Jungfraubahnen: Oliver Hammel übernimmt das operative Szepter

Seit 13. Juni 2025 ist Oliver Hammel für die operative Führung der Jungfraubahnen verantwortlich. Er tritt die Nachfolge von Urs Kessler an, der sich nach 38 Jahren bei den Jungfraubahnen und 17 Jahren an deren Spitze vor kurzem in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hat.

Statement Oliver Hammel:

„Ich habe während der Einführung Menschen mit verschiedensten Lebensläufen kennengelernt, die mit Herzblut, Freude und viel Fachwissen tagtäglich am Erfolg der Jungfraubahnen arbeiten.“ Viele strategische Projekte wie zum Beispiel die Erneuerung der Firstbahn oder der Bau der alpinen Solaranlage Hintisberg seien klar aufgegleist und initialisiert. „Wir werden auch in Zukunft an diesen weiterarbeiten und somit den langfristigen und nachhaltigen Erfolg des Unternehmens sicherstellen.“

Wie bei solchen Funktionen üblich, wird sich der 42-Jährige erst nach rund 100 Tagen im Amt generell öffentlich äußern. Das wird am Donnerstag, dem 28. August 2025, im Rahmen der Bekanntgabe der Halbjahreszahlen der Jungfraubahn Holding AG sein.

Zur Person Oliver Hammel:

Vor seinem Umzug aus Bangkok nach Interlaken (Kanton Bern) war Oliver Hammel seit 2015 beim globalen Unternehmen DKSH tätig. Er leitete zuletzt als Direktor den Geschäftsbereich Technologie für die Märkte Thailand, Laos, Kambodscha und Myanmar (Burma). Der 42-Jährige ist in Liestal (Kanton Baselland) geboren und hat in Safenwil eine Lehre als Konstrukteur bei der Firma Scholl gemacht. Er absolvierte diverse Weiterbildungen in Leadership und Marketing/Verkauf. Oliver Hammel ist verheiratet, hat eine neunjährige Tochter und wohnt in Interlaken.

 

Grauhaariger Mann lehnt sich an Seilbahnkabine

Sein Vorgänger, Urs Kessler (hier in der Garagierungshalle vom „Eiger Express“), war 38 Jahre bei den Jungfraubahnen beschäftigt, davon 17 Jahre an deren Spitze.
@ jungfrau.ch/David Birri

Rendering des neuen Firmengebäudes, das fast doppelt so groß wie das bisherige sein wird und direkt neben dem bestehenden Bauwerk errichtet wird. © Doppelmayr

Doppelmayr Canada erweitert Standort

Doppelmayr Canada gab vor kurzem den Ausbau seines Sitzes in Saint-Jérôme, Québec, bekannt. Geplant ist eine neue Betriebsstätte mit Büro-, Produktions- und Lagerflächen. Für die Errichtung sind 18 Monate vorgesehen. Die Erweiterung ist eine Reaktion auf die hohe Nachfrage in der Seilbahnbranche.

Mit der Standorterweiterung in Saint-Jérôme, Québec, positioniert sich Doppelmayr Canada ideal, um den Anforderungen des florierenden nordamerikanischen Seilbahnmarkts gerecht zu werden. Das neue Gebäude, das nahezu doppelt so groß wie das derzeitige sein wird, umfasst rund 11.000 m² an Produktions-, Service- und Lagerflächen in Innenräumen, 2.900 m² überdachte Außenflächen sowie ein 3.200 m² großes Büro- und Schulungszentrum. Der Neubau wird direkt neben dem bestehenden Gebäude errichtet, das 1978 eröffnet wurde.

Strategische Investition stärkt Position in Nordamerika

Die Investition ermöglicht es Doppelmayr Canada, die Fertigungsprozesse zu optimieren und gleichzeitig dem Wachstum des Mitarbeiterstamms gerecht zu werden.

Statement Gerhard Gassner, Geschäftsführer der Doppelmayr Gruppe:

„Unsere Mitarbeiter leisten hervorragende Arbeit und realisieren alle Seilbahnprojekte termingerecht und in höchster Qualität. Aufgrund des wachsenden Marktvolumens ist der Neubau jedoch unerlässlich geworden, um diesen Anforderungen weiterhin gerecht zu werden.“

Statement Luc Guy, CEO von Doppelmayr Canada:

„Das bestehende Gebäude wurde über 45 Jahre hinweg mehrfach erweitert, aber nun richten wir unseren Blick in die Zukunft des Seilbahngeschäfts – mit Fokus auf Materialfluss, Effizienz und Mitarbeiterzufriedenheit. Die neue Betriebsstätte wird ein hochmodernes Fertigungszentrum sein, in dem wir weiterhin Seilbahnsysteme von höchster Qualität für Nordamerika entwickeln und produzieren. Wir freuen uns, unsere Produktionskapazitäten und unser Team auszubauen und die Seilbahntradition von Doppelmayr in Saint-Jérôme fortzusetzen. Dieses Projekt ist das Ergebnis einer langjährigen Partnerschaft mit unseren Kunden und dem unermüdlichen Einsatz unserer Mitarbeitenden in den letzten 45 Jahren. Wir danken Invest Quebec und Canada Economic Development für ihre Unterstützung und die finanzielle Beteiligung an dieser bedeutenden Investition.“

Die architektonischen und technischen Planungen befinden sich derzeit in der finalen Phase. Die Inbetriebnahme der neuen Betriebsstätte ist für das letzte Quartal 2026 geplant.

 

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