Mit der Markteinführung des Pistenbully 100 ParkPro dieses Jahr im Jänner in Laax (CH) ist die Pistenbully Park-Flotte komplett. Der Pistenbully 100 ParkPro ergänzt den Pistenbully 400 ParkPro, dessen neueste Generation 2022 vorgestellt wurde, und das Kraftpaket Pistenbully 600 Polar ParkPro, das seit 2024 im Parkbau eingesetzt wird. © Kässbohrer

Insights zum Start der Wintersaison 2025/26

Zu Saisonbeginn geben Dr. Christian Oberwinkler (CO), Vorstand Technik, Heiko Stähle (HS), Vorstand Sales & Administration, und Alex Dehm (AD), Bereichsleiter Vertrieb, Einblicke in die Themen, die die Kässbohrer Geländefahrzeug AG derzeit bewegen – von der intensiven Hochsaison über neue Anforderungen im Alltag bis hin zu den Entwicklungen, die das Unternehmen gerade prägen und beschäftigen. Dieses Interview wurde dem Mountain Manager zur Verfügung gestellt.

Moderation: Die Wintersportsaison hat begonnen. Was bedeutet das für Kässbohrer? 

AD: Wir befinden uns gerade in der intensivsten, aber auch schönsten Zeit des Jahres. Viele Kunden warten darauf, ihre neuen Pistenfahrzeuge rechtzeitig zu bekommen. Das Zeitfenster bis zum Saisonstart ist knapp – und jeder im Unternehmen gibt alles, damit die Fahrzeuge pünktlich aus der Produktion auf die Piste kommen.

HS: Die Weihnachtsferien sind für die Seilbahnbetreiber die wichtigste Phase des Jahres, und auch bei uns werden in den letzten drei Monaten über 60 % unseres Jahresabsatzes ausgeliefert. Eine starke Performance ist dabei entscheidend. Deshalb erhöhen wir im letzten Quartal die Produktionskapazität– mit zusätzlichen Wochenstunden und Samstagsarbeit. Unser Team beweist dabei Jahr für Jahr beeindruckende Flexibilität und Engagement, denn die Saison macht keine Pause.

Drei Männer sitzend im Gespräch

Interview im Kässbohrer-Headquarter in Laupheim im Dezember 2025, v. li. n. re.: Heiko Stähle, Alexander Dehm und Dr. Christian Oberwinkler. © Kässbohrer

Moderation: Im Herbst wurde im tariflichen Bereich eine generelle Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 35 Stunden beschlossen. Heiko, was waren die Gründe hierfür? 

HS: Diese Entscheidung basiert auf mehreren strategisch wichtigen Überlegungen. Unser Markt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel: geopolitische Entwicklungen, neue Zölle auf US-Exporte und ein spürbarer Rückgang des globalen Marktvolumens beeinflussen unser Geschäft zunehmend. Auf diese Veränderungen müssen wir proaktiv reagieren. Die Arbeitszeitreduzierung ist daher Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets, mit dem wir mögliche Überkapazitäten frühzeitig regulieren möchten. Ziel ist es, tiefergreifende Maßnahmen zu vermeiden und das Unternehmen langfristig weiterhin stabil und wettbewerbsfähig aufzustellen. Diese schwierige Entscheidung ist somit ein wichtiger Baustein unserer Zukunftssicherung.

Moderation: Gibt es weitere Maßnahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu stärken? 

CO: Ja. Ein weiteres Handlungsfeld ist die konsequente Optimierung unserer Prozesse. Hier schlummern erhebliche Potenziale, die wir gezielt heben möchten. Dabei geht es ausdrücklich um die Verbesserung von Abläufen – nicht um die Optimierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wir schauen uns unsere Prozesse umfassend an: von der Entwicklung über den Einkauf und die Produktion bis hin zum Service. Gleichzeitig stehen auch unsere Kunden in einer Phase intensiver Transformation: Digitalisierung, Vernetzung und Effizienzsteigerungen prägen ihren Alltag immer mehr. Nur wer diese Entwicklungen aktiv mitgeht, bleibt dauerhaft erfolgreich und zukunftsfähig.

Moderation: Christan, du sprichst von Digitalisierung, Effizienz und Vernetzung – sowohl intern als auch beim Kunden. Bedeutet das, dass die Organisationsentwicklung auch relevant für den Markterfolg ist?

CO: Am Ende zählt für unsere Kunden vor allem das Ergebnis: die perfekte Piste. Aber bessere interne Abläufe sorgen dafür, dass wir schneller, strukturierter und zuverlässiger liefern können. Das hilft unseren Kunden bei Planung, Wirtschaftlichkeit und Qualität – deshalb gehören moderne Arbeitszeitmodelle, Effizienz und Prozessoptimierung für uns genauso zur Produktentwicklung wie technische Innovationen. Das wirkt sich schlussendlich im Markterfolg aus.

Pistenbully mit KFX im Einsatz

Die ersten Fahrzeuge mit KFX sind bereits ausgeliefert. © Kässbohrer

Moderation: Welche Fortschritte gibt es beim Thema Qualität? 

CO: In den letzten zwei Jahren haben wir massiv in die Verbesserung unserer Qualität investiert und unsere Entwicklungsprozesse kritisch überprüft. Die Rückmeldungen unserer Kunden bestätigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Auch unsere Service- und Qualitätsoffensive wurde sehr positiv aufgenommen. Als Marktführer war es uns wichtig, hier Verantwortung zu übernehmen und aktiv Verbesserungen im Feld voranzutreiben. 

Moderation: Kässbohrer gilt als Innovationsführer. Wie untermauert ihr diesen Anspruch?

AD: Innovation bedeutet echte Verbesserungen an Produkten, Verfahren und Prozessen mit dem einen Ziel, Kundennutzen zu schaffen. Wir haben wichtige Schritte mit der Elektrifizierung unserer Flotte gemacht: Der Pistenbully 100 E steht dem Markt ab dieser Saison zur Verfügung.  Der Pistenbully 600 E+ ist ein sehr beliebtes Fahrzeug und setzt starke Akzente. Die ersten Fahrzeuge mit KFX sind bereits ausgeliefert. Mit der KFX ist die Pistenpräparierung noch effizienter, wirtschaftlicher und dabei ressourcen- und materialschonend – bei noch besserer Pistenqualität. Genau solche Lösungen brauchen unsere Kunden, um täglich eine perfekte Piste zu bieten. Das ist Innovation!

HS: Diese Entwicklungen zahlen direkt auf unsere Nachhaltigkeitsstrategie ein: Effizienter Einsatz von Ressourcen bedeutet wirtschaftliches und auch nachhaltigeres Handeln. Damit unterstützen wir unsere Kunden, ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Wir wollen auch hier die führende Rolle übernehmen.

Moderation: Gibt es neben der erwähnten Nachhaltigkeitsstrategie auch eine Gesamtstrategie, um die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu stärken? 

CO: Ja, absolut – das ist ein zentraler Punkt. In dem zurückliegenden Jahr haben wir mit viel Energie und Tatendrang an unserer neuen Unternehmensstrategie K-next! gearbeitet. Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen und unseren Tochtergesellschaften haben wertvolle Beiträge geliefert. Auch unsere Kunden, Partner und ausgewiesene Wintersportexperten, haben wertvolle Impulse geliefert, die direkt in die Strategie einfließen. Gemeinsam mit Fachleuten aus angrenzenden und sogar branchenfremden Industrien haben wir unseren Blick bewusst über Berg und Piste hinaus erweitert. Auf diese Weise ist ein vielfältiger Mix aus Perspektiven, Ideen und Erfahrungen entstanden, der uns dabei unterstützt, Kässbohrer erfolgreich und nachhaltig für die Zukunft auszurichten. Unsere Strategie basiert auf mehreren Fahrspuren, die wir bis 2030 erfolgreich umsetzen wollen. Mit den ersten Maßnahmen haben wir bereits gestartet.

Pistenbully 600 E + in Sölden bei der Arbeit

Der Pistenbully 600 E+ im Einsatz in Sölden. © Kässbohrer

Moderation: Es gab einige Veränderungen im Führungsteam des oberen Managements. 

CO: In der Tat. Nach 35 Jahren Kässbohrer geht Raimund Mayer in den Ruhestand. Er war über viele Jahre das prägende Gesicht unseres TOP-Service weltweit und hat Großartiges für unser Unternehmen bewegt. Mit seiner Haltung, seiner Verlässlichkeit und seinem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse unserer Kunden hat er Vertrauen geschaffen und Beziehungen geprägt, die weit über den Arbeitsalltag hinausreichen. Solche Veränderungen nehmen wir zum Anlass, um Strukturen auf den Prüfstand zu stellen. Den Bereich werden wir optimieren, um noch besser zu werden. Christof Peer hat das Unternehmen aus familiären, persönlichen Gründen verlassen. Seine Aufgabenbereiche teilen wir uns im Vorstand auf: ich übernehme neben der Technik und Produktion, das Produktmanagement, den technischen Service und die Pro Academy.

HS: Ich freue mich darauf, im neuen Jahr viele Kunden persönlich zu treffen, denn ich übernehme neben den bisherigen Bereichen jetzt Vertrieb und Marketing. Unsere enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden ist seit Jahrzehnten die Basis unseres Erfolgs. Und auch von meiner Seite möchte ich ein großes Dankeschön an Raimund für seine langjährige, wertvolle Arbeit richten. Auch solche Veränderungen gehören dazu – unser Team ist erfahren und stabil genug, um nahtlos weiterzumachen. An dieser Stelle wollen wir uns auch bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ganz herzlich bedanken. Sie unterstützen nicht nur die Wege, die wir bereits eingeschlagen haben, sondern begleiten uns auch auf neuen Wegen, die vor uns liegen. Gerade weil manche Entscheidungen und Maßnahmen schwierig oder herausfordernd sind, wissen wir dieses Engagement besonders zu schätzen. Diese Bereitschaft ist alles andere als selbstverständlich und verdient unseren großen Respekt und Dank.

 

Moderation: Herzlichen Dank für die aufschlussreichen Einblicke und eure Zeit! Wir hoffen, dass die Wintersaison 2025/26 für uns alle eine erfolgreiche Wintersaison wird. 

Die Talabfahrten 7 und 22 werden verbunden und schaffen so eine neue durchgängige Pistenverbindung zwischen Gaislachkogl und Giggijoch. Sämtliche Frequenzpunkte im Ort sind damit per Ski erreichbar. Zugleich eröffnet sich ein noch attraktiveres Pistenangebot im Talbereich. © Tobias Siegele

Bergbahnen Sölden: Noch mehr Erlebnisqualität für die Gäste

Söldens Skigebiet erhielt auf die Wintersaison 2025/26 einen weitreichenden Modernisierungsschub, sowohl infrastrukturell als auch digital und nachhaltig. Dafür wurden mehr als 70 Mio. Euro investiert.

 Strategischer Kern der diesjährigen Investitionen im Umfang von mehr als 70 Mio. Euro ist die neue, durchgängige Pistenverbindung zwischen den Talabfahrten 7 (Gaislachkogl) und 22 (Giggijoch). Sie schafft erstmals eine direkte Skiverbindung zwischen den beiden zentralen Einstiegsbereichen ins Skigebiet. Als Resultat sind nun sämtliche Frequenzpunkte Söldens ohne PKW oder Skibus miteinander verbunden und bequem per Ski erreichbar. Das entlastet den innerörtlichen Verkehr und steigert zugleich Sicherheit und Komfort. Dazu Philipp Falkner, Prokurist der Bergbahnen Sölden: „Wir schaffen damit eine neue Achse im Skigebiet, die weit mehr ist als eine Verbindung. Diese organische Mobilitätslösung bringt Skiläufer ganz natürlich an ihren gewünschten Endpunkt und verändert damit den gesamten Ort positiv. Das ist ein weiterer Schritt, Sölden als modernes, durchdachtes Skiresort weiterzuentwickeln.“

Ein weiterer Vorteil: Durch die neue Trasse entsteht im Talbereich ein windstabiles Teilskigebiet, das selbst bei Schlechtwetter in höheren Lagen geöffnet bleiben kann.

Neue Seilbahnen, mehr Komfort

Gleich zwei neue Seilbahnanlagen (Ersatzanlagen für zwei 4er-Sesselbahnen) unterstreichen Söldens Anspruch als seilbahntechnische Spitzendestination. Durch die neue D-Line-8er-Sesselbahn „Einzeiger“ mit 59 Sessel (Hersteller: Doppelmayr-Gruppe) erhält die bestehende Zubringerverbindung in Richtung Gletscherskigebiet ein zeitgemäßes Upgrade: mehr Komfort, mehr Leistung, mehr Qualität. Mit einer Fahrzeit von nur 3,5 Minuten bei einer Fahrgeschwindigkeit von 6 m/s, Wetterschutzhauben, Kindersicherheitsbügel und Einstiegsförderband bietet sie maximalen Komfort und transportiert bis zu 4.000 P/h.

Am Giggijoch sorgt die neue 8er-Sesselbahn „Silberbrünnlbahn“ mit 83 Sessel (D-Line-Generation, Produzent: Doppelmayr-Gruppe) mit einer Förderleistung von 3.800 P/h für eine deutliche Kapazitätssteigerung. Die Fahrgeschwindigkeit beträgt 6 m/s. Ihre KI-gestützten Überwachungssysteme erkennen potenzielle Gefahrensituationen frühzeitig und erhöhen die Betriebssicherheit. Auch die Silberbünnlbahn ist mit Wetterschutzhauben, Kindersicherheitsbügel und Einstiegsförderband ausgestattet.

Beide Anlagen tragen zu einer gleichmäßigeren Verteilung der Gäste bei, und die Wartezeiten werden weiter reduziert.

Seilbahnstationen und Seilbahnen in Sölden im Winter

KI-gestützte Überwachungssysteme bei den beiden neuen Sesselbahnen erhöhen die Sicherheit. © Bergbahnen Sölden/ Christoph Nösig Photography

Neuer Webshop mit Dynamic Pricing

Parallel zur infrastrukturellen Modernisierung wurde das digitale Serviceangebot weiterentwickelt. Der neue Webshop mit Dynamic Pricing belohnt Frühbucher mit günstigeren Tarifen und ermöglicht eine zeitsparende, kontaktlose Ticketabwicklung.

Update für Pistenpläne

Ein von den Bergbahnen entwickeltes Pistenleitsystem sorgt ab dieser Wintersaison für eine noch bessere Orientierung im Skigebiet: Mit großformatigen Orientierungstafeln und realitätsnahen Panoramakarten werden relevante Informationen übersichtlich dargestellt. Ein eigens entwickelter Pistenplan präsentiert zudem die realen Dimensionen der Pistenflächen.

„Im Zentrum steht immer das Erlebnis am Berg“, betont Jakob Falkner, Geschäftsführer der Bergbahnen Sölden. Mit der Investitionsoffensive 2025 bekräftigen die Bergbahnen Sölden ihre Rolle als Motor für nachhaltige Qualitätsentwicklung im Tiroler Tourismus. „Unsere Investitionen folgen einem klaren Ziel: Wir wollen das Zusammenspiel aus Komfort, Service und Erlebnisqualität laufend verbessern und unseren Gästen damit einen deutlichen Mehrwert bieten“, so Jakob Falkner.

Energiezukunft und Epic Pass

Am Tiefenbachgletscher auf 2.850 wird Sonnenkraft nachhaltig genutzt. Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt setzen die Bergbahnen Sölden auf eine innovative Photovoltaik-Anlage, welche auf die besonderen Bedingungen im Hochgebirge maßgeschneidert ist. Durch eine vertikale Anordnung der Module in Form einer Baumstruktur werden Schneeablagerungen vermieden und mittels Reflektion die volle Leistung ausgeschöpft. Nach der Testphase folgt bis 2026 der Ausbau zur großflächigen Photovoltaik-Anlage. Künftig soll damit ein Teil des Strombedarfs am Berg aus Sonnenenergie abgedeckt werden.

Zudem stärkt Sölden seine internationale Sichtbarkeit: Seit dieser Saison ist das Skigebiet Teil des Epic Pass von Vail Resorts – einem globalen Verbund von 80 Top-Destinationen. Epic-Pass-Inhaber genießen fünf Skitage in Sölden, während der Wintersport-Ort selbst von neuer internationaler Reichweite profitiert.

Talstation im Skigebiet Sölden

Die Bergbahnen Sölden ziehen ihre Linie zeitgemäßer Architektur bei den Stationsbauten weiter durch. © Bergbahnen Sölden/ Christoph Nösig Photography

Die Tourismusregion Schladming-Dachstein startet mit drei neuen Seilbahnanlagen, den Backstreet Boys und besonderen Familienangeboten in die Wintersaison 2025/26 – im Bild: die Reiteralm. © Mirja Geh

Schladming-Dachstein ist für die Wintersaison 2025/26 bestens gerüstet

Die Tourismusregion Schladming-Dachstein startet mit drei neuen Seilbahnanlagen und den Backstreet Boys in die Wintersaison 2025/26. Die bekannte Boygroup eröffnet die Saison Anfang Dezember mit drei Konzerten in Schladming. Dazu kommen besondere Familienangebote und jede Menge Bewegung – von der Piste bis zur Langlaufloipe.

Wenn am 5. Dezember 2025 die Lichter im Planai-Stadion angehen, startet Schladming-Dachstein mit einem echten Paukenschlag in den Winter: Die Backstreet Boys treten vom 5. bis 7. Dezember gleich dreimal in Folge auf und feiern damit ihr aktuell einziges Europa-Gastspiel in dieser Saison. Mit im Gepäck haben sie ihr neues Album „Millennium 2.0“, mit dem sie das 25-Jahre-Jubiläum ihres Hitalbums feiern.

„Schladming-Dachstein steht seit Jahren für Qualität, Vielfalt und gelebte Gastfreundschaft“, sagt Mathias Schattleitner, Geschäftsführer der steirischen Tourismusregion. „Mit einem fulminanten Ski-Opening, den neuen Bergbahnprojekten und attraktiven Familienangeboten investieren wir gezielt in die Weiterentwicklung unserer Region. Gemeinsam mit unseren starken Partnern legen wir den Fokus konsequent darauf, unseren Gästen hochwertige Erlebnisse zu bieten.“

Gruppe aus vier Männern posiert für Fotografen bei PK

Freuen sich auf den Winterstart in der Tourismusregion Schladming-Dachstein (v. l. n. re.): Mathias Schattleitner (GF Schladming-Dachstein), Daniel Berchthaller (GF Reiteralm Bergbahnen), Georg Bliem (GF Planai-Hochwurzen-Bahnen) und Klaus Hofstätter (GF Hauser Kaibling-Bergbahnen). © Alexander Rieck

Mehr Komfort durch Upgrades

Ab dieser Wintersaison bieten gleich drei neue, moderne Seilbahnen in der Region Schladming-Dachstein noch mehr Komfort. Auf der Planai sorgt die neue 8er-Sesselbahn „Mitterhausalm I“ des Seilbahnproduzenten Doppelmayr für eine komfortable Skischaukel-Verbindung. Sie löst die bisherige 4er-Sesselbahn „Sonneck“ ab. Mit einer Förderleistung von 3.000 P/h und einer Fahrzeit von nur drei Minuten gehören Wartezeiten der Vergangenheit an. Sitzheizung, Abdeckhauben und eine bequeme Polsterung garantieren auch an kalten Tagen einen maximalen Sitzkomfort. Am Hauser Kaibling ersetzt die 10er-Kabinenbahn „Senderbahn“ von Seilbahnhersteller Leitner mit einer Förderleistung von 2.800 P/h die bisherige 4er-Sesselbahn und ermöglicht künftig eine deutlich schnellere und komfortable Verbindung von der Planai auf den Hauser Kaibling. In weniger als fünf Minuten gelangt der Wintersportler direkt zum Senderplateau.

„Mit der neuen Sesselbahn Mitterhausalm I und der parallel realisierten Senderbahn Hauser Kaibling schaffen wir eine echte ‚Super Connection‘ zwischen Planai und Hauser Kaibling. Sie steht für höchsten Komfort, modernste Technik — von Sitzheizung und Wetterschutzhauben bis zu aerodynamischen Kabinen — sowie eine spürbare Qualitäts- und Geschwindigkeitssteigerung im gesamten Skigebiet. Ab der Saison 2025/26 bringen wir die Verbindung auf ein neues Level“, freut sich Georg Bliem, Geschäftsführer der Planai-Hochwurzen-Bahnen.

Upcycling auf der Fageralm

Ebenfalls neu ist die 8er-Kabinenbahn auf der Fageralm in Forstau. Sie ersetzt die zwei bestehenden Doppelsesselbahnen „Forstaubahn“ und „Jägerlift“ und hebt das beliebte Familienskigebiet auf ein neues Komfortniveau. Die neue „Fageralmbahn“ verfügt über 55 Kabinen und transportiert bis zu 1.160 P/h. Besonders bemerkenswert ist das nachhaltige Konzept hinter dem Projekt: Die Anlage wurde ressourcenschonend realisiert – viele Komponenten stammen aus der früheren Seilbahnanlage „Hochbrand I“ der Großarler Bergbahnen (bis 2023 in Betrieb, Seilbahnproduzent: Doppelmayr) und wurden fachgerecht wiederaufbereitet. Talstation, Bergstation, Stützen, Rollenbatterien und Fahrbetriebsmittel konnten wiederverwendet und durch neue Schlüsselkomponenten wie Steuerung, Motor, Getriebe und weitere Kabinen ergänzt werden. Damit ist die Fageralmbahn ein echtes upgecyceltes Vorzeigeprojekt.

„Mit der neuen Fageralmbahn investieren wir gezielt in die Qualität und Zukunft der Fageralm als Kinder- und Familienskiparadies“, betont Daniel Berchthaller, Geschäftsführer Reiteralm Bergbahnen. „Wir verbinden Komfort und Umweltbewusstsein – und schaffen ein Erlebnis, das zeigt, dass moderne Technik und Ressourcenschonung Hand in Hand gehen können.“

Familienfreundlich: Skifahren gratis für Kinder bis 6 Jahre

Ab dieser Wintersaison fahren alle Kinder bis sechs Jahre (Jahrgang 2020 und jünger) gratis Ski – auf allen Bergen der 4-Berge-Skischaukel Schladming (Hauser Kaibling, Planai, Hochwurzen und Reiteralm) sowie auf den kleineren Skibergen Galsterberg, Fageralm und Rittisberg inklusive kostenlosen Fahrten auf den Dachstein-Gletscher. Damit wird Wintersport für Familien noch attraktiver – bei über 160 Pistenkilometern, modernen Anlagen und speziellen Kinderbereichen.

Backstreet Boys posieren für Fotografen

Die Backstreet Boys eröffnen Anfang Dezember die Wintersaison 2025/26 mit drei Konzerten in Schladming. © Dennis Leapold

 

Über MOUNTAINMANAGER

MOUNTAINMANAGER hat sich in 50 Jahren als die internationale Fachzeitschrift für bergtouristisches Management und Alpintechnik an führender Position etabliert. Die kompetentesten Fachjournalisten der Branche mit Sitz in den drei zentralen Alpenländern Österreich, Schweiz und Deutschland sind für den MOUNTAINMANAGER tätig.
Neueste technische Entwicklungen, zukunftsweisende Trendanalysen und internationale Recherchen stehen im Vordergrund der Berichterstattung.
Aktuelle Reportagen über branchenrelevante Ereignisse, interessante Beiträge von renom mierten Gastautoren sowie Interviews mit markanten Persönlichkeiten und wissenswerte News machen den MOUNTAIN MANAGER zur Pflichtlektüre.

Kontakt
  • EuBuCo Verlag GmbH, Geheimrat-Hummel-Platz 4, 65239 Hochheim
  • 0049-(0)6146-605-0
  • vertrieb@eubuco.de