Konjunkturprogramm für Tourismus greift

Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner berichtete dem Tourismusausschuss des Parlaments, dass das Maßnahmepaket bereits greift.

Die Nahmärkte-Kampagne der Österreich Werbung ist erfolgreich gestartet. Dafür wird ein Sonderbudget vom Wirtschaftsministerium mit drei Millionen Euro und der Wirtschaftskammer mit einer Million Euro unterstützt. Die Tourismusbank hat 2009 bereits 233 Projekte mit insgesamt 42 Millionen Euro gefördert. Und das im März gestartete Kleinkreditprogramm wird stark nachgefragt. Dabei stehen Betrieben der Tourismus- und Freizeitwirtschaft ERP-Kredite von bis zu 30.000 für Kleininvestitionen in Höhe von höchstens 50.000 Euro zur Verfügung.Die bisherigen Ergebnisse des Winterhalbjahres sind insgesamt erfreulich. Von November 2008 bis Jänner 2009 gab es ein Nächtigungsplus von 4,9 Prozent. Trotz eines leichten Rückgangs zeichnet sich das zweitbeste jemals erzielte Ergebnis einer Wintersaison ab. Die Auswirkungen der globalen Krise werden sich aber auch in einer zurückgehenden Reiselust bemerkbar machen. Deshalb hat die österreichische Bundesregierung in den vergangenen Monaten zahlreiche Maßnahmen für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft beschlossen und umgesetzt.

Tirol auf Erfolgskurs – Mehrwert wird wieder mehr Wert!

Mit international vielbeachteten Innovationen am Berg, einer auf attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis ausgerichteten breiten Angebotspalette für unterschiedliche Urlaubsbedürfnisse und neuen Produktentwicklungen – wie etwa die Initiative „Nature Watch“ belegt – setzt das Herz der Alpen seinen Erfolgskurs im Bergsommer fort. Tirol bleibt dabei seinem Bekenntnis zur Nachhaltigkeit als eines der tourismusintensivsten Länder der Welt mit 60 Gästenächtigungen je Einwohner auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten weiter treu.

Angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise wird auch im Urlaubstourismus eine große Wertberichtigung eingeleitet. „Für das Verhältnis von Wert und Gegenwert werden die Menschen ein zunehmend sensibleres Gespür entwickeln“, sind sich Tirols Landeshauptmann Günther Platter und Tirols Landestourismusdirektor Josef Margreiter einig. Und auch Tourismusexperten sind sich sicher, dass Gäste künftig selektiver werden, auf Urlaubskonsum nicht verzichten wollen, sondern noch viel bewusster auswählen. „Tirol als führendes Urlaubsland der Alpen, das seit Jahrzehnten solide in die Qualität, aber auch die Breite des Angebots investiert, hat gerade jetzt sehr gute Chancen“, zeigen sich Platter und Margreiter optimistisch für die kommende Sommersaison.Maßgeschneiderte UrlaubsträumeVon der besten Sterne-Hotellerie in den Alpen bis zur günstigen und regional authentischen Frühstückspension, vom Wander-, Bike-, oder Wellnesshotel bis zu Urlaub am Bauernhof und feinen Ferienwohnungen – für alle Vorstellungen und Preiskategorien bietet Tirol heute höchste Qualität in unterschiedlichsten Angebotssegmenten. Die besten Angebote und Urlaubspackages für die einzelnen Kernthemen im Tiroler Sommer finden Urlaubshungrige immer aktuell in den einzelnen Angebotschannels vom Hauptportal www.tirol.at – so klicken Familien etwa direkt auf www.familiy.tirol.at; Naturliebhaber auf www.natur.tirol.at; www.adlerweg.tirol.at, www.sommerbahnen.tirol.at; Radfreunde auf www.bike.tirol.at; und Golfer auf www.golf-alpin.at.Die Mehrwert-Strategie Tirols“Der Mehrwert Tirols liegt für unsere Gäste tatsächlich darin, dass wir auch mehr Wert bieten können“, betonen Platter und Margreiter auf der ITB 2009 in Berlin. Dieser Mehrwert basiert in erster Linie auf einer ausgezeichneten und über Jahrzehnte verfeinerten touristischen Infrastruktur, die den Gästen aus aller Welt die unvergleichlich schöne Bergwelt Tirols im wahrsten Sinne des Wortes nahe bringt und oftmals in den Urlaubsangeboten bereits inkludiert ist. Insbesondere die Tiroler Seilbahnen haben in den vergangenen Jahren vorbildlich in die Inszenierungen am Sommerberg investiert und damit die Attraktivität für Groß & Klein potenziert. Diese vielfach auch international ausgezeichneten Innovationen ziehen zurecht immer mehr Menschen in die Berge – dazu zählen natürliche Spielparks wie das Hexenwasser in Hochsöll oder Erlebniswege für Kinder auf den Spuren der Abenteuerberge in Serfaus-Fiss-Ladis oder für Wander- bzw. Bikefreaks auf dem Adlerweg bzw. Biketrail quer durch Tirol. „Der Wanderer und Naturgenießer ist unsere stärkste Gästeschicht im Sommer. Besonders erfreulich ist daher das Ergebnis der Gästebefragung, dass unser neuer Adlerweg nach dem Jakobsweg und den Europäischen Fernwanderwegen bereits an dritter Stelle genannt wird“, so Margreiter. „Unsere grandiose Naturlandschaft, die persönliche Gastfreundschaft und hochwertige, touristische Attraktionen belegen, dass der Tiroler Sommerurlaub mit Mehrwert bei unseren Gästen punktet und tatsächlich mehr Wert entfaltet“, ist Margreiter überzeugt.Die starke Marke Tirol begeistertÜber 2/3 aller Tirol Urlauber sind Stammgäste mit hoher Wiederbesuchsabsicht. Der ausgeprägte Charakter Tirols, die authentische Kultur und Kulinarik des Landes, die geschätzte Tiroler Gastfreundschaft mit Gastgeberfamilien, die ihre Gäste wirklich kennen – das alles sind Werte und Leistungen, die Konjunktur haben. Eine starke und international beliebte Marke Tirol schafft in diesem Zusammenhang Vertrauen. Und in Zeiten einer Vertrauenskrise wird bevorzugt, was Geborgenheit schenkt. Exzessiver Luxuskonsum in einer 7 Sterne Hotellerie gehört der Vergangenheit an. Die gesellige Gemütlichkeit am Berg in einer sicheren und vertrauten Umgebung ist in Zeiten der Wirtschaftskrise ein Argument gegenüber breit angelegten, unnahbaren Hotel-Palästen mit Palmenstrand.Für 75%  steht das Naturerlebnis im MittelpunktDas Thema Nachhaltigkeit wird auch in Zukunft zunehmend zu einem Ausschlusskriterium bei der Urlaubsentscheidung. Die aktuelle Sommerstudie 2008 von Tourismus Monitor Austria (T-MONA) gemeinsam mit der Tirol Werbung verdeutlicht den Trend zu mehr Umweltbewusstsein: 75% der 2.930 befragten Tiroler Gäste geben als ihr Urlaubsmotiv das Naturerlebnis im Herz der Alpen an. Die Hitliste der Hauptmotive für Urlaub in Tirol führen zudem Landschaft/Natur (84%), Berge (77%) und Gute Luft/Klima (60%) an. „Daher ist es eines der vordringlichsten Ziele des Landes Tirol und seiner Unternehmen, den einzigartigen Lebens- und Erholungsraum, der aufgrund der geographischen Gegebenheiten eng miteinander vernetzt ist, zu schützen“, erklärt Platter.Der Anteil des Tourismus am Bruttoinlandsprodukt in Tirol beträgt rund 15%. Dem gegenüber steht der Schutz von 10.000 genutzten Quellen, ein Netz von Bächen und Flüssen von 17.000 Kilometern sowie 1.836 Quadratkilometer Naturschutzgebiete (14,5% der Gesamtfläche Tirols). „Nachhaltiges Wirtschaften ist in Tirol daher kein Selbstzweck und auch in der Krise nicht zu vernachlässigen“, so Platter. Gemeinsam mit der Universität Innsbruck wird derzeit ein Kriterienkatalog erarbeitet, mit dem nicht nur Tourismusunternehmen wie Hotels oder Bergbahnen, sondern auch Veranstaltungen, Regionen und die gesamte Tourismusdestination bewertet werden können. Die Ergebnisse werden im Juli 2009 vorliegen.

Schweizer Tourismuswirtschaft setzt Impulse für die Zukunft

Mit einem gezielten Impuls-Programm wollen der Bundesrat und die Schweizer Tourismuswirtschaft den Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise wirksam begegnen. Dem Parlament wird ein12-Millionen-Stabilitätsprogramm für eine Angebots- und Marketingoffensive im Schweizer Tourismus vorgeschlagen.

Dafür plädierte Schweiz Tourismus (ST) im Namen der ganzen Branche am“Tag der Tourismuswirtschaft 2009″ in Bern. Auch alle Regionen, die SBB, die Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs, hotelleriesuisse, GastroSuisse und die Seilbahnen Schweiz stehen geschlossen hinter diesem zwingend notwendigen Impulsprogramm. Das Ziel ist es, dass sie sich gemeinsam mit weiteren drei Millionen Franken engagieren.Die Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise machen sich insbesondere im Geschäftstourismus und damit in den Städten bereits bemerkbar. Die Prognosen für den Schweizer Tourismus sind ungünstig (mind. – 4 %). Ziel des Impuls-Programms ist es, die negativen Trends zu dämpfen. Mittels eines konkreten Angebots-Marketings soll gemäss Schweiz Tourismus ein zusätzlicher Umsatz von mindestens 150 Mio. Franken erreicht werden. Das Programm setzt gezielt auf die Märkte der Nachbarländer sowie der Schweiz. Der Tourismus hat in der Schweizer Wirtschaft eine sehr große Bedeutung. 2005 betrug die direkte Wertschöpfung 12,6 Milliarden Franken. Das sind 2,9 %der gesamten wirtschaftlichen Bruttowertschöpfung 2005.Mögliche zusätzliche politische Rahmenbedingungen, die aus unternehmerischer Sicht nötig sind, damit touristische Betriebe im internationalen Vergleich bestehen können, erläuterte Christoph Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung der Weissen Arena Gruppe,  Laax. Zur Senkung des Kostenniveaus forderte er den Abbau von tarifären und nicht-tarifären Handelshemmnissen sowie ein Freihandelsabkommen mit der EU im Landwirtschafts- und Lebensmittelbereich. Weiter verlangte Schmidt einfachere Verfahren für die Bewilligung von Bauvorhaben mit Appartements und Ferienwohnungen, welche nur mit Vermietungsauflagen verkauft werden.

Österreichs Destinationen im Vergleich

Laut einer Studie der Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) führt Wien im bundesweiten Destinationsranking im  Vergleich von Ankünften, Nächtigungen, Auslastung und Umsatz vor dem Ötztal und dem Zillertal. Nachfolgendes Ranking zeigt, welche Destinationen sich zwischen 2006 und 2007 am meisten gesteigert haben.

Eine  detaillierte Analyse zeigt: Mehr internationale Gäste, durchdachte   Online-Vermarktung und gemeindeübergreifendes Destinationsmanagement steigern die Performance. Die ÖHV hat anhand der aktuellsten verfügbaren Daten verglichen, wie sich die Wachstumsindikatoren zwischen 2006 und 2007 entwickelt haben und folgendes Ranking erstellt:- Wien- Ötztal- Zillertal- Serfaus-Fiss-Ladis- Bodensee Vorarlberg- Villach Warmbad/Faaker See/Ossiacher See- Schladming-Dachstein- Arlberg (T,V)- Wienerwald- Salzkammergut (OÖ, S, St)Darunter ist mit Wien die größte Stadt des Landes, es folgen erfolgreiche Skiregionen. Villach Warmbad/Faaker See/Ossiacher See, das Salzkammergut und die Destination Wienerwald vervollständigen die Vielfalt, die mit ein Grund ist für den Erfolg des Urlaubslandes Österreich“, so ÖHV-Generalsekretär Thomas Reisenzahn.Die EinzelwertungenDie Ankünfte sind zwischen 2006 und 2007 in Wien am stärksten gestiegen, auf den Plätzen folgen Villach Warmbad/Faaker See/Ossiacher See und die Thermenwelt Burgenland. Beim Nächtigungszuwachs liegt ebenfalls Wien voran, diesmal vor Bodensee/Vorarlberg und Villach Warmbad/Faaker See/Ossiacher See. Die größte Auslastungssteigerung verzeichnete Imst-Gurgltal vor dem Lavanttal und der Destination Katschberg. Auch das Umsatz-Ranking führt Wien an, vor dem Ötztal und der Destination Arlberg (T, V). „Wien hat mit drei ersten Plätzen bei Ankünften, Nächtigungen und Umsatz auch im Gesamtranking die Nase ganz klar vorne“, erklärt Reisenzahn. Bei der Auslastung verzeichnete Wien aber sogar einen Rückgang.Best Practice-BeispieleAls Best Practice-Beispiele gelten das Ötztal und Serfaus-Fiss-Ladis mit 94 bzw. 96 % ausländischen Nächtigungen. Bundesweit liegt der Anteil der ausländischen Gästenächtigungen bei 73 %. Damit einher geht auch eine deutlich überdurchschnittliche Aufenthaltsdauer von 5,2 Tagen im Ötztal bzw. 6,5 Tagen im Serfaus-Fiss-Ladis. Bundesschnitt 3,9 Tage. „Diese beiden Top-Destinationen sind aus dem Zusammenschluss mehrerer Gemeinden entstanden und können sich jetzt noch besser am Markt behaupten als bisher schon. Die zentrale Verwaltung des Destinationsbudgets, die Vermarktung und Positionierung sowie der Gästemix bilden eine hervorragende Basis für den Erfolg“. Als ebenfalls relevant für die tourismuswirtschaftliche Performance einer Destination stellt sich  die professionelle Vermarktung im Internet heraus: Gut strukturierte, durch Suchmaschinen leicht auffindbare Websites liefern einen essentiellen Beitrag zum Erfolg der Destination, wie sich wiederum anhand von Serfaus-Fiss-Ladis zeigt: Die Website unter www.serfaus-fiss-ladis.at verzeichnet mit bis zu 9.000 Besuchern pro Tag auch hier Top-Wert. „Mit dem Bekanntheitsgrad der Destination steigt auch die Besucherfrequenz. Wer das weiß, kann seinen Erfolg durchaus steigern“.Das Ötztal hat einen Internet-Auftritt unter www.oetztal.com mit bis zu 3.300 Besuchern täglich. Das Zugpferd der Region ist aber die Adresse www.soelden.com mit bis zu 14.000 Besuchern pro Tag, die schon vor der Fusion existierte und auf deren hohen Bekanntheitsgrad man auf keinen Fall verzichten wollte. Der professionelle Internetauftritt trug entscheidend zur kontinuierlichen Steigerung der  Besucherzahlen in der Region bei.Erfolgreiches Destinationsmanagement wichtiger denn je“Gerade jetzt, wo sich in manchen Destinationen als erste Folge der Wirtschaftskrise schon starke Buchungs-, Nächtigungs- und Umsatzrückgänge bemerkbar machen, wird sich professionelle Arbeit im Tourismusmanagement als das Um und Auf für die Entwicklung herausstellen. Jetzt geht es darum, die Entwicklung in den einzelnen Herkunftsmärkten zu analysieren und sich im Destinationsmanagement darauf einzustellen“, erklärt Reisenzahn. Eine Detailanalyse der Reisegewohnheiten zeigt, dass Gäste aus den Benelux-Staaten deutlich länger bleiben als andere. Gleichzeitig ist mit einem Rückgang von Fernreisen zu rechnen: „Eine Nahmarkt-Offensive, die sich auf unsere Nachbarländer und erfolgversprechende Herkunftsmärkte wie die Benelux-Staaten, die 13,4 % der ausländischen Gästenächtigungen ausmachen, würde sich gerade jetzt bezahlt machen“, so Reisenzahn.Erfolg in Zahlen gemessenVervollständigt wird die ÖHV-Destinationsstudie 2009 durch wirtschaftliche Kennzahlen aus dem internetbasierten Benchmarksystem „WEBMARK Hotellerie“, das vom Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Manova in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsministerium, der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) und dem Fachverband Hotellerie entwickelt wurde.BestellungÖHV-Destinationsstudie 2009 197 Seiten, 23 Abbildungen, großer Tabellenteil 45,- Euro exkl. USt.; Tel.: +43 (0)1 533 09 52Fax: +43 (0)1 405 25 84 mailto:info@oehv.athttp://www.oehv.at/shop

Dringliche Investitionen in erneuerbare Energien im Alpenraum

Die Wirtschaft ist auf Talfahrt. Doch es gibt Branchen, deren Auftragslage stimmt. Das 19. TourismusForum Alpenregionen (TFA) vom 23. – 25. März 2009 in Pontresina / Engadin zeigt, wie sich Investitionen in erneuerbare Energien im Tourismus positiv auswirken können. Noch nie war die Zeit so günstig und die Technik so reif wie jetzt.

Auch wenn der Ölpreis derzeit tiefer ist – er steigt bereits wieder – und das Gas wieder fließt, wird in Kürze das Thema „wo bekommen wir günstige Energie her“ erneut in aller Munde sein. Die trotz Wirtschaftskrise steigenden Stromkosten tragen das ihre dazu bei.Inmitten von Hiobsbotschaften macht vor allem eine Branche positive Schlagzeilen: Unternehmen im Bereich „erneuerbare Energien“ können sich vor Aufträgen kaum retten. Mit dem Regierungswechsel werden nun auch die USA massiv in alternative Energien investieren, was weltweit noch mehr Aufträge für die Branche bedeuten sollte.Aus diesen Gründen sind „erneuerbare Energien“, auch bei einem stabilen Ölpreis, ein hoch interessanter Investitionsbereich mit rasanten technologischen Fortschritten. Noch nie war es so attraktiv für KMUs, in Gebäudesanierungen, erneuerbare Energien und Solaranlagen zu investieren. Neben den positiven ökologischen Effekten können hier hohe Kosteneinsparungspotentiale und immer kürzere Amortisationszeiten erreicht werden.Am ersten Tag des TourismusForums Alpenregionen zeigt der bekannte Historiker, Dr. phil. Daniele Ganser (Universität Basel) auf, warum es im Hinblick auf den Peak Oil höchste Zeit ist, umzudenken und auf alternative Energiequellen umzustellen.Prof. Dr. Hansjürg Leibundgut vom Institut für Hochbautechnik der ETH Zürich, präsentiert neue Technologien, die heute schon im Tourismus eingesetzt werden können, um die Gäste mit Wasser, Wind und Sonne auf unsere Berge und wieder hinunter zu bringen.Christen Baumann, CEO der Zermatt Bergbahnen, stellt die Energierevolution auf 3883 m vor: das neue Bergrestaurant auf dem kleinen Matterhorn ist ein Kraftwerk!Friedl Kaltenegger, Salzburg, präsentiert das erste mit Windkraft betriebene Skigebiet. Dr. Josef Pesch von der fesa GmbH veranschaulicht, wie die Schwarzwälder Energiegemeinden frische Energie aus Wind, Sonne, Milch und Bio-Abfall in den Tourismus bringen und für Furore sorgen.Zudem stellt Armin Bützberger, Direktor Hotel Europa in Champfèr, seine sagenhaften Ergebnisse mit der größten Schweizer Hotel-Solaranlage vor.Weitere Informationen und Anmeldung unter www.tourismusforum.ch oder +41 (0)81 354 98 00.

6 von 10 Pistenbenutzern tragen Skihelm

Eine aktuelle Erhebung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) zeigt: Die Akzeptanz, einen Helm auf der Piste zu tragen, nimmt zu.

Die Diskussion rund um das Thema Skihelmpflicht zeigt Wirkung – das geht aus einer aktuellen KfV-Erhebung in Österreichs Schigebieten hervor. Österreichweit (ausgenommen: Wien und Burgenland) wurden 16.300 Schifahrer und Snowboarder beobachtet – 58 %davon waren mit Schihelm unterwegs. Das bedeutet sechs von  zehn Schifahrern und Snowboardern schützen ihren Kopf mit einem Helm.“Im Jahr 2006 betrug die Skihelmtragequote noch 28 % – es ist sehr erfreulich, dass wir hier nun einen solchen Anstieg beobachten können!“, betont Dr. Anton Dunzendorfer, Leiter des Bereichs Heim, Freizeit & Sport im KfV. Zwischen Schifahrern und Snowboardern gibt es nur einen geringfügigen Unterschied: Während 59 % der Skifahrer einen Helm trugen, waren es bei den Snowboardern 55 %.
 
Positiver Trend, vor allem bei den kleinen PistenbenutzernGerade für Kinder ist ein Schihelm wichtig, denn durch ihre kindlichen Körperproportionen und die schwächere Muskulatur ist die Gefahr einer Kopfverletzung deutlich größer als bei Erwachsenen. Umso erfreulicher ist, dass von den unter Sieben-Jährigen 90 % mit Schihelm unterwegs waren (2006: 85%). Ein Anstieg konnte auch bei den Sieben- bis 15-Jährigen beobachtet werden: 2006 trugen nur fünf von zehn einen Helm, 2009 sind es bereits acht von zehn. Besonders erfreulich ist, dass auch die Gruppe der über 15-Jährigen vermehrt mit Helm unterwegs ist: Während 2006 nur 14 %Helmträger beobachtet wurden, zeigt die jüngste KfV-Erhebung, dass bereits jeder Zweite einen Helm aufhat (51%). Dieser positive Trend beweist: Auch Erwachsene werden sich zunehmend bewusst, dass Skihelme wichtig sind und schützen ihren Kopf eigenverantwortlich.“Neben der Diskussion um eine Helmpflicht, ist bei Wintersportlern mehr und mehr verankert, dass auch guten Skifahrern und Snowboardern Unfälle passieren können, schwere Verletzungen aber durch entsprechende Schutzausrüstung verhindert oder zumindest gemildert werden“, erklärt Dunzendorfer. Rund 55.000 Skifahrer und Snowboarder  werden sich laut KfV-Hochrechnung in der Wintersaison 2008/09 verletzen – Kopfverletzungen machen etwa 10 %der Verletzungen aus.
 
Bevorstehende Skihelmpflicht zeigt WirkungDie KfV-Ergebnisse zeigen, dass die Diskussion rund um eine geplante Schihelmpflicht in Österreich bereits Früchte trägt. „Viele Schifahrer und Snowboarder haben im Zuge der Helmpflicht-Debatte erkannt, dass es notwendig ist, einen Helm zu tragen. Die bevorstehende Regelung wird von mehr als der Hälfte der Pistenbenutzer bereits jetzt angenommen“, sagt Dunzendorfer. Dennoch: 42% der Schifahrer und Snowboarder sind noch ohne Helm unterwegs.

HEAD neue Nummer zwei am österreichischen Ski-Markt

Die aktuelle GfK-Panelmarkt Studie zeigt, dass HEAD im Jahr 2008 zur Nuzmmer 2 am österreichischen Ski-Markt hinter ATOMIC aufstieg und Fischer auf Rang 3 verdrängte.

Die GfK-Panelmarkt Studie erhob für das Jahr 2008 (April bis Dezember) einen Rückgang des österreichischen Alpin-Skimarktes um 11 %.  Entgegen dieser Entwicklung konnte HEAD im Jahresvergleich 2007/2008 die Marktanteile auf 15 % weiter ausbauen. Damit ist HEAD hinter Atomic die neue Nummer zwei am österreichischen Markt und verdrängt den Konkurrenten Fischer auf den dritten Rang.Diese erfreuliche Entwicklung ist auf eine konstante Marktbearbeitung, die hohe Qualität der Produkte, die Preisstabilität und vor allem auch auf die großen Erfolge des HEAD Racing- und Freeski Teams zurückzuführen.Für die kommende Saison ist diese Situation ein positiver Effekt und Ansporn für das gesamte Team. HEAD als verlässlicher Partner des Sportfachhandels und als Komplettanbieter für den Skisport war auch dieses Jahr wieder auf der weltgrößten Sportartikelmesse ispo vertreten.Die Stammaktien von Head NV notieren an der Wiener Börse („HEAD“). Die Geschäftstätigkeit gliedert sich in vier Bereiche: Wintersport, Racketsport, Tauchsport und Lizenzen. Im Skibereich werden die Produkte u. a. von Top-Athleten wie Hermann Maier, Bode Miller, Didier Cuche, Rainer Schönfelder, Maria Riesch, Anja Pärson, Elisabeth Görgl verwendet.

Seilbahnen Schweiz: Wintersport trotzt Wirtschaftskrise

Die Schweizer Seilbahnen ziehen nach den ersten Monaten der Wintersaison eine optimistische Bilanz: die Umsätze sind gestiegen und die Unfallzahlen gesunken.

Die Schneesportsaison ist in vollem Gang. Nach einem vielerorts rekord-verdächtigen Auftakt mit viel Schnee und strahlendem Wetter über die Festtage verzeichnet die Seilbahnbranche Zuwächse der Verkehrserträge von 10% verglichen mit der ebenfalls guten Periode im Vorjahr. Rund 15 Millionen Ersteintritte konnten verkauft werden. Einmal mehr konnten die Seilbahnen damit ihre Schlüsselfunktion im Wintertourismus unter Beweis stellen. Die Investitionen von 265 Mio. Franken, welche die Branche im Hinblick auf die Wintersaison 08/09 tätigte, boten den Wintersportlern erhöhten Komfort auf der Piste und auf den Transportanlagen.Erfreulicherweise vermelden viele Schneesportgebiete weniger bzw. weniger schwere Unfälle als in der Vorjahresperiode. Dies bestätigt einen langjährigen Trend, wonach der Schneesport in den letzten Jahren für den Einzelnen sicherer geworden ist. Verunfallten im Jahr 1998 noch sechs bis acht Schneesportler pro 10.000 Pistenbenutzer, so sind es im Jahr 2008 nur noch deren drei bis vier (Angaben laut bfu). Eine der Ursachen für diesen Rückgang ist gemäß der Fachleute die professionelle Pistenpräparierung, die heute Standard in den Schneesportgebieten ist. Die Investitionen der Seilbahnen in die Sicherheit auf der Piste zahlt sich aus: Das Unfallrisiko der Schneesportler sinkt.

Projekt „Dreiländer-Ski-WM“ findet enormen Zuspruch

Die Präsentation der Projektidee mit einer erstmals grenzüberschreitenden Ski-WM im Dreiländereck Kärnten-Slowenien-Italien durch den Kärntner Tourismusreferenten und LH Gerhard Dörfler trifft auf großes Interesse. Ziel ist der Zuschlag für 2017.

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel ist bereits ebenso eingeweiht wie FIS-Marketingchef Christian Knauth und der Präsident des Olympischen  Komitees von Slowenien, Janez Kocijancic. Als „sportliche Botschafter“ der Dreiländer-Ski-WM fungieren die Skilegenden Franz Klammer und Jure Kosir.Die drei Austragungsorte Kranjska Gora (Host City), Bad Kleinkirchheim und Tarvis und damit verbunden Slowenien, Friaul-Julisch Venetien und Kärnten, würden mit diesem gemeinsamen und erstmals grenzüberschreitend von Nachbarregionen durchgeführten Top-Event Sportgeschichte schreiben, ist Dörfler überzeugt. Der Werbewert für alle beteiligten Orte und Regionen wäre gigantisch, ein Riesenvorteil für die gesamte Alpen-Adria-Region, so der Landeshauptmann. Er möchte die Bewerbung 2012 für 2015 abgeben, wohl wissend, dass es sich dabei um eine „Trainingsbewerbung“ handelt. Somit werde es zu einer zweiten Bewerbung im Jahre 2014 kommen, um endgültig den Zuschlag für die Dreiländer-Ski-WM im Jahr 2017 zu erhalten. „Mit diesem Projekt  können wir die Alpen-Adria-Region und speziell unser Bundesland weltweit promoten und Kärnten im internationalen Tourismus noch bekannter machen“, bekräftigt Dörfler.

Der längste Skitag: Bestleistung in der SkiWelt Wilder Kaiser

65 Lifte + 5 Kleinlifte wurden an einem Skitag in der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental von Oliver Kern am 27. Jänner geschafft. Das bedeutet neuen Weltrekord!

Mit dieser Leistung steht der deutsche Pisten-Marathonmann jetzt in den Bestenlisten. Dabei bewältigte er nicht weniger als 20.000 Höhenmeter und über 120 Pistenkilometer. Genaue Planungen gingen der Unternehmung Weltrekord am Dienstag voraus: Schließlich musste die gesamte SkiWelt befahren werden, um die alte Bestmarke von 58 Liften zu übertreffen. Die SkiWelt – das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs – bot dafür natürlich die besten Voraussetzungen: 91 Lifte, alle direkt auf Skiern erreichbar. Gestartet wurde mit dem ersten Lift in Going, die Route führte bei besten Pistenverhältnissen über Ellmau, Scheffau, Brixen, Westendorf, Hopfgarten (mit der Hohen Salve als höchstem Punkt der Tour), Itter, Söll wieder zurück nach Going.Am Nachmittag bremste zwar Schneefall auf der Hohen Salve Kern und sein Team ein wenig, doch der Rekord war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in Gefahr. Um 16.45 konnte der neue Weltrekordhalter in Going entspannt zum Einkehrschwung ins Tal wedeln.Für Oliver Kern (Betreiber der Internetplattform Skiresort Service International) ist es bereits der vierte Ski-Weltrekord. Infos zum  Weltrekordversuch gibt es unter dem Direktlink  http://www.skiresort.de/worldrecord4.htm.

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