountain experience
  • Snow: Skiing on green mats
  • Expert assessment from Prof. Ulrike Pröbstl-Haider, BoKu Vienna: 40 years of snowmaking and the environment – a resume
  • Revolutionary floating PV technology from SolOcean
  • Doppelmayr Group: AURO Assist about to make its entrance
  • Bartholet: A New Era Begins on Monte Tamaro
  • Doppelmayr builds its first ropeways in Kyrgyzstan
  • LEITNER: Ropera® starts its first winter season this year
  • LEITNER is consistently expanding
  • MM-Interview: Manuel Schnell, Managing Director of Ski amadé: “The challenges have become ever greater.”
  • Expert Talk: Focusing on the future of winter tourism
  • US ski resorts: second best season on record
  • Swiss Snow Technologies: Its all about snow
  • A new generation begins with SUPERSNOW’s 900T and 900H
  • Kässbohrer shapes the future of ski resorts together with its customers
  • PistenBully and SnowSat celebrate major success in Japan
  • Used snow groomers from PISTENTECH: The sustainable alternative
  • OITAF seminar in Innsbruck: AI – is the cable car world facing a structural upheaval?
The MM-team wishes you an interesting and enjoyable read!

Frauenpower: Celina Schuster hat die Betriebsleiterprüfung mit Auszeichnung bestanden und setzt ihre beeindruckende Erfolgsgeschichte fort. © Andreas Hauch

Erfolg für Schmitten-Mitarbeiterin: Betriebsleiterprüfung mit Auszeichnung

Bei der Schmittenhöhebahn AG gibt es erneut Grund zum Feiern: Celina Schuster hat die Betriebsleiterprüfung für Seilbahnen mit Auszeichnung abgeschlossen. Damit ist die 24-jährige Saalfeldnerin österreichweit die 19. Frau, im Bundesland Salzburg sogar erst die vierte, die diese anspruchsvolle Qualifikation erreicht.

Mit diesem beruflichen Meilenstein setzt die junge Technikerin ihre außergewöhnliche Erfolgsgeschichte fort: Celina Schuster startete ihre Laufbahn am 6. August 2018 mit einer Doppellehre als Seilbahntechnikerin und Elektrotechnikerin mit Matura bei der Schmittenhöhebahn AG. Damit schrieb sie österreichweit Geschichte – als erste Frau, die diese anspruchsvolle Ausbildungskombination absolvierte. Durch ihr Engagement, ihr technisches Verständnis und ihre Zielstrebigkeit fiel sie schon während der Lehrzeit auf: Am 12. April 2022 schloss sie ihre Lehre mit Auszeichnung ab und wurde noch im selben Jahr zu „Salzburgs Lehrling des Jahres“ gekürt.

Bebtriebsleiterin wartet Seilbahnkabine

Die 24-jährige Saalfeldnerin bei Wartungsarbeiten an einer Kabine – die frisch ausgezeichnete Betriebsleiterin für Seilbahnen überzeugt mit Fachkompetenz und technischem Know-how. © Robert Maybach

Neben ihrer fachlichen Kompetenz beeindruckt Celina durch ihr ehrenamtliches Engagement: Seit mehreren Jahren ist sie beim Roten Kreuz aktiv und leitet intern die Erste-Hilfe-Schulungen für ihre Kolleginnen und Kollegen. 2024 absolvierte sie den Ausbilderkurs, um gemeinsam mit Betriebsleiter Peter Onz die Lehrlingsausbildung auf der Schmitten zu unterstützen.

Erfolgskandidatin auf ganzer Linie

„Celina ist ein Paradebeispiel dafür, was mit Leidenschaft und Zielstrebigkeit möglich ist“, betont Dr. Erich Egger, Vorstand der Schmittenhöhebahn AG. „Sie hat in den letzten sieben Jahren von der Lehre bis zur Betriebsleiterqualifikation alles erreicht, was man in dieser Branche erreichen kann – und das mit durchgehend herausragenden Ergebnissen.“ Und Betriebsleiter sowie Lehrlingsverantwortlicher Peter Onz ergänzt: „Celina zeigt eindrucksvoll, dass technische Berufe großartige Chancen bieten – auch für Frauen.“

Lehrlingsausbildung seit 2008

Die Schmittenhöhebahn AG gilt seit vielen Jahren als Vorzeigebetrieb in der Lehrlingsausbildung. Seit 2008 bildet das Unternehmen erfolgreich Seilbahntechnikerinnen und -techniker aus und setzt dabei auf praxisnahe Ausbildung und gezielte Weiterbildungsmöglichkeiten.

(v. li.n.re.) Hansjörg Pflauder, Vorstand Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen, Alexandra Bresztowanszky, Geschäftsführerin Bergbahnen Hochrindl und Josef Bogensperger jun., Obmann der WKO-FG Kärnten und GF der Katschbergbahnen. © WKK

Kärntens Seilbahnen investieren in Nachhaltigkeit

Kärntens Seilbahn-Unternehmen investierten zur Saison 2025/26 rund 55 Mio. Euro in neue Aufstiegshilfen, energieeffiziente technische Beschneiung, Photovoltaik-Anlagen und moderne Infrastruktur. Einen Schub für das Gästeaufkommen – bisher 3,3 Mio. Wintersportler – erwartet man sich durch die neue schnelle Zugverbindung mit der Koralmbahn in die Steiermark ab 14. Dezember.

In der Wintersaison 2025/26 dürfen sich Gäste auf zahlreiche Innovationen in Kärnten freuen. Am Katschberg ersetzt eine moderne Kabinenbahn mit energieeffizientem Antrieb die bisherige 3er-Sesselbahn Aineck. Die barrierefreien Kabinen bieten acht beheizbare Sitzplätze und bringen Wintersportler komfortabel auf 2.220 m. Auch am Nassfeld, Kärntens größtem Skigebiet, steht ein Meilenstein bevor: Im Dezember 2025 geht die neue Gartnerkofelbahn in Betrieb – eine 10er-Kabinenbahn, die die bisherige 4er-Sesselbahn ersetzt.

Energieeffizienz und Klimaschutz im Fokus

Der Fokus der Investitionen der Kärntner Skigebiete liegt eindeutig auf Energieeffizienz und Klimaschutz. Bad Kleinkirchheim, Gerlitzen und Katschberg errichten großflächige Photovoltaikanlagen, um Liftbetrieb, Pumpstationen und E-Ladestationen künftig mit eigenem Sonnenstrom zu versorgen. Parallel dazu werden Beschneiungsanlagen modernisiert, um Wasserverbrauch und Energieeinsatz zu optimieren. Zudem investierten viele Skigebiete in ihren Fuhrpark, insbesondere in neue Pistengeräte. Das Goldeck erweitert sein Angebot mit neuen Strecken wie der „Seeblick-“ und der „Glocknerpiste“ sowie der spektakulären „S1“ – einer der längsten schwarzen Pisten der Alpen. „Unser Ziel ist es, die Skigebiete schrittweise energieautark zu machen. Damit bekennen wir uns klar zu Klimaschutz, Qualität und regionaler Wertschöpfung“, erklärt Josef Bogensperger jun., Obmann der Kärntner WKO-Fachgruppe Seilbahnen und Geschäftsführer der Katschbergbahnen. Das Preisniveau bleibe aber trotz der hohen Investitionen stabil. Die Skipasspreise steigen im Durchschnitt um drei bis fünf Prozent. Skifahren ist in Kärnten weiterhin leistbar – in Mühldorf etwa schon ab acht Euro pro Tag.

Mehr Erlebnis am Berg

Neben der Technik setzen Kärntens Seilbahnen auch auf Erlebnisqualität. Neue gastronomische Highlights wie die „Goldalm – Mountain Dining“ am Goldeck oder modernisierte Hütten auf der Simonhöhe oder Weinebene sorgen für kulinarische Vielfalt auf höchstem Niveau. Für Familien und Kinder entstehen neue Erlebnisbereiche wie „Nockys Schneezeit“ auf der Turrach oder das rundum erneuerte Kinderschneeland am Falkert.

Der Kärntner Skipass bleibt weiterhin bestehen und verzeichnet bereits jetzt ein Plus bei den Onlineverkäufen. Der Vorverkauf ist noch bis 8. Dezember 2025 möglich, informiert Hansjörg Pflauder, Vorstand der Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen und Ausschussmitglied der Fachgruppe. In der kommenden Saison 2025/26 Jahr werden neben den Familien- und Partnerpaketen auch wieder Großelternpakete sowie spezielle Angebote für Patchwork-Familien angeboten.

Die Tourismusregion Schladming-Dachstein startet mit drei neuen Seilbahnanlagen, den Backstreet Boys und besonderen Familienangeboten in die Wintersaison 2025/26 – im Bild: die Reiteralm. © Mirja Geh

Schladming-Dachstein ist für die Wintersaison 2025/26 bestens gerüstet

Die Tourismusregion Schladming-Dachstein startet mit drei neuen Seilbahnanlagen und den Backstreet Boys in die Wintersaison 2025/26. Die bekannte Boygroup eröffnet die Saison Anfang Dezember mit drei Konzerten in Schladming. Dazu kommen besondere Familienangebote und jede Menge Bewegung – von der Piste bis zur Langlaufloipe.

Wenn am 5. Dezember 2025 die Lichter im Planai-Stadion angehen, startet Schladming-Dachstein mit einem echten Paukenschlag in den Winter: Die Backstreet Boys treten vom 5. bis 7. Dezember gleich dreimal in Folge auf und feiern damit ihr aktuell einziges Europa-Gastspiel in dieser Saison. Mit im Gepäck haben sie ihr neues Album „Millennium 2.0“, mit dem sie das 25-Jahre-Jubiläum ihres Hitalbums feiern.

„Schladming-Dachstein steht seit Jahren für Qualität, Vielfalt und gelebte Gastfreundschaft“, sagt Mathias Schattleitner, Geschäftsführer der steirischen Tourismusregion. „Mit einem fulminanten Ski-Opening, den neuen Bergbahnprojekten und attraktiven Familienangeboten investieren wir gezielt in die Weiterentwicklung unserer Region. Gemeinsam mit unseren starken Partnern legen wir den Fokus konsequent darauf, unseren Gästen hochwertige Erlebnisse zu bieten.“

Gruppe aus vier Männern posiert für Fotografen bei PK

Freuen sich auf den Winterstart in der Tourismusregion Schladming-Dachstein (v. l. n. re.): Mathias Schattleitner (GF Schladming-Dachstein), Daniel Berchthaller (GF Reiteralm Bergbahnen), Georg Bliem (GF Planai-Hochwurzen-Bahnen) und Klaus Hofstätter (GF Hauser Kaibling-Bergbahnen). © Alexander Rieck

Mehr Komfort durch Upgrades

Ab dieser Wintersaison bieten gleich drei neue, moderne Seilbahnen in der Region Schladming-Dachstein noch mehr Komfort. Auf der Planai sorgt die neue 8er-Sesselbahn „Mitterhausalm I“ des Seilbahnproduzenten Doppelmayr für eine komfortable Skischaukel-Verbindung. Sie löst die bisherige 4er-Sesselbahn „Sonneck“ ab. Mit einer Förderleistung von 3.000 P/h und einer Fahrzeit von nur drei Minuten gehören Wartezeiten der Vergangenheit an. Sitzheizung, Abdeckhauben und eine bequeme Polsterung garantieren auch an kalten Tagen einen maximalen Sitzkomfort. Am Hauser Kaibling ersetzt die 10er-Kabinenbahn „Senderbahn“ von Seilbahnhersteller Leitner mit einer Förderleistung von 2.800 P/h die bisherige 4er-Sesselbahn und ermöglicht künftig eine deutlich schnellere und komfortable Verbindung von der Planai auf den Hauser Kaibling. In weniger als fünf Minuten gelangt der Wintersportler direkt zum Senderplateau.

„Mit der neuen Sesselbahn Mitterhausalm I und der parallel realisierten Senderbahn Hauser Kaibling schaffen wir eine echte ‚Super Connection‘ zwischen Planai und Hauser Kaibling. Sie steht für höchsten Komfort, modernste Technik — von Sitzheizung und Wetterschutzhauben bis zu aerodynamischen Kabinen — sowie eine spürbare Qualitäts- und Geschwindigkeitssteigerung im gesamten Skigebiet. Ab der Saison 2025/26 bringen wir die Verbindung auf ein neues Level“, freut sich Georg Bliem, Geschäftsführer der Planai-Hochwurzen-Bahnen.

Upcycling auf der Fageralm

Ebenfalls neu ist die 8er-Kabinenbahn auf der Fageralm in Forstau. Sie ersetzt die zwei bestehenden Doppelsesselbahnen „Forstaubahn“ und „Jägerlift“ und hebt das beliebte Familienskigebiet auf ein neues Komfortniveau. Die neue „Fageralmbahn“ verfügt über 55 Kabinen und transportiert bis zu 1.160 P/h. Besonders bemerkenswert ist das nachhaltige Konzept hinter dem Projekt: Die Anlage wurde ressourcenschonend realisiert – viele Komponenten stammen aus der früheren Seilbahnanlage „Hochbrand I“ der Großarler Bergbahnen (bis 2023 in Betrieb, Seilbahnproduzent: Doppelmayr) und wurden fachgerecht wiederaufbereitet. Talstation, Bergstation, Stützen, Rollenbatterien und Fahrbetriebsmittel konnten wiederverwendet und durch neue Schlüsselkomponenten wie Steuerung, Motor, Getriebe und weitere Kabinen ergänzt werden. Damit ist die Fageralmbahn ein echtes upgecyceltes Vorzeigeprojekt.

„Mit der neuen Fageralmbahn investieren wir gezielt in die Qualität und Zukunft der Fageralm als Kinder- und Familienskiparadies“, betont Daniel Berchthaller, Geschäftsführer Reiteralm Bergbahnen. „Wir verbinden Komfort und Umweltbewusstsein – und schaffen ein Erlebnis, das zeigt, dass moderne Technik und Ressourcenschonung Hand in Hand gehen können.“

Familienfreundlich: Skifahren gratis für Kinder bis 6 Jahre

Ab dieser Wintersaison fahren alle Kinder bis sechs Jahre (Jahrgang 2020 und jünger) gratis Ski – auf allen Bergen der 4-Berge-Skischaukel Schladming (Hauser Kaibling, Planai, Hochwurzen und Reiteralm) sowie auf den kleineren Skibergen Galsterberg, Fageralm und Rittisberg inklusive kostenlosen Fahrten auf den Dachstein-Gletscher. Damit wird Wintersport für Familien noch attraktiver – bei über 160 Pistenkilometern, modernen Anlagen und speziellen Kinderbereichen.

Backstreet Boys posieren für Fotografen

Die Backstreet Boys eröffnen Anfang Dezember die Wintersaison 2025/26 mit drei Konzerten in Schladming. © Dennis Leapold

 

Mit dem Seilfahrgerät SS1 ist es Immoos gelungen, die Seilbahnbergung nachhaltig zu revolutionieren. Mit den selbstfahrenden Seilfahrgeräten können sich Personen auf Litzenseilen von Seilbahnen und Industrieanlagen fortbewegen – ohne Rückhalteseil, Zweitperson oder zusätzliches Sicherungsgerät. © Immoos

Immoos verstärkt Präsenz in Österreich

Um der stetig wachsenden Nachfrage in Österreich gerecht zu werden und die gewohnt hohe Kundenorientierung und -zufriedenheit langfristig sicherzustellen, wird das Team Österreich des Schweizer Unternehmens Immoos ab sofort durch Sebastian Düngler erweitert.

Die Immoos GmbH mit Sitz in Oberarth (Schweiz) ist seit 1997 ein qualifizierter Partner in der Bergungstechnik für Seilbahnen. Dank langjähriger Erfahrung und umfassender Fachkompetenz wurden zahlreiche Produkte (wie z. B. das Seilfahrgerät SS1) und Dienstleistungen entwickelt und kontinuierlich weiterentwickelt. Diese werden heute weltweit in mehr als 60 Ländern eingesetzt. Darunter sind auch über 3.000 Seilfahrgeräte. Zusätzlich ist Immoos ein bewährter Fachpartner für Seilbahnbetreiber und Behörden in allen Evakuierungsfragen.

Verstärkung für ein wachsendes Marktgebiet

Ab sofort gehört Sebastian Düngler zum Team Österreich von Immoos. Er bringt umfassende Erfahrung und eine tiefe Verbundenheit zur alpinen Welt mit – die Berge sind seit jeher sein Zuhause. Als Alpinausbilder und Fahrzeugwart bei der Bergrettung St. Gallenkirch engagiert er sich für Sicherheit und Technik im alpinen Umfeld. Düngler hält einen Master of Science in Mechatronics der FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences und verfügt über ein umfassendes technisches Fachwissen. Zuvor war er im System Development bei der thyssenkrupp Presta AG tätig, wo er wertvolle Kompetenzen aufbaute – Fähigkeiten, die er nun mit großem Engagement in seine neue Rolle einbringt.

Mann in Arbeitskleidung am Berg

Sebastian Düngler verstärkt ab sofort das Team Österreich von Immoos. © Immoos

Bewährtes Team – erweiterte Power

Das bestehende Team Österreich, mit Thomas Reisch (Geschäftsführer Österreich & Kundenberater Österreich) und Markus Reisch (Kundenberater Österreich), bleibt in seiner bewährten Form bestehen und wird durch Sebastian optimal ergänzt. Gemeinsam wird das Team die Aktivitäten in Österreich weiter ausbauen und die Betreuung unserer Kundschaft mit gewohntem Engagement fortführen.

Statement Thomas Reisch, Geschäftsführer Österreich:

„Wir freuen uns sehr, mit Sebastian Düngler einen engagierten und kompetenten neuen Kollegen begrüßen zu dürfen. Mit seiner Erfahrung und Leidenschaft für die Bergwelt ist er eine wertvolle Bereicherung für unser Team.“

Über MOUNTAINMANAGER

MOUNTAINMANAGER hat sich in 50 Jahren als die internationale Fachzeitschrift für bergtouristisches Management und Alpintechnik an führender Position etabliert. Die kompetentesten Fachjournalisten der Branche mit Sitz in den drei zentralen Alpenländern Österreich, Schweiz und Deutschland sind für den MOUNTAINMANAGER tätig.
Neueste technische Entwicklungen, zukunftsweisende Trendanalysen und internationale Recherchen stehen im Vordergrund der Berichterstattung.
Aktuelle Reportagen über branchenrelevante Ereignisse, interessante Beiträge von renom mierten Gastautoren sowie Interviews mit markanten Persönlichkeiten und wissenswerte News machen den MOUNTAIN MANAGER zur Pflichtlektüre.

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