Martin Ladner, der neue Vorstand der Bergbahnen Kappl AG (Mitte), mit Alexander von der Thannen (Präsident Tourismusverband Paznaun – Ischgl, li.) und Egon Jäger (Aufsichtsratsvorsitzender Bergbahnen Kappl AG). © TVB Paznaun – Ischgl

Vorstandswechsel bei Bergbahnen Kappl

Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung vom 15. Juni 2026 bekanntgab, hat Dipl.-Wirtsch.-Ing. Martin Ladner per 1. Mai 2026 die Position des Vorstands der Bergbahnen Kappl AG übernommen. Er war bereits bisher als Prokurist im Unternehmen beschäftigt.

Schon vor einem Jahr hatte der Aufsichtsrat der Bergbahnen Kappl AG auf Empfehlung des bisherigen Vorstands Ing. Andreas Kleinheinz die Weichen für eine geordnete Nachfolgeregelung gestellt und Martin Ladner zum Prokuristen des Unternehmens bestellt.

Vorgänger Andreas Kleinheinz

Ing. Andreas Kleinheinz, langjähriger Vorstand der Bergbahnen Kappl AG, hat sein Vorstandsmandat auf eigenen Wunsch nicht verlängert. Unter seiner Führung wurden wesentliche Entwicklungsschritte für das Unternehmen gesetzt – allen voran der erfolgreiche Neubau der Diasbahn, der als wichtiger Meilenstein für die Weiterentwicklung des Skigebiets gilt.

Ein interessantes Interview mit Ing. Andreas Kleinheinz aus unserem Mountain Manager-Archiv (Ausgabe 6/25) finden Sie hier:

https://www.mountain-manager.com/marketing-management/mm-interview/wir-wollen-die-qualitaet-im-angebot-optimieren/

Nachfolger Martin Ladner

Der seit 1. Mai 2026 neue Vorstand, Martin Ladner, ist gebürtiger Kappler und wohnt auch in Kappl. Neben seiner fundierten betriebswirtschaftlichen Expertise verfügt er auch über umfassende Fachkenntnisse und eine langjährige internationale Erfahrung im Seilbahnbau.

Statement Martin Ladner, neuer Vorstand der Bergbahnen Kappl AG:

„Mit großem Respekt vor dem, was in Kappl bereits erreicht wurde, und einem klaren Blick in die Zukunft werde ich die Bergbahnen Kappl mit Tatkraft und Weitblick weiterentwickeln. Unser Anspruch ist es, nachhaltiges Wachstum mit höchster Erlebnisqualität für unsere Gäste zu verbinden und kontinuierlich neue Akzente im Ferien- und Freizeitangebot zu setzen. Gemeinsam mit unseren Partnern in der Region werden wir neue Chancen erschließen, innovative Projekte vorantreiben und Kappl als starke, zukunftsfähige Bergdestination stärken – ökonomisch, sozial und ökologisch.“

Die Zukunftspläne der Bergbahnen Kappl

Nach dem erfolgreichen Neubau der Diasbahn richtet die Bergbahnen Kappl AG den Fokus auf die weitere Modernisierung des Skigebiets, zusätzliche Komfortverbesserungen für Gäste sowie die nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Gemeinsam mit dem neuen Vorstand soll Kappl als attraktive Bergdestination im Winter wie im Sommer weiterentwickelt werden.

Die Bergbahnen Kappl in Tirol sind Teil der Skischaukel Kappl & See mit insgesamt 85 Pistenkilometern und 20 Liftanlagen. Das Skigebiet überzeugt mit schneesicherer Höhenlage, moderner Beschneiungsanlage, Erlebnisgastronomie und attraktiven Angeboten für Freerider.

Auch im Sommer spielt die Alpe Dias eine zentrale Rolle: Mit Erlebnispark, 4,2 km langer Mountaincart-Strecke und Flow Trail von der Berg- bis zur Talstation ist sie ein vielseitiges Ausflugsziel für Familien, Wanderer und Biker. Gleichzeitig wird die Alpe Dias weiterhin als Almgebiet bewirtschaftet – Regionalität und ein gutes Miteinander von Tourismus und Landwirtschaft bleiben daher besonders wichtig.

Weiterführende Informationen zur Destination:

https://www.kappl.com/de/sommer

 

V.l.n.r.: Prok. Florian Wörgetter; Vorstandsvorsitzender Mag. Anton Bodner, der künftige Vorstandssprecher Ing. Mag. Gabriel Sieghartsleitner, Vorstand Mag. Christian Wörister und Aufsichtsratsvorsitzender Bgm. Dr. Klaus Winkler.

Personalnews bei der Bergbahn AG Kitzbühel

Der derzeitige Vorstandsvorsitzende Mag. Anton Bodner tritt im Dezember 2026 seine Pension an. Aus diesem Grund hat die Bergbahn AG Kitzbühel nun mit einer neuen Managementstruktur die Weichen für die künftige Unternehmensentwicklung gestellt. So wird ab Dezember dieses Jahres die „Kommandobrücke“ mit zwei Vorständen und einem Prokuristen besetzt sein. Das teilte das Seilbahnunternehmen am Freitag, dem 24. April 2026, in einer Presseaussendung mit.

Der neue Vorstand, Ing. Mag. Gabriel Sieghartsleitner, bringt als Prokurist und COO der OÖ Seilbahnholding GmbH Managementerfahrung mit Expertise in der Seilbahnbranche und wertvoller Außensicht ein. Seit 2022 war er dort für die operative, technische und rechtliche Gesamtsteuerung des Unternehmens mit klarem wirtschaftlichem Fokus zuständig. Zuvor war Sieghartsleitner (Jahrgang 1991) nach dem Studium der Rechtswissenschaften von 2012 bis 2022 bei der Österreichischen Bundesforste AG als Projektmanager tätig. Bei der Bergbahn AG Kitzbühel wird er ab Dezember 2026 als Vorstandssprecher fungieren und für die Bereiche Finanzen, Operations, HR und Strategie verantwortlich sein.

Als Vorstand wird Mag. Christian Wörister weiterhin die Bereiche Marketing, IT Vertrieb und Internationalisierung leiten und wie gewohnt hohe Qualität und auch Kontinuität im Unternehmen sicherstellen.

Die Technik wird auch künftig vom langjährigen technischen Leiter und Prokuristen Florian Wörgetter geführt.

Statement Aufsichtsratsvorsitzender Bgm. Dr. Klaus Winkler:

„Es war mir in meiner Verantwortung als Vertreter des Hauptaktionärs und Vorsitzender des Aufsichtsrates sehr wichtig, zeitgerecht für einen geordneten Managementübergang zu sorgen. Unterstützt von Mag. Robert Pfoser, Pfoser Executive Search, wurde unter mehr als 40 internationalen Bewerberinnen und Bewerbern der neue Vorstand Ing. Mag. Gabriel Sieghartsleitner sorgfältig ausgewählt und im Aufsichtsrat die entsprechenden Beschlussfassungen zur Bestellung gefasst. Das neue Management-Team stellt eine gute Mischung aus externer Managementerfahrung, sowie wettbewerbsintensiver Marketing-Expertise und langjähriger hausinterner Erfahrung dar. Damit sind die Weichen gestellt, den Erfolgskurs der Vergangenheit nachhaltig in der Zukunft fortzusetzen.“

v.l. n. re.: Josef Empl (Geschäftsführer Empl, Vizepräsident Tiroler Adler Runde), Karl Christian Handl (CEO Handl Tyrol, Präsident Tiroler Adler Runde), Klaus Mark (Geschäftsführer MK Illumination, Pressesprecher Tiroler Adler Runde) und Gottfried Sint (Geschäftsführer SIBEG, Kassier & Schriftführer Tiroler Adler Runde); © Franz Oss

Tiroler Adler Runde fordert Entbürokratisierung

Vor kurzem forderte die „Tiroler Adler Runde“ eine nachhaltige Entbürokratisierung und Deregulierung. Basierend auf aktuellen Studien, Analysen der Agenda Austria und den Ergebnissen des Tirol-Konvents, wurde ein Forderungskatalog erstellt, der darauf abzielt, Hürden abzubauen, die Tiroler Wirtschaft zu stärken, die Verwaltung zu modernisieren und die Serviceorientierung zu verbessern. Unter dem Motto „Adler im Dialog“ beginnt nun im Juni ein Austausch mit Vertretern des Landes Tirol.

„Die heimische Wirtschaft sieht sich zunehmenden Herausforderungen durch eine Flut von Verordnungen und Regulierungen gegenüber, die zusätzliche Bürokratie verursachen. Hinzu kommt der erhebliche Druck aufgrund von Auftrags- und Fachkräftemangel sowie steigenden Kosten. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen können diese Belastung immer schwerer stemmen“, so Karl Christian Handl, Präsident der „Tiroler Adler Runde“. Agenda Austria zufolge verbringen österreichische Einzelunternehmer rund 250 Stunden pro Jahr mit bürokratischen Vorgaben. Das ergibt fast zwei Monate an Arbeitszeit. „Angesichts dieser belastenden Situation müssen wir uns fragen: Wollen wir die Bürokratie retten oder den Standort? Wir sehen eine dringende Notwendigkeit in der Reduktion von Bürokratie auf Verwaltungs- ebenso wie Unternehmensebene. Der von uns dahingehend entwickelte Forderungskatalog umfasst konkrete Maßnahmen zur Entlastung und Förderung der Tiroler Wirtschaft, der letztlich der gesamten Bevölkerung zugutekommt“, erklärt Klaus Mark, Pressesprecher der Tiroler Adler Runde.

Mehr Bürgernähe gewünscht

Die Forderungen der Tiroler Adler Runde wurden Landeshauptmann Anton Mattle bereits vorgelegt und entsprechen den Zielen des Tirol-Konvents, die Landesverwaltung bürgernäher zu gestalten und Verwaltungsverfahren sowie Behördengänge durch digitale Lösungen möglichst einfach zu gestalten. Darüber hinaus unterstützen sie die Sparpläne des Landes. Da die Umsetzung dieser Forderungen eines koordinierten Ansatzes und einer klaren politischen Unterstützung bedarf, regte die Tiroler Adler Runde, insbesondere der Vorstand, einen Dialog mit dem Land Tirol sowie hochrangigen Beamten an. Unter dem Motto „Adler im Dialog“ startet jetzt im Juni ein Austausch mit Vertretern des Landes Tirol, um gemeinsam konkrete Resultate im Sinne einer effektiven Entbürokratisierung zu erreichen.

Über die Tiroler Adler Runde

Die „Tiroler Adler Runde“ ist eine politisch unabhängige Plattform namhafter Unternehmerpersönlichkeiten aus unterschiedlichen Branchen. Sie verbindet Gründergeist, Weitblick und eine tiefe Verbundenheit mit ihrer Tiroler Heimat. Die Runde versteht sich als eine impulsgebende Ideenschmiede, mit dem klaren Ziel, bestmögliche Rahmenbedingungen für eine starke Tiroler Wirtschaft im Einklang mit nachhaltigen Werten zu schaffen.

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