Das Seilbahnprojekt „Cablebús Linie 5“ stärkt die Zusammenarbeit der Regierung von Mexico City und der Doppelmayr-Gruppe. Diese startete im Jahr 2021 mit den Cablebús Linien 1 und 3 sowie der Seilbahnanlage in Uruapan, die sich derzeit im Bundesstaat Michoacán im Bau befindet, – im Bild die „Cablebús Linie 1“. © Doppelmayr
Die kürzlich eröffnete urbane Seilbahn Câble C1 befördert in der Metropolregion Paris bis zu 11.000 Fahrgäste. Die Fahrzeit über die gesamte Strecke beträgt 18 Minuten – das ist etwa doppelt so schnell wie früher. © Laurent GRANDGUILLOT / IDFM
Urbane Seilbahnanlage in der Metropolregion Paris eröffnet
Am Samstag, dem 13. Dezember 2025, war es soweit: Die mit Spannung erwartete urbane Seilbahn Câble C1 der Doppelmayr-Gruppe beförderte die ersten Fahrgäste. Die rund 4,5 km lange Seilbahnlinie verlängert die Metro-Linie 8 und verbessert damit die Anbindung der südlich gelegenen Vororte von Paris an das Verkehrsnetz von Île-de-France. Die Region erhält damit eine nachhaltige Verkehrslösung, die sämtliche Kriterien der urbanen Mobilität und des Angebots der lokalen Verkehrsbehörde Île-de-France Mobilités (IDFM) erfüllt.
Die Câble C1 ist die erste urbane Seilbahnanlage in der Region Île-de-France. Das Projekt zeigt, wie Seilbahnen als integraler Bestandteil des öffentlichen Verkehrsnetzes eine neue Mobilitätsebene erschließen und Verkehrsengpässe lösen können. Mit fünf Stationen auf einer Strecke von rund 4,5 km verbessert die Seilbahn das Mobilitätsangebot für die Gemeinden Créteil, Valenton, Limeil-Brévannes und Villeneuve-Saint-Georges erheblich.

Für Valérie Pécresse, Präsidentin der Region Île-de-France und Île-de-France Mobilités (1. Reihe, 3. v. re.) ist die Seilbahn Câble C1 eine effiziente und innovative Transportlösung für alle Bewohner des Gebiets. Verantwortlich für die Gesamtprojektleitung seitens Île-de-France Mobilités war Christophe Surowiec (1. Reihe, 4. v. re.). © Doppelmayr
Statement Valérie Pécresse, Präsidentin der Region Île-de-France und Île-de-France Mobilités:
„Seit 2016 engagieren wir uns für eine beispiellose Stärkung des öffentlichen Verkehrsangebots in Île-de-France. Angesichts der Klimakrise ist es unsere Verantwortung, den Bewohnern von Île-de-France echte Alternativen anzubieten, indem wir bestehende Linien verstärken und neue Verbindungen schaffen. Es ist eine große Freude zu sehen, dass die Seilbahn Câble C1 realisiert wird. Diese städtische Seilbahn, die in der Île-de-France einzigartig ist, wird eine effiziente und innovative Transportlösung für alle Bewohner des Gebiets sein.“

Die 4,5 lange neue Seilbahnlinie verlängert die Metro-Linie 8 und verbessert damit die Anbindung der südlich gelegenen Vororte von Paris an das Verkehrsnetz von Île-de-France. © Laurent GRANDGUILLOT / IDFM
Câble C1 ist Teil der Strategie von Île-de-France Mobilités, das ÖPNV-Angebot im Großraum Paris auszubauen und innovative Mobilitätslösungen zu fördern. Mit der Seilbahn hat Île-de-France ein System gewählt, das sich durch einen geringen Flächenverbrauch am Boden, eine schnelle Bauzeit und eine einfache Integration in die bestehende Infrastruktur auszeichnet. Dadurch können die Fahrgäste an allen Stationen bequem auf andere Verkehrsmittel wie Bus oder Metro umsteigen. Die Seilbahn ist so eine intermodale, schnelle, barrierefreie und CO₂-freie Verbindung über stark befahrene Straßen und Bahnstrecken hinweg. Sie soll künftig bis zu 11.000 Fahrgäste täglich ans Ziel bringen. Die Fahrzeit über die gesamte Strecke beträgt 18 Minuten – das ist etwa doppelt so schnell wie früher.
Mobilität für alle
Ein zentrales Thema bei der Umsetzung des neuen Verkehrssystems war die Barrierefreiheit für alle Fahrgäste. Die 105 OMEGA V-XL CWA-Kabinen bieten für bis zu zehn Personen einen Sitzplatz. Auch für Menschen im Rollstuhl, mit eingeschränkter Mobilität, Fahrräder und Kinderwagen sind sie komfortabel und ebenerdig zugänglich. Dazu gehören außerdem visuelle und akustische Fahrgastinformationen in Echtzeit, Videoüberwachung, ausreichend Haltegriffe und eine Gegensprechanlage für die Kommunikation mit dem Betriebspersonal. Auch die Stationen entsprechen den Anforderungen an Barrierefreiheit im ÖPNV und bieten uneingeschränkt barrierefreie Zugänge.
Gemeinsam ans Ziel
Die Doppelmayr-Gruppe war für die Planung, Lieferung, Bau und Montage der gesamten Seilbahnanlage sowie der Kabinen verantwortlich. Während des Betriebs wird das Doppelmayr-Team für kompetente Wartung und Service sorgen.

Bei der Eröffnung der urbanen Seilbahn Câble C1: Arno Inauen vom Executive Board der Doppelmayr-Gruppe (li.) mit Bernard Teiller, Président von Doppelmayr France © Doppelmayr
Statement Arno Inauen vom Executive Board der Doppelmayr-Gruppe:
„Die Câble C1 hat bereits jetzt eine außergewöhnliche Strahlkraft als innovative urbane Mobilitätlösung – nicht nur hier in Europa, sondern auf der ganzen Welt. Wir sind stolz, mit unserer Technologie das Verkehrsnetz im Großraum von Paris nachhaltig zu stärken. Ich bin sicher, dass diese Seilbahn ein Vorbild für viele weitere Städte sein wird.“
Für die Gesamtprojektumsetzung wurde unter der Leitung von Doppelmayr France ein Konsortium gebildet. Den Seilbahnspezialisten standen Experten für Infrastrukturplanung, Landschaftsgestaltung, Tiefbau und Architektur zur Seite.
Statement Bernard Teiller, Président von Doppelmayr France:
„Ein Seilbahnprojekt dieser Größenordnung und Bedeutung bedarf viel Koordination, Know-how und Professionalität. Wir verdanken die erfolgreiche Umsetzung Île-de-France Mobilités, den Unternehmen des Konsortiums und jeder einzelnen Person unseres großartigen Teams.“
Nach der offiziellen Eröffnungsfeier nahm die Seilbahn Câble C1 am Samstag, dem 13. Dezember 2025, den öffentlichen Betrieb auf. Sie ist nun ein voll integrierter Bestandteil des regionalen Verkehrsverbunds. Betreiber der Anlage ist Transdev Coteaux de la Marne im Auftrag von Île-de-France Mobilités.

Ein zentrales Thema bei der Umsetzung des neuen Verkehrssystems war die Barrierefreiheit für alle Fahrgäste. © Laurent GRANDGUILLOT / IDFM
Technische Daten 10er-Kabinenbahn Câble C1, Île-de-France:
- Stationen: 5
- Schräge Länge: 4.500 m
- Höhenunterschied: 40 m
- Stützenanzahl: 30
- Fahrzeuganzahl: 105 OMEGA V-XL-Kabinen
- Fahrgeschwindigkeit: 6 m/s
- Fahrzeit: 18 min
- Förderleistung: 1.600 p/h (erweiterbar auf bis zu 2.000 p/h)
- Eröffnung: 13. Dezember 2025
Eröffnung der „4-Berge Ski Super Connection“, v.li. n.re.: Mag. Peter Weichbold (designierter Planai-Geschäftsführer), Dipl.-Ing. Hermann Trinker (Bürgermeister Stadtgemeinde Schladming), Mag. Klaus Hofstätter (Geschäftsführer Hauser Kaibling), Dr. Michael Krainer (Aufsichtsratsvorsitzender Planai), Mario Kunasek (Landeshauptmann), Dipl.-Ing. Willibald Ehrenhöfer (Landesrat), Dir. Georg Bliem (Geschäftsführer Planai), Matthias Schwab (Bürgermeister Marktgemeinde Haus im Ennstal) und Mag. Andreas Keinprecht MBA (Aufsichtsratsvorsitzender Hauser Kaibling). © Martin Huber
„4-Berge Ski Super Connection“ eröffnet
Am Montag, dem 1. Dezember 2025, wurden die neue 10er-Kabinenbahn „Senderbahn Hauser Kaibling“ und die 8er-Sesselbahn „Mitterhausalm I“ feierlich eröffnet. Zahlreiche Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Seilbahnindustrie waren mit von der Partie.
Unter dem Titel „4-Berge Ski Super Connection“ setzen die beiden neuen Seilbahnanlagen in der Region Schladming-Dachstein ab dieser Wintersaison neue Maßstäbe in Sachen Komfort und Qualität und ermöglichen eine noch schnellere Verbindung zwischen Hauser Kaibling und Planai: Am Hauser Kaibling ersetzt die 10er-Kabinenbahn „Senderbahn Hauser Kaibling“ des Seilbahnherstellers Leitner mit einer Förderleistung von bis zu 2.800 P/h (im Endausbau) die bisherige 4er-Sesselbahn und schafft damit eine deutlich schnellere und komfortable Verbindung von der Planai auf den höchsten Berg der Schlaminger 4-Berge-Skischaukel. In weniger als fünf Minuten gelangt der Wintersportler direkt zum Senderplateau.
Auf der Planai sorgt die neue 8er-Sesselbahn „Mitterhausalm I“ des Seilbahnproduzenten Doppelmayr für eine komfortable Skischaukel-Verbindung. Sie löst die bisherige 4er-Sesselbahn „Sonneck“ ab. Mit einer Förderleistung von 3.000 P/h und einer Fahrzeit von nur drei Minuten gehören Wartezeiten der Vergangenheit an. Sitzheizung, Abdeckhauben und eine bequeme Polsterung garantieren auch an kalten Tagen einen maximalen Sitzkomfort.
Statements der Geschäftsführer der Seilbahnunternehmen:
Hauser Kaibling-Geschäftsführer Mag. Klaus Hofstätter hob hervor: „Für unsere Gäste bedeutet die ‚4-Berge Ski Super Connection‘ einen echten Quantensprung in Sachen Komfort, Geschwindigkeit und Qualität. Gleichzeitig zeigt dieses Projekt, dass gemeinsam Großes erreicht werden kann und die Zusammenarbeit aller Beteiligten neue Maßstäbe für Wintersportler und Wintersportlerinnen setzt.“
Dir. Georg Bliem, Geschäftsführer Planai-Hochwurzen-Bahnen, betonte: „Dieses Projekt war wirklich besonders – zwei Seilbahnen auf engem Raum, die wir dank exzellenter Zusammenarbeit aller Beteiligten erfolgreich umgesetzt haben. Ich möchte allen, die dazu beigetragen haben, herzlich danken. Es erfüllt mich mit Stolz, dass wir unseren Gästen damit ein noch besseres Skierlebnis in der 4-Berge-Skischaukel Schladming bieten können.“
Nach der ökumenischen Segnung konnten die Gäste die neue 10er-Kabinenbahn „Senderbahn Hauser Kaibling“ sowie die 8er-Sesselbahn „Mitterhausalm I“ bei einer ersten Probefahrt erleben. Den Abschluss bildete ein gemütlicher kulinarischer Ausklang, bei dem die Gäste den Eröffnungstag bei Speisen und Getränken ausklingen lassen konnten.
Am Donnerstag, den 27. November 2025, erhielt die neue 8er-Sesselbahn „Mitterhausalm I“ auf der Planai die Betriebsbewilligung. © Vettori
Betriebsbewilligung für 8er-Sesselbahn Mitterhausalm I
Gestern, am 27. November 2025, erhielt die neue 8er-Sesselbahn „Mitterhausalm I“ auf der Planai nach sieben Monaten Bauzeit die seilbahnrechtliche Betriebsbewilligung. Die moderne Seilbahnanlage der Doppelmayr-Gruppe ersetzt die bisherige 4er-Sesselbahn „Sonneck“ und sorgt für eine schnellere, komfortablere Verbindung vom Hauser Kaibling auf die Planai. Der offizielle Publikumsbetrieb ist ab Freitag, den 5. Dezember 2025, geplant.
Mit einer Förderleistung von 3.000 P/h und einer Fahrzeit von nur drei Minuten werden Wartezeiten auf ein Minimum reduziert. Sitzheizung, Wetterschutzhauben und ergonomische Polsterungen sorgen für ein komfortables Fahrerlebnis selbst an kalten Wintertagen. Die seilbahnrechtliche Betriebsbewilligung wurde von der zuständigen Behörde, dem Land Steiermark, unter der Leitung von Hofrat Mag. Christopher Grunert, erteilt.
Statement Direktor Georg Bliem, Geschäftsführer der Planai-Hochwurzen-Bahnen:
„Die Freude ist sehr groß, denn mit der neuen 8er-Sesselbahn „Mitterhausalm I“ wird die Skiverbindung vom Hauser Kaibling auf die Planai auf ein neues Qualitätsniveau gehoben. Die neue Bahn steht für höchsten Komfort und Effizienz – und für die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten. Dank ihres großen Engagements konnten alle Arbeiten fristgerecht und erfolgreich abgeschlossen werden. Mein besonderer Dank gilt den Behörden, der Gemeindepolitik, den ausführenden Firmen sowie unserem gesamten Team.“
Auch seitens der für die Betriebsbewilligung zuständigen Seilbahnbehörde, dem Land Steiermark, wurde die präzise und reibungslose Umsetzung des Projekts hervorgehoben.
Die neue Pendelbahn für das Wahrzeichen der Stadt Brașov in Rumänien kommt ohne Stützen aus, ist barrierefrei und ist für den Nachtbetrieb ausgelegt. © Garaventa AG
Neue Pendelbahn für Hausberg der Stadt Brașov
Garaventa hat im rumänischen Brașov eine neue Pendelbahn auf den Tâmpa-Berg realisiert. Der Ersatzneubau der historischen Anlage aus dem Jahr 1970 vereint modernste Seilbahntechnik und Barrierefreiheit und ermöglicht außerdem Fahrten in der Nacht. Die Seilbahn verfügt über eine stützenlose Linienführung, und die bestehenden Stationen konnten größtenteils weiterverwendet werden.
Die neue Pendelbahn auf den Tâmpa-Berg in Brașov, Rumänien, wurde am 19. Oktober 2025 offiziell in Betrieb genommen. Der Tâmpa-Berg gilt als Wahrzeichen der Stadt Brașov. Er erhebt sich direkt über der Stadt und prägt mit seiner markanten Silhouette das Stadtbild. Die neue Pendelbahn ersetzt die bestehende Seilbahnanlage aus dem Jahr 1970 und verbessert die Erschließung des beliebten Aussichtspunkts oberhalb der Stadt Brașov. Die Wiedereröffnung fiel auf den 55. Jahrestag der ursprünglichen Inbetriebnahme der Tâmpa-Seilbahn.
Stützenlos und für Nachtbetrieb ausgelegt
Die neue, eintragseilige Pendelbahn folgt der bestehenden Linienführung und kommt vollständig ohne Stützen aus. Sie fügt sich harmonisch in die bestehende Strecke und Umgebung ein. Wo möglich, blieb die bauliche Substanz der Tal- und Bergstation erhalten, und die neue Anlage wurde integriert. Die gesamte Seilbahntechnik inklusive Antrieb und Steuerung wurde auf den aktuellen Stand der Technik gebracht und sorgt für einen effizienten und zuverlässigen Betrieb. Die beiden roten Kabinen des Herstellers Carvatech, der wie Garaventa zur Doppelmayr-Gruppe gehört, bieten Platz für je 25 Personen. Damit konnte die Förderleistung im Vergleich zur vorherigen Anlage erhöht werden. Die Pendelbahn überwindet auf einer schrägen Länge von 560 m einen Höhenunterschied von 312 m. Bei einer Fahrgeschwindigkeit von 8 m/s werden 490 Personen pro Stunde und Richtung befördert. Neben dem Personentransport ist auch der Gütertransport vorgesehen, beispielsweise für das neu eröffnete Panorama-Restaurant auf dem Gipfel. Die Anlage ist neu barrierefrei und für den Nachtbetrieb ausgelegt.
Gemeinsames Engagement
Nach Abschluss der Planungs- und Vorbereitungsarbeiten begann im Februar 2025 die Montage der Anlage. Diese erfolgte in enger Kooperation mit dem Betreiber der Seilbahn, ANA Teleferic. Garaventa war vor Ort zuständig für die Montageorganisation und -überwachung, während weitere Arbeitskräfte vom Seilbahnunternehmen bereitgestellt wurden. Dieses Projekt zeigt erneut, was möglich ist, wenn technisches Know-how, kulturelles Verständnis und partnerschaftliche Zusammenarbeit zusammenkommen.
Am 8. August 2025 legte Präsident Sadyr Zhaparov (re.) gemeinsam mit Michael Doppelmayr offiziell den Grundstein für das neue Ski- und Ganzjahresresort im Osten von Kirgistan. © President of the Kyrgyz Republic
Erster Seilbahnauftrag für Doppelmayr in Kirgisistan
In der Region Issyk-Kul im Osten des Landes Kirgisistan entsteht ein Leuchtturmprojekt für den Wintersport in Zentralasien: das Ala-Too Resort. Es soll sowohl einheimischen als auch internationalen Gästen das ganze Jahr über abwechslungsreiche Aktivitäten bieten. Doppelmayr errichtet dafür zwei D-Line-Kombibahnen. Am 8. August 2025 legte Präsident Sadyr Zhaparov gemeinsam mit Michael Doppelmayr offiziell den Grundstein für das Ski- und Ganzjahresresort.
Das Projekt erstreckt sich über drei Gebiete – Jyrgalan, Ak-Bulak und Boz-Uchuk – und wird den Gästen mehr als 200 km Skipisten, zahlreiche Wanderrouten, Hotels, Restaurants, ein traditionelles Ethno-Dorf und noch vieles mehr bieten. Doppelmayr baut in Jyrgalan zwei D-Line Kombibahnen mit 6er-Sessel und 10er-Kabinen. Die Anlagen sind zusammen insgesamt vier km lang und werden sowohl für den Skibetrieb im Winter als auch im Sommer eingesetzt. Die schlüsselfertige Übergabe ist im Frühjahr 2026 vorgesehen.
Offizieller Startschuss für Leuchtturmprojekt
Der offizielle Grundstein für das Ala-Too Resort wurde am 8. August 2025 gelegt. Kirgisistan setzt auf nachhaltigen, modernen und gleichzeitig regional verankerten Tourismus. Präsident Sadyr Zhaparov betonte bei der feierlichen Zeremonie die Bedeutung der touristischen Entwicklung und die hohe Qualität, auf die bei der Umsetzung großen Wert gelegt wird. Auch für die Doppelmayr-Gruppe ist dies ein ganz besonderes Projekt. Michael Doppelmayr führte bei seiner Ansprache aus: „Wir sind sehr stolz darauf, am Bau des ersten modernen Resorts in der Geschichte Kirgisistans mitwirken zu dürfen. Dieses Projekt ist nicht nur ein Meilenstein für die Region, sondern auch ein Symbol für Fortschritt, Zusammenarbeit und Vertrauen in die Zukunft.“

Kirgisistan ist geprägt von einer imposanten Berglandschaft und setzt auf nachhaltigen, modernen und gleichzeitig regional verankerten Tourismus – im Bild das Publikum beim offiziellen Startschuss für das neue Ski- und Ganzjahresresort. © President of the Kyrgyz Republic
Realisierung des Resorts in drei Phasen
Die Masterplanung für das Ala-Too Resort wird von der Input Projektentwicklungs GmbH, einem Unternehmen der Doppelmayr Gruppe, unterstützt und ausgearbeitet. Die Umsetzung ist auf drei Etappen aufgeteilt. Die erste Etappe konzentriert sich auf den Bereich Jyrgalan, wo bis 2026 die beiden D-Line-Kombibahnen gebaut werden. In der zweiten Phase entstehen in Ak-Bulak weitere Pisten und Infrastruktur, abgeschlossen wird das Projekt mit der Entwicklung in Boz-Uchuk und der vollständigen Verbindung aller drei Gebiete.
Garaventa setzt gezielt auf die Ausbildung junger Fachkräfte und hieß vor kurzem mehrere neue Lernende willkommen. © Garaventa AG
Garaventa erweitert Lehrlingsausbildung
Seit fast 100 Jahren entwickelt und baut Garaventa, ein Unternehmen der Doppelmayr-Gruppe, Seilbahnen auf der ganzen Welt. Um weiterhin den gewohnt sehr hohen Qualitätsstandard aufrechtzuerhalten, braucht es bestens ausgebildete Fachkräfte. Deswegen legt Garaventa großen Wert auf die Lehrlingsausbildung und hat am Standort Goldau (CH) sein Lehrstellenangebot mit dem neuen Ausbildungsplatz als „Informatiker/in EFZ Plattformentwicklung“ erweitert.
Das teilte Garaventa in seiner jüngsten Presseaussendung mit. Insgesamt absolvieren derzeit 41 junge Menschen ihre Ausbildung bei Garaventa an den Standorten Goldau und Uetendorf in der Schweiz, das entspricht rund 10 % der gesamten Belegschaft. „Die Ausbildung bei Garaventa öffnet jungen Menschen die Tür in eine spannende Branche mit Zukunftsperspektiven. Dass wir auch in diesem Jahr zehn unserer zwölf Absolventinnen und Absolventen weiterbeschäftigen können, bestätigt den hohen Stellenwert und die Qualität unserer Ausbildungsprogramme und ist nicht zuletzt dem Engagement unserer Ausbildnerinnen und Ausbildner zu verdanken“, erklärte Garaventa-CEO Arno Inauen.
Neuer Ausbildungsplatz in der Informatik
Das Lehrstellenangebot bei Garaventa an den Schweizer Standorten Goldau und Uetendorf verteilte sich bislang auf folgende fünf Berufe:
- Konstrukteur/in,
- Polymechaniker/in,
- Seilbahn-Mechatroniker/in,
- Anlagen- und Apparatebauer/in,
- Kaufmann/-frau.
Neu ist jetzt der Beruf „Informatiker/in mit Fachrichtung Plattformentwicklung“ hinzugekommen. In den vergangenen Jahren wurden angehende Informatiker im Rahmen des Ausbildungsverbunds bildxzug jeweils für ein Jahr bei Garaventa eingesetzt. Nun übernimmt Garaventa erstmals die vollständige Ausbildung über vier Jahre hinweg am Standort Goldau. Das ist ein weiterer Schritt, um zukunftsrelevante Kompetenzen im eigenen Haus aufzubauen. Die Ausbildung bei Garaventa ist praxisnah, die Arbeitsplätze sind modern und die Entwicklungsmöglichkeiten vielfältig, so Garaventa. Start der diesjährigen Lehrlingsausbildung markierte ein Informationstag mit CEO Arno Inauen. Vor kurzem begannen 13 neue Lernende ihre Ausbildung bei dem Seilbahnproduzenten, der zur Doppelmayr-Gruppe gehört.


