Pilotprojekt SMS-Skiticket am Semmering

Die Firma DIMOCO startete am 11. 2. ein Pilotprojekt mit 1.000 Skigästen am Zauberberg/Semmering, die per SMS ihre Skitickets bestellen und bezahlen können. Vorausgesetzt sie sind Vertragskunden von A1, paybox oder ONE.

DIMOCO ist ein internationaler Anbieter für ASP-Lösungen im Web- und Mobile Bereich. Der Vorteil des SMS-Skitickets von DIMOCO liegt in der flexiblen und einfachen Handhabung: Das SMS-Skiticket kann von überall aus bestellt und bezahlt werden. Die langen Warteschlangen an der Kasse gehören der Vergangenheit an und durch Nutzung der kontaktlosen und zukunftsträchtigen RFID-Technologie ist auch der Zugang zum Lift komfortabel und einfach möglich. Bei der Ticketbestellung schickt der Skifahrer eine SMS mit den jeweiligen Kürzeln, die aus drei Komponenten der Key Card bestehen (Kartentyp, Tarifkategorie und SMS Code), an die Servicenummer. Die DIMOCO Applikation analysiert die SMS und nimmt mit A1, paybox oder ONE das Payment vor. Ist der Vorgang abgeschlossen, erteilt DIMOCO an Skidata die Freigabe: Eine Information wird übermittelt, sodass bei erstmaliger Verwendung die Daten vom Drehkreuz auf die Key Card übertragen werden.
 
Das ONE Promotionteam sorgt vor Ort (Hirschenkogel) für die Verteilung der limitierten Key Cards, die nach Bezahlung per Handy, automatisch aufgeladen werden.
 
„Wir freuen uns sehr, diesen innovativen Dienst gemeinsam mit unseren wichtigsten Partnern, den Mobilfunkbetreibern anbieten zu können. Ziel des Pilotprojekts ist es, mit dem Zauberberg und Skidata eng zusammen zu arbeiten, Erfahrungswerte zu sammeln und dadurch eine Erweiterung für den nächsten Winter vorzunehmen“, erklärt Rudolf Ivancsits, Key Account Manager bei DIMOCO und ergänzt: „der nächste Winter soll also nicht nur genügend Schnee, sondern auch zahlreiche Vorteile wie etwa die Ticketbestellung bereits auf dem Weg zum Skigebiet bringen. Neben SMS werden dann auch Internet und Wap als Bestell- und Bezahlmöglichkeit realisiert.“

Aktuelle Vorarlberger Seilbahnstatistik

In Vorarlberg gibt es derzeit insgesamt 329 mechanische Aufstiegshilfen und damit um fünf Anlagen weniger als im Vorjahr, so die aktuelle Seilbahnstatistik der Abteilung Elektro- und Seilbahntechnik im Amt der Vorarlberger Landesregierung.

Wie Seilbahnreferent Landesrat Dieter Egger berichtet, wurden 2005 acht bestehende Anlagen durch insgesamt sechs neue Anlagen ersetzt. In Summe wurden elf Anlagen abgebrochen. Auf einer Gesamtlänge von 252 Kilometern wird ein Gesamthöhenunterschied von 74 Kilometern überwunden. Alle Vorarlberger Anlagen zusammen haben eine Transportkapazität von 101 Millionen Pm/h. Im Jahr 1976 waren es noch 43,2 Millionen Pm/h. Bemerkenswert ist dabei, dass die Anzahl der Anlagen seither nur um 2,3 Prozent bzw. neun Anlagen gewachsen ist. Die größte Transportkapazität Vorarlbergs weist Lech mit 15,4 Millionen Pm/h auf, gefolgt von St. Gallenkirch mit 13,5 Millionen Pm/h.
 
Weiters gibt es in Vorarlberg insgesamt 208 Materialseilbahnen mit einer Förderlänge von rund 140 Kilometern. Sie überwinden einen Gesamthöhenunterschied von rund 38 Kilometern.
 
In Vorarlberg wird auf Qualitäts- und Komfortverbesserung sowie Optimierung des Anlagebestandes gesetzt“, schließt Seilbahnreferent Dieter Egger aus der aktuellen Seilbahnstatistik.

Fischer präsentiert das erste Skifahrwerk der Welt

Eine technologische Innovation der oberösterreichischen Skifirma Fischer ermöglicht erstmals eine völlig freie Skidurchbiegung  – auch unter der Bindung. Das auf der Winter-ispo präsentierte „Flowflex“ genannte Skifahrwerk wird neue Maßstäbe im Skisport setzen.

Fischer ist es mit Flowflex, dem ersten Skifahrwerk der Welt, nach drei Jahren Entwicklungsarbeit erstmals gelungen: Der Ski kann sich völlig frei durchbiegen – auch unter der Bindungsplatte und trotz Skischuh. Dies eröffnet ganz neue Dimensionen für die Performance des Skifahrers. Alle negativen Kräfte, die durch Schuh und Bindung auf den Ski einwirken, werden von Flowflex völlig neutralisiert. Die Kraft des Fahrers kann sich mit Flowflex nun nahezu vollständig auf den Ski übertragen, der Ski hat nun auch in diesem Bereich Grip.So wie der Allradantrieb die Automobilindustrie revolutionierte, bietet Flowflex Vorteile, die neue Maßstäbe im Skisport setzen. Durch die gleichmäßige Kantenauflage erhöht sich der Kantengrip, was mehr Sicherheit am Ski bedeutet. Der aktive Sportler hat somit größere Reserven und mehr Spaß im Schnee. Der Rennsportler kann mit Flowflex besser an sein Limit gehen. Der Ski lässt sich leichter drehen und besser steuern, da er harmonisch am Schnee aufliegt. Dadurch reagiert der Ski wesentlich sensibler auf die Impulse des Fahrers, der damit in jeder Phase der Kurve die Fahrtrichtung und den Radius sehr gut bestimmen und dosieren kann.Und so funktioniert es: Eine Kombination von Bindungsträger und Horizontallager ermöglicht die freie Durchbiegung. Ein vertikal gleitendes Zentrallager gewährleistet eine permanent mittige Position des Skischuhs relativ zur Skimitte – in jeder Phase der Kurve. Für ein verbessertes Rückstellverhalten des Skis aus der Biegung in die Horizontale sorgt ein integriertes Federsystem.

Spiel auf dem Schnee in Lech

Die Bregenzer Festspiele präsentierten in Lech am Arlberg auf einer Schneebühne vor 3.500 Besuchern ‚eiskalte Operndelikatessen‘.

Bereits zum dritten Mal gastierten die Bregenzer Festspiele am 29. Jänner 06 in Lech am Arlberg. Als kleinen Vorgeschmack auf die kommende Festspielsaison präsentierte das Festival auf einer eigens geschaffenen Schneebühne die schönsten Arien und Melodien aus ‚La Bohème‘, ‚Der Troubadour‘ und ‚West Side Story‘. Mehr als 3.500 Besucher erlebten bei Minusgraden und einem Winterabend wie aus dem Bilderbuch eine packende Darbietung aus Licht, Feuer und Leidenschaft. Stephanie Krahnenfeld als ‚Musetta‘, Christian Baumgärtel als ‚Tony‘ und Katia Pellegrino als ‚Leonore‘ erweckten die drei Seebühnenerfolge in der Lecher Bergarena eindrucksvoll zum Leben.“Der gestrige Abend war ein wirklich spektakulärer Auftakt für unser 60-jähriges Festspieljubiläum“, freut sich der kaufmännische Direktor der Bregenzer Festspiele, Franz Salzmann. „Wir sind sehr glücklich darüber, auf Einladung von Lech-Zürs Tourismus das Spiel auf dem See an einem Ort präsentieren zu können, welche der Außergewöhnlichkeit der Bregenzer Seebühne in nichts nachsteht.“

Ski amadé: Rekordzugriffe im Internet

Die Homepage des größten österreichischen Skiverbundes www.skiamade.com erreichte in fünf Monaten über 6,6 Millionen Pageviews. Die Gäste buchen bereits Hotel plus Ausrüstung und Skipass online.

Österreichs größte Skiregion Ski amadé verzeichnet eine bemerkenswerte Steigerung der Zugriffe auf seine Internetseite. Seit Anfang September haben bereits mehr als 780.000 Interessierte die Homepage www.skiamade.com besucht, über 6,6 Mio. Seiten wurden aufgerufen. Die Steigerung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres betrug damit über 40 Prozent. Pro Tag registriert das Portal zurzeit 8.000 bis 10.000 Besucher. Christoph Eisinger, Managing Director von Ski amadé, führt den Boom zum einen auf den schneebedingt frühen Saisonstart, zum anderen aber auch auf die angebotenen Serviceleistungen zurück: „Unser Unterkunftsführer mit derzeit rund 750 gelisteten Betrieben ist in dieser Art sicher einzigartig. Alleine in diesem Bereich registrierten wir bereits in der letzten Saison knapp 4 Mio. Seitenaufrufe. Die Zahl der Gäste, die direkt über skiamade.com ihr Hotel buchen, ist heuer um fast 70 Prozent gestiegen.“ Neben der Unterkunft werden vermehrt auch Skiausrüstung und Skipass online gebucht.Weitere InformationenDr. Christoph Eisinger Telefon: +43(0)6452/20202-0 E-Mail: presse@skiamade.com

Snowboard: Online Handel boomt

Der weltweit größte Snowboard-Webshop mit Sitz in Schladming (A) meldet 4.000 verkaufte Snowboards bis Mitte Jänner 06. Das entspricht einem Umsatzplus von 40 %.

Der österreichische Snowboard-Händler Blue Tomato zieht eine äußerst positive Zwischenbilanz über die laufende Wintersaison. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent, insgesamt wurden rund 4.000 Snowboards verkauft. Blue Tomato mit Sitz im steirischen Schladming ist der weltweit größte Internethändler für Snowboardprodukte (www.blue-tomato.at) und betreibt drei Shops sowie zwei eigene Testcenters und Snowboardschulen in der Steiermark. Besonders gut entwickelt hat sich auch der Bereich Snow- und Streetwear, der inzwischen rund 40 Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht.Weitere Informationen: Gerfried SchullerTel.: +43/(0)3687-24223E-Mail: gerfried@blue-tomato.at

Alpine Wellness: nun nationale Vermarktung

Innerhalb von nur zwei Jahren hat sich die neue Qualitätsmarke „Alpine Wellness International“ (AWI) in Deutschland, Österreich, Italien und Schweiz etabliert. Jetzt geht es um die Vermarktung auf nationaler Ebene.

Der Wunsch führender europäischer Wellness-Hotels im Alpenraum nach einer verbindlichen Qualitätszertifizierung, nach einheitlichen und strengen Kriterien sowie einer klaren Profilierung des Alpenraums als führende Wellness- und Gesundheitsregion war Grund dafür, die Organisation ins Leben zu rufen. Mit der Zertifizierung von insgesamt zehn Testbetrieben in Österreich, Südtirol, Bayern und der Schweiz lancierte die Gesellschaft Alpine Wellness International GmbH Anfang 2004 die neue Top-Marke „Alpine Wellness“. Innerhalb von nur zwei Jahren gelang es den vier Mitgliedern (AWÖ – Verein Alpine Wellness Österreich, Bayern Tourismus Marketing GmbH, Südtirol Marketing Gesellschaft und Schweiz Tourismus), das Label „Alpine Wellness International“ in der Branche als Gütesiegel zu etablieren.Zahlreiche Orte und Betriebe sind nun bereits von AWI zertifiziert (in Österreich bisher 15 Hotels und die Region Bad Kleinkirchheim), weitere folgen. Nach Aufbau und Etablierung geht es jetzt in die Umsetzung: die Vermarktungsoffensive ist Aufgabe der beteiligten nationalen und regionalen Tourismusmarketing-Organisationen. Daher wurde die gemeinsame Entwicklungsgesellschaft Ende 2005 aufgelöst und an die nationalen bzw. regionalen Marketingorganisationen – in Österreich an den Verein Alpine Wellness Österreich (der Verein wird von den Landestourismusorganisationen Vorarlbergs, Tirols, des SalzburgerLandes, Kärntens, der Steiermark und Oberösterreichs getragen) – übergeben. Trotzdem wird bei den Themen Qualitätssicherung und Angebotsentwicklung die Zusammenarbeit zwischen den ehemaligen Gesellschaftern der vier Länder weiter bestehen. „Denn es bleibt unser gemeinsames Ziel“, so AWÖ-Obmann Seufert, „den Alpenraum weltweit als eine der attraktivsten und wirkungsvollsten Wellness- und Gesundheitsregionen zu profilieren.“

P!NK rockt am 30. 4. in Ischgl

Zum Abschluss der Saison 05/06 am 30. 4. wird Popstar P!NK in der Tiroler Wintersportmetropole Ischgl das diesjährige „Top of the Mountain Concert“ geben.

Auf der Idalp haben Popkonzerte seit Jahren Tradition, jedem Besitzer eines Skitickets ist die Teilnahme ohne Mehrkosten möglich.Laut und exklusiv geht eine unglaubliche Wintersaison in Ischgl zu Ende: Die wilde P!NK wird die Ischgler Idalp beim am 30. April zum Beben bringen – übrigens ihr einziges Europakonzert 2006. Dazu Andreas Steibl, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Paznaun-Ischgl: “ Diesmal wird es richtig wild zugehen bei unserem Abschlusskonzert, denn eine Sängerin wie P!nk liebt es Aufsehen zu erregen. Wir sind jedenfalls schon sehr gespannt auf sie und ihre Bühnenshow.“ So hat Ischgl mit einem Knallefekt, sprich Lionel Richie, die Saison eröffnet und mit einem wahren Knalleffekt wird sie durch P!nk zu Ende gehen. Sie reiht sich damit in eine hochkarätige Künstlerriege ein: Alanis Morissette, The Corrs oder Anastacia waren die Superstars der vergangenen Konzerte.Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text

Zusätzliche Investitionen im Schigebiet Annaberg

Das Land Niederösterreich hat kürzlich beschlossen, den weiteren Ausbau des Skigebietes Annaberg mit Regionalfördermitteln (ecoplus) zu unterstützen.

Das Investitionsvolumen beträgt ca. 306.000 Euro, gefördert werden rund 114.000 Euro (inklusive EU-Mittel). So werden zwei zusätzliche Beschneiungslanzen sowie ein modernes Pistengerät mit Winden und Fräsefunktion angeschafft.Das Schigebiet Annaberg konnte sich in den vergangenen Jahren vor allem als Familienschigebiet etablieren. Mit knapp 750 Gästebetten wurden rund 60.000 Nächtigungen erzielt. Um das Angebot zu erweitern, hat die Liftgesellschaft in der Wintersaison 2004/2005 einen kindergerechten 4er-Sessellift und ein zentrales Service- und Einstellgebäude im Talbereich errichtet. Durch die vom Land Niederösterreich unterstützten Maßnahmen wurde damit der bereits bestehende 4er-Sessellift entlastet und ein zusätzliches Pistenangebot für Kinder, Anfänger und Kursgruppen geschaffen.“Das Schigebiet Annaberg trägt in der Wintersaison maßgeblich zur Frequenzabsicherung der regionalen Hotellerie und Gastronomie in Annaberg bei. Durch die geplanten und bereits vollzogenen Investitionen wird die Wintersportregion Annaberg langfristig abgesichert und eine weitere Profilierung als Familienschigebiet unterstützt“, so Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann Ein Plus von 16,2 Prozent bei den Ankünften in Annaberg (Wintersaison 2004/2005) zeigen auch, dass die gesetzten Maßnahmen greifen.

Umfassende Investitionen in Mönichkirchen

Auch das Skigebiet Mönichkirchen-Mariensee in Niederösterreich wird attraktiviert. Ein umfassendes Investitionsprogramm soll bis 2007 zur gänzlichen Neugestaltung des Skigebietes führen.

Im Mönichkirchen ist die Errichtung von drei 4er-Sesselbahnen auf die Mönichkirchner Schwaig und in Mariensee als Ersatz für die bestehenden Lifte geplant. Darüber hinaus werden die Pisten und die Beschneiungsanlage erweitert. Die Gesamtkosten für dieses Vorhaben belaufen sich auf rund 9,7 Millionen Euro, wobei 3,6 Millionen Euro (inklusive EU-Mittel) aus der Regionalförderung des Landes Niederösterreich kommen werden. Damit soll den steigenden Gästeanforderungen Rechnung getragen werden. Die Orte Mönichkirchen und Mariensee liegen in einer Seehöhe von 900 bis 1.500 Metern an einer verkehrsgünstigen Lage nahe der Südautobahn und haben große Tradition als Sommerfrische- und Luftkurorte. Nun soll die Region auch verstärkt als attraktives Skigebiet vermarktet werden. Die Nähe zu Wien und Ungarn soll bewusst ausgespielt werden, damit sich die Skischaukel Mönichkirchen-Mariensee zu einem beliebten Ziel für Ausflugs- und Kurzurlaubsgäste entwickelt. Und diese Wertschöpfung – immerhin gibt laut Studie jeder Skiurlauber pro Tag 99 Euro aus – ist für die Region unverzichtbar. Nicht zuletzt bedeutet aber auch die Investitionshöhe von fast 10 Millionen Euro einen wichtigen wirtschaftlichen Impuls.

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