233 Abfahrtskilometer zwischen dem Hahnenkamm und dem Resterkogel führen durch das 575 ha weitläufige Skigebiet von KitzSki mit 57 Liftanlagen, wovon 14 mit Sitzheizung ausgestattet sind. ©Michael Werlberger
KitzSki erneut mit „World‘s Best Ski Resort Company“ Award ausgezeichnet
Zum siebten Mal durfte KitzSki den Award „World‘s Best Ski Resort Company“ entgegennehmen und konnte sich – wie schon die Jahre zuvor – weltweit gegen renommierte Skigebiete durchsetzen. Die Auszeichnung unterstützt KitzSki vor allem im Bestreben um die langfristige Positionierung in den Nah- und Fernmärkten.
KitzSki ist es gelungen, zum siebten Mal in Folge den Titel „World‘s Best Ski Resort Company“ zu verteidigen. Diese Auszeichnung sei im höchsten Maße Ausdruck von Wertschätzung und Herausforderung zugleich – vor allem zum gegenwärtigen Zeitpunkt, weiß Mag. Anton Bodner, Vorstandsvorsitzender der Bergbahn AG Kitzbühel. „Dieser Award zeigt, dass unsere Mitarbeiter und Partner das ganze Jahr über hervorragende Arbeit leisten und dafür gebührt ihnen großer Dank“, so Mag. Anton Bodner. KitzSki konnte sich gegenüber namhaften Betreibern von Skigebieten im Premiumsegment, wie zum Beispiel Aspen Snowmass und den Vail Resorts in den USA sowie der Compagnie des Alpes in Frankreich, behaupten.
„Alles Deins zum Bestpreis“
Mag. Christian Wörister, Vorstand der Bergbahn AG Kitzbühel, verdeutlicht, dass die Auszeichnung von World‘s Best Skiresort für Werbemaßnahmen in den Nah- und Fernmärkten von großer Bedeutung ist. „Es gibt viele tolle Skigebiete. Wir nutzen die Auszeichnung, um uns langfristig zu positionieren. Eine unserer Kernbotschaften lautet ‚Alles Deins zum Bestpreis‘. Damit bringen wir zum Ausdruck, dass alle unsere Gäste von der Superlative unseres Skigebietes profitieren“, so Mag. Christian Wörister. Das umfangreiche Angebot von KitzSki kann sich sehen lassen: 233 Abfahrtskilometer vom Hahnenkamm bis zum Resterkogel werden während der Skisaison für Genuss-Skifahrer, Freestyler und Rennfahrer täglich bestens präpariert. Auf den breiten Pisten und knackigen Rennstrecken sowie in den großzügig angelegten Snowparks findet jeder die passenden Bedingungen für einen schönen Skitag. 57 Liftanlagen – 14 davon sind mit Sitzheizung ausgestattet – stehen für die Aufstiege im 575 ha weitläufigen Skigebiet bereit. Ideal für Anfänger: 10 Übungsanlagen von KitzSki befinden sich im Tal und können kostenlos benutzt werden. KitzSki kann über 11 Zutrittsbahnen erreicht werden. Die ganze Saison über gibt es wechselnde Ticket-Aktionen für Jung und Alt. In den Hütten und Bergrestaurants können die Wintersportler eine gemütliche Einkehr genießen.
Sicherheit hat Vorrang – KitzSki ist vorbereitet
„Es gibt ein umfangreiches Maßnahmenpaket, um die Gesundheit unserer Mitarbeiter und Gäste zu schützen“, so Mag. Anton Bodner. Wie auch die Jahre zuvor, laufen bei KitzSki die Vorbereitungen für die Wintersaison auf Hochtouren. Die Revisionsarbeiten sind voll im Gange, Grundreinigung und Desinfektion inklusive. Die Schneekanonen sind startklar, die Pistenraupenpiloten stehen in der Poleposition. „Im Mittelpunkt steht, dass die Gäste die hervorragenden Skimöglichkeiten in Kitzbühel unbeschwert und sicher genießen können. Gerade in Zeiten wie diesen spüren wir eine große Sehnsucht nach Natur und Berg. Diese Sehnsucht wollen wir mit größtmöglicher Sicherheit erfüllen. Sobald es seitens der Regierung grünes Licht gibt, starten wir in die Wintersaison.“
Neue Strukturen und eine neue Aufstiegsanlage gibt es am Kronplatz. Foto: studio schlotthauser matthiessen architecturemade
Kronplatz Seilbahn AG stellt sich neu auf
Bei der außerordentlichen Generalversammlung am 30. Oktober 2020 hat die Kronplatz Seilbahn AG mit Ihren 589 Aktionären die Umstrukturierung der Kronplatz Seilbahn AG in die Kronplatz Holding AG, mit drei operativen Tochtergesellschaften, beschlossen.
Die Kronplatz Seilbahn AG konnte in den vergangenen Jahrzehnten ein ständiges, natürliches Wachstum verzeichnen und hat sich als eine erfolgreiche und solide, aber auch komplexe Gesellschaft etabliert.
Bis dato übte die Kronplatz Seilbahn AG eine Doppelfunktion aus: Zum einen die operative Seilbahntätigkeit, mit all ihren bekannten und vielschichtigen Geschäftsfeldern und Beteiligungen, zum anderen eine Holdingfunktion als Muttergesellschaft der Tochterunternehmen Kronplatz Gastronomie GmbH und Kronplatz Touristik GmbH.
Anlässlich der außerordentlichen Generalversammlung, die als Videokonferenz stattfand, wurde eine Reorganisation der Gesellschaft beschlossen und die Kronplatz Holding AG aus der Taufe gehoben.
Aus der Kronplatz Seilbahn AG wird künftig eine Holdinggesellschaft mit drei Geschäftsfeldern. Alle operativen Unternehmen sind als Tochtergesellschaften, nämlich die Kronplatz Seilbahn GmbH, die Kronplatz Touristik GmbH und die Kronplatz Gastronomie GmbH, unter der Führung der gemeinsamen Holding tätig.
Die Neuordnung verfolgt das Ziel die gesamte Struktur der Unternehmensgruppe klar zu definieren, mit eindeutig abgesteckten Tätigkeitsbereichen, um so gezielter, effizienter und leistungsfähiger agieren zu können.
Künftig wird die neu gegründete Kronplatz Seilbahn GmbH, als Tochtergesellschaft der Kronplatz Holding AG, mit einem schlanken Verwaltungsrat, gemeinsam mit dem geschäftsführenden Direktor, den Seilbahnbetrieb führen.
Die Aufgaben der künftigen Kronplatz Holding AG sind:
- Festlegung der Unternehmensstrategien der gesamten Gruppe und der zugehörigen Unternehmen
- Weiterentwicklung der Gruppe durch Erweiterung der bestehenden und möglicher zusätzlicher Tätigkeitsfelder
- Genehmigung und Überwachung der Personal-, Investitions-, Finanz- und Businesspläne der einzelnen Unternehmen der Gruppe
- Verwaltung der Beteiligungen der Tochterunternehmen
- Liquiditäts- und Finanzmanagement in der Gruppe
- Vermietung und Verwaltung der Immobilien im Eigentum der Holding
Somit ist die neu entstandene Kronplatz-Gruppe für die zukünftigen Herausforderungen optimal aufgestellt.
Auf der Piste, im Fahrzeug oder im Büro – mit SNOWsat ToDo können Aufgaben einfach und kontaktlos erstellt und anderen zugewiesen werden. Foto: Kässbohrer Geländefahrzeug AG
PistenBully SNOWsat: Mit Abstand die beste Lösung
Ob große Teambesprechungen, Schichtübergaben oder der persönliche Kontakt zu Kollegen aus verschiedenen Bereichen – vieles, was vor einem Jahr noch völlig normal war, ist in Zeiten einer Pandemie mit einem Risiko verbunden. Um die Gesundheit aller Beteiligten zu schützen und den Betrieb am Laufen zu halten, sind digitale Lösungen in dieser Saison gefragter denn je.
Ein wichtiges ToDo: Abstand halten!
Piste, Werkstatt, Büro und Beschneiung – damit an Skitagen alles rund läuft, müssen sich alle Bereiche perfekt abstimmen. Mit SNOWsat funktioniert das nahezu vollständig digital und damit kontaktlos. Der Pistenchef oder die Ski Patrol können Aufgaben überall mit ihrem Smartphone oder am PC notieren, bearbeiten und sie ihren Kollegen individuell und standortbezogen zuweisen. Beim Start seines PistenBully sieht der Fahrer sofort, welche Aufgaben in der letzten Schicht erledigt wurden und was noch zu tun ist – ganz ohne persönliche Schichtübergabe. Durch die Anzeige des Equipmentstatus in Echtzeit weiß der Werkstattleiter bereits am Morgen, welche Fahrzeuge verfügbar sind und welche Wartungen anstehen. Auch der Pistenchef ist informiert und kann den Einsatz seiner Flotte planen.
Hygiene? Check!
Nur, wenn sich alle an Sicherheitsvorgaben und Hygienestandards halten, wird das Risiko für eine Infektion geringgehalten. Mithilfe individuell anpassbarer Checklisten für vor, während und nach der Schicht wird nichts mehr vergessen – auch nicht die tägliche Reinigung der Arbeitsgeräte. SNOWsat leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung individueller Hygienekonzepte, die zum Schutz aller Mitarbeiter und Gäste dienen.
Rundum digital und übersichtlich
Ob SNOWsat ToDo, SNOWsat Maintain oder andere SNOWsat Lösungen: Kässbohrer setzt auf Digitalisierung – und das nicht erst seit Corona. Bereits seit vielen Jahren profitieren zahlreiche Skigebiet weltweit von den Einsparungen, die sich durch den Einsatz der Software ergeben. SNOWsat liefert viel mehr als nur eine zuverlässige Datenbasis, auf Grundlage derer beispielsweise die technische Beschneiung frühzeitig geplant werden kann. Die neuen Lösungen erleichtern die Kommunikation, verbessern die Arbeitsabläufe und steigern so nachhaltig die Effizienz der täglichen Arbeit.
Talstation Geisskopf. Foto: LEITNER
Neue 6er-Sesselbahn auf den Geisskopf im Bayerischen Wald
So vielseitig der Geisskopf im Bayerischen Wald ganzjährig genutzt wird, so multifunktional sollte auch die neue Aufstiegshilfe auf den 1.097 Meter hohen Freizeitberg sein. Mit der Entscheidung für eine 6er-Sesselbahn von LEITNER setzen die Betreiber nun nach über 50 Jahren ein wichtiges Signal der Modernisierung und bieten eine komfortable Anbindung, die auf Bedürfnisse der Gäste des Geisskopfs perfekt zugeschnitten ist.
Die neue Talstation mit 90-Grad-Einstieg wird sich am Fuße der Familienabfahrt befinden und sich durch eine nachhaltige und attraktive Gestaltung mit Holz und Glas besonders harmonisch in ihre Umgebung einbetten. In der Station ist der neue – getriebelose, ölfreie sowie besonders energieeffiziente und leise – LEITNER DirectDrive positioniert, zudem findet hier auch die vollautomatische Garagierung der Sessel im Stationsumlauf und auf einem Stichgleis statt. Bei diesen hat man sich für das 6er-Modell mit maximaler Funktionalität entschieden.
Eine Premiere stellen die vielen Nutzungsmöglichkeiten der Bahn im Winter dar: Am Geisskopf können künftig Skifahrer und Rodler samt ihren Sportgeräten (ein bis zwei Rodler + ein bis vier Skifahrer/Snowboarder) gemeinsam auf einem Sessel befördert werden. Außerdem führt eine besondere Leitvorrichtung mittels LED-Technik den Gast durch den Einstiegsprozess. Im Sommer bietet die Anlage den Transport von bis zu sechs Fußgängern oder wahlweise von bis zu drei Bikern und zwei Fußgängern pro Sessel. Damit wird die neue Anlage zu einer spürbaren Entlastung und Verbesserung für Biker führen, die bisher oft sehr lange Anstehzeiten in Kauf nehmen mussten um das attraktive Angebot an vielseitigen Downhillstrecken am Geisskopf zu nutzen.
Spezielle Halterungen an den Sesseln machen es möglich, dass im Winter pro Fahrzeug zwei Rodeln und im Sommer drei Bikes transportiert werden können. Dabei werden die Sportgeräte jeweils am vorderen Sessel eingehängt und sind so für die Besitzer während der gesamten Fahrt sichtbar. Für das Anbringen der Mountainbikes an den Sesseln wird eine neuartige Vorrichtung verwendet. Dadurch kann der Sportler das Bike selbst am Sessel anbringen und an der Bergstation wieder entnehmen. Diese Systematik ist erstmals bei einer Sesselbahn in Deutschland im Einsatz und erleichtert vor allem jungen und nicht allzu kräftigen Gästen deren Nutzung. Die Rodel kann beim Ausstieg mit einem Handgriff wieder abgenommen werden.
Die neue Bahn – sie ersetzt einen im Jahr 1967 errichteten Einer-Sessellift sowie einen im Jahr 1988 gebauten Schlepplift – wird so zur exzellenten Wahl für den Geisskopf und erfüllt neben den funktionellen Anforderungen auch den Wunsch nach schnellem und sicherem Transport. So wird die Anlage bis zu 2.100 Personen pro Stunde befördern können. Die bisher 14-minütige Fahrt wird dabei in Zukunft nur noch fünf Minuten dauern – dies bei gleichzeitig größerem Entspannungsfaktor dank Komfortpolsterung, Fußraster und wegfallender Anstehzeiten. Für die Betreiber ist die Realisierung der Bahn weitaus mehr als der bloße Ersatz für altgediente Infrastruktur. So geht man von einem Wertschöpfungsimpuls für die gesamte Region aus, der nicht nur die Entwicklung des Tourismus positiv prägen wird, sondern auch weitere Investitionen zur zusätzlichen Attraktivierung auslösen soll.
Kabinendesinfektion am Beispiel Stubaier Gletscher. Foto: DEMACLENKO
Von der Beschneiung zur Desinfektion: DEMACLENKO desinfiziert Kabinenbahnen
In Vorbereitung auf die neue Wintersaison stellt die Covid-19-Pandemie die Skigebiete vor allem im Hinblick auf Hygienevorkehrungen vor noch nie dagewesene Herausforderungen. Einer der neuralgischen Punkte: geschlossene Kabinenbahnen. DEMACLENKO, bisher vorrangig im Beschneiungssektor tätig, hat deshalb ein vollautomatisches System entwickelt, mit dem Skigebiete die Desinfektion der Kabinen ohne personellen Mehraufwand bewerkstelligen können. In einigen Skigebieten, wie z.B. Stubai und Plose, war das System schon im Einsatz.
Bereits zu Beginn der Krise wurde bei DEMACLENKO versucht, neue Geschäftsfelder auszuloten und die Produktpalette zu erweitern. „Langfristig ist die Diversifikation eine strategische Notwendigkeit, um das Wachstum und die Zukunft des Unternehmens zu sichern“, erklärt Andreas Lambacher, CEO von DEMACLENKO. „Auf Basis unseres Know-hows in der Beschneiung und der bereits vorhandenen Technologien und Ressourcen wurden deshalb schon im März verschiedene Tests gestartet, um Desinfektionsmaßnahmen mit Schneeerzeugern durchzuführen.“ In kürzester Zeit ist daraus ein effizientes, vollautomatisches Desinfektionssystem mit einem speziellen Ventilator gereift, der eine exakt dosierbare und flächendeckende Zerstäubung der Desinfektionsflüssigkeit ermöglicht. Das Desinfektionssystem hat sich besonders bei der Desinfektion von geschlossenen Kabinenbahnen bewährt. Sie zählen zu den neuralgischen Punkten eines Skigebietes, wenn es um die Einhaltung der Hygieneregeln geht.
Die Lösung
Die Ansteckung mit SARS-CoV-2 erfolgt zwar in erster Linie über Tröpfchen und Aerosole, eine Übertragung über Gegenstände oder Oberflächen konnten diverse Studien bislang aber noch nicht ausschließen. Sorgfältige Desinfektionsmaßnahmen sind demnach die beste Voraussetzung, um optimale Vorkehrungen für eine erfolgreiche und sichere Wintersaison zu treffen. Das System von DEMACLENKO eignet sich für jedes Modell von Seilbahnkabine und ist auch mit Winter-Package erhältlich, um den reibungslosen Betrieb in der bevorstehenden kalten Jahreszeit zu garantieren. Durch den autonomen Betrieb bedarf es keines personellen Mehraufwands, da Intervalle und Sprühzeiten individuell nach Bedarf voreingestellt und automatisch gestartet werden können. Die Zerstäubung durch feine Edelstahldüsen bewirkt die gleichmäßige Ausbringung des Desinfektionsmittels in die Kabine und garantiert die lückenlose Desinfizierung der Oberflächen. Der Bahnbetrieb muss nicht gestoppt werden, da die Desinfektion während des Durchlaufs der Kabine in der Tal- oder Bergstation erfolgt.
Beispiel Plose
Im Skigebiet Plose in Südtirol war das System während des Sommers bereits im Einsatz. Alessandro Marzola, Geschäftsführer der Plose Ski AG, blickt zuversichtlich auf die neue Wintersaison und betont: „Oberste Priorität für mich als Betreiber liegt darin, unseren Gästen höchste Sicherheits- und Hygienestandards zu garantieren. Aus diesem Grund haben wir uns für die Lösung von DEMACLENKO entschieden. Mit diesem System haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht und sind bestens gerüstet, was die Umsetzung der Hygienerichtlinien in unseren Kabinenbahnen betrifft. Der größte Vorteil liegt darin, dass das System vollautomatisch betrieben werden kann. Das bedeutet eine große Erleichterung für das Team, da niemand nur für diese Arbeit eingeteilt werden muss und wir die Bahn für die Desinfektion nicht stoppen müssen. Zusätzlich garantiert der standardisierte Ablauf ein konstant gleiches Ergebnis.“
Auch in Österreich vorgestellt
Das System wurde Anfang Oktober auch in der Talstation der Eisgratbahn in Stubai in Österreich präsentiert: „Wir sind als Skigebiet immer auf der Suche nach praktikablen Lösungen, die uns in unserem Streben nach maximaler Sicherheit zusätzlich unterstützen“, erklärt Reinhard Klier, Vorstandsvorsitzender der Wintersport Tirol AG & CO Stubaier Bergbahnen KG. „Der Testlauf der DEMACLENKO-Anlage bei der 3S-Eisgratbahn steht dabei für eine Reihe an Maßnahmen, die Wissenschaft und Technologie mit unserem täglichen Betrieb vereinbar machen“, so Klier.
Große Verantwortung und große Ehre: PistenBully ist offizieller Ausstatter der FIS Nordischen Ski WM 2021 in Oberstdorf. Foto: Kässbohrer Geländefahrzeug AG
PistenBully sorgt für weltmeisterliche Loipen
PistenBully sorgt bei der FIS Nordischen Ski WM 2021 in Oberstdorf für perfekte Wettkampfbedingungen. Und macht mit seiner saubersten Flotte am Markt dieses herausragende Winterevent auch in Sachen Nachhaltigkeit zu einem Highlight!
Nachhaltigkeit ganz groß
Für ideale Bedingungen auf und rund um die Rennstrecken sorgt Hightech-Equipment von Kässbohrer: PistenBully wurde ausgewählt, um auf nachhaltige Weise perfekte Bedingungen auf der Loipe und an der Schanze zu garantieren. Dabei hat das Gesamtpaket überzeugt: Maschine und Service. Die PistenBully Flotte im typischen WM-Look wird ab Dezember 2020 im Einsatz sein. Rekordverdächtig dabei: der grüne PistenBully 600 E+.
Hauptdarsteller ist der Loipen-Experte PistenBully 100 mit neuer und besonders effizienter Fräse: Ihre top Performance garantiert beim Präparieren höchste Flächenleistung. Die verfeinerte Finisherstruktur ebnet den Athleten den Weg zu Höchstleistungen. Und das alles so nachhaltig wie nie.
„Die Athleten werden bei der FIS Nordische Ski-Weltmeisterschaften Höchstleistungen bringen – und dafür brauchen wir starke Partner, die genau dies ermöglichen. Mit PistenBully können wir in den Stadien beste Bedingungen für den Sport schaffen. Wir freuen uns, mit einem solchen erfahrenen und verlässlichen Partner die Nordische Weltmeisterschaft in Oberstdorf zu bestreiten“, so Moritz Beckers-Schwarz, Geschäftsführer der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft Oberstdorf/Allgäu 2021 GmbH.
Man sieht sich in Oberstdorf!
Erfolgreiche Service-Schulung für Sportfachhändler und Verleihbetriebe. ©Reichmann
Reichmann Serviceworkshops 2020
Trotz der außergewöhnlichen Umstände ergriffen auch in diesem Jahr zahlreiche Inhaber und Servicemitarbeiter von Sportgeschäften und Verleihbetrieben die Möglichkeit, sich bei den Reichmann Serviceworkshops optimal auf die kommende Wintersaison vorzubereiten. Mit angepasstem Hygienekonzept und stark reduzierter Teilnehmerzahl konnte die Veranstaltung auch zu COVID-19 Zeiten erfolgreich durchgeführt werden.
Aufgrund der stark limitierten Teilnehmerzahl waren die vorhandenen Plätze für die diesjährigen Serviceworkshops schnell ausgebucht. „Es freut uns ganz besonders, dass auch in der aktuellen Situation so großes Interesse an professioneller Weiterbildung und Schulung für die kommende Wintersaison besteht. Die Teilnehmer sind aus den unterschiedlichsten Regionen zu unseren Workshops angereist, um sich neues Wissen im Skiservicebereich anzueignen“, betont Stefan Reichmann, Geschäftsführer der Reichmann & Sohn GmbH. „Auch zu COVID-19 Zeiten ist ein praktisches Training unter Anleitung von Experten der beste Weg, um möglichst viel Know-how und Wissen für die eigene Ski- und Boardpräparation mitzunehmen.“
Professionelles Training unter Anleitung von Experten aus dem Ski und Snowboard Weltcup
Die Servicetechniker des Deutschen Snowboardverbandes Martin Grüner und Hans-Ueli Forrer vermittelten im Bereich händisches Kantentuning ihr Expertenwissen aus dem Snowboard-Weltcup. Matthias Fleissner, Servicetechniker des deutschen Ski Cross Teams, ist schon seit Jahren bei den Reichmann Serviceworkshops dabei und gab sein professionelles Know-how im Strukturschleifen an die Teilnehmer weiter. Als weiterer Trainer präsentierte Hubert Walther, langjähriger Betreuer von Rennläufern beim Skihersteller Rossignol, verschiedene Möglichkeiten zum Wachsauftrag und neue umweltfreundliche Wachsalternativen.
Anregungen zur Umsetzung eines Hygienekonzeptes im Sportfachhandel & Skiverleih
Als zusätzlichen Service bot Reichmann eine Beratung zur Umsetzung eines Hygienekonzeptes für den Sportfachhandel und Skiverleih an. Im Rahmen der Workshops wurden Produkte und Maßnahmen vorgestellt, um COVID-19 sicher in die neue Saison zu starten. Der von Reichmann neu ins Produktprogramm aufgenommene kontaktlose Hand-Desinfektionsspender kam bereits während der Veranstaltung regelmäßig zum Einsatz. Auch zur Schuh- und Helmdesinfektion, Abstandsregulierung, Raumluftdesinfektion und Körpertemperatur-Messung bietet Reichmann geeignete Lösungen.
Positives Feedback zu den Reichmann Serviceworkshops
Das Feedback der Teilnehmer war auch in diesem Jahr trotz Abstandsregelungen und verpflichtendem Mund-Nasen-Schutz während des Trainings durchwegs positiv. Die Teilnehmer schätzten besonders den hohen Praxisbezug sowie die individuelle Betreuung durch kompetente Trainer aus dem professionellen Ski- und Board Servicebereich. Als besonderes Highlight konnte am Ende der Veranstaltung jeder Teilnehmer seine Skier oder Boards mit einer individuellen Laserstruktur nach Hause nehmen.
Das Bremssystem des PistenBully 600 E+ ist redundant über 2 unabhängige Bremsventile aufgebaut. Foto: Kässbohrer Geländefahrzeug AG
PistenBully 600 E+ mit redundanter Bremse
Der neue PistenBully 600 E+ setzt Maßstäbe für einen nachhaltigen Pistenbetrieb. Er setzt aber auch Maßstäbe, wenn es um Sicherheit geht. Zum Beispiel mit seinem redundanten Bremssystem.
Focus auf Sicherheit
Zusätzlich zum elektrischen Bremssystem verfügt der PistenBully 600 E+ über hydraulisch angesteuerte Lamellenbremsen an beiden Fahrantrieben. Sie sind so ausgelegt, dass sie das Fahrzeug bei Ausfall halten und abbremsen können. Um den Fahrern höchstmögliche Sicherheit zu bieten, haben die Ingenieure bei Kässbohrer großen Wert auf dieses Thema gelegt und die entwickelten Maßnahmen in intensiven Tests perfektioniert.
Doppelter Boden
In beiden Planetengetrieben ist jeweils eine hydraulisch angesteuerte, federdruckbelastete Lamellenbremse verbaut, die im alltäglichen Einsatz als statische Haltebremse dient. Im Notfall bringt diese das Fahrzeug aber auch aus der Dynamik heraus zum Stehen. In diesem Fall wird über die Lamellenbremse automatisch eine Notbremsung eingeleitet. Zur zusätzlichen Absicherung des hydraulischen Bremssystems ist, über die allgemeinen TÜV-Vorgaben hinaus, redundant ein zweites, unabhängiges Bremsventil installiert.
Darauf ist Verlass
Von alldem bekommt der Fahrer nichts mit und muss nichts tun – denn der komplette Vorgang erfolgt automatisch über die Software-Steuerung im Fahrzeug. Er kann sich darauf verlassen, dass in einem Notfall der sichere, gebremste Zustand erreicht wird. Der PistenBully 600 E+ steht – auch am steilsten Berg!
Maria Hofer und Christian Hörl © Kitzsteinhorn
Führungswechsel im Kitzsteinhorn-Marketing
Bei zahlreichen Meilensteinen in der Geschichte des Kitzsteinhorns hat Marketingleiterin Maria Hofer tatkräftig mitgewirkt und deutliche Spuren gesetzt. Im Jahr 1991 trat sie als erste Marketingmitarbeiterin der Gletscherbahnen Kaprun AG ins Unternehmen ein. Neben ihrem Herzensprojekt – der Gipfelwelt 3000 – verschrieb sie sich ab 1998 der Mission der Neupositionierung mit komplettem Marken Relaunch des Kitzsteinhorns. Aber auch der Mitaufbau der Qualitätsinitiative „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“, Leiterin und Sprecherin der letzten 4 Jahre, und die Kommunikation der Neustrukturierung des Gletschers gehen wie viele andere erfolgreiche Projekte auf Maria Hofers Konto. Mit einem fulminanten Finale wurde ihre berufliche Karriere mit dem Generationenprojekt „K-ONNECTION – Wir bringen zusammen, was zusammen gehört“ – der Verbindung Kaprun-Maiskogel-Kitzsteinhorn – gekrönt.
Vorstandsdirektor Ing. Norbert Karlsböck verabschiedet seine langjährige Marketingleiterin nun in den Ruhestand und blickt gern auf die intensive Zusammenarbeit zurück: „Maria Hofer hat seit ihrem Einstieg 1991 den erfolgreichen Aufbau der Marke Kitzsteinhorn geleitet und damit die Positionierung des Unternehmens geprägt. Ihr Engagement bei der Bewältigung der schweren Krise nach dem 11. November 2000 und ihr unermüdlicher Einsatz zum Aufbau eines zukunftsorientierten Unternehmensleitbilds war die Basis das Kitzsteinhorn zu der heute so erfolgreichen Marke wachsen zu lassen. Die Gletscherbahnen Kaprun zählen mittlerweile zu den größten Seilbahnbetrieben im Land Salzburg, und Maria Hofers Arbeitseinsatz und die besondere Liebe zu ,ihrem‘ Kitzsteinhorn trugen einen wesentlichen Teil zur erfolgreichen Unternehmensentwicklung bei.“
In die Spuren von Maria Hofer tritt ab 1. Oktober 2020 ihr Nachfolger Christian Hörl. Der Absolvent des Studiengangs „Tourismus- und Freizeitwirtschaft“ am Management Center Innsbruck kam 2005 als Marketingassistent ins Team von Maria Hofer. Mit 2015 übernahm Christian Hörl zusätzlich die Leitung der Sales-Abteilung im Unternehmen der Gletscherbahnen Kaprun AG. Christian Hörl freut sich über die neue Herausforderung und meint: „Ich bin für alles dankbar das ich im Team von Maria Hofer lernen durfte. Jetzt, als neuer Leiter der Abteilung Marketing & Sales, habe ich ein erfahrenes und starkes Team zur Seite und freue mich das unverwechselbare Erlebnisangebot am Kitzsteinhorn weiter entwickeln und präsentieren zu dürfen.“
