Einzigartige PistenBully Vielfalt auf der Mountain Planet 2018

Auch 2018 ist der weltweite Marktführer für Pisten- und Loipenpräparierfahrzeuge wieder mit dabei. Auf der Mountain Planet, die dieses Jahr vom 18. bis 20. April stattfindet, werden der neue PistenBully 600, der PistenBully 400 ParkPro und der PistenBully 100 mit Virtual Reality Plattform ausgestellt. Diese erwarten Sie am Kässbohrer Stand Nummer 101, Gang 1.

Neu: die PRO ACADEMY mit Online-TrainingSeit April bietet PistenBully mit der PRO ACADEMY ein brandneues Online-Training für Einsteiger an. Eine Karriere als Profi-Pistenraupenfahrer beginnen? Ganz einfach: anmelden, das Training absolvieren und nach erfolgreichem Abschluss das Zertifikat erhalten. Sie selbst entscheiden, wo und wann Sie sich Ihr Wissen über Fahrzeug, Fahrer und Piste aneignen.
SNOWsat ist weltweit auf Erfolgskurs
Kein Wunder – bietet SNOWsat doch höheren Umsatz bei geringeren Kosten und ist dabei auch gut für die Umwelt. Von Europa über die USA bis nach Neuseeland ist das Pisten- und Flottenmanagementsystem von PistenBully außerordentlich erfolgreich im Einsatz. Somit hat sich SNOWsat zum Weltmarktführer unter den Pisten- und Flottenmanagementsystemen entwickelt.
Vier neue Features bei SNOWsat
SNOWsat Z als Webbrowser-Applikation
Die Schneetiefen-Ansicht ist auf allen mobilen Endgeräten (Smartphones und Tablets), wie auch verschiedenen Betriebssystemen (Android und iOS) sichtbar, was ermöglicht, von überall auf die Schneetiefendaten zugreifen zu können.
SNOWsat „ToDo“
Wenn dem Pistenchef oder der Ski Patrol Aufgaben auffallen, können diese direkt vermerkt, terminiert und fahrer- und maschinenabhängig zu einem Auftrag aufbereitet werden. Sobald der PistenBully erneut gestartet wird, werden diese automatisch in das SNOWsat V2/V3 Fahrzeugsystem übertragen.
Visualisierung der Schneetiefe am Schild
Mit einer Genauigkeit von +/- 6 cm sieht der Fahrer an 3 Punkten des Schilds die Schneetiefe. Die wichtigsten Bewegungen und Angaben zur Schneetiefe werden ebenfalls in der Schildvisualisierung dargestellt.
SNOWsat Display
Der 10″ große Monitor des PistenBully 100 und 600 macht es möglich, die Details zu erkennen, es ist kein Seitenblick mehr erforderlich und die Arbeit wird ergonomischer.
Erstmals in Frankreich zu sehen: PistenBully 600Der neue PistenBully 600: weniger Gewicht, mehr Power, radikal reduzierte Emissionen, viele PS, hohes Drehmoment und beeindruckende Steigfähigkeit. Fahrwerk, Achsen, Elektronik und Bedienkonzept, mit vielen neuen Patenten ausgestattet, sind ebenfalls neu. Das Gesamtkonzept ist stimmig, da bereits in der Entwicklungsphase eng mit den Kunden zusammengearbeitet wird, um mit Qualität, Effizienz und Schonung der Ressourcen überzeugen zu können.

2. Mountainbike-Kongress in Saalbach fixiert

Aufgrund des großen Erfolges des letztjährigen MTB-Kongresses in Saalbach wird es vom 19. bis 21. September 2017 eine Fortsetzung geben. Ziel ist weiterhin die nachhaltige Entwicklung des Mountainbike-Tourismus in Österreich. Mehr als 20 Referenten aus Wirtschaft, Tourismus, Handel und Interessenverbänden werden Erfolgsbeispiele präsentieren.

Mountainbike-Kongress
Initiator Harald Maier wurde von allen Seiten zur Fortführung eines
MTB-Symposiums einmal jährlich in Österreich animiert. Der zweite österreichische
MTB-Kongress steht unter dem Motto „Trend“. Was bedeutet jedoch Trend? Dazu
Maier: „E-MTB ist „der Trend“ schlechthin. Aber auch ökologischer Trailbau,
Bikepark für Kids, Urbanisierung – MTB and the city, Uphill Flow, um nur ein
paar rauszupicken. Letztlich kann jeder seinen Trend kreieren. Denn der Sport
an sich ist ein Trendthema.“
 
Auswirkungen
des E-MTB auf den Tourismus?
Das E-MTB
als logische Weiterentwicklung des Fahrrades hat erhebliche Auswirkungen auf
den Bike-Tourismus. Über diese Thematik referiert Uli Stanciu (Fachmagazin-Herausgeber),
sowie Claus Fleischer (GF Bosch E-Bike Systems) und Rainer Aichinger (GF
e-Mobility).
Das große
tagesübergreifende Thema des Kongresses widmet sich den aktuellen Trends im
MTB-Tourismus. Dieser Tourismuszweig hat das Potential vom Nischen- zum
Massensport. Am Mittwoch stehen die Wissensblöcke Targeting (Zielgruppen),
Interessen im Wald (Arbeitsplatz und Freizeitraum) und die
Destinationsentwicklung am Beispiel „Bikerepublic Sölden“ am Programm.
Nach einer gemeinsamen Bikerunde erwartet die Tagungsgäste am Abend das
Trendthema „Uphill Flow“. Stefan Schlie (Bike Enthusiast) gibt uns Einblick in
die Möglichkeiten der Nutzung von E-MTB wie wir dies noch nie erlebt haben.
Am Donnerstag blickt man dann nach dem „Wissensblock E-MTB“ über die Grenze
nach Südtirol, in die Schweiz und in den Osten, um zu erfahren wie dort, Mountainbike
Tourismus gelebt und entwickelt wird. Der Nachmittag ist dem Nachwuchs gewidmet
und Karl Morgenbesser (Wexl Trails) gibt uns Einblick in den Kids Bikepark und
Kai Siebdraht (Velosolution) bringt dem Publikum den Megatrend Urbanisierung –
MTB and the city näher.
Fakten anstatt Mythen
Mountainbiken erregt immer wieder die Gemüter. Umso wichtiger ist es sich zu
fragen, was die Natur verträgt und was wir tun können, um Interessenkonflikten
vorzubeugen. Was ist notwendig, um die natürliche Regenerationsfähigkeit der
Natur zu gewährleisten, wie kann ich Konflikte vermeiden und gleichzeitig die
Umsätze steigern? Deshalb ist es von großer Bedeutung, alle Parteien mit ins
Boot zu holen, um für die Betroffenen eine zufriedenstellende und nachhaltige
Lösung zu finden. Markus Hallermann (GF kommot) trägt mit seinem Vortrag
„Fakten anstatt Mythen. Die Digitalisierung der Nutzergruppen“ einiges dazu
bei.
 
Visionen
„Welche
Vision entwickeln wir, um den Mountainbike-Tourismus aus der Nische zu holen
und gleichzeitig eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung zu bekommen?“
fragt Initiator Harald Maier. Zu diesem Thema äußern sich Michaela Zingerle (GF
BikeHotels Südtirol), welche die Wege im Biketourismus in Südtirol skizziert,
und der Journalist Uli Stanciu in seinem Vortrag „Auswirkungen des E-MTB auf
den Tourismus“.
 
Anmeldung:
Mountainbike Kongress
Österreich
Harald Maier
+436221204551 office@mountainbike-kongress.at www.mountainbike-kongress.at

Freie Fahrt in den Kitzbüheler Alpen

Erstmalig in Österreich wird eine weitreichende regionale Kooperation im Sinne der Urlauber und Touristiker umgesetzt: Mobilität auf der Schiene in der Kitzbüheler Alpen Region.

Tirol ist ein Tourismusland, allein im vergangenen Jahr gab es 11,5 Millionen Ankünfte und über 47 Millionen Nächtigungen. Umweltfreundliche Mobilität wird bei vielen Tiroler Gästen immer öfter groß geschrieben. Durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit von ÖBB, Verkehrsverbund Tirol (VVT) und den Tourismusverbänden stehen den Urlaubern ab sofort mit ihrer Gästekarte täglich 4.000 Schienenkilometer, 60 S-Bahnen oder REX-Züge sowie 14.000 Sitzplätze auf 66 km Streckenlänge zur Verfügung. Mit dem neuen Angebot kann jeder Gast während seines Aufenthaltes 18 Bahnhöfe, unter anderem Hopfgarten, Kirchberg, St. Johann und Fieberbrunn mit seiner Gästekarte ansteuern und ist einfach und bequem mobil, auch ohne eigenes Auto.Nach der erfolgreich gestarteten Zusammenarbeit im letzten Jahr mit der Region Hohe Salve wurde die Kooperation nun auf die ganze Kitzbüheler Alpen Region ausgeweitet: „Im Urlaub kann das Auto auch mal getrost zu Hause bleiben. Diese Mobilität für den Gast, welche mit der Gästekarte inkludiert ist, bietet eine Zunahme an Komfort und verbindet die Region Kitzbüheler Alpen nicht nur symbolisch“, meint Mag. Katharina Szücs von der Kitzbüheler Alpen Marketing GmbH.Finanziert wird das Projekt im Rahmen der Aufenthaltsabgabe in einem der 20 Orte der Kitzbüheler Alpen Tourismusverbände Ferienregion Hohe Salve, Kitzbüheler Alpen – Brixental, Kitzbüheler Alpen St. Johann in Tirol und der Ferienregion Pillerseetal. Die vier Regionen gemeinsam verzeichneten im vergangenen Jahr 2016 über vier Millionen Nächtigungen. Für den Urlaub in der Region stellt diese Kooperation eine immense Aufwertung dar, weil die Vorortmobilität im Gesamtpaket inkludiert ist.

Gletscherbahnen Kaprun AG übernimmt EuroNet Reisebüro GmbH

Kitzsteinhorn erschließt neues Geschäftsfeld

Mit 1. Oktober 2017 übernimmt die Gletscherbahnen Kaprun AG die international tätige EuroNet Reisebüro GmbH. Das Kitzsteinhorn zählt mit jährlich 1 Million Gästen zu den touristischen Leitbetrieben des Landes. Die neue Tochtergesellschaft des Bergbahnunternehmens mit Sitz in Salzburg wird die Vertriebsstelle für den nationalen und internationalen Verkauf des Kapruner Unternehmens.  Pioniergeist, Innovationen und ein permanenter Wandel – kaum ein anderes Skigebiet in den Alpen ist davon so geprägt wie das Kitzsteinhorn. 1965 als Österreichs erstes Gletscherskigebiet eröffnet, hat sich das Kitzsteinhorn zu einer bedeutenden alpintouristischen Marke entwickelt und international etabliert.  Neues Geschäftsfeld Reiseveranstalter Die Gletscherbahnen Kaprun AG betreibt ganzjährig Seilbahnen und Gastronomiebetriebe bis auf über 3.000 m. Als 100% schneesicheres Gletscherskigebiet von Oktober bis Mai, mit dem hochalpinen Ausflugsziel „Gipfelwelt 3000/TOP OF SALZBURG“ und als Partner des Nationalpark Hohe Tauern hat sich das Kitzsteinhorn in den vergangenen Jahren international stark positioniert. Mit der Übernahme der EuroNet Reisebüro GmbH wird die Gletscherbahnen Kaprun AG ihre nationalen und internationalen Vertriebsaktivitäten verstärken. Mag.(FH) Christian Hörl, seit 8 Jahren Mitarbeiter der Kapruner Gletscherbahnen, übernimmt, mit 1. Oktober 2017, die Geschäftsführung der neuen Tochtergesellschaft. Ludwig Grossauer (62), derzeitiger Geschäftsführer der EuroNet Reisebüro GmbH, bleibt weiter im Reiseunternehmen als Prokurist tätig und garantiert eine nahtlose Übergabe und Kontinuität des Unternehmens, bevor er in den Ruhestand tritt. „Wir sehen diese Investition, ähnlich wirtschaftlich nachhaltig, wie den Bau einer neuen „Zubringer-Seilbahn“. Unser Ziel ist es, in enger Abstimmung mit der Destination Zell am See-Kaprun, aktiver unsere alpinen Produkte zu vertreiben, einerseits auf unseren klassischen Nahmärkten, wie Österreich und Deutschland, gleichzeitig aber auch auf den am stärksten wachsenden internationalen Märkten, vor allem im asiatischen Raum. Mit der EuroNet Reisebüro GmbH übernehmen wir ein international etabliertes Unternehmen und das nötige Know how,“ erklärt Gletscherbahnenvorstand Ing. Norbert Karlsböck bei der Vertragsunterzeichnung.  EuroNet Reisebüro GmbHLudwig Grossauer, Gründer und Geschäftsführer der EuroNet Reisebüro GmbH, zählt mit seiner erfolgreichen Erschließung internationaler Märkte zu den österreichischen Reisebüro-Pionieren. Anschließend an seine 16-jährige Tätigkeit bei Ruefa Reisen gründete er 1993 das Unternehmen. Nach 24 Jahren hat er nunmehr die Weichen für seine Nachfolge gestellt. „Unsere Kinder haben beruflich andere Wege eingeschlagen, mit der Übergabe an meinen langjährigen Partner, die Gletscherbahnen Kaprun AG, sehe ich das von mir aufgebaute Unternehmen in guten Händen und mit weiterhin großen Entwicklungschancen“, so Grossauer.

TFA TourismusForum Alpenregionen 2018 in Flims-Laax- Falera

Der innovative Think Tank für alpine Destinationen lädt in seinen Heimatkanton.

Das 28. TFA TourismusForum Alpenregionen findet vom 19. bis 21. März 2018 in der Schweiz statt, in der Destination Flims Laax Falera. Der Veranstalter grischconsulta vereinbarte dazu eine enge Zusammenarbeit mit den Partnern Weisse Arena Gruppe AG, Flims Laax Falera Tourismus und dem Waldhaus Flims Alpine Grand Hotel & Spa.Das weit über den Alpenbogen bekannte Forum ist jedes Jahr ein fester Termin für die Entscheider, Macher und Akteure aus der internationalen alpinen Bergbahn- und Tourismusbranche. Im März 2018 geht es erneut um hochaktuelle Themen der Branche, die von namhaften Referenten und Fachexperten aus neuen, anregenden oder nachdenklichen Blickwinkeln thematisiert werden. Die Kerninhalte des Forums werden die viel beachteten Projekte, Ideen und Visionen der gastgebenden Tourismusregion sein. „Wir freuen uns sehr, dass wir wieder in einer der innovativsten Destinationen der Alpen zu Gast sein dürfen – 20 Jahre nach dem achten Forum in 1998“, so der TFA-Gründer Roland Zegg. Informationen über das aktuelle TFA TourismusForum Alpenregionen – sowie auch Rückblicke auf die vergangenen Jahre – unter http://www.tourismusforum.ch

Rekordwinter in Zell am See-Kaprun

Eine der führenden Wintersportdestinationen Europas, die Ferienregion Zell am See-Kaprun, erzielte in der Wintersaison 2016/17 das beste Ergebnis seit Beginn der Statistik und verzeichnet bei Nächtigungen und Ankünften einen signifikanten Anstieg.

Mit 1.397.725 Nächtigungen und einem Plus von 3,88 % im Vergleich zum Vorjahr war die Wintersaison 2016/17 ein umfassender Erfolg für die Verantwortlichen in Zell am See-Kaprun. Auch der Anstieg von 4,67 % bei den Ankünften auf 305.337 Besucher ist ein eindeutiges Zeichen für die Attraktivität der Region und die Professionalität der touristischen Dienstleister. Besonders der April trug auf Grund der ausgezeichneten Schneelage sowie der Feiertage einen entscheidenden Teil zum positiven Gesamtergebnis bei. Steigerungsraten im Vergleich zum April 2016 von 76,99 Prozent bei den Nächtigungen, sprich 168.548, spiegeln die hohe Qualität des Wintersportangebots bis weit ins Frühjahr und den Sommer hinein wider. Erschließung neuer Märkte erfolgreich Deutschland war in der zu Ende gegangenen Wintersaison erneut der wichtigste Auslandsmarkt. Mit 348.246 Nächtigungen und einem Anstieg von 2,29 % ist die Beliebtheit von Zell am See-Kaprun bei dieser Urlaubergruppe weiterhin groß. Die Niederlande und Großbritannien folgen mit 202.777 (Plus von 8,51 %) sowie 140.680 (Plus von 5,63 %t) Nächtigungen auf den Plätzen zwei und drei der besucherstärksten Auslandsmärkte. Den Touristikern der Region gelang es auch, neue Märkte zu erschließen und die Präsenz dort auszubauen. Neben Indien und China verzeichneten auch die USA, Estland und Norwegen einen im Vergleich zum Vorjahr signifikanten Anstieg bei den Nächtigungszahlen. Auch österreichische Gäste wissen das Angebot in der Ferienregion zu schätzen (+ 5,02 %)Erfolgsgeheimnis: Ausbau der Skigebiete und Seilbahnen Mag. Renate Ecker, Tourismusdirektorin von Zell am See-Kaprun ist stolz: „Mit einem Tag weniger im Vergleich zum Schaltjahr 2016, der diesjährigen Feiertagslage sowie dem späten Schneefall stand die Region vor einer enormen Herausforderung. Die hochwertigen Angebote der Leistungsträger, die zahlreichen Investitionen der Bergbahnen in noch mehr Komfort und Qualität sowie die gute Infrastruktur ermöglichen den Gästen jedoch ein unverwechselbares und attraktives Angebot. Die langjährige, professionelle und vertrauensvolle Zusammenarbeit macht sich bezahlt.“ Mag. Georg Segl, Obmann des Tourismusverbandes Zell am See, ergänzt: „Zukunftsträchtige Projekte wie die Anbindung der Schmittenhöhe ins Glemmtal garantieren für die kommenden Jahre ein attraktives Wintersportangebot, das den nationalen und internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht.“ Ähnlich ambitionierte Pläne werden auch in Kaprun weiterhin ein Ski- und Snowboard-Erlebnis auf der Höhe der Zeit sicherstellen. Christoph Bründl, Obmann des Tourismusverbandes Kaprun, berichtet: „Die in der Entwicklung befindliche Verbindung vom Dorf Kaprun über das Skigebiet Maiskogel bis zum Kitzsteinhorn ist nicht nur eine seilbahntechnische Pionierleistung. Sie wird auch ganz wesentlich für mehr Komfort und Genuss beim Gletscherskifahren beitragen.“

Geringere Rückgänge bei Gletschern

Der Gletscherbericht des Alpenvereins liefert Fakten zum vergangenen Gletscherjahr.

90 Gletscher haben die Beobachter 2015/2016 für Messungen besucht. Der aktuelle Gletscherbericht des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) zeigt, dass der durchschnittliche Längenverlust der Gletscher im Berichtsjahr 2015/2016 mit 14,2 Metern deutlich unter dem Vorjahreswert und auch unter dem Mittel der vergangenen zehn Jahre liegt. Insgesamt sind 87 der beobachteten 90 Gletscher (also 97 %) zurückgeschmolzen. Es gab nur einen geringfügig vorstoßenden Gletscher (das Landeckkees), zwei Gletscher (Winkelkees und Totenkopfkees) verhielten sich stationär. Dr. Andrea Fischer, ehrenamtliche Leiterin des Gletschermessdienstes im Alpenverein, dazu: „Wir befinden uns seit dem Hochstand der Gletscher in der Kleinen Eiszeit in einer Phase des Gletscherrückgangs, der sich im 21. Jahrhundert deutlich verstärkt hat.“ Weniger Rückgang als im Jahr zuvor Wenig Schnee und wärmere Temperaturen sind für gewöhnlich schlechte Vorboten, weil Eis rascher ausapert und schmilzt, je weniger Winterschnee am Gletscher liegt. Dass der Gletscherrückgang in diesem Jahr doch geringer ausfällt, ist dem Schneefall zur rechten Zeit zu verdanken. Nach dem niederschlagsarmen Winter 2015/2016 lieferte das Frühjahr eine schützende Schneeschicht, die die Gletscher vergleichsweise gut durch den Sommer brachte. Die schneefreie Zeit war kürzer und die absoluten Längenverluste letztlich geringer als in den Extremsommern 2003 und 2015. Am meisten zurückgeschmolzen ist – wie schon im Jahr zuvor – das Hornkees in den Zillertaler Alpen (-65,0 m), allerdings deutlich weniger als im Vorjahr (-136,0). Insgesamt wurden an 13 Gletschern Rückgänge um mehr als 30 m gemessen. Diese Verluste sind aber deutlich geringer als im vorangegangenen Jahr, in dem an drei Gletschern sogar mehr als 100 m Rückgang gemessen wurde. Der Rückgang der Pasterze setzt sich in etwa der gleichen Geschwindigkeit wie in den Vorjahren fort. „Zusammenfassend kann man sagen, dass das Eis an den Zungen der großen Gletscher Österreichs stark ausgedünnt ist. Weil die Fließgeschwindigkeiten niedrig sind, gibt es kaum Eisnachschub zu den Gletscherzungen“, resümiert Fischer. Diese Faktoren sorgen zusammen mit den großen Abschmelzbeträgen an den Gletscherzungen für den weiterhin extremen Rückgang der Gletscher.

Die Mein Leukerbad AG nimmt Form an

Kürzlich  fand für Einwohner der Destinationsgemeinden und Interessenten im Theatersaal von Leukerbad  (CH) eine weitere Informationsveranstaltung zur Konzeption und den nächsten Meilensteinen des Projekts «My Leukerbad» statt. Der Steuerungsausschuss informierte über die Führungsstruktur und personelle Besetzungen der My Leukerbad AG und stellte den aktuellen Businessplan sowie das Beschneiungsprojekt vor.

Ab dem 17. Juli 2017 übernimmt Mäggy Stark die Leitung der Marketingabteilung.und nimmt Einsitz in der Geschäftsleitung der My Leukerbad AG. Mäggy Stark bringt neben ihrem Masterabschluss in Brand & Marketing Management 15 Jahre erfolgreicher Berufserfahrung in den Bereichen Marketing, Produktmanagement und Verkauf mit. In den letzten Jahren war sie für verschiedene Tourismus-Destinationen im Berner Oberland tätig. Zu ihren ersten Aufgaben zählen die Erneuerung des Marktauftritts von Leukerbad und die Vorbereitung der Wintersaison 2017/18. Die gegenwärtige Bildsprache von Leukerbad entspricht nicht mehr dem aktuellen Zeitgeist und dem Image einer erfolgreichen Feriendestination, sie soll deshalb neu gestaltet werden. „Es ist Zeit, das Schwarz hinter sich zu lassen und mit einem starken frischen Brand in eine erfolgreiche Zukunft zu gehen“ führte der Projektleiter Roland Zegg von grischconsulta aus. Zusammenführung der touristischen Leistungsträger Die My Leukerbad AG wird die Betriebsführung der verschiedenen touristischen Leistungsträger gestaffelt übernehmen. Als erstes werden im Juni 2017 der Betrieb und das Personal der Torrent Bahnen sowie die Betriebsführung der LLB in die My Leuerkbad AG übernommen. Anschliessend erfolgt im November 2017 die Übernahme der Betriebsführung von Leukerbad Tourismus und der Snowpark Sportarena. Im Januar 2018 werden der Betrieb der Leukerbad Therme und der Sportarena in die My Leukerbad AG integriert.Die Zusammenführung der Leistungsträger ermöglicht es, die Destination Leukerbad einheitlich zu entwickeln, zu bewerben und zu verkaufen. Mit den dadurch sich ergebenden Synergien kann der Betriebsaufwand der einzelnen Betriebe mittelfristig um bis zu 800‘000 Franken reduziert werden. Leistungsstarke Beschneiung auf Torrent Mit dem Bau einer leistungsstarken Beschneiung im Sommer / Herbst 2017 wollen die Torrent-Bahnen sicherstellen, dass sie in einem immer härter werdenden Wettbewerbsumfeld und schneearmen Wintern konkurrenzfähig bleiben. Die Beschneiung garantiert einen frühen Saisonstart des Skigebiets und erlaubt längere und sichere Saisonöffnungszeiten. Für den Bau der Beschneiung wird mit Investitionen zwischen 7 und 8 Mio. Franken gerechnet.Zweite Aktienkapitalerhöhung bis 31. Oktober 2017 Zeitgleich zur ordentlichen Kapitalerhöhung, hat die Generalversammlung der Torrent-Bahnen am 28. Oktober 2016 zusätzlich eine «genehmigte Aktienkapitalerhöhung» über 3.5 Mio. Franken beschlossen. Die erste Tranche von 1.5 Mio. Franken soll mit Hilfe des «My Leukerbad Fundraising» zusammenkommen und dient zur Ausfinanzierung der Beschneiung. Die Aktienzeichnung ist bereits angelaufen und dauert noch bis zum 31. Oktober 2017.

Ski Zürs erweitert auf 32 Gazex Zündrohre

Die Ski Zürs AG am Arlberg erweitert heuer ihre Gazex-Anlage auf insgesamt 32 Zündrohre und 6 große Container sowie 7 Mini-Container. Der Ausbau sichert die Trassen der neuen Flexenbahn bzw. neuen Trittkopfbahn.

Die Ski Zürs AG setzt seit dem Jahr 2009 Gazex zur Lawinensicherung ein – zuvor gab es hier nur Sprengbahnen – 2013 folgte die erste Erweiterung und 2016/17 eine neuerliche Ausbaustufe um 19 Zündrohre. Was für dieses automatische Sprengsystem mit Propan/Sauerstoffgemisch spricht, beantwortete der Vorstandsvorsitzende Philipp Zangerl so: „Wir haben im Lauf der Jahre viel an Erfahrung im Umgang mit Gazex gewonnen und gesehen: wenn die Standorte richtig bestimmt sind,  dann funktioniert das absolut einwandfrei und ohne Rückstände, im Vergleich zu anderen Arten des Sprengens. Außerdem gibt es keine Blindgängerproblematik – sollte eine Störung auftreten, dann verflüchtigt sich das Gasgemisch in einer halben Stunde. Ein weiterer Vorteil sind die geringen Betriebsmittelkosten pro Schuss und die Schussfolge von bis zu 30 Schuss pro Zündrohr. Das gewährleistet eine hervorragende Verfügbarkeit. Erwähnenswert ist weiters, dass die Standorte für die Container, wo sich ja das Nachfüllen abspielt, immer gut erreichbar und sicher sind.“ Andreas Föger, Verkaufsleitung Sicherheit und Outdoor bei MND, ergänzt: „Andere Systeme stehen im Abbruchbereich der Lawine, bei uns ist nur das Zündrohr im Abbruchbereich. Viele Containerstandorte sind zu Fuß erreichbar.“Ein nicht zu unterschätzender AufwandDie Philosophie in Zürs ist: Lieber öfter schießen und viele kleinere Lawinen auslösen, als zu lange warten. Die Auslösung geschieht über Funk. Die Lawinenkommission, in der auch alle Betriebsleiter drinnen sind, berät über die jeweilige Situation. Es sind einschlägige Aufzeichnungen seit 1982 vorhanden und man verfügt zusätzlich über ein gutes Prognosemodell.Der Aufwand, welcher pro Saison und Skitag zur Lawinensicherung betrieben wird, ist bei näherer Betrachtung höher als vermutet: „Bei den Gazex-Schüssen liegen wir derzeit bei 330 Stück für die Saison 2016/17, auf ca. 400 werden wir kommen – es war überdurchschnittlich viel notwendig. Der Verbrauch von Sprengstoff  liegt bei ca. zweieinhalb Tonnen; ca. 500 Sprengungen erfolgen mit Hilfe des Helikopters und nochmals 200 Sprengungen mit Hilfe der 3 Sprengseilbahnen, ca. 300 Handsprengungen werden von der Lawinenkommission durchgeführt! Insgesamt geschehen 1100 Sprengungen pro Winter, das sind bei ca. 140 Betriebstagen durchschnittlich  8 pro Tag“, verrät Zangerl.

Sportförderung im Freestyle

PistenBully unterstützt Lisa Zimmermann

Mit Lisa Zimmermann unterstützt PistenBully erstmals eine amtierende Weltmeisterin. In den nächsten 2 Jahren trägt die 20-jährige Freestylerin auch das Logo von PistenBully.Neben dem Olympia-Skicrosser Daniel Bohnacker unterstützt die Kässbohrer Geländefahrzeug AG mit Lisa Zimmermann eine weitere Olympia-Qualifikantin von Sotchi. Die deutsche Freestyle-Skierin blickt mit ihren 20 Jahren schon auf einige Erfolge zurück: Als amtierende Weltmeisterin im Slopestyle gehört sie der Nationalmannschaft des Deutschen Skiverbandes im Freestyle an. Dreimal hat sie bereits die „Nine Queens“ gewonnen, 2013/14 den Slopestyle-Gesamtweltcup  und 2015 die Goldmedaille bei der WM. Auch beim BigAir in Mailand stand sie dieses Mal ganz oben auf dem Treppchen. Dass sie die erste Frau ist, die einen „Double 12“ mit doppelter Überkopfdrehung und dreieinhalb Schrauben stand, wundert nicht – schließlich liegen ihre sportlichen Wurzeln im Eiskunstlauf.Leistungen, die auch im Hause Kässbohrer begeisterten. Genauso ist Lisa vom PistenBully Engagement für den Nachwuchs begeistert: Die Jugendförderung liegt auch ihr besonders am Herzen. Deshalb freut man sich nun gemeinsam über die Vertragsunterschrift: Mit PistenBully als Sponsor blickt Lisa Zimmermann gut gerüstet auf die nächsten beiden Saisonen.Das PistenBully Team wünscht viel Erfolg und drückt ganz fest die Daumen – besonders für Olympia 2018! Und ganz kurzfristig für erfolgreiche Sprünge beim BigAir in Aspen und Oslo!

Über MOUNTAINMANAGER

MOUNTAINMANAGER hat sich in 50 Jahren als die internationale Fachzeitschrift für bergtouristisches Management und Alpintechnik an führender Position etabliert. Die kompetentesten Fachjournalisten der Branche mit Sitz in den drei zentralen Alpenländern Österreich, Schweiz und Deutschland sind für den MOUNTAINMANAGER tätig.
Neueste technische Entwicklungen, zukunftsweisende Trendanalysen und internationale Recherchen stehen im Vordergrund der Berichterstattung.
Aktuelle Reportagen über branchenrelevante Ereignisse, interessante Beiträge von renom mierten Gastautoren sowie Interviews mit markanten Persönlichkeiten und wissenswerte News machen den MOUNTAIN MANAGER zur Pflichtlektüre.

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