St. Anton: Kinder bis acht zahlen nur 10,- € pro Saison

Die ganze Wintersaison für zehn Euro Ski fahren oder Snowboarden – in St. Anton am Arlberg ist dies für Kinder bis zum achten Lebensjahr möglich. Mit der „Schneemannkarte“ können die kleinen Wintersportler das gesamte Arlberger Skigebiet mit 280 Kilometer markierten Abfahrten und den 84 Bergbahnen und Liften nutzen.

Die Schneemannkarte für zehn Euro (ab Jahrgang 2002) lohnt sich für junge Familien in jeder Hinsicht, ob als Urlauber, Dauergast oder Wiederkehrer – diese Saisonkarte ist gültig bis zum Ende der Wintersaison 2009/2010.Tourismusdirektor Martin Ebster, selbst Vater von zwei Kindern, liegt der Familien-Service sehr am Herzen: „Auch wenn unser Skigebiet als anspruchsvoll gilt, St. Anton am Arlberg ist ein Urlaubsort für die ganze Familie mit ausgewiesenen Skihängen, extra für die kleinen Pistenmäuse reserviert.“ Und auch die beiden renommierten Skischulen in St. Anton am Arlberg stellen sich flexibel auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der kleinen Gäste und Familien ein. Das Wochenprogramm in den Skischulen ist gespickt mit vielen Highlights wie Tombola, Skirennen und Kinder-Après-Ski, während Hase Hoppl in der Skischule Arlberg und Kiki in der Skischule St. Anton stets gut gelaunt den Überblick behalten. Den Skizwergen stehen mehrere kindgerechte Schneeparadiese mit Märchenwiesen und Geländegarten zur Verfügung. Für Kinder, die schon kleine Cracks auf den Brettern sind, geht es weiter nach oben auf die Hänge. Ob kindgerechtes Lernen oder Talentförderung – in der Tiroler Winterdestination ist Skifahren und Snowboarden für die Kleinen ein Erlebnis.Mittagsbetreuung und gemeinsames Essen gehören in den Skischulen zum Programm und sind eine der Voraussetzungen, warum sich die Kids unter ihren neuen Freunden aus aller Welt schnell wohlfühlen und auch die Eltern maximale Freiheit und Skifahrerfreuden genießen können.

Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang bestentwickeltes Europäische Skigebiet

Noch bevor die ersten Schneeflocken den Talboden von Saalbach Hinterglemm erreicht haben, schneit es schon die erste Auszeichnung herein: Vom renommierten englischen Wintersportguide „Where to Ski and Snowboard“ (WTSS) erhielt der Skicircus den Award für die „beste Europäische Skigebiets Entwicklung 2009“.

Geprüft wurden über 430 Skigebiete in den Alpen, Nordamerika, den Pyrenäen, Osteuropa, Skandinavien, Australien, Neuseeland, Südamerika, Japan und Schottland. Die feierliche Preisübergabe fand bei der Buchpräsentation am 7. September 2009 im National Liberal Club in London statt.Mit der Modernisierung von gleich drei Liftanlagen reiht sich der Skicircus somit an die Spitze der modernsten und innovativsten Skigebiete in den Alpen: In Hinterglemm wird der 4-er Sessellift Hasenauerköpfl in eine moderne 8-er Sesselbahn mit Bubble und bequemer Sitzheizung umgebaut. Auf der Übungswiese in Saalbach entstand der neue Turm 6-er mit Sitzheizung, orangen Bubbles und speziellen Kindersicherheitsbügeln und in Leogang bietet der 4er Sesselbahn Almlift noch mehr Komfort. Insgesamt wurden in diesem Jahr Euro 18 Mio. in die Modernisierung der Liftanlagen und in die Verbesserung der Pisten investiert.Chris Gill, Co-Editor des „Where to Ski and Snowboard“ Guides: „Mit den drei neuen Sesselliften fallen 80% der Liftanlagen im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang unter die Bewertungskategorie „Hochleistungs-Lifte“. Kein anderes bedeutendes Skigebiet weltweit konnte einen so hohen Prozentsatz erreichen. Dieser Umstand platziert den Skicircus bequem an der WTSS-Spitze der „Liga der schnellen Bahnen““.Investitionen im SkicircusMarketingleiterin der Bergbahnen Saalbach Hinterglemm, Kathrin Mitterer freut sich über die Auszeichnung: „Seit dem Jahr 2000 wurden im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang über Euro 190 Mio. in den Bereichen Bahnen und Lifte, Beschneiung, Pisten und Pistengeräte investiert, das entspricht in etwa der Bausumme von 760 Einfamilienhäusern. Von dieser Gesamtinvestitionssumme entfallen ca. Euro 55 Mio. auf die Beschneiungsanlagen und Speicherteiche. Frau  Holle wird im Skicircus von 472 Schneemaschinen tatkräftig unterstützt, womit ca. 253 ha Fläche, bzw. 90 % aller Abfahrten beschneit werden können. Über 430 Mitarbeiter sorgen im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang für den Top-Zustand der 200 Pistenkilometer und garantieren somit Skigenuss auf höchstem Niveau.“

Sommerrodeln: 400 Verletzte jährlich in Österreich

Je ein Viertel der Unfälle auf den 40 Sommerrodelbahnen Österreichs passiert durch überhöhte Geschwindigkeit und Zusammenstöße, weil der Mindestabstand zum Vordermann nicht eingehalten wird.

Auf den rund 40 Sommerrodelbahnen in Österreich werden jedes Jahr etwa 2,8 Millionen Fahrten absolviert. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 40km/h den Berg hinunter zu sausen ist aber nicht ungefährlich: Jährlich verletzen sich rund 400 Menschen beim Sommerrodeln in Österreich so schwer, dass sie im Spital behandelt werden müssen. Mit einem Viertel aller Verletzungen (23%) müssen am häufigsten Prellungen behandelt werden, gefolgt von Knochenbrüchen (19%) und Abschürfungen (19%). Verletzungen betreffen dabei vor allem das Knie (27%), die Oberschenkel (15%) sowie Schulter und Finger (je 8%). Ein Viertel aller Unfälle passiert durch zu schnelles Fahren, ein weiteres Viertel durch Zusammenstöße auf der Rodelbahn, weil der Abstand nicht eingehalten wird. Durch den Aufprall kann es sogar zu Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen kommen“, warnt Dr. Anton Dunzendorfer, Leiter des Bereichs Heim, Freizeit & Sport im Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV).Generell wird zwischen Wannen-Rodelbahnen und Schienen-Rodelbahnen unterschieden. Bei ersteren hat die Fahrbahn die Form einer Wanne oder Rinne, in der die Rodel ohne weitere Spurführung rutscht oder rollt. In Kurven schwingen die Gefährte die Wände des Kanals hinauf und können bei starken Kurven und zu hoher Geschwindigkeit aus der Bahn rutschen. Bei Schienen-Rodelbahnen kann die Rodel die Schiene nicht verlassen, die Benutzer sind meist angeschnallt, sodass ein Herausfallen aus der Bahn nahezu ausgeschlossen ist. „Die beiden Bahntypen bieten unterschiedliche Fahrerlebnisse: Während man auf der Schienenbahn wie auf einer Achterbahn fährt, bei der man die Geschwindigkeit regeln kann, ist bei der Wannenbahn das Fahren durch die überhöhten Kurven bei jeder Fahrt anders. Die Geschwindigkeit variiert von Fahrt zu Fahrt. Das gefällt den Benutzern, birgt jedoch ein gewisses Risiko, wenn der Kurvenauslauf nicht erhöht ist und das Gefährt aus der Bahn geschleudert wird“, erklärt Dunzendorfer. An manchen Bahnen besteht darüber hinaus die Gefahr großflächiger Hautabschürfungen, wenn statt glatter Oberflächenmaterialien Eternit- oder Betonoberflächen vorhanden sind. Besser geeignet sind glasfaserverstärkter Kunststoff oder Metall.

7 Millionen Euro für Erneuerung der SchafbergBahn

Investitionspaket von Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und den Ländern Salzburg und Oberösterreich am 20. 8. In St. Wolfgang abgeschlossen

Die Republik Österreich – Vertreten durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Land Salzburg und Land Oberösterreich bringt gemeinsam ein Investitionsvolumen von 7 Millionen Euro auf „Schiene“. Bis 2012 wird die Schieneninfrastruktur der SchafbergBahn zur Sicherstellung des künftigen Betriebes saniert. Im Sinne des Privatbahngesetzes beteiligt sich der Bund mit Euro 3,5 Mio. das Land Salzburg mit Euro 2,33 Mio. und das Land Oberösterreich mit Euro 1,17 Mio.116 Jahre lang waren die Züge der SchafbergBahn auf den Originalgleisen aus 1893 unterwegs. Nun bedarf die Anlage jedoch einer Erneuerung, um auch den zukünftigen Anforderungen zu genügen. Nicht zuletzt sind diese Maßnahmen auch notwendig, um die Betriebssicherheit auf der Strecke dem aktuellen Stand der Technik anzupassen. Die SchafbergBahn verzeichnet von Mai bis Oktober ca. 250.000 Berg- und Talfahrten und zählt somit zu den beliebtesten Ausflugszielen im Salzkammergut. Sowohl Bund als auch die Länder Salzburg und Oberösterreich bekennen sich mit diesem Investitionspaket zur Bedeutung der über die Grenzen Österreichs hinaus bekannten Zahnradbahn auf den Schafberg.

2008/09 schwierig für BB Samnaun

Die Bergbahnen Samnaun AG präsentieren den 32. Geschäftsbericht 2008/09.  Gegenüber dem Vorjahr mussten Einbussen von 4% bei den Winter-Ersteintritten und rund 5,6% beim Gesamtertrag verzeichnet werden. Begründet wird der Rückgang in erster Linie mit schlechteren Witterungsverhältnissen und einem um 7% tieferen Wechselkurs CHF-EUR.

Im Sinne der Redewendung „Jede Medaille hat zwei Seiten“ muss das Ergebnis der Bergbahnen Samnaun AG im Geschäftsjahr 2008/09 interpretiert werden. Auf der einen Seite hat der Ertragsrückgang auf CHF 29.5 Mio. (Transportanlagen CHF 20.9 Mio., Restaurationsbetriebe CHF 8.6 Mio.) bei leicht gestiegenen Kosten den Cashflow im Vergleich zum Rekord-Vorjahr um knapp 25% auf CHF 9.9 Mio. schrumpfen lassen. Andererseits entspricht dieser Cashflow jedoch dem dritthöchsten in der 32jährigen Geschichte der Bergbahnen Samnaun AG. Dies erlaubte der Gesellschaft, die getätigten Investitionen vollumfänglich aus eigenen Mitteln zu finanzieren und die Fremdkapitalbelastung weiter abzubauen, womit heute ein hervorragender Eigenfinanzierungsgrad von 33% resultiert.Nach einem guten Saisonstart in den Monaten November und Dezember mit besseren Werten als im Vorjahr schlugen sich die misslichen Wetterverhältnisse und die Herausforderung des schlechteren Wechselkurses in einem markanten Rückgang nieder. Als Wermutstropfen hingenommen werden muss die Tatsache, dass die Silvretta Seilbahnen in Ischgl im Berichtsjahr die registrierten Winter-Ersteintritte um rund 8’000 Personen auf einen neuen Rekordwert von insgesamt 1’702’000 Ersteintritten steigern konnte. Dieser Unterschied dürfte mit dem im Gegensatz zu den stagnierenden Bettenzahlen in Samnaun mit laufenden Ausbau der Beherbergungskapazitäten in Ischgl begründet sein.Im laufenden Sommer 2009 steht die Realisierung der vorerst letzten Beschneiungsetappe im Zentrum. Alleine in den vergangenen acht Jahren wurden über CHF 15 Mio. in die Schneesicherheit investiert. Daneben wird die Lawinensicherung weiter ausgebaut und im Tal ist der Bau von Personalunterkünften mit integrierter Einstellhalle für Pistenmaschinen geplant.

Neue Dorfbahn in Königsleiten

Ab Winter 2010/11 wird sich in Königsleiten am Gerlospass eine neue 8er Gondelbahn als Dorfbahn präsentieren. Sie wird die beiden Doppelsesselbahnen ersetzen und führt über eine Mittelstation bis fast auf den Gipfel der Königsleitenspitze.

Durch 2 getrennte Sektionen ist es möglich, bei Sturm nur mit der unteren Sektion bis knapp über die Waldgrenze zu fahren. Damit ist auch bei Sturmtagen ein Skibetrieb in Königsleiten möglich. Ein weiterer Vorteil der Mittelstation ist die bessere Anbindung der Sonnwendkopfbahn und damit Talbeförderung der schwachen Schifahrer und Kinder. Mit einer Länge von ca. 3 km und der kurzen Fahrzeit von ca. 8 Minuten von Königsleiten bis zur Bergstation auf 2.200 m Seehöhe lädt die Dorfbahn besonders für Wiederholungsfahrten ein, wobei die 2 km lange obere Sektion auch für schwächere und mittlere Schifahrer gut geeignet ist.An der Bergstation entsteht ein Bistro um den Gästen bestmöglichen Komfort und eine optimale Versorgung zu gewährleisten, zugleich eine der höchstgelegenen gastronomischen Einrichtung der Zillertal Arena mit grandioser Aussicht auf den Nationalpark Hohen Tauern und die Zillertaler Alpen.Die neue Talstation der Dorfbahn soll ca. 5 m über dem bestehenden Straßenniveau, am bestehenden Talstationsstandort errichtet werden. Dadurch kann eine Tiefgarage auf zwei Ebenen für ca. 50 PKW Stellplätze realisert werden. Eine Besonderheit der Talstation ist die Durchfahrt für den Bus mit Haltestelle direkt vor einer Rolltreppe, welche auf das Einstiegsniveau führt. Mit dieser Erschließung wird die gesamte Verkehrssituation vor der Talstation neu geordnet und wesentlich verbessert.Um das Bauwerk optimal in das Ortsbild einzufügen, wird der Blick in das Parkdeck durch eine lichtdurchlässige Lamellenwand geschützt. Diese Lamellenwand findet ihre Fortsetzung als Absturzsicherung beim Sammelplatz im Obergeschoß und läuft als Sonnenschutz über das Verwaltungsgebäude weiter. Durch dieses Element werden die verschiedenen Gebäudeteile (Parkdeck, Kassablock, Versorgungsblock, Verwaltungsblock) optisch miteinander verbunden.Als markantes Element ist ein weit auskragendes Dach eingesetzt worden, welches alle Funktionen auf Einstiegsniveau überdeckt: Kassa mit Vorplatz, Anstellfläche, Ausstiegsfläche, Vorplatz bei Skidepot…..Dieses Dach vermittelt Leichtigkeit, Großzügigkeit und soll die Besucher auf ein „besonderes Erlebnis am Berg“ vorbereiten. Die unter diesem Dach befindlichen Gebäude werden mit Naturstein verkleidet um den positiven Kontrast zwischen heimischen Materialien und „Neuer Technik“ zu erhöhen.Gesamtinvestition: 14,5 Mio. Euro

Herbstlicher Gipfelsturm der Genüsse in Serfaus-Fiss-Ladis

Vom 19. September bis 18. Oktober 2009 wird der Genussherbst auf dem Tiroler Hochplateau zelebriert.

In Tirol können im Herbst 2009 beimAlmabtrieb Kühe auch zu Schönheitsköniginnen gewählt werden – und wernun meint, das sei ja wohl der Gipfel, liegt gar nicht so verkehrt:Schließlich ist die Wahl der „Miss Fiss“ nur ein Höhepunkt im Genussherbst vom 19. September bis 18. Oktober, mit dem die OrteSerfaus, Fiss und Ladis in kulinarischer Hinsicht neue Höhen erklimmen wollen. Zur Eröffnung des Genussherbstes werden die Gäste vom 19. bis 25. September unter dem Motto „Genussgipfel“ auf einem Gipfelsturm der Genüsse mit Kulinarik aller Art überrascht. Montags zeigen Profiköche beim Showkochen auf der Möseralm, dass Speisezubereitung eine durchaus unterhaltsame Angelegenheit sein kann und abends laden Restaurants und Hotels in Fiss zur Verkostung von Spitzenweinen ein. Etwas deftiger geht es am Dienstag zu, wenn in der Küche des Bergrestaurants Lassida das Geheimnis der Tiroler Knödel gelüftet wird. Nachmittags können Gäste erfahren, dass Kühe nicht nur als Schönheiten von der Alm, sondern vor allem als Produzenten schmackhafter und gesunder Nahrungsmittel eine gute Figur machen: Beim „Tag der offenen Stalltür“ erleben sie hautnah die Herstellung von Butter, Käse, Joghurt. Naschen erlaubt! Am Folgetag führt eine Genusswanderung über die Möseralm nach Fiss. Das anschließende Duell endet garantiert unblutig: Jungköche kreuzen im „Rechelerhaus“ in Ladis Löffel und Schöpfkelle.Auch am Donnerstag dürfte Urlaubsgästen wieder das Wasser im Munde zusammenlaufen, wenn würzige Düfte das Museum in Fiss durchziehen. Und beim großen Abschlussabend im Kulturhaus in Fiss zeigen am Freitag noch einmal zahlreiche Kochkünstler ihr Können. Der Clou: Alle Gäste können durch die Teilnahme an einzelnen Aktionen Punkte sammeln. Wer ausreichend gesammelt hat, erhält ein Erinnerungsgeschenk mit Sammlerwert. Garantiert einmalig.

Wie kinderfreundlich ist der österreichische Tourismus?

Mit seinem vielseitigen landschaftlichen und kulturellen Angebot punktet Österreich als attraktives Familienurlaubsland für jeden Geschmack. Österreichische Touristiker verkaufen jedoch viel zu oft durchschnittliches  Service als familienfreundliches Spezialangebot.

„Familienfreundlichkeit umfasst zahlreiche Aspekte wie Sicherheit, die ausgezeichnete, flächendeckende ärztliche Versorgung, dem Alter entsprechende kurze Anreisedauer, kindgerechte Ausstattung der Betriebe, wie Aufwärmmöglichkeiten von Babynahrung oder Babysitterservice – um nur einige zu nennen“ so Susanne Forsthuber, Familienspezialistin der con.os tourismus.consulting. „Österreich hat bereits einiges unternommen um sich als Familienurlaubsland zu präsentieren. Es besteht dennoch deutlicher Handlungsbedarf, die Tourismus- und Freizeitunternehmen müssen noch stärker auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der kleinen Gäste eingehen.“Dient der Familienbegriff oft nur dem Marketing?“Einige Betriebe haben sich auf gesunde Ernährung spezialisiert und achten ganz besonders auf die kulinarischen Bedürfnisse der Kinder“, so Forsthuber. Vor allem die relativ kurze An- und Abreisedauer ist perfekt für Familien mit Kindern, die meisten Urlaubsorte sind auch bequem mit der Bahn erreichbar. Kinderwagengerechte Spazierwege, Erlebnisspielplätze, speziell auf Kinder zugeschnittene Führungen mit entsprechend geschultem Personal werden in Österreich immer öfter angeboten. Der Museumsbesuch mit Kindern muss nicht mit Nörgeln, Quengeln und Gejammer verbunden sein. Internationale Beispiele wie das Vasa Museum in Stockholm oder das Jüdische Museum Amsterdam beweisen den Erfolg kindergerecht konzipierter Ausstellungen und Erlebnisbereiche. Dennoch sollten sich familienfreundliche Destinationen überlegen, welche konkreten Angebote hinter Begriffen wie familienfreundliche Skigebiete, Familienradwege und Familienwanderungen stecken. Forsthuber: „Viele touristische Angebote und Freizeiteinrichtungen beanspruchen für sich familienfreundlich zu sein, dabei fehlt oft die professionelle Auseinandersetzung mit der Thematik.“Wermutstropfen und Verbesserungspotential“Alleinerziehende Elternteile würden gerne ihren Urlaub in Österreich verbringen“ so Forsthuber. Der Fokus hinsichtlich Marketing- und Werbeaktivitäten liegt nach wie vor sehr stark auf den internationalen Märkten, die heimischen Gäste werden oft vergessen. Forsthuber: „Touristiker sollten eine authentische, thematische Leitfigur aufbauen, familienfreundliche Problemlösungen bis in Detail überlegen und zielgruppengerechte Packages entwickeln.“ Vermischungen der Zielgruppen, All-Extra-Angebote und fehlende Rückzugsbereiche für die Eltern der Kinder sollten endlich der Vergangenheit angehören.Tipps für erfolgreiche FamiliendestinationenUm die professionelle Auseinandersetzung mit dem Thema Familienfreundlichkeit zu erleichtern, liefert der unten stehende Schnell-Check einen ersten Einstieg.Erfolgsregeln:- Aufbau einer thematische Leit- bzw. Begleitfigur, die einen authentischen Bezug zum Betrieb oder zum Ausflugsziel herstellt.- Familienfreundliche Problemlösungen bis in Details überlegen und sowohl im Software als auch Hardwarebereich anbieten. Dazu zählen u.a. auf Kinder geschultes Personal, Wickeltische auch mit Feuchttüchern und geruchsresistenten Mülleimern, als Betthupferl keine „Gummibärchen“ sondern „Gute-Nacht-Geschichten-Heft etc.- Entwicklung zielgruppengerechter Packages wie z.B. Angebote für Single-Eltern, Oma-Opa-Urlaub etc. – Versprechungen einhalten!Vermeiden:- Vermischen der Zielgruppen: ein Bikerhotel mit zahlreichen Motorradfahrern als Gästen kann nicht gleichzeitig familienfreundlich sein!- All extra: Familien erwarten sich gewisse Angebote „all inclusive“- Kinder in allen Bereichen integrieren – Eltern/Erwachsene wünschen auch Rückzugs- & Ruhebereiche (genauso wie Kinder)

Nationalpark Hohe Tauern etabliert sich

Die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern etabliert sich als Tourismusdestination und verzeichnete 2008 steigende Nächtigungszahlen. Über 200.000 Besucher seit der Eröffnung im Nationalparkzentrum in Mittersill.

Ein Nächtigungsplus im Sommer und Winter, ein ausgezeichnetes Nationalparkzentrum Hohe Tauern und eine verstärkte Zusammenarbeit in Sachen Tourismus – die Bilanz der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern über das abgeschlossene Geschäftsjahr 2008 fällt durchwegs positiv aus. „Der Wintergast ist für unsere Region sehr wichtig, schließlich bleibt er im Schnitt 5,58 Tage bei uns. Trotzdem bemühen wir uns, auch in den anderen Jahreszeiten Urlauber in die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern zu locken und die Region zur Ganzjahresdestination weiter zu entwickeln. Mit den Veranstaltungsreihen Almsommer und Bauernherbst sind wir auf einem guten Weg und haben vor allem in den Sommermonaten noch Entwicklungspotenzial“, ist Mag. Christian Wörister, Geschäftsführer der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern, überzeugt. Die gemeinsame Vermarktung des Tourismusangebots in der Nationalparkregion Hohe Tauern macht sich bezahlt: Seit 2001 ziehen die Salzburger Nationalpark-Gemeinden unter dem Dach der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern gemeinsam mit der Nationalparkverwaltung Hohe Tauern Salzburg, dem Land Salzburg und der Salzburger Land Tourismus GmbH touristisch an einem Strang. Eine verstärkte länderübergreifende Zusammenarbeit mit den Nationalparkregionen Hohe Tauern Kärnten und Osttirol sowie der Großglockner Hochalpenstraßen AG soll die Tourismusdestination Nationalpark Hohe Tauern international noch bekannter machen. „Ab Sommer 2009 wird es einen gemeinsamen länderübergreifenden Markenauftritt geben, denn gemeinsamist man noch stärker und kann im großen internationalen Tourismusorchester noch besser gehört werden“, ist Eberle überzeugt. Nach dem starken Jahr 2008 soll es heuer ähnlich weiter gehen. „Neu ist etwa unser ‚Hohe Tauern Health‘-Programm, das Gesundheitsurlaube für Allergiker und Asthmatiker unter ärztlicher Begleitung anbietet. Außerdem wollen wir mit dem Almsommer und weiteren Veranstaltungen den Sommer weiter stärken. Und auch das Nationalparkzentrum als touristisches Ganzjahresangebot soll weiter entwickelt werden“, verrät Eberle.

Tirol Touristica 2009 an WEB-Plattform „Climbers Paradise“

Mit innovativen Produkten setzt der Tiroler Tourismus markante Zeichen in Zeiten der globalen Wirtschaftskrise. Eines davon wurde mit dem Tirol Touristica 2009 „Bergblüte“ ausgezeichnet: das WEB-Portal „Climbers Paradise“.

„Der Klettersport hat gerade in den vergangenen zwei Jahren enorm geboomt“, erklärt Landeshauptmann Günther Platter. „Mit dem WEB-Portal Climbers Paradise rund um Peter Thaler und Mike Gabl zeichnen wir ein innovatives Produkt aus, das maßgeblich dazu beigetragen hat, Tirol weltweit als Kletterdestination bekannt zu machen.“Dass „Climbers Paradise“ jenseits des touristischen Mittelmaßes ist und Tirol eine Fülle innovativer Produktneuheiten besitzt, zeigt die Zahl der Einreichungen für den heurigen Tirol Touristica. „Wir durften uns über 27 eingereichte Projekte freuen“, erklärt Josef Margreiter, GF der Tirol Werbung. „Dabei waren ausgezeichnete Projekte, die nachhaltig den Tourismus in unserem Land beeinflussen.“ Schlussendlich wurden vier Projekte für die Endauswahl nominiert, unter denen sich „Climbers Paradise“ bei der Fachjury durchsetzen konnte (www.climbers-paradise.com).“Mit Climbers Paradise“, so die Initiatoren Peter Thaler und Mike Gabl, „wollen wir alle für Kletterer relevanten Daten für Tirol online stellen. Von den Anfahrtswegen zu den verschiedenen Kletterdestinationen bis hin zu GPS-Daten einzelner Routen.“ Angefangen haben Peter Thaler und Mike Gabl dabei im Kleinen. Sie wollten einen kleinen Klettergarten in Roppen einrichten. „Dann hat sich in den vergangenen Jahren alles sehr schnell entwickelt. Heute sind Kletterer sehr willkommene Gäste“, so Gabl.Mit „Climbers Paradise“ wurde die Schaffung eines touristischen Angebotspaketes ausgezeichnet, das die Kletterfreunde ansprechen soll und auch anspricht. In Zusammenarbeit mit den Tourismusverbänden hat es das Regionalmanagement Imst geschafft, in wenigen Jahren aus Tirol eine international anerkannte Top-Destination für Kletterer zu machen. Inzwischen ist auch im Sportklettern nirgendwo auf der Welt die Dichte an Kletterbegeisterte und Alpinisten so hoch wie in Tirol.

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