Krisenkommunikation für Seilbahnen am 12./13. Mai

Aufgrund des großen Erfolgs im Vorjahr referiert Mag. Birgit Kraft-Kinz auch heuer wieder zu dem Thema „Professionelle Krisenkommunikation für Seilbahnen und Tourismusbetriebe – Krisenkommunikation leicht gemacht“ am 12. und 13. Mai 2006 in Innsbruck.

Über den sensationellen Zuspruch des Krisenseminars im vergangenen Herbst freut sich Mag. Birgit Kraft-Kinz, Trainerin des Seminars und Inhaberin von KRAFTKINZ©: „In Zeiten immer größer werdenden Konkurrenzdrucks ist es gerade für Seilbahnunternehmen enorm wichtig, im Falle einer Krise bestens vorbereitet zu sein. Dabei steht die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens im Mittelpunkt, denn mit professioneller Krisenkommunikation kann der Schaden für das Unternehmen minimiert werden“, erklärt Mag. Birgit Kraft-Kinz und führt weiter aus: „Deshalb sind wir besonders stolz, dass Vertreter renommierter Seilbahnunternehmen und Tourismusbetriebe, wie z.B.: den Skiliften Lech oder den Großarler Bergbahnen, an unseren Seminar teilnehmen. Unsere Beratung wird als Impuls für professionelle Krisenkommunikation angenommen!“ Für Mai sind nun weitere Termine im Sporthotel Penz in Innsbruck geplant.“Um für eine Krise bestens vorbereitet zu sein, gilt es im Vorfeld zu klären, welche Krisen können auf uns zukommen, wann beginnt eine Krise und wann endet sie!“ erklärt die Expertin und führt weiter aus: „Das Wichtigste ist eine klare Struktur der Krisenorganisation in Form eines Krisenhandbuches. Darin sind definierte Schritte für die Kommunikation, die Dramaturgie, die sich daraus ergebenden Sprachregelungen, die Bestimmung eines Krisensprechers sowie Szenarien für die interne Kommunikation festzuhalten!“ Beim Seminar werden diverse Szenarien durchgespielt und mit Gruppenübungen und praktischen Fallbeispielen vertieft. Besonders wichtig ist dabei das professionelle Coaching und die Sicherheit, dass Unternehmen wie KRAFTKINZ© im Krisenfall unterstützend zur Seite stehen.“Mit unseren Seminaren tragen wir dazu bei, dass Betreiber von Seilbahnunternehmen und Tourismusbetrieben hellwach zum Thema Krisenvorbereitung bleiben. Wir haben es uns zum Zielgesetzt, unser Know How umfassend im Rahmen der KRAFTKINZ© Akademie weiter zu geben. Es freut uns, dass dieses Angebot so rege angenommen wird“, so Mag. Kraft-Kinz abschließend.Das Seminar im Mai enthält als wichtige Inhalte neben der Erarbeitung möglicher Krisensituationen, die Vorbereitung, Verhaltensregeln und Tipps, wie man auch mit den schwierigsten Herausforderungen gut zurechtkommt. möglich.) AnmeldungenMag. Birgit Kraft-KinzFon: 01 / 803 308 4 16Fax: 01 / 803 3084 14Mai: birgit@kraftkinz.comwww.kraftkinz.com

Kräftige Zuwächse im NÖ Wintertourismus

Die Wintersaison 05/06 bescherte Niederösterreich ein Nächtigungsplus von 4,7 Prozent und 11,7 Prozent mehr Ankünfte. Bezahlt gemacht haben sich besonders die Investitionen in die Winterinfrastruktur.

Die Wintersaison 05/06 ist in Niederösterreichs Schigebieten nicht zuletzt auf Grund der hervorragenden Schneeverhältnisse sehr positiv verlaufen. In allen größeren Schigebieten wurden die Aufstiegshilfen erweitert bzw. erneuert. Mit einem Nächtigungsplus von 4,7 % nimmt Niederösterreich im Bundesländervergleich einen Spitzenplatz ein. Die NÖ Wintersportgebiete sind vor allem auch bei Gästen aus den neuen EU-Staaten sehr beliebt. Zudem konnte durch den Zusammenschluss mit elf Skiorten der Oberen Steiermark zur Skiregion Ostalpen die Marktpräsenz Niederösterreichs weiter verstärkt werden. Außerdem gibt es im NÖ Tourismus einen anhaltenden Trend zum Qualitätstourismus. Von 2000 bis 2004 ist die Zahl der „Vier-Sterne-Betten“ in Niederösterreich um rund 1.300 oder 11 % gestiegen.“Eine hohe Qualität bei den Angeboten sowie bei den Serviceleistungen zu sichern, ist Schwerpunkt der Tourismusstrategie des Landes“, sagt Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann. In Zukunft gelte es, die vorhandenen Top-Angebote zu bündeln und daraus „stimmige Urlaubserlebnisse“ zu entwickeln.Damit wolle man sich deutlich von der Konkurrenz abheben.Für das laufende Tourismusjahr 2006 erwartet man sich weitere Impulse: Die überarbeitete Tourismusstrategie, das „Kursbuch Tourismus 2010“, geht mit einer Reihe von neuen Maßnahmen in die Umsetzung. Ein wesentlicher Aspekt der neuen Strategie ist die Einführung gezielter Produktentwicklung. Eine weitere Maßnahme des neuen Kursbuches betrifft den Ausflugstourismus, der künftig deutlich intensiver bearbeitet werden soll. Als neues Marketinginstrument hierfür wird die NÖ-CARD eingesetzt.

Kitzbühel: Arabisch und Russisch auf der Website

Österreichs Parade-Skiresort Kitzbühel ergänzte seine Website um die Sprachen Arabisch, Russisch und Spanisch. Damit antwortet man auf den vermehrten Tourismus von arabischen, russischen, osteuropäischen, japanischen und spanischen Gästen.

„In Anbetracht der Wichtigkeit hochqualitativer Informationen und Kundenorientierung hat Kitzbühel Tourismus einige neue Websites gestartet, um die Kommunikation mit und das Bewusstsein für diese Märkte zu verstärken“, sagte eine Pressesprecherin. Die Websites sind klar strukturiert mit Illustrationen, Online-Buchungsmöglichkeit, aktuellen Wetternachrichten und einer Newsletter-Bestellung – alles zugeschnitten auf die kulturellen Eigenheiten der Benutzer. Im Besonderen hat das Kitzbühel Tourismus-Team die kulturellen Unterschiede in ihrem E-Marketing herausgearbeitet. Mit diesen Ergänzungen will sich Kitzbühel jedenfalls neue Marktchancen und Geschäftsbeziehungen eröffnen.

Schladming: Skischule für Behinderte voller Erfolg

Die Behinderten-Skischule im steirischen Schladming ist ein voller Erfolg. Drei Monate nach dem Start des in Österreich einzigartigen Projektes zogen die beiden Organisatoren Sabine Eham und Armin Wagenhofer eine erfreuliche Zwischenbilanz.

Der Zuspruch der Behinderten-Skischule, die als Verein organisiert ist, übertrifft alle Erwartungen. Nun wird an einem ähnlichen Programm für den Sommer gearbeitet. Und dieses soll nicht minder spektakulär aussehen. Sabine Eham: „Wir werden zahlreiche Abenteuersportarten anbieten, darunter Klettern, Abseilen, Tauchen und sogar Paragliding.“ In vielen Gesprächen mit den behinderten Skischülern konnten Eham und ihr Partner Armin Wagenhofer die hohe Nachfrage nach den Sommeraktivitäten erheben.Ziel des Vereins ist es, das Urlaubs-Programm gleichermaßen interessant für Menschen mit und ohne Behinderung zu gestalten. Das Motto lautet „Integrative Familienerholung“. Sponsoren für das Projekt werden noch dringend gesucht.
Weitere InformationenTourismusdirektor Peter DonabauerMobil: +43/(0)664/4665058, mailto:peter@schladming.at

e-Tourismus Tag 2006 in Baden

Beim e-Tourismus Tag 2006, der am 4. Mai im Congress Casino Baden über die Bühne geht, tragen die Veranstalter Österreich Werbung und anet GmbH dem wachsenden Interesse am Online-Tourismusmarketing Rechnung. Anwendungsorientiert, qualitativ hochwertig und aktuell vermitteln die vortragenden Experten aktuelles Know-How mit hohem Nutzen für die Teilnehmer.

Ob Marketing, Vertrieb oder Buchung – das Internet ist schon lange vom Nischenkanal zu einer tragenden Säule des Tourismus-Marketings geworden. Angesichts stetig wachsender Userzugriffe und Online-Buchungen ist das Interesse der Branche an Strategien, Zukunftsszenarien und Trends in Sachen Online-Tourismusmarketing entsprechend groß. Am e-Tourismus Tag werden der Branche u. a. Studien, Analysen und Erkenntnisse zum Thema e-Tourismus in Österreich aus erster Hand präsentiert. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion können die Teilnehmer mit Vertretern der führenden e-Tourismus Unternehmen (Tiscover, Feratel, NetHotels und Österreich Werbung) in Österreich sprechen.Die Wahl der Gewinner des Swarovski WebAward 2006 zeigt die praktische Seite des e-Tourismus: In den Kategorien Hotels/Unterkünfte, Online Plattformen, Orte/Regionen sowie Reiseveranstalter/Reisebüros prämiert eine Fachjury Österreichs beste touristische Adressen im World Wide Web.Weitere Informationen auf www.webaward2006.atAnmeldefrist für die Tagung: 24.April

Der Tourismus boomt weiter!

Wirtschaftsminister Bartenstein bei internationaler Tourismusbehörde (ITB) in Berlin: Das Jahr „2005“ war ein absolutes Erfolgsjahr für den Österreichischen Tourismus.

„Der Tourismus ist für die internationale und europäische Wirtschaft ein entscheidender Faktor. Das belegen eindrucksvolle Zahlen und Daten der Tourismus-Statistik“, erklärte Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein anlässlich einer Pressekonferenz auf der ITB in Berlin. Die Zahl der Ankünfte im letzten Jahr sei deutlich gestiegen und der Marktanteil Europas bei deninternationalen Ankünften liege nun bei 55%. Für 2006 zeichne sich wieder ein Anstieg der weltweiten Ankünfte von 4 – 5% ab. „Der Tourismusboom wird im 21. Jahrhundert anhalten“, so Bartenstein. Prognosen gehen davon aus, dass sich weltweit die internationalen Ankünfte bis 2020 auf 1,56 Milliarden verdoppeln werden. Die Top Destination dabei wird Europa mit 717 Milliarden Ankünften sein, gefolgt von Ostasien und der Pazifikregion und Amerika.Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union nehmen im internationalen Tourismus eine führende Stellung ein. Österreich selbst liegt beim Anteil am Weltmarkt hinter der Türkei an 9.Stelle. 447,7 Milliarden Euro Einnahmen verdeutlichen die Bedeutung des Tourismus für Europas Wirtschaft. Österreich selbst ist bei den Pro-Kopf-Einnahmen aus dem internationalen Tourismus sogar weltweit die Nummer Eins, zeigte sich der Minister stolz.Im Jahr 2005 konnte bei den Nächtigungen ein Plus von 1,7% verzeichnet werden, das sind um 2 Mio. Nächtigungen mehr als 2004! Auch die Ankünfte sind um 3,1 % auf 23,3 Millionen gestiegen und bei den Tourismusumsätzen seien heuer die 20 Milliarden zu schaffen, meinte Bartenstein optimistisch. Auch der Wintersaison 2005/06 ist ein hervorragender Start gelungen, so Bartenstein, von November bis Jänner zeigen sich Zuwächse in allen Bereichen. Das WIFO schätzt ein Plus von 5% für die gesamte Wintersaison.
Spezielle Tourismusbeziehungen Deutschland/ÖsterreichWir freuen uns, dass wir das Lieblingsurlaubsland der Deutschen sind, betonte Bartenstein, „Der Aufschwung ist da, der Optimismus ist zurück und die Reiselust der Deutschen steigt. In keinem anderen Land geben die Deutschen mehr Geld aus als in Österreich.“ Mit 6,87 Milliarden Euro Ausgaben deutscher Reisender hat Österreich 2004 Spanien (6,18 Milliarden Euro) abgelöst, Italien liegt mit 5,68 Milliarden Euro an dritter Stelle

Lech-Zürs: Eine Internet-Erfolgsgeschichte

Die Destination Lech-Zürs und Tiscover hat vor 5 Jahren ein Vorzeigeprojekt mit 260 online buchbaren Betrieben im eCommerce geschaffen. Nun hat die 10.000ste Online-Buchung per Mausklick stattgefunden.

94 Prozent aller Betriebe in Lech Zürs sind heute online buchbar und nutzen die Tools der Online-Reiseplattform Tiscover: Die Betriebe können ihre Daten selbstständig warten. Durch die One-Source-Strategie erscheinen diese Daten im Internet unter www.lech-zuers.at, auf www.tiscover.at und auf zahlreichen Vertriebskanälen. Gleichzeitig ist die Reservierungszentrale der Lech Zürs Tourismus mit der Tiscover-Backoffice-Lösung ausgestattet. Dies hält sie auf dem aktuellen Stand der Online Plattform.“Wenn wir weiterhin so erfolgreich bleiben möchten, müssen wir unsere Schwerpunkte im eBusiness setzen. Und das ist uns mit der umfassenden Unterstützung von Tiscover bestens gelungen,“ betont Gerhard Walter, Direktor der Lech Zürs Tourismus GmbH. „Der 10.000ste Online-Bucher macht uns stolz und ist ein Beweis dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“Für die Vermieter und Rezeptionisten gibt es laufend Schulungen durch die Tiscover Systembetreuerin. So können Entwicklungen am gesamten System auch gemeinsam verbessert werden, beide Seiten profitieren von der engen Zusammenarbeit. Dazu sagt Tiscover-Vorstand Bruno Walter: „Gemeinsam mit den Verantwortlichen von Lech Zürs Tourismus ist es uns gelungen, viele Erfahrungen aus der Praxis in unser System einfließen zu lassen. Davon profitieren auch Vermieter anderer Regionen und im Endeffekt die Gäste und Online-Bucher!“

100 Mio. Beförderungen in Savognin

Die Savognin Bergbahn AG (CH) konnte am 13. März um 10:35 die 100 millionste Beförderung registrieren. Im Dezember 1962 wurden in Savognin die ersten Gäste mit Sesselbahnen und Liften auf den Piz Martegnas (2670 m) transportiert.

Zuerst großes Erstaunen und dann ein Jubelschrei wegen der Überraschung, als am 13. März 2006 Doris Spring nach der Passage des Lesegerätes an der Talstation der 6er-Sesselbahn Somtgant – Piz Martegnas von den Bergbahn-Vertretern Leo Jeder und Teias Wasescha persönlich begrüßt und darüber informiert wurde, dass sie der Gast sei, welcher die 100 millionste Beförderung bei den Savognin-Bergbahnen erzielte. Als Geschenk durfte sie eine Jahreskarten-Gutschein für 06/07 sowie einen Savognin-Rucksack voller Überraschungen in Empfang nehmen. Nicht minder erstaunt waren auch der 99,999.999 und der 100,000.001 Fahrgast, da ihnen ebenfalls ein Präsent überreicht wurde.Durch die 100 Mio. Beförderung wurden mit den Savognin Bergbahnen bisher auch ca. 46 Milliarden Höhenmeter zurückgelegt. Dies entspricht 120 mal der Strecke von der Erde auf den Mond.

Lech-Zürs ist „TOP Skigebiet“ bei „skigebiete-test.de“

In fast allen Kategorien holte sich das Skigebiet Lech-Zürs am Arlberg die Höchstwertung von 5 Sternen bei skigebiete-test.de. Dies ist eine absolute Ausnahmewertung. Damit setzt sich Lech-Zürs vor das weltgrößte Skigebiet „Les 3 Vallées“ in Frankreich.

„Ausschlaggebend für den 1. Platz sind das Pistenangebot, die weltweit führend modernen Liftanlagen und das fast ausnahmslos hervorragende Angebot in den Kategorien „Familien“, „Après Ski“ und „Snowboarder“. In Lech-Zürs am Arlberg wird wirklich an alle Könnerstufen gedacht und beste Bedingungen für sie geschaffen. „Mit dieser guten Wertung wird Lech-Zürs wohl dauerhaft in der Spitzengruppe unserer Skigebietewertung bleiben und kann ruhig als eines der besten Skigebiete der Welt bezeichnet werden…“ so der Geschäftsführer Martin Bauer von „skigebiete-test.de“ aus Waldkirchen (D).
 
Wertungsbeispiele:Kategorie Anfänger: ****Anfänger sollten sich von der Größe des Skigebietes Lech-Zürs nicht abschrecken lassen! Der erste Blick auf den Pistenplan von Lech-Zürs lässt den Anfänger unter den Skifahrern zweifeln, ob das Skigebiet für ihre Könnerstufe überhaupt geeignet ist. Viele Fakten sprechen aber auch in der Kategorie Anfänger für das Skigebiet am Arlberg: Übungs- und Babylifte befinden sich an den Talstationen in Zürs genau so wie in Lech. Fast von allen Hängen führen blaue Abfahrten bis ins Tal und die hochmodernen Sesselliftanlagen kommen ganz besonders den Einsteigern in den alpinen Skisport entgegen. Kategorie Fortgeschrittene: *****Der Weiße Ring als absolute Attraktion für sportlich versierte Fahrer! Besonders die guten Skifahrer lieben Skirunden, auf denen sie das gesamte Skigebiet befahren können und keine Piste zweimal nehmen müssen. Der Weiße Ring in Lech-Zürs ist hier in mehrfacher Hinsicht herausragend: Dem Wintersportler bieten sich auf dieser Pistenrunde traumhaft schöne Aussichtsplattformen am Rüfikopf und am Madloch. (…)
 
Sie finden den ausführlichen Test unter:www.skigebiete-test.de/skigebiete/lech_zuers_am_arlberg.html

Snowboarder leben gefährlicher

In einer Studie erforschte das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) das unterschiedliche Verhalten von Skifahrern und Snowboardern und plädiert für verantwortungsbewusstes Verhalten auf der Piste!

Entsprechen die allgemein herrschenden Vorurteile der Realität? Sind Snowboarder in der Regel wirklich „jung und wild“ – die Skifahrer hingegen eher weniger draufgängerisch? Die zentralen Studienergebnisse lauten:
Snowboarder leben gefährlicher“Unsere Studie zeigt es eindeutig“, so Dr. Othmar Thann, Direktor des KfV, „ein Snowboarder geht ein doppelt so hohes Verletzungsrisiko ein wie ein Skifahrer.“ Deutlich wird das vor allem bei der Betrachtung der Häufigkeit der Stürze. Das häufige Fallen liegt grundsätzlich in der Natur dieses Sports. Durchschnittlich fällt der Snowboarder rund fünfmal am Tag (5,4 Stürze), der Skifahrer nur rund zweimal (2,4 Stürze). Und es stimmt wirklich: Der Boarder ist nicht nur „wilder“, sondern auch jünger als der durchschnittliche Wintersportler auf zwei Brettln. Immerhin 60 Prozent der durchschnittlich 28-jährigen Snowboarder nehmen das Hinfallen in Kauf und schätzen ihren eigenen Fahrstil riskanter ein als den der Skifahrerkollegen (durchschnittliches Alter: 37 Jahre). Nicht zuletzt spielt der Ehrgeiz eine Rolle: Der Skifahrer nimmt es gelassener. Nur für 39 Prozent ist es wichtig, so oft wie möglich die Piste hinunter zu rauschen – nicht so für das Pendant auf einem Brettl. Über die Hälfte der Boarder (53 %) will die Piste runter, so oft es geht. Nimmt es der Snowboarder genauso ernst mit Pistenregeln und richtiger Ausrüstung wie mit seiner sportlichen Herausforderung? Und wie sieht es beim Skifahrer aus?
Schutzausrüstung wird kaum verwendet!“Es wird zu wenig Schutzausrüstung verwendet – bei Snowboardern und Skifahrern gleichermaßen“, betont Thann. Klar ist: Dafür ist jeder selbst verantwortlich. Keiner kann kontrollieren, ob Boarder und Skifahrer angemessene Ausrüstungen tragen. Tatsächlich verwendet nur die Minderheit der Pistenbenutzer einen Helm. Bemerkenswert ist, dass der Snowboarder hier mit 25 Prozent knapp vor dem Skifahrer (21%) liegt.
Immerhin 73 Prozent der Boarder sprechen sich für die Helmpflicht aus – bei den Skifahrern sind es nur 67 Prozent. Geht es um die klassischen Verletzungsarten von Boardern, so ließe sich auch hier mit der richtigen Ausrüstung vieles vermeiden. Drei Viertel der Snowboarder verwenden keinen Schutz für die Handgelenke. Und 86 Prozent verzichten auf den „Rückenpanzer“, der sie zuverlässig vor gefährlichen Wirbelsäulenverletzungen schützen würde. Bedenklich ist auch das kaum vorhandene Wissen über verbindliche Pistenregeln. Nur rund 30 Prozent der Snowboarder und Skifahrer wissen von verbindlichen Pistenregeln.
„Das Bewusstsein, dass für die Sicherheit nicht nur andere zuständig sind, sondern in erster Linie jeder Einzelne, muss bei beiden Sportgruppen größer werden“, betont Thann.

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